Affentheater ....

    • (1) 19.07.14 - 14:58

      Vorweg : der Ball um den es sich gleich drehen wird ist mir eigentlich egal und die dazugehörige Geschichte ist auch absolut lachhaft, aber Nachbarschaftskriege sind ja schon wegen weniger ausgebrochen (gerade bei unseren Vermietern.)

      Wir wohnen in einem Doppelhaus, die andere Partei sind unsere Vermieter. ( als sie sind auch unsere Nachbarn, aber ich werde sie hier nur Vermieter nennen und die "Gegenpartei" Nachbarn)

      Nun war heute der Ball derTochter der Vermieter verschwunden ( 7, leicht zurückgeblieben). Riesen Geschrei, alles abgesucht, mein Sohn hat geholfen ich auch, bin aber dann zum kochen rein. Wie ich wieder rauskomme ist der Ball wieder da. Auf die Frage wo er denn nun jetzt ´herkommt, meinen sie er wäre bei den Nachbarn ( eingezäuntes Grundstück) gewesen. Mein Kind hätte ihn dort gefunden und rübergeholt. Auf meine Frage, woher er gewusst habe, dass es ihrer war, kam nur die Antwort der Vermietern, dass ihr die Nachbarn ( sind erst eingezogen) von Anfang an komisch vorgekommen wären und das eine tote Maus vor ihrer Tür gelegen hätte, was noch nie vorgekommen sei....als schuldige wurde die Nachbarskatze befunden....was das mit dem Ball zu tun hat blieb unklar. Die Vermieter waren da schon beim gehen, und haben meinem Sohn noch zugerufen, falls er gefragt wird solle er auf jeden Fall sagen, dass es der Ball ihrer Tochter war.#kratz

      Kam mir schon seltsam vor, dass mein Sohn einfach auf ein eingezäuntes Grundstück ( mit grossem Hund im Garten geht, der zwar in diesem Moment nicht zu sehen war und dort éinfach ohne bescheid zu geben auch noch was mitnimmt. Und mein Sohn hat mir schliesslich erzählt, unsere Vermieterin hätte ihn aufgefordert rüberzugehen und den Ball zu holen.

      Irgendwie stösst mir das gerade sauer auf. Zum einen fand ich es nicht ungefährlich wegen dem Hund und auch nicht schön, dass sie ihn schicken wo er doch nur geholfen hat und sie genauso hätten gehen können. Und jetzt soll er auch noch lügen, dass er sich sicher war das es ihr Ball ist und den Nachbarn nichts erzählen.

      Mein Sohn ist jetzt verunsichert, geht er rüber und erzählt den Nachbarn, was los war ist die Vermieterin sauer, wenn er nichts sagt verfolgt ihn die Angst das Ding quasi gestohlen zu haben.

      Normalerweise wäre sowas überhaupt kein Ding, rüber gehen, bescheid sagen, basta. Aber da unsere Vermieter schon öfters Streitereien mit anderen hatten die vor Géricht gelandet sind ist mir gerade unwohl. Waren auch alles solche Nichtigkeiten, und sie hatte ja auch schon angedeutet, die Nachbarn hätten sich den Ball angeeignet und würden unbefugt das Gelände betreten ( bzw ihre Katze).

      Ich weiss, ich mach bei dem Theater mit, aber schon in letzter Zeit hatte ich das Gefühl, dass mein Kind als Depp vom Dienst behandelt wird ( soll alles machen was ihr Kind will, ihr zu trinken holen oder die Hose abklopfen) .

      Wie löse ich diese Situation und was sage ich meinem Kind? Ich persönlich würde dennoch rübergehen und die Wahrheit sagen, alle anderen sind dagegen, damit kein Vermieterterror beginnt.

      • Hallo,

        bei solchen Vermietern brauchst Du keine Feinde.

        Dass sie Deinen Sohn benutzen, unbefugt ein Grundstück zu betreten und auch noch etwas zu stehlen (was ist es das nächste Mal?), finde ich völlig daneben.

        Hier ist eine klare Ansage angebracht.

        Bei den Nachbarn würde ich mich entschuldigen.

        Und parallel schon mal was neues suchen.

        GLG

        Hallo,

        Gegenfrage: Warum sollte es NICHT der Ball der Vermieter sein? Wir erkennen auch unseren Ball, selbst wenn er bei den Nachbarn liegt. Die einzige, die scheinbar den Ball nicht kennt, bist du. Die Vermieter scheinen sich ja sicher zu sein.
        und warum willst du rüber gehen? Solange der andere Nachbar dich nciht fragt, ob du seinen Ball gesehen hast, ist doch erstmal alles i.O.

        vg, m.

        (4) 19.07.14 - 18:46

        Ich versteh nicht so ganz, was du an dieser Situation lösen möchtest?

        Dein Sohn wurde von euren Nachbarn aufgefordert einen verschossenen Ball von Grundstück eines anderen Nachbarn zu holen. Das finde ich noch reichlich normal. Gut, sie hätten natürlich selbst gehen können, aber gut...
        Dann vermutest du aber, dass dies gar nicht der Ball eurer Nachbarn war, sondern sie sich bewusst einen falschen Ball genommen haben, ihn quasi durch deinen Sohn gestohlen haben? Warum? Es könnte doch wirklich der Ball deiner Nachbarn gewesen sein, denn wer stiehlt schon einen Kinderball?

        An deiner Stelle würde ich gar nichts machen, außer mit deinem Sohn reden. Sag ihm, dass du nicht willst, dass er ungefragt fremde Grundstücke betritt, schon gar nicht wenn dort ein fremder Hund lebt.

        Und dann würde ich den Kontakt zu der Familie generell auf ein Mindestmaß beschränken, dann wird dein Sohn auch nicht der Depp vom Dienst.

        Versteh mich nicht falsch, du hast sicherlich anstrengende Nachbarn/ Vermieter. So wie sich das anhört, werdet ihr dort sicher nicht auf ewig glücklich.
        Aber irgendwie kann ich die Aufregung um einen verschossenen Ball wirklich nicht ganz nachvollziehen, weder das Brimborium deiner Nachbarn noch den Stress, den du jetzt damit hast.

      • Also hat dein Sohn doch wirklich geglaubt, dass der Ball deinen Vermietern gehört? Dann sehe ich das Problem nicht. Er wollte nur helfen und das kann man ggf. auch den anderen Nachbarn so sagen.

        Problematischer finde ich, dass er unbefugt das Grundstück anderer Leute betreten hat. Mir würde es sauer aufstoßen, wenn die Nachbarskinder über das Tor und den Zaun klettern würden, um ihre Bälle zurück zu holen. Nicht falsch verstehen, ich bunkere hier keine fremden Bälle und gebe die umgehend wieder raus. Aber ich erwarte, dass die Leute mich entweder über den Zaun hinweg ansprechen oder einfach klingeln. Ich beiße nicht und ich schimpfe auch nicht wegen einem Ball. Schließlich war ich selber mal Kind und auch meine Bälle sind mal bei den Nachbarn gelandet. Nur möchte ich nicht, dass die Nachbarn ohne Erlaubnis ein- und ausgehen wie es gerade passt.

        Vermieter hin oder her. Ich finde, du solltest denen ruhig sagen, dass sie bitte ihre Bälle künftig selber beim Nachbarn abholen sollen und nicht deinen Sohn schicken. Und wenn du das nicht machen magst, sag deinem Sohn, er solle dann wenigstens ordentlich bei den Nachbarn klingeln und um Herausgabe des Balles bitten.

        (6) 20.07.14 - 08:09

        Du machst ein moralisches Dilemma auf, wo keins ist - es sei denn, Du und Dein Sohn sind Euch sicher, das der besagte Ball eben NICHT dem Vermieterkind gehört. Wenn Ihr das nicht so genau wisst, hat Dein Sohn im besten Wissen gehandelt (ich glaube so heisst das juristisch) indem er sich auf die Aussage der Nachbarn verlassen hat. Schliesslich kann er ja nicht davon ausgehen, das sie ihn anstiften fremde Bälle zu klauen.

        Allerdings würde ich meinem Sohn auch deutlich machen, das es sehr ok ist, das genau so zu erzählen, falls er gefragt wird: Nämlich das die Vermieterin sich sicher ist, das es ihr Ball sei und ihn gebeten habe, den zu holen.
        Und das er keineswegs verpflichtet ist, das Vermieterkind zu bedienen wenn er das eigentlich gar nicht möchte. Obwohl es natürlich nett ist, das er dem Kind hilft.

        Grüsse
        BiDi

      • (7) 20.07.14 - 13:42

        Danke für Eure Antworten.

        Nur mal ein paar Dinge zur Anmerkung

        1. der Ball war nicht verschossen, er lag die ganze Woche in ihrem Garten bis ihnen dann gestern aufgefallen ist, dass er weg ist.

        2. Ich persönlich finde es nicht schlimm wenn auch jemand mal ungefragt einen Ball holt, der gerade über den Zaun geflogen ist....Kinder eben, hab ich auch gemacht. Wenn ich aber einen Hund hätte, wäre mir das nicht Recht. Selbst wenn niemand Anklage erhebt und nichts weiter passiert spricht sich sowas schnell rum und der Hund gilt von da an als bissig ( auch wenn er nur das Kind beim Hochspringen versehentlich kratzen würde).

        3. Die Vermieterin hat mein Kind gegen seinen Willen ( ihm war wohl schon klar, dass es nicht unbedingt ok ist) aus Faulheit, Feigheit oder Unbedachtheit in eine potentielle Gefahrensituation gebracht, die noch dazu rechtlich fraglich ist. Mein Kind hat das ganze verunsichert.

        4. Ich finde die Einstellung " scheiss egal ob das nun wirklich unser Ball ist Hauptsache das Kind hat ihn wieder" genauso furchtbar wie sich darüber zu beschweren, dass die Katze des Nachbarn "unbefugt" mein Grundstück betritt und eine Maus zurücklässt. Daraus zu folgern, dass auch die Kinder einfach auf ihr Grundstück gehen und irgendwas mitnehmen ist einfach nur#zitter

        5. Ihr habt Recht, sonderlich was aufzulösen gibt es an der Situation nicht. Aber ich finde es sagt sehr viel über diese Menschen aus und wir sollten uns tatsächlich überlegen, was anderes zu suchen ( auch wenn es durch Schwangerschaft und derzeit häufige Abwesenheit des Mannes nicht wirklich leicht ist.)

        6. Ich muss meinen Sohn mehr Bestärken auf sich und sein eigenes Gefühl zu vertrauen. Er ist ein sehr folgsames Kind, jetzt aber schon in einem Alter indem er eigene Entscheidungen treffen kann, darf und muss.

        Der Umgang mit dem Kind ist ein anderes Thema, aber vielleicht schreibe ich nachher noch etwas dazu...hab momentan viel Zeit und auch die Hormone machen sich bemerkbar. ;-) Entschuldigen werde ich mich jedenfalls.

        Hallo,

        um das andere Geschiss würde ich mir keine Gedanken machen.
        Wer stiehlt schon einen Kinderball?

        Allerdings würde ich vor Wut schnaufen, wenn andere Leute mein Kind (habe keins - bin nur Hundehalterin) auf ein von einem großen Hund bewachten Grundstück schicken würden. Stell dir mal vor, dein Sohn wäre von dem Hund total zerbissen worden.
        Der Vermieterin hätte ich ordentlich Bescheid gegeben, dass sie sich das nie wieder einfallen lässt. Auch wenn dein Sohn den Hund kennt: wenn er das Grundstück betritt, ist er erst einmal ein Eindringling - eine große Gefahr für deinen Sohn. Naja, zum Glück nichts passiert.

        Aus Sicht des hundehaltenden Nachbarn würde ich es mir verbitten, dass Leute einfach so aufs Grundstück kommen. Denn im Schadensfall (Hundebiss) ist er der Gelackmeierte und Hundi wird u. U. ein Vorfallshund und von der Behörde eingezogen.
        An seiner Stelle würde ich das Grundstück so sichern, dass keiner mehr einfach so draufgehen kann.

        Also ehrlich mal, schicken ein Kind um den eigenen Ball zu holen und dann noch obwohl ein Hund auf dem Grundstück ist. Frage mich echt, was manchen Leuten einfällt.

        LG

        Nici

        • Ein Hund muss in so einer Situation nicht mal zubeissen. Auch wenn er nur freudig auf das Kind zuläuft, dass Kind aber Angst bekommt, hinfällt, sich das Knie aufschlägt und der Hund sich dann neugierig drüberbeugt würde sowas bestimmt zum ´"Hundeangriff" hochstilisiert werden wenn du an die falschen Leute gerätst. Genau das wäre aller Wahrscheinlichkeit nach passiert wäre das hysterische Vermieterkind rübergegangen. Ich kann die Nachbarn also verstehen, wenn sie sich darüber ärgern.

          Mein Sohn kennt den Hund flüchtig, aber seine Familie war in dem Moment nicht da (also gar nicht zu Hause)und da reagieren Hunde oft nochmal anders....sowas sollte man als erwachsener Mensch doch wissen #schock.

          Trotz einiger anderer Meinungen hier werde ich das auch nicht auf sich beruhen lassen.

      Ich wäre auch nur wg. der Sache mit dem Hund sauer!
      Deine vermieter hatten selbst Schiss und schicken deinen Sohn #contra

      Ich würde einfach mit deinem Sohn sprechen, dass er ohne deine Einwilligung nicht einfach machen soll, was andere Leute sagen!

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