Schwangere Freundin - Drogen -Kind... Was tun?

    • (1) 01.10.14 - 23:27

      Ich war mir mir nicht sicher in welchem Forum es am besten passt...

      Eine gute Freundin ist in der 18. ssw und hat eine 2,5 Jahre alte Tochter.

      Nun hat sie sich von ihrem Freund getrennt. (Krankhafte Eifersucht ect)
      Das Problem ist das sie Drogen nimmt. Sie hat mit13 schon angefangen zu kiffen. Jetzt ist sie 28 Jahre alt. In sie jetzt noch kifft weis ich nicht. Sie hechelt förmlich danach und würde es nie benein. Alkohol liebt sie ebenfalls. In der ss ist gerne mal n Sekt drin. Ist ja gar nicht schlimm -.-

      Sie hat n Arbeitsverbot bekommen. Ihre Tochter geht 3x die Woche zur Tagesmutter nach wie vor und die zeit mit ihrer Tochter zusammen ist sehr absträngend. Leider ist sehr überfordert mir dem Verhalten der Tochter, fühlt sich ständig müde und ist total hipoelig und nervös.

      Ja ihre Tochter ist extrem anhänglich, und absträngend. Will permanent auf den Arm, Weint total viel und sofort los. In der Erziehung läuft einiges falsch. Sie ist in meinen Augen auch der Grund, warum ihre Tochter so ist. Aber sie sagt das sei nur die Schuld des Vaters. Was böödsinb ist.

      Sie zieht seit ich denken kann Speed. Es putscht auf, macht wach. Und das tut sie immer noch. Täglich.

      Trotz ss. Einmal hat sie es zugegeben aber nun macht sie es nicht mehr sagt sie. Was gelogen ist. Sie macht weiter.

      Sie belügt mich - ihre Freundin... Wann? Um ihr Gewissen rein zu machen?

      Freundschaft ist mir wichtig. Aber noch wichtiger finde ich das ungeborene Leben. Deswegen bin ich heute zum Jugendamt gegangen (die kennen sie, durch die Tagespflege) und habe ihnen davon erzählt. Der Herr hat direkt bei dem zuständigen Mitarbeiter abgerufen. Sie werden sie besuchen und sie fragen. Wird sie mit mein Antworten, können sie nichts tun.

      Ist das deren ernst? Nichts?

      Mich verstehe nicht weit man sich selbst so anlügen kann. Seine Freundin, seine Frauenärztin.

      Mitte Oktober geht sie auf Mutter-Kind-kur. Wird sie da auch lügen? Bestimmt.

      Was soll ich tun? Ich bin ratlos.

      • Du kannst jetzt deiner Freundin nur noch deine Hilfe anbieten. Alles Weitere hast du bereits angeleiert.

        Hallo!

        Du kannst nichts weiter tun - Du hast die Leute vom Jugendamt informiert und Du bist offenbar für sie da. Du kannst sie unterstützen, vielleicht mal ihre Tochter übernehmen, wenn es Dir möglich ist etc. Du kannst auch anonym die Kinderschutzhotline anrufen. Du musst weder sagen, um wen es sich handelt noch wer Du bist, aber Du kannst Deine Sorgen mitteilen und man wird Dir sagen können, welche Möglichkeiten Du hast, worauf zu achten ist usw.

        Eine Mutter-Kind-Kur ist doch gut. Vielleicht wird sie dort auch lügen und sie muss ja auch nicht ihre ganze Geschichte dort auf den Tisch packen.
        Fakt ist, sie wird dort unterstützt, ihr Kind wird betreut und da sind Menschen, die sie und ihr Kind längere Zeit sehen und kennenlernen können.
        Das ist doch schonmal viel wert.

        Viele Grüße!

        <<<<Was soll ich tun? Ich bin ratlos. <<<<

        Gar nichts. Such dir andere Freunde!

        • Inwiefern ist dein Rat, den Kindern eine Hilfe?

          Oder lebst du nach dem Motto: "Wenn mich etwas nicht betrifft, weg damit!?"

          • Niemand hier im Forum kann den Kindern helfen. Die TE auch nicht.

            Das Jugendamt wirds hoffentlich richten.

            Mich betrifft so etwas nicht. Denn solche Leute zähle ich nicht zu meinen Freunden.

            Ps: Sollte ich etwas derartiges im Umfeld bemerken, wäre ich die Erste, die beim Jugendamt auf der Matte steht.

            • <<<Das Jugendamt wirds hoffentlich richten>>>

              Da würde ich mich nicht darauf verlassen.

              <<<Mich betrifft so etwas nicht. Denn solche Leute zähle ich nicht zu meinen Freunden.>>>

              Und wenn eine deiner Freundinnen plötzlich zur Alkoholikerin oder Junkie werden würde, würdest du dir ganz einfach neue Freunde suchen?

              • Im Normalfall schafft es das Jugendamt. (Wer denn auch sonst?)

                Die TE hat es selbst nach Jahren wohl nicht geschafft.

                Wenn eine Freundin plötzlich (?) abhängig werden würde, dann würde ich ihr natürlich erstmal zur Seite stehen. Wenn ich mir aber Fusseln an den Mund quatsche und sie doch nicht auf meine Ratschläge hört, - ja dann würde ich sie fallen lassen. Ich lasse mir von anderen Menschen nicht meine wertvolle Zeit vergeuden. Klingt echt hart. Aber mein Seelenheil ist mir wichtiger als das von Anderen. (meine Familie natürlich ausgenommen)

                Wer sich nicht helfen lassen will, dem ist nicht mehr geholfen.

                • Wer sich nicht helfen lassen will, dem ist nicht mehr ZU HELFEN. (so klingt es besser #hicks)

                  In dem Punkt bin ich ganz bei dir.

                  Allerdings würde ich alles versuchen, wenn ich wüsste, in meinem Umfeld wird Kindern geschadet.

                  Und auf das Jugendamt verlasse ich mich nicht.

                  Wäre ja nicht dass erste Mal, wenn etwas bei denen durchrutscht. Sind ja auch nur Menschen und machen Fehler.

                  • Wieso verlässt du dich nicht aufs Jugendamt? Klar passieren denen auch Fehler. Aber normalerweise helfen die doch weiter.

                    Wohin würdest du dich denn wenden, wenn der Betroffene nicht auf dich hört? Außer dem Jugendamt fällt mir da keiner ein. Wenn du die Polizei rufst, leiten die es ja auch ans Jugendamt weiter.

                    Mir fällt da keine andere Möglichkeit ein. Du kannst ja schlecht die Kinder einfach zu dir holen.

                    • Leider wird das Jugendamt nichts machen können sagten sie.

                      Wenn sie es abstreitet ist die Sache für die erledigt.

                      Polizei währe eine Möglichkeit. Aber will ich soweit gehen? Eigentlich nicht.

                      Ich werde mit dem Kinder kindesvater nochmal Kontakt aufnehmen. Er macht sich auch sorgen.

                      Es ist traurig das das Jugendamt nichts machen kann.

                      Ich verlasse mich deshalb nicht auf`s Jugendamt, weil die sich nicht nur auf diesen Fall konzentrieren können. Dazu gibt es viel zu viele Kinder in Deutschland, die misshandelt werden.

                      Ich würde nebenbei noch versuchen selbst tätig zu werden, indem ich Kontakt zum Vater und eventuell Eltern oder Geschwister der Freundin aufnehmen würde. Vielleicht hat sie noch andere Freunde die helfen könnten, sie davon wegzubringen und ihr unter die Arme zu greifen.

                      Wie die Te schon sagte: Das Jugendamt kann nichts machen. Also kann eventuell ihr Umfeld helfen, idem sie mit ihr Sprechen und ihr etwas abnehmen, wenn sie überfordert ist.

                      Das JA kann in dem Fall nur hilfe anbieten, handeln dürfen sie nur, wenn eine Kindeswohlgefährdung vorliegt... Und was in Deutschland unter Kindeswohlgefährdung liegt, dass muss dann schon richtig heftig sein.

                      Polizei wäre übrigens eine Idee. Vieleicht machen sie bei ihr eine Razzia und finden was, die Info würde dann auch ans JA gehen...

                  Im Prinzip kann man sich aber auf das Jugendamt verlassen, medina. Denn die Öffentlichkeit hört nur dann etwas vom Jugendamt, wenn es mal NICHT geklappt hat.

                  Dazwischen stecken ganz viele Fälle, die gut gelaufen sind, in denen Kinder vor Gewalt geschützt wurden, vor dem Drogenrausch der Eltern etc.

                  Das darf man nicht vergessen, wenn man sich auf die Medienberichte bezieht. Du hörst nur die negativen Berichte, das positive wird nicht erwähnt. Das überwiegt aber ganz klar.

                  Das nur mal so eben angemerkt. Ich würde es tun wie volvic. Nach Jahren erfolglosem Probieren, wie man die Frau, die schon mit 13 kiffte und nun seit Jahren Speed zieht, von dem Dreck wegbekommt, würde ich auch mal sagen: okay, dann nicht, leb dein Leben ohne mich, das macht mich kaputt. Vorher würde ich eingehend mit dem Jugendamt reden, denn die Kinder meiner Freundinnen liegen mir am Herzen. Aber die Freundin selbst ist schon gross und entscheidet, ob sie so lebt oder nicht.

                  Was mich wundert bei der Sache, ist die MutterKindKur. klar, sie wird da vielleicht auch Drogen konsumieren können. Ich hätte jetzt aber naiverweise gedacht, das fliegt spätestens dort auf. Hoffen wir erst mal darauf, dann erledigen sich viele Probleme danach schlagartig.

                  Ich denke, ich würde als ihre Freundin dann noch Kontakt zu den Psychologen der Kurklinik aufnehmen und ihnen mitteilen, dass die schwangere Mutter Drogen konsumiert.

                  Ansonsten wäre mein Pulver verschossen.

                  L G

                  White (vielleicht habe ich zu viele dieser Mütter beruflich kennen gelernt und dort loslassen MÜSSEN)

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