Unzumutbarkeiten gegenüber älteren Mietern

    • (1) 02.09.14 - 09:50

      Ich habe letztens einen Bericht im TV gesehen, über den ich unbedingt berichten muss, weil ich finde, dass so nicht mit älteren Menschen umgegangen werden darf.

      Es geht um ein Berliner Seniorenwohnhaus, dass 2008 vom Bezirksamt an das Immobilienunternehmen AKELIUS GmbH verkauft wurde. Dieses Unternehmen plant jetzt eine energetische Sanierung.

      Das bedeutet für die Mieter eine Mieterhöhung um bis zu 60%. Ganz abgesehen davon, dass sich das die wenigsten leisten können, geht es hier um ca. 30 Mieter im Alter zwischen 75 und 97 Jahren, die nun gezwungen sind entweder umzuziehen oder die Baumaßnahmen über einen Zeitrahmen von 1,5..2 Jahren über sich ergehen zu lassen.

      Lärm, Schmutz, kein Fahrstuhl, WC auf dem Hof, die Wasserversorgung über mehrere Monate tagsüber gesperrt während der Bauarbeiten–das sind Zustände, die Mieter mittleren Alters schon extrem schwer wegstecken können. Wird dies Menschen zugemutet in dem Alter der Leute, die dieses Seniorenwohnhaus bewohnen, ist das einfach eine bodenlose Frechheit!

      Falls das auch jemanden wütend macht, finden sich hier nähere Informationen und die Möglichkeit, eine Petition zu unterschreiben:

      http://www.hansa-ufer-5.de/leitartikel/keine-vertreibung-der-alten-menschen-aus-dem-ehemaligen-seniorinnenwohnhaus-hansa-ufer-5/

      Ja, macht mich auch wütend. Meine Freunde sicherlich auch... :-)

      Bin dabei !
      LG

    • Ich hab schon lange unterschrieben.

      LG, Cinderella

      Gier frisst Moral!!!

      Die große Frage aber ist doch: wie sind Immobilienhaie zu stoppen?

      Auch Kleinrentner haben ihre Spargroschen in solchen Firmen angelegt und fordern nun ihre Rendite, die nicht hoch genug sein kann ein.
      Solidarität, nein danke. Auch eine Art doppelte Moral.

      Selber bin ich ein großer Gegner von staatlich verordneten Regeln.
      In Fällen, wie Du ihn geschildert hast bin ich aber dafür dass so etwas unterbunden werden sollte.
      Auch hier gilt, Gemeinwohl geht vor Eigenwohl.
      Ist aber nicht durchzusetzen.
      Also sollte der Senat von Berlin den sozialen Wohnungsbau forcieren.
      Geld ist ja offensichtlich vorhanden. Siehe die Bewerbung für Olympia.
      Vom Großflughafen, der schon vor "Fertigstellung" zu klein ist ganz zu schweigen.

      Wenn ich nur an die Volksabstimmung für dass Tempelhofer Feld denke kommt mir dass große kotz...
      Da wurde eine große Chance für viele Sozialwohnungen verspielt.

      Habt ihr umsetzbare Ideen? Und wenn ja, welche?
      Bin wirklich neugierig.
      FG acentejo

      Hallo,

      habe auch unterschrieben und es ist schön zu sehen das der Bericht was bewegt. Gestern bei der Ausstrahlung fehlten noch über 30.000 Unterschriften, jtzt nur noch knapp 13.000

      Lg wirbelwinds.mama

      Unterschrieben#pro

      Toll das du den Link geteilt hast#pro#pro

      Liebe Grüße Tinkerbell

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