Wem gebt Ihr Trinkgeld?

    • (1) 16.10.14 - 09:17

      Hallo,

      nachdem ich mit meiner Mutter eine größere Diskussion zu dem Thema hatte, interessiert mich nun Eure Meinung:

      Wem gebt Ihr Trinkgeld? Nur der Bedienung im Restaurant? Oder auch in anderen Berufen? Z.B. dem KFZ-Mechaniker, der Euch die Winterreifen aufgezogen hat?

      Ich bin der Meinung, im Restaurant gehört es einfach dazu. Beim Frisör für mich auch (da kann ich es nichtmal begründen).
      In manchen Situationen, in denen ich eine außergewöhnlich spontane Hilfe o.ä. bekommen habe, gebe ich auch was in die Kaffeekasse.
      Aber wenn nur der "normale" Job gemacht wurde, seh ich das nicht ein. Sonst müsste ich auch der Kassiererin im Supermarkt oder dem Busfahrer was geben.

      Mal sehen, wie Ihr das handhabt.

      Gruß, #stern

      • Hi,

        ich sehe den Termin beim Friseur jetzt auch als normalen Job, was denn sonst? Da hat der Busfahrer sicher mehr Verantwortung und eher ein Trinkgeld verdient, er transportiert Menschen.
        Im Restaurant gebe ich nur dann Trinkgeld, wenn die Bedienung wirklich nett und das Essen gut war. Ist die Bedienung genervt von ihrem Job, gibt es auch kein Trinkgeld.
        Beim Friseuer....der ist ja mittlerweile dermaßen teuer....jedenfalls hier. Nein! Kein Trinkgeld!
        Ehrlich, ich gebe aber dem Zeitungsjungen gerne was, der bekommt für stundenlanges durch die Gegend laufen nur einen miesen Lohn. Oder die Müllfahrer, die haben einen echt anstrengenden Job.
        Als wir gebaut haben, haben "meine" Handwerker ein fettes Trinkgeld bekommen, die haben unser Haus gebaut, super Arbeit geleistet und mich ertragen#schein

        Trinkgeld wird überbewertet in meinen Augen, wo beginnt das sonst und wo hört es auf? Gute Frage.....

        Mona

        • <<<ich gebe aber dem Zeitungsjungen gerne was, der bekommt für stundenlanges durch die Gegend laufen nur einen miesen Lohn>>

          Die Friseurin bekommt sicherlich unwesentlich weniger/mehr als der Zeitungsjunge.

          • Ganz sicher nicht. Der Zeitungsjunge bekommt für viele Stunden Werbezeitung austragen ca. 40 € im Monat. Er geht bei Wind und Wetter, bei Hitze und Kälte!
            Er muss die Dinge noch vorher zusammen"bauen" und falten, das wird nicht bezahlt, nur das Austragen PRO Zeitung!

            Ich weiß das, weil ich echt mal dachte das wäre ein netter "Hausfrauenjob" wenn die Kinder in der Kita sind, aber für die paar cents sitz ich lieber daheim und schau die Wand an.

            Mona

            • Ich weiß was du meinst und es sollte meinerseits auch nur ein "Vergleich" sein, da ich nicht finde das Friseurinnen gut bezahlt sind und die buckeln auch ihre 40+ Stunden die Woche.

              • Es stand ihnen frei eine andere Ausbildung zu machen. Man informiert sich vorher was der Verdienst nach der Ausbildung ist.
                Ich zahl hier für waschen/schneiden über 60 €. Da ich das eine unglaubliche Menge an Geld finde und immer lange mit mir hadere zum Spitzen schneiden zu gehen, runde ich den Betrag nur geringfügig auf.
                So ein Glück dass meine Haare so sind, dass ich nur selten zum Friseur muss.

                Mona

                • Diese Diskussion könnte man ewig so weiter führen, aber es steht eben nicht jedem frei was er lernt. Jeder Mensch ist gebunden (ob nun durch das soziale Umfeld oder auch durch das eigene (geistige) Vermögen).

                  Und diese 60 Euro sind vielleicht für den einen "teuer", für andere wiederrum nicht. Ganz sicher aber hat die Friseurin in den meisten Fällen von den 60 Euro am wenigsten.

                  • Das ist mir doch auch klar! Hier geht es um Trinkgeld..und das ist nunmal keine Pflicht!
                    Daher bekommen das bei mir die, die es in meinen Augen verdient haben.Und da steht der Zeitungsjunge nunmal vor der Friseurin.
                    Gebe ich allen Trinkgeld die in Trinkgeldberufen arbeiten, dann bin ich bald pleite!

                    Mona

                    • Wie gesagt, ich fand das nur erwähnenswert, das die Friseurin keineswegs besser dasteht.

                      Das man für sich selbst immer noch Abstufungen macht, das ist nachvollziehbar, macht denke ich jeder ein Stück weit.

                Das Geld bekommt die Chefin des Friseursalons, nicht die Angestellten. Meine Friseurin arbeitet Vollzeit und verdient so wenig wie andere die in einem anderen Bereich Teilzeit arbeiten. Und sie arbeitet auch Samstag und Abends bis 20 Uhr. Und sie steht den ganzen Tag. Ich finde das ist einer der am schechtesten bezahlten Jobs überhaupt.

                • Mein Trinkgeld bekommt meine Frisörin, das weiß ich definitiv.

                  eben und da ich locken habe und relativ lange Haare, brauche ich nur hin und wieder zum Frisör, nichts besonderes und gehe also meistens zu den ohne-termin-für etwas mehr als 10€ Frisör, so dass ich da auch gerne Trinkgeld gebe, vor allem wenn die nett ist und mit mir oberflächlich plaudert ohne mich zu kennen, so dass die Zeit auch nett ist. Sonst gehe ich einmal immer zu Hause in den USA zum "guten" Friseur, wo ich auch mit entspannen kann und auch gleich hände und füße und gesicht usw. machen lasse, also eher spa ähnlich.

              Es steht dir ja frei einen günstigeren zu wählen....
              Ich zahle mit Trinkgeld Grad mal die Hälfte und ich glaube nicht das deine angestellte Friseurin mehr verdient als meine.

              • Warum soll ich mir einen anderen suchen? Nur um Trinkgeld geben zu können?
                Wenn es möglich ist geh ich in der Großstadt, hier bei uns haben alle Läden fast identische Preise. Ist ja auch kein Thema, aber Trinkgeld ist ja keine Pflicht.

                Mona

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