(Nicht-so-peinliche) Kennelernspiele

    • (1) 29.09.14 - 09:53

      Hallo,

      ich bin demnächst Teamer für eine Gruppe von Gleichaltrigen (also Anfang/Mitte 20).

      Die entsprechenden Schulungen habe ich absolviert und inhaltlich und strukturell steht mein Programm auch soweit.

      Nun sind wir allerdings dazu verpflichtet ein Kennenlernprogramm (=Kennelernspiel,) durchzuziehen und ich persönlich finde das ja immer ätzend und peinlich.

      Kennt ihr Spiele, die euch gut gefallen und ihren Zweck erfüllt haben?

      Falls ich nichts besseres finde, werde ich einfach Zettel rausgeben mit drei Fragen a la "Was würdest du mit 10 Mio tun", "Wie sieht der perfekte Geburtstag für dich aus" und "Wofür nutzt du welches Netzwerk", die dann in Paaren beantworten lassen und am Ende stellt jeder seinen Gesprächspartner der Gruppe vor.

      Das blöde ist ja auch, dass diese Spiele klassischerweise am Anfang stehen und die mich nicht direkt für total daneben halten sollen ;-)

      Ich bin für jede Idee und Meinung echt dankbar.

      LG

      • ich finde das "kennenlernbingo" ganz nett.
        Jeder bekommt einen "bingozettel" mit aussagen drauf wie
        "hat eine schwester"
        "ist zu fuß gekommen"
        "ist älter als 50"

        kann man natürlich anpassen an die gruppe, die man erwartet.

        jetzt muss jeder rumgehen und versuchen im gespräch herauszubekommen, wer diese eigenschaften mitbringt. habe ich vier (oder drei oder fünf, je nach bogen) in einer reihe, rufe ich "bingo" und das spiel ist zu ende.

        daran sollte sich natürlich nochmal ein "namenskennelrnspiel" anschließe, aber ich finde es lockert die runte iemr ein bißchen auf, alle sind in begwegung, man spricht mit vielen menschen mal kurz über sachen ,die man sonst nicht direkt zu beginn fragen würde usw...

        namensspiele kann man z.b. sowas wie "vornamen (wenn ihr euch so ansprecht) mit einem adejktiv, daß euch beschreibt und mit dme gleichen buchstaben beginnt" also die "lustige lisa", der "frivole fred" usw.. jeder der drankommt muß natürlich erst mal diejenigen wiederholen, die vor ihm dran waren-
        das hilft ungemein beim lernen von namen und ist manchmal auch ganz witzig.

        Huhu,

        ich habe mal eines mitgemacht, da lagen Zettel mit Sprüchen aus und jeder musste sich einen Spruch aussuchen. Auf der Rückseite vom Zettel mit dem Spruch stand ein Name. Man musste dann die Person finden und sich mit ihr unterhalten und erzählen, warum man den Spruch gewählt hat (und natürlich auch wie man heisst, etc.). Jeder musste dann seinen Gesprächspartner der Gruppe vorstellen.

        Die Sprüche waren irgendwelche Aphorismen, Sprichworte und Zitate.

        Ist so ähnlich wie Deine Idee.

        LG

        Hanna

        Also zum Kennenlernen finde ich "aufstellen" nicht schlecht. Heißt es wird immer eine Frage gestellt zu der man sich aufstellen muss. ZUm Beispiel woher aus Deutschland kommt ihr. Dann gibt es einen MIttelpunkt und man stellt sich entsprechend weit entfernt in der HImmelsrichtung auf. Man kann das natürlich auch nach Alter, Größe, Geburtstag (ohne Jahr), Abteilung oder was auch immer machen. Man kommt dadurch automatisch ins Gespräch.

        Bei jungen Leuten kommt auch immer "alle die" gut an. (machen wir mittlerweile auch auf Kindergeburtstag :-) ). Einer steht in der Mitte, alle anderen sitzen im Stuhlkreis drumherum. Dann sagt die Person in der MItte eine Bedingung. Zum Beispiel "alle die, die heute mit der Bahn gekommen sind". Alle Personen auf die die Bedingung zutrifft stehen auf und suchen sich einen neuen Platz. Wer übrig bleibt ist in der MItte. Das ganze kann man auch in die andere Richtung spielen mit "Das habe ich noch nie gemacht"
        Geht natürlich nicht in "steifen" gruppen.

        VG und viel Spaß

      Wie groß ist die Gruppe? Bei großen Gruppen finde ich diese allgemeine Vorstellen nicht gut, weil es immer so oberflächlich bleibt und man beim 5. eh nicht mehr zuhört...

      Ich persönlich fand folgendes gut: man sitzt im Halbstuhlkreis, 1 Stuhl steht mittig davor und einer sitzt drauf und darf nicht reden. Alle anderen mutmaßen wer derjenige ist, was er mag, wie er wohnt usw. wenn den Leuten ncihts einfällt, hilft du etwas nach und fragst das "Publikum" ob die Person Geschwister hat oder Kinder oder Kuscheltiere auf dem Bett, Haustiere, wo sie wohl gerne Urlaub macht usw.überlege dir einfach vorher noch einige Dinge. Danach wird dann aufgelöst! Zumindest in der Mitte wird sicher nicht jeder sitzen wollen, aber eigentlich sollten sich zumindest einige finden lassen, die sich "ausfragen" lassen. Wenn sich anfangs gar keiner traut, gehst du in die Mitte.

    • Hallo

      Mein Sohn ist neu in den Kindergarten gekommen. Die Kindergartenlehrerin hat am Elternabend folgendes veranstaltet:

      Alle mussten sich alphabetisch nach Vorname des Kindes aufstellen. So musste man sich zwangsläufig mit einigen oder allen unterhalten, bis man "seinen" Platz gefunde hatte.
      Danach wurde dasselbe mit den Nachnamen, und schliesslich mit den Geburtsdaten gemacht. Und natürlich wurde zum Schluss jeweils überprüft, ob alle richtig stehen.

      Das kam gut an und es wurde viel gelacht und erzählt.

      Allenfalls kommt es wirklich auf die Grösse der Gruppe an. Wir waren ca. 25 Leute - wenns mehr sind, wirds dann wohl schnell unübersichtlich.

      LG und viel Spass
      Dani

      • So etwas haben wir mal bei einer Teambuildung Maßnahme gemacht, wir waren im Wald, dort lag ein dicker Baumstamm auf dem Boden, wir mussten uns alle daraufstellen. Dann mussten wir uns in der Reihe unserer Geburtstage hinstellen, ohne vom Baumstamm runterzusteigen. D.h, man musste sich hält auch anfassen, um aneinander vorbei zukommen und einander helfen.

        VG GR

    Hallo,

    wir hatten eines gemacht, das fand ich ganz nett. Dazu wurden kleinere Gruppen gebildet und jede Gruppe musste

    1.) 3 Gemeinsamkeiten finden
    2.) pro Person etwas finden, was sie voneinander unterscheidet und nur einer macht
    3.) etwas finden, was man unbedingt über das jeweilige Gruppenmitglied wissen musste und vorher noch nciht erwähnt wurde

    Und das musste man dann z.B. an der Pinnwand vortragen, ohne dabei Buchstaben oder Zahlen zu verwenden,

    vg, m.

    Wenn man das knapp halten will kann man sich auch ein Dutzend Fragen überlegen

    Wer fährt täglich Rad/ kann einen Handstand/ ist ehrenamtlich tätig/ war schon mal in Norwegen/ etc.

    Einfach Dinge, die später Gesprächsanknüpfungspunkte bieten.

    Alle stehen im Kreis, die für die die jeweilige Aussage zutrifft gehen in die Mitte.
    Evtl. können auch die Teilnehmern der Runde noch eigene Aussagen hinzufügen, zu Dingen, die sie interessieren.

    Geht relativ schnell, niemand muss groß reden, aber man hat später in den Pausen die Gelegenheit sich mit allen zu unterhalten, weil man von jedem irgendetwas weiss...

    LG doremi

    Ein geeignetes Spiel, bei dem man wirklich auch die Namen kennen lernt, geht folgendermaßen:

    Alle Teilnehmer stellen sich in einen Kreis und schauen sich an.
    Eine Person beginnt, nennt ihren Namen und ein Adjektiv das mit dem gleichen Buchstaben beginnt. Beispiel: lustige Lisa

    Die nächste nebenstehende Person wiederholt was die Vorgängerin gesagt hat und nennt dann ihren Namen+Adjektiv.

    So geht es weiter bis man im Kreis einmal rum ist. Glaub mir dann sitzen die Namen!

    Hallo,

    ich finde das alles sehr interessant und Du hast auch sehr viele gute Vorschläge bekommen.

    Ich frage mich nur: Wofür macht man so etwas? Um was für Gruppen handelt es sich da?

    Sorry für die blöde Frage, aber ich stehe gerade echt auf dem Schlauch.

    LG
    #gruebel

    .... ich persönlich finde das ja immer ätzend und peinlich.

    Ich auch !! Bei einer Teamfortbildung wurde das von uns "Alten" auch verlangt, also 45-60jährige - und was für ein Käse da hätte gemacht werden sollen.
    Ich habe nicht mitgemacht und bin raus.

    Also, WENN SCHON - dann nichts Kindergartenmässiges - so mit Bällchen zuschmeißen und so #schock
    Warum muss es ein SPIEL sein und kann nicht, wie unter Erwachsenen üblich, eine
    Vorstellung mit Namen, Wohnort (oder was immer Du brauchst) sein ?
    Einzige Bedingung: Es muss lächelnd vorgetragen werden. Habe ich auch schon mal erlebt, das war ganz nett, wie sich manche anstrengen mussten beim Lächeln ;-)

    Vielleicht findest Du hier noch was:
    http://www.gruppenspiele-hits.de/kennenlernspiele.html
    LG Moni

    • Da bin ich ganz bei dir!
      Warum ein Spiel machen? Unter Erwachsenen sollte es doch möglich sein, kurz seinen Namen/ Wohnort etc.pp. zu nennen.

      • Eben !
        Team- sprich Vertrauensspiele sind noch schlimmer. Sich mit verbundenen Augen durch ein unebenes Wäldchen führen lassen, bis man auf der Schnauze liegt - iiiiiih ! Oder - Augen schließen und sich von fremden Männern durch eine Art Spinnennetz hieven lassen. Befohlenes Begrabbeln #schock
        Das war die Veranstaltung, wo ich alles verweigert habe - Himmel hilf. Nachher haben die Jüngelchen einen Bandscheibenschaden, die mich da durchhieven müssen, lassen mich fallen und ich lieg im Dreck #klatsch
        Ich hab den Ausbilder gefragt, ob er noch alle Latten am Zaun hat #klatsch - und war weg.
        Und das Getue geht hoch bis in die höchsten Direktionsetagen !
        Keiner will es, jeder hasst es - aber es wird praktiziert bis zum Erbrechen und die Speichellecker bejubeln die Ideen der Chefs.
        #klatsch hoch 10000
        LG Moni

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