Bescheinigung gerichtlich einfordern

    • (1) 03.10.14 - 14:14

      Hallo zusammen,

      Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

      Ich war von 2009 - 2012 Mitglied in einem Aquafittnesstudio. Brauche von denen eine Bescheinigung für die Krankenkasse das ich in diesem Zeitraum Mitglied war.
      Die Besitzer möchten mir keine ausstellen. Der erste Grund war dass sie so alte Unterlagen nicht mehr besitzen. Als ich sie wieder darum gebeten habe , sie haben ja eine zehnjährige Aufbewahrungspflicht der Unterlagen, hieß es ich solle die Kontoauszüge als Bescheinigung nehmen. Sie können mir nicht weiter helfen.

      Meine Frage. Hatte schon jemand so eine ähnliche Situation oder Tips wie ich sie dazu bringe mir diese Bescheinigung auszustellen? Kann ich das gerichtlich anfordern?

      Ich hoffe von euch viele Tips zu bekommen.

      Vielen Dank

      • Es kommt darauf an für was Du diese Bescheinigung brauchst und welche es ist die Du brauchst. Wenn es zum Beispiel eine Verdienstbescheinigung ist, gibt es von der KK Vordrucke, diese aufzufüllen ist der AG verpflichtet. Hast Du denn ein Arbeitszeugnis für diese Zeit?

        • Hallo
          Danke für deine Antwort. Ich war dort Mitglied, nicht angestellt. Die Bescheinigung brauche ich, weil ich ein Antrag auf eine bestimmte Op stellen möchte bei der Krankenkasse . Dazu muss ich nachweisen dass ich mindestens ein halbes Jahr mich sportlich betätigt habe.

          • Aso. Sorry, habe ich falsch verstanden.

            Dann schreib doch selbst einen Zweizeiler, füge Kopien der Auszüge dazu, gehe ins Studio und lass die Dein Schreiben unterschreiben. Vielleicht machen sie ja das.

            • Mit der letzten Mail hat er deutlich gemacht dass er mir keine austellen wird. Ich bin nicht die einzige die Ärger mit ihm hat.

              • Ok. Ich wüßte jetzt auch nicht, dass man einen Rechtsanspruch darauf hat. Wie schauts aus mit dem Aufnahmeantrag, einer Aufnahmebestätigung, einer Kündigung und deren Bestätigung? Kannst Du bei Dir direkt auf die Geschäftsstelle der KK, mit denen reden, vielleicht können die mal dort anrufen,m wenn die KK schon nichts anderes gelten lassen würde?

            • Übrigens, hat er eine Mail geschrieben, das war ja schon mal Aufwand, dann hätte er auch noch das Datum rein schreiben können. Denn mit der Mail gibt er ja schon zu, dass Du dort Mitglied warst. Da stellt sich der Verdacht, ob er die Mitgliederzahl beim Finanzamt überhaupt richtig angibt. Vielleicht mal damit drohen, dass Du aufgrund seines Verhalten Dir die Frage stellst, ob da alles mit rechten Dingen zu geht und so ganz beiläufig das Finanzamt erwähnen. Aber Vorsicht, alles als Frage formulieren die Du Dir selbst stellst, sonst ist es üble Nachrede.

              • Die Überlegung hatte ich auch, aber dann hätte er ja den Beitrag nicht abbuchen können. Von dem her wird es schon richtig laufen.

                Hab seinen Namen gegoogelt , da kommen viele negativen Berichte von ehemaligen Mitglieder raus. Er ist ein richtig fieser Typ

        Ich glaube mit so einer Bescheinigung über die reine Mitgliedschaft beweist Du überhaupt nicht, dass Du Dich sportlich betätigt hast. Wer sagt denn der Krankenkasse, dass Du hin gegangen bist?

        • Eben. Die einen sind ein Jahrzehnt Karteileichen die das Studio noch nie von innen gesehn haben und die anderen sind die gesamte Zeit täglich ein duzend Kilometer Joggen gegangen.
          Und die sollen nichts bekommen weil sie keinen Zettel mit Zahlen haben?
          Eigentlich unvorstellbar

          • Ich war in vielen Studios ein bezahlendes Mitglied ohne je drin gewesen zu sein.
            Im Aquafittnes war ich sehr regelmäßig. Hat mir Spaß gemacht.

            Ich habe bei ihm gekündigt weil die Konditionen für die Mitglieder immer dreister wurden.

            Statt 10 leute, wie anfangs, waren es dann 15 Mitglieder im kleinen Becken. In den Duschen das gleiche Problem. Warmwasser hat dann nicht für alle gereicht beim duschen. Versäumte Stunden konnten nicht mehr nachgeholt werden (man hätte feste Trainingsstunden).
            Ich möchte von der Krankenkasse kein Bargeld, sondern eine Op bezahlt bekommen.

            Und ich verstehe nicht warum er mir zu leid leben will.

            • Davon rede ich doch :)
              Warum zahlt die KK eine OP bei nachgewiesenen Mitgliedszeiten (was nichts über die tatsächliche Teilnahme aussagt) und Leute die ihr ganzes Leben Sport getrieben haben dies aber nicht quittiert bekommen können weil sie allein durch Wald und Wiesen joggten dann keinen Nachweis haben und somit keine OP bezahlt bekommen.

              Komische Denkweise der KK

              • Ja. Ich muss paar Nachweise bringen, und ich kann nur das nachweisen was ich bezahlt habe. All das was ich "alleine" versucht habe kann ich nicht nachweisen. Der Kasse reicht es nicht mein jetzigen Zustand zu sehen.

                • Finde ich echt unmöglich von der Krankenkasse die Mitglieder so zu trietzen und solche Nachweise zu fordern.
                  Kannst du nicht wechseln die haben ja den Schuss nicht gehört.
                  Die allermeisten machen nunmal privat Sport ohne Vereine und Studios.
                  Die Op wird ja wichtig sein und nicht mal eben grundlos so weit müssten die eigentlich denken können.

                  Drück dir die Daumen

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