Vorladung

    • (1) 29.07.14 - 07:16

      Guten Morgen,

      mein Mann hat heute eine Vorladung zur Polizei bekommen, "wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit mit dem PKW usw." Ich sags mal so, wenn es eine gab, war das sicher ich, aber das Auto ist halt auf ihn gemeldet.

      Da gibts nun zwei Punkte "Erörterung" und "Vernehmung" - Erörterung ist angekreuzt.
      Und nochals zwei Punkte "Zeuge" und "Beschuldigter/Betroffener" - wobei Beschuldigter durchgestrichen ist und Betroffener unterstrichen.

      Wenn wir Mist gebaut hätten, wäre doch Beschuldigter angekreuzt und Betroffener klingt so, als wären wir Geschädigte. Oder sehe ich das falsch?

      Hat jemand Erfahrung damit? Muss ich mir Sorgen machen? Wir haben keinen Schimmer, worum es geht.

      Telefonnummer nicht angegeben, habe eine rausgesucht und werde später versuchen anzurufen, die Frage ist, ob die eine Auskunft geben. Es wäre halt echt schön, wenn mehr Infos auf der Ladung wären. Mal abgesehen davon, dass der Termin total dämlich liegt.

      VG

      Hallo,

      wenn es sich um Verkehrs-OWI handelt, würde ich zuerst darüber nachdenken, ob ihr eine Verkehrs-Rechtschutzversicherung habt.

      Wenn ja, bei der Polizei anrufen und Termin absagen mit der Begründung, dass ihr anwaltlichen Rat einholt. Dann ab zum Anwalt mit dem Schriebs.
      Der zeigt die Vertertung an und holt sich die Akte, wo ihr dann sehen könnt, um was es eigentlich geht.

      Dein Mann könnte auch so hingehen, ich rate davon aber gern ab, weil man sich dann schon nachteilig einlassen könnte bei den Beamten (ich sage nur Erörterung). Da wäre ich vorsichtig.

      Ohne Rechtschutz eben doch anrufen, Termine lassen sich verschieben und vorsichtig nachfragen, was eigentlich los ist#winke

    Betroffener ist die Bezeichnung des "Beschuldigten" bei einer Ordnungswidrigkeit.

    Im Strafverfahren: Beschuldigter
    Im OWi-Verfahren: Betroffener

    Wrum es geht, würde ich einfach vorher erfragen. Als Betroffener hat man das gleiche Recht wie ein Beschuldigter: u.a. nämlich keine Angaben machen zu müssen.
    Das heißt, ich würde anrufen, nachfrgen um was es geht, und dann überlegen ob ich hingehe.
    Wenn ihr euch gegen die Aussage entscheidet, wäre es allerdings höflich, kurz abzusagen. Das nimmt euch kein Kollege krumm, aber dann kann man einfach die Zeit besser planen :)

Danke für die Antworten. Alles geklärt.

Es geht um 15 Euro - wie zu erwarten von mir verursacht ;-) - die bereits Ende Juni von mir überwiesen wurden. Tja, die bauchen Mist und man selbst macht sich gleich total die Gedanken.

Liebe Grüße

Nicht hingehen und gut ist!

Mit Polizei auch nicht reden und außer Name und Wohnadresse keine Angaben machen.

Das ist völlig legal!

Sollte dann von einem Gericht etwas kmmen: Fachanwalt für Verkehrsrecht einschalten.

Gruß

Manavgat

  • Hey, danke noch für die Antwort.

    Wie geschrieben, es ist schon geklärt, ich hab mal angerufen. Es ging um 15 Euro, die ich schon im Juni bezahlt hatte, die sie aber angeblich, trotz Verwendungszecks, wegen des Namensproblems (mein Konto läuft noch auf meinen Mädchennamen) nicht zugeordnet werden konnten #augen

    Die ganze Nummer hat nun mehr Kosten verursacht, als ich durch mein zu schnell fahren eingebracht habe.

    VG

Top Diskussionen anzeigen