Wieder Englisch-Übersetzung

    • (1) 07.10.14 - 13:13

      Hallo!

      Da mir beim letzten Satz so lieb geholfen wurde, wende ich mich noch mal an euch.
      Es ist wieder so ein Satzmonster aus einer amerikanischen Studie über Religiosität und Motive für Hilfeverhalten.

      Ich brauche eine recht korrekte Übersetzung, da der Satz wichtig für das Grundverständnis der Studie ist.

      >>>>>>If the alternative explanation were correct, then when subjects were confronted with a victim of low social appropriateness, scores on the end orientation should be positively correlated with helping both when help was wanted and when it was not.<<<<<<<

      Noch ein paar Erläuterungen:
      "end orientation" ist ein Fachbegriff. Dieser Begriff steht für eine Art des Religiösseins, das muss also nicht übersetzt werden.
      "subjects" habe ich mal mit "Studienteilnehmer" übersetzt. Ich denke, mit dem Wort sind die Leute gemeint, die als Versuchskaninchen verwendet wurden.

      mein Übersetzungsversuch:
      Sollte die alternative Erklärung stimmen, sollten end-orientation-Werte positiv mit Helfen korrelieren, egal, ob Hilfe gewollt war oder nicht, wenn die Teilnehmer mit einem Opfer von niedriger sozialer Angemessenheit konfrontiert werden.

      Sollten die Sätze drumherum gebraucht werden, bitte melden.

      Danke schon mal!
      Faltblatt

      • Ich habe den ersten Thread dazu jetzt nicht gelesen aber versuche jetzt einfach trotzdem mal mein Glück.

        Relativ wörtlich übersetzt?
        „Falls die alternative Erklärung korrekt wäre, so sollten die Bewertungen/Punktzahlen der „end orientation“ der Befragten im Falle der Konfrontation mit niedriger sozialer Angemessenheit beim Helfen wenn Hilfe gewollt ist, als auch wenn sie nicht gewollt ist, positiv korrelieren.“

        Was das jetzt konkret bedeuten soll? Keine Ahnung. #gruebel
        Spontan würde ich es so verstehen, dass im Falle der Bewahrheitung der alternativen Erklärung die Ergebnisse der Befragten im Falle der Konfrontation mit sich sozial nicht angemessen verhaltenden Personen sowohl wenn Hilfe gewollt ist, als auch wenn sie nicht gewollt ist, sich gleich verhalten, also beide Ergebnisse ansteigen oder abfallen?
        Selbst dieser Erklärungsversuch klingt ungeheuer kompliziert. Mal sehen was die anderen hier noch schreiben.

        Ich finde es ohne Zusammenhang auch sehr schwer zu begreifen.

        I tried.

        Und vielleicht hilft es dir ja trotzdem ein Bisschen.

        Liebe Grüße
        Anja

        • Hallo

          Danke für deine Mühe! Ja, es ist ein richtig blödes Satzmonster.. der Text, den ich lese, ist voll davon.

          Ich meine aber, den satz nun im Zusammenhang verstanden zu haben. Also Leute mit Ausprägung "end orientation" sollen erwartungsgemäß Leuten mit geringer sozialen Angemessenheit (also Leute, die aussehen, als seien sie nicht ganz bei sich, weil sie drogen nehmen, verrückt sind u.ä.) hilfe anbieten, egal ob das erwünscht ist oder nicht.
          Hohe werte bei der ausprägung "end orientation" gehen mit vielen hilfsangeboten einher, auch wenn sie ausdrücklich nicht erwünscht sind.

          Dem Autor war es wohl wichtig zu betonen, dass die leute mit dem "opfer" konfrontiert werden, weil dahinter die vermutung steht, dass die konfrontation eine automatisierte handlung auslöst. Daher dann das Satzmonster.

          Sorry, wenn ich klugscheißerisch rüber komme. Mir hilft es, solche satzmonster zu besprechen und durch eine diskussion darauf zu kommen, was gemeint ist. Irgendwie kriege ich das für mich allein nicht aufgedrieselt.
          Du hast mir auf jeden Fall sehr geholfen!

          Danke!
          Faltblatt

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