Wie mach ich das am Beste?

    • (1) 29.09.14 - 15:33

      Hallo,

      Ich habe ein riesen Problem. Nach der Trennung von meinem Exmann (vor etwas mehr als 2 Jahren) hat er diverse Leute gegen mich mobil gemacht (unter anderem meinen Vater u. die Oma meines Sohnes väterlicherseits) um dafür zu sorgen, dass mir mein Sohn, dessen Vater er nicht ist, weg genommen wird. Leider war er mit diesem Vorhaben erforlgreich. Da wir dank der Oma väterlicherseits bei Jugendamt und Gericht schon bekannt waren haben sie meinen Sohn in eine Sozialpädagogische Jugendhilfeeinrichtung gesteckt. Die Richterin hat mich damals vor die Wahl gestellt, entweder ich gebe ihn freiwillig da hin, oder sie nimmt mir das Sorgerecht. Also habe ich mich gebeugt und meinen Sohn schweren Herzens in diese Einrichtung gegeben. Vom ersten Moment an wusste ich, dass das noch schlimmeres nach sich ziehen würde.

      Man muss dazu sagen, dass der Kurze (zu dem Zeitpunkt 6) in die Hose pinkelt und kotet. Dies wurde wärend der Zeit in dieser Einrichtung immer schlimmer.
      Diese Einrichtung war für mich, ohne Führerschein und Auto 1h fahrt mit Bus und Bahn entfernt. Fahrtkosten wurden vom JA übernommen.

      Seine Zeit dort:

      Nach 2 Wochen durfte er zum ersten mal für eine Nacht mit nach Hause, aber auch nur, weil Weihnachten war. Vom 24.12. auf den 25.12.

      Nach ca. 2 Monaten durften wir zum ersten Mal vom Gelände und für 20 min in einen nahe gelegenen Park.

      Nach ca 2,5 Monaten durften wir für mehrere Stunden auf die Kirmes bei uns in der Stadt.

      Nach 7 Monaten wurde der "Hausbesuch" gemacht, der eigentlich gemacht werden sollte bevor er in die Einrichtung kommt.

      Weihnachten darauf durfte er dann endlich wieder nach Hause. Für 2 Nächte.

      (Nach diesem Termin wurde mir von der zuständigen einrichtungsinternen Familienhelferin verstärkt Hoffnung gemacht, dass er bald ganz nach Hause dürfe.

      Ca. 6 Wochen später durfte er wieder für ein Wochenende nach Hause. Der lange Abstand zwischen den Beurlaubungen, wie sie es in der Einrichtung nannten, machte mich zu diesem Zeitpunkt schon etwas stutzig. Wenn er bald nach Hause kommen soll müsste er doch öfter beurlaubt werden.

      Wenige Wochen später hatte ich wieder einen meiner Wöchentlichen Termine bei der Familienhelferin, um das Protokoll der Einrichtung für den nächsten Hilfeplan zu besprechen. Bei diesem Termin eröffnete sie mir, dass sie sich dagegen aussprechen wird, dass mein Sohn wieder nach Hause kommt. Völlig vor den Kopf gestoßen verließ ich das Büro.

      Ich habe in der Zeit die mein Sohn in der Einrichtung war jeden Termin mit ihm wahr genommen. Egal ob Ergotherapie, Logopädie, Op um die Mandeln raus zu nehmen, Elternsprechtag in der Schule, etc. pp. Größten teils habe ich die Termine ALLEINE, ohne Bezugserzieherin, wahr genommen. von 5 Elternsprechtagen waren 2 begleitet.

      Zusätzlich bin ich jeden Freitag zu ihm gefahren um Hausaufgaben mit ihm zu machen. Jeden Mittwoch bin ich früher hin gefahren, um Hausaufgaben und Ergotherapie mit ihm wahrnehmen zu können.

      Ein paar Wochen nach dem Termin (habe die Beratung bei ihr danach nicht mehr wahrgenommen) kam dann der nächste Gerichtstermin, bei dem die Richterin dann beschloss, dass sie einen Teil des Sorgerechts ans Jugendamt überträgt (Gesundheit und Aufenthaltsbestimmungsrecht) und den Rest zwischen dem leiblichen Vater und mir aufteilt.

      Ebenso beschloss sie, den Kurzen in eine so genannte "Eins zu Eins Betreuung" zu schicken.

      Auch die argumentationen meiner Anwältin, dass es dem Kurzen zu Hause besser gehen würde, ihn die Trennung von seiner Mutter übermäßig belastet und wir ja eine intensive Familienhilfe einrichten könnten (jemand der täglich zu uns kommt) stießen auf taube Ohren.

      Es hat noch mal MONATE gedauert, bis er zu der Frau kam. Schon bei den ersten Terminen mit ihr hatte ich ein komisches Gefühl im Bauch. Und jetzt, nachdem er fast 2 Monate da ist bestätigt es sich immer mehr. Sie reißt ihn mir aus den Armen wenn wir uns verabschieden und er anfängt zu weinen. Lässt mir nicht mal die Chance ihn zu beruhigen. Lässt ihn den Lautsprecher am Telefon anzuhaben, um die Telefonate zwischen uns mit anhören zu können. bei der letzten Besuchszeit hat er wieder eingekotet, als wir deswegen früher wieder zurück waren (ca 30 min) ich mich aber trotzdem um alles gekümmert habe (ihn geduscht und fertig gemacht). Sie musste also nur die Tür aufmachen, hat sie mich angeschnauzt, sie hätte die halbe Stunde dringend noch für sich gebraucht.

      Auch versucht sie mir immer mehr das Gefühl zu geben, dass ich eine schlechte Mutter wäre, durch Bemerkungen wie z.B. dass es ihr so vor kommt, als würde ich WOLLEN, dass der Kurze immernoch in die Hose macht.

      Seit er bei ihr ist hört er auch sogut wie nicht mehr auf das was ich ihm sage. Letztes We ist er fast in einen Teich gefallen, weil er nicht auf mich gehört hat.

      Meine Frage ist jetzt, was kann ich machen, um den Kurzen so schnell wie möglich wieder heim zu bekommen? Wie bekomme ich das Sorgerecht zurück?

      Schon mal vielen Dank für die Antworten.

      LG

      • Hallo,

        ich lese in Deinem Text nirgends, was Dein Anwalt in dieser Sache unternommen hat.

        Und wie steht denn der leibliche Vater dazu, dass der Junge in diese Einrichtung geschickt wurde?

        Ich hoffe doch sehr, dass Du, falls Du noch keinen hast, Dir einen guten Anwalt besorgst und drücke Dir die Daumen, dass sich alles zum Guten wendet.

        GLG

      hallo,

      nimm es mir nicht übel, aber ich tu mich immer schwer mit geschichten, wo eine person unverschuldet das opfer von exmann, der bösen oma und dem bösen jugendamt wird. ich mag mich täuschen, weil ich noch keine erfahrungen mit dem jugenamt machen durfte, aber meist wird ja da IRGENDWAS sein, was bei dir nicht in ordnung ist.

      wenn deiner anwältin nichts dazu einfällt, ist sie entweder unfähig (dann such dir besser eine andere) oder sieht keine chance für dich (und dann würde ich mich mal fragen, warum das so ist).
      selbstkritik scheint mir der schlüssel zu sein. ändere, was geändert werden muss--dann wirst du eine chance haben, dein kind wieder zurück zu bekommen.
      alles gute #klee

      Ich lese hier die Geschichte einer perfekten Mutter, die sich liebevoll um ihren Sohn kümmert.

      Sorry, ich glaube, du verschweigst uns eine Menge. Ein Kind wird nicht wegen "Oma", oder "Exmann" aus einer Familie genommen. Ich hab leider Bilder im Kopf von dir, da es dabei aber um Bilder handelt, die ich mir selbst zusammengereimt habe und die ggf. nicht der Wahrheit entsprechen, werde ich mich gar nicht weiter zu der Geschichte äußern.

      Ich glaube dir, dass du deinen Sohn liebst und ihn gerne wieder bei dir hättest, ich glaube aber auch, dass es gute Gründe dafür gibt, warum das im Moment nicht funktioniert. Du solltest dich weiter auf deinen Weg konzentrieren und ihm eine liebevolle Mama bleiben, die sich nach ihren Möglichkeiten um ihn kümmert.

      FG H. #klee

    • Du wirst sicher wissen, warum man Dir Dein Kind weg genommen hat. Ändere zuerst einmal diese Punkte.

      Vielleicht hast du selbst keine so schöne Kindheit gehabt? Dann arbeite sie auf... in einer Therapie.
      Melde Dich an, auch wenn es lange Wartezeiten gibt. Arbeite an Dir.

      Es gibt sicher Gründe, warum ein Kind in die Hose macht... so lange. Auch nimmt man einer Mutter nicht so schnell und unbegründet das Kind weg. Das alles passiert nicht, weil ANDERE Schuld sind.

      Dein Sohn tut mir sehr leid. Ich glaube Dir, dass Du ihn liebst. Nur es ist zu seinem Besten gehandelt worden.
      Das scheint sogar Deine Anwältin so zu sehen.

      Ich wünsche Dir und Deinem Sohn alles alles Gute

      Also Dein Ex, Dein Vater UND die Oma väterlicherseits - drei Leute, die ursprünglich nichts miteinander zu tun hatten - sind der Meinung, dass das Kind bei Dir nicht gut aufgehoben ist, Gericht und Jugendamt bestätigen das und Deine Anwältin sieht auch keine Möglichkeiten. Das deutet schon stark darauf hin, dass eine schnelle Rückkehr des Kindes zu Dir keine Option ist, aus welchen Gründen auch immer. (Du wirst die Gründe ja kennen, auch wenn Du sie hier verständlicherweise nicht nennen möchtest).

      Jede Mutter wird verstehen, dass Du Dein Kind am liebsten so schnell wie möglich wieder daheim haben willst, aber weiteres Hin und Her wird Deinem Kind noch mehr schaden. Konzentrier Dich darauf, den Kontakt zu Deinem Sohn aufrecht zu erhalten in einer Weise, die IHM guttut. Arbeite mit den jetzigen Bezugspersonen Deines Kindes so gut wie möglich zusammen, auch wenn sie nicht perfekt sind, um Deinem Kind Sicherheit und Stabilität zu geben.

      Hallo, es klingt, wie wenn du damit ganz alleine bist, das tut mir sehr leid. Mir haben auch schon mehrere Ärzte angedroht, mir das Sorgerecht für die Gesundheitssorge entziehen zu lassen oder meinen Sohn in eine Klinik einweisen zu lassen.

      Ich habe nur gelacht (daheim natürlich geweint) und gesagt, dass sie ruhig kommen können, bei uns daheim werden sie nichts finden, wir leben in geordneten Verhältnissen. Daran musst du ansetzen. Suche einen Job, wenn du keinen hast, mache eine Ausbildung, wenn noch nicht geschehen. Ist die Wohnung sauber, ordentlich eingerichtet und groß genug? Bist du suchtkrank, werde clean, hast du sonst irgendwas, lass dich behandeln oder mach eine Therapie. Lebst du mit einem Idioten zusammen, schmeiss ihn raus und such dir einen ordentlichen Mann.

      Was hat denn dein Sohn für Diagnosen (wenn du das schreiben magst)?

      Ich hoffe, dass alle körperlichen Ursachen (auch endokrinologisch) abgeklärt wurden, bei den Psychiatern und beim Jugendamt ist gleich alles psychisch. Mein Sohn war nicht trocken wegen einer Schilddrüsenunterfunktion, damit kennt sich aber so gut wie kein Arzt aus.

      Die Behandlungen, die ich bei meinem Sohn durchgesetzt habe, waren allesamt erfolgreich. Er hat immer noch ADS und Depressionen, ja, aber er ist auf dem Weg der Besserung. Wenn du dich den Vorschlägen der Ärzte widersetzt, brauchst du unbedingt selber ein Konzept, das du durchführen musst.

      Es scheint auch, du brauchst einen erfahreneren Anwalt.

      Du kannst dich bei www.rehakids.de anmelden, von Ärger mit dem Jugendamt können da viele ein Lied singen.

      Bei allem Verständnis dafür, wie du dich als Mutter fühlen musst, deinen Sohn nicht bei dir zu haben.

      Es liest sich So, als ob du dich in der Geschichte als das Opfer siehst. Aber dem ist nicht so. Dein Sohn ist es in diesem Fall. Es muss schon triftige Gründe haben wieso alles so gekommen ist und weiterhin so ist. Sei froh das deinem Jungen geholfen wird, und wenn du bedenken hast, dann schildere diese sachlich und fundiert. Vielleicht wird dir dann zugehört.

      Wenn man für ein Kind Verantwortung tragen will, sollte das eigene Leben erstmal einigermaßen stabil und gesund sein.

      Alles gute dir...

      Hallo,

      vielleicht solltest Du erst einmal versuchen dein Kind auf dem Weg zu unterstützen und endlich aufhören Dich wie ein geschlagener Hund in die Ecke zu stellen.

      Wenn Du die ganze Zeit nur gegen Jugendamt und die Gegenseite wetterst wirst Du nichts erreichen, sondern es nur noch schlimmer machen.

      Deine Anwältin vertritt wahrscheinlich in erster Linie das Wohl deines Kindes und hat deshalb keine Ideen.

      Dasw sind mit sicherheit alles Dinge, die Du jetzt nicht hören willst, aber diese Geschichten vom "bösen Jugendamt, welches einem einfach so die Kinder weg nimmt"

      oder gar vom "Bösen Ex-Mann, welcher Leute "mobilisiert" um Dich arme blöd und unfähig dastehen zu lassen" kommen wir bald zu den Ohren wieder raus.

      Fange an, an Dir zu arbeiten und suche die Fehler nicht immer bei anderen.

      Alles Gute!

      hallo feuerfuechsin

      bevor du ein weiteres kind planst ,( laut deiner VK ) bitte, bring zuerst dein leben mit deinem sohn auf die reihe. du wirst auch mit einem neuem kind die gleichen probleme haben ......
      ersetzen lässt sich kein kind #herzlich

      lg pigger

      Meine Meinung:

      Ein Kind wird nicht ohne Grund von der Mutter genommen.

      Du fragst was du tun kannst damit dein Sohn wieder bei dir sein kann:

      Erkenne und behebe was bei dir/euch falsch läuft. Kümmere dich um dein Leben und wenn du wieder alles im Griff hast dann kannst du anfangen deinen Sohn "wieder Heim zu holen".

      LG

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