Vom Autohaus betrogen. Was tun?

    • (1) 20.11.14 - 18:10

      Hallo ihr Lieben,

      Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
      Ich habe im April 2014 ein Auto im Autohaus gekauft. Erstzulassung 2012 mit einem Km Stand von 25300km.

      Nun sind wir stutzig geworden weil Bremsen und Stoßdämpfer komplett runter sind und unsere Werkstatt des Vertrauens gesagt hat das das so gut wie nicht sein kann mit dem km stand.

      Naja nun haben wir uns das Checkheft angeschaut und da steht ein Kilometerstand drin von knapp 40000 der durchgestrichen wurde und händisch 25300 daneben geschrieben.
      In dem Kaufvertrag den ich unterschrieben habe stehen auch die 25300 aber nun habe ich auch in der Mappe eine Rechnung gefunden wo auch die 40000 drauf stehen.
      Das spricht ja schon dafür das wir da betrogen wurden.
      Was kann ich da jetzt machen?

      Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

      • Hallo,

        ihr seid betrogen worden, das ist klar. Ihr habt Anspruch auf Rücknahme des Fahrzeugs oder deutlichen Preisnachlass. Sucht euch einen Anwalt, der eure Interessen durchsetzt.

        Dass Autohäuser die Tachostände manipulieren, ist bekannt. Aber dass sie so stümperhaft arbeiten, wundert mich etwas. Aber der Fall scheint ja wohl eindeutig zu sein.

        LG

        • ""Dass Autohäuser die Tachostände manipulieren, ist bekannt. ""

          Vorsicht, Freundchen.

          Das ist üble Nachrede bzw. Verleumdung.

          Ich habe in meinem Leben nicht 1 Tacho manipuliert und werde es auch nicht tun.

          • Ohne an dieser Stelle eine Rechtsberatung durchzuführen...

            Nein es ist keine üble Nachrede und auch keine Verleumdung.

            "Das Autohäuser" beinhaltet weder Namen und Ort noch konkrete Fallbeispiele aus denen sich selbige schliessen lassen würden.

            Es impliziert lediglich das es, wo und in welcher Häufigkeit auch immer, Autohäuser gibt die besagten Betrug vornehmen und das ist nun einmal Fakt.

            Wie schon gesagt, dies stellt keinerlei Rechtsberatung dar.

            Lg

            Andrea

      Verkäufer zur Reden stellen.....Tachomanipulation ist in Deutschland eine Straftat.

      Der Verkäufer kann sich auch nicht anhand von Klauseln im Kaufvertrag (Gerne wird zB. "Privatkauf" eingetragen) heraus reden, und es ist auch völlig egal ob das Autohaus davon Kenntnis hatte oder nicht. (Der Gewährleistungssuschluss greift in dem Fall nicht !!)

      Teile dem Autohaus den Mangel SCHRIFTLICH mit (Einschreiben mit Rückschein !!), und verlange den Kaufpreis zurück ! (Rücktritt vom Vertrag, § 437 BGB, Änderung des Vertrages in ein so. Rückgewährschuldverhältnis), oder lass Dir den Empfang des Schreibens vor Ort quittieren. (Stempel, Unterschrift, Datum)

      Evtl. Kosten durch Anmeldung/Ummeldung des KFZ kannst Du ebenfalls in Rechnung stellen, die Nutzung des KFZ wird aber Dir wahrscheinlich im Gegenzug vom Autohaus in Rechnung gestellt. (Kaufdatum bis jetzt-Nutzungsentschädigung durch Gebrauchsvorteil)

      In welcher Höhe kann ich Dir leider nicht sagen.

      Setze dem Autohaus eine Frist von 2-3 Wochen, läuft die Frist ab ohne dass Du eine Antwort bekommst, bleibt leider nur der Anwalt !

      Ich hoffe das hilft Dir auf die Schnelle erst mal weiter.

      Tomm

Hi,

also entweder zeigst du dieses Autohaus direkt an oder du verhandelst zuerst noch mit Ihnen z.B. über eine Rücknahme des Fahrzeugs, Preisnachlass etc...

LG

Ehe Ihr in das Autohaus geht, würde ich den letzen Besitzer ausfindig machen und klären, mit welchem km-Stand er das Fahrzeug abgegeben hat.

Rechnungen enthalten oft falsche Daten, weil in vielen AH Praktikanten oder Lehrlinge die Daten eingeben. Wo viele arbeiten, wird viel geschludert.

Stoßdämpfer halten übrigens länger als 40 Tkm. Bremsen eigentlich auch.

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