Parkverbote ab 2015

    • (1) 24.12.14 - 10:47

      hallo,

      wir leben in einer großstadt, unser stadtteil hat schmale straßen, die im einbahnstraßensystem prima funktionieren. aufbeiden seiten parken autos. auf der einen seite normal, auf der anderen seite zum teil auf dem fußweg. die fußwege sind breit, trotz auto passen noch immer locker 2-3 leute nebeneinander.

      nun hat das ordnungsamt verlauten lassen, dass ab 1.januar das parken auf dem fußweg verboten sein wird.

      mit verlaub, das ist eine katastrophe für den stadtteil.

      ja, zu viele autos sind ein problem in den städten. ja, es ist nicht immer schön als fußgänger (bion selber mehr als genug fußgänger und radfahrer). aber es wird dann nahezu unmöglich sein im umkreis von einem kilometer ab einer bestimmten uhrzeit einen parkplatz zu bekommen. wir benutzen das auto schon recht wenig, vor allem in den abendstunden, weil es jetzt dann schon immer mau aussieht....

      meine frage jetzt: kann das ordnungsamt, welches das bisherige arrangement stillschweigend seit jahren geduldet hat, das durchsetzen? bzw. gibt es möglichkeiten dagegen vorzugehen?

      es wird nicht in der ganzen stadt durchgesetzt und in genug anderen stadtteilen siehts genauso aus. das ist doch mit zweierlei maß messen! hier verbot, dort weiter dulden.

      ich bin am überlegen, wenn es tatsächlich so kommt, dagegen vorzugehen. die strengen parkrichtlinien lassen sich nu einmal nicht in großstädten durchsetzen, wenn durchweg zu wenig stellflächen zur verfügung stehen. unterschriftensammlungen etc. schweben mir da vor. hätte ich genug geld auf der hohen kante und enug zeit wäre ei gang zum anwalt vielleicht auch ne idee. ich sehe mich schon meinen großeinkauf machen und die einkäufe dann 1-2 km. nach hause schleppen. oder abends vom fußballtraining meines sohnes nach hause kommen und mit ihm, gerade im winter, erst einmal 2km durch die kälte stapfen....

      lg

      • Hallo,

        ich denke die Stadt ist sogar verpflichtet das Parkverbot auf den Fuß- und Radwegen durchzusetzen.

        Es gibt nun mal die STVO die dazu ganz klare Vorgaben macht wo geparkt werden darf.

        Freundliche Grüße blaue-rose

        • sicherlich ist sie verpflichtet. hat sie aber bisher nicht durchgesetzt, weil bisher die verantwortlichen offenbar intelligent genug waren zu erkennen, dass es komplett unrealistisch ist, solch ein parkverbot durchzusetzen.
          wenn die stadt solche dinge durchsetze möchte, muss sie anderweitige parkmöglichkeiten schaffen. hier gibts einige verfallene häuser, die könnte aufgekauft, abgerissen und in parkmöglichkeiten umgestaltet werden. dann würde ich einen sinn in der durchsetzung sehen.

          ansonsten produzieren sie ein riesen chaos!

          lg,

          amalie

          • Wieso sollte die Stadt verpflichtet sein Parkplätze zu schaffen? Die Beseitzer der Häuser sind da grundsätzlich erst einmal in der Pflicht. Wenn natürlich jede familie der Meinung ist sie müsste 2-3 Autos besitzen, dann kannst du auch soviel Parkplätze schaffe wie du willst, es wird nie reichen.

            Es kann ja wohl auch nicth sein, dass die Gehwege, Einfahrten usw. komplett zugeparkt sind.

      (6) 24.12.14 - 12:20

      Ja kann die Stadt, ist sogar ihr gutes Recht allerdings sollte es dann wirklich nicht nur Gebietsweise sein sondern überall.

      Wir haben hier bei uns auch so was.

      Jahrelang haben die Anwohner und Besucher des (Achtung alles am selben Gebiet) Naturtheaters, Schloß, Congress Centrum, Krankenhauses, Tennis Club, Wildpark und des Fußballstadion (2. Bundesliga inzwischen) wild geparkt.

      Die Mitarbeiter jeweils bekamen keinen Parkplatz mehr und der Rettungsdienst kamen bei großen Veranstaltungen dann kaum noch durch.

      Es wird nun bei den Events ein erweiteter kostenloser Shuttle Service angeboten aber das auch nur zu den Events.

      Beim letzten Fußballspiel wurden Wildparker rigeros abgeschleppt das war ein Anblick,

      Die Anwohner müssen nun halt auch auf ihre engen Stellplätze mal parken was viele nie getan haben oder etwas laufen.

      • (7) 24.12.14 - 13:02

        hallo,

        wenn alternativen angeboten werden würden, würde ich das ja verstehen. hier gibts ein paar komplett verfallene häuser, dere besitzer nicht die fianziellen mittel für was auch immer haben. soll die stadt diese aufkaufen, parkmöglichkeiten schaffen, dann das parkverbot in der straße durchsetzen.
        alles andere ist schlicht irrwitzig, weil sost ein riesen chaos entsteht.

        rettungswege etc. sind natürlich freizuhalen, ist hier aber nicht das problem. wir leben zwischen 3 schulen, wer sich hier in einen rettungsweg stellt, bekommt ein knöllchen oder wird abgeschleppt. das passiert also wirklich selten. die parkenden autos stören aber niemaden wirklich. bin ja selber fußgängerm radfahrer etc. die fußwege sind sehr breit, es bleibt stets ausreichend platz.

        lg,

        amalie

        ***Beim letzten Fußballspiel wurden Wildparker rigeros abgeschleppt das war ein Anblick,***

        Das sollten sie hier auch mal durchziehen. Die Fans parken hier auf Grünstreifen, Gehwegen, in Wendekreisen, in verkehrsberuhigten Bereichen auf den Straßen und auch auf privaten Parkplätzen (die auch deutlich zu erkennen sind). Interessiert aber niemanden. Vom Ordnungsamt sieht man nie Leute und die Polizei ist zu beschäftigt damit, die Anwohner von ihren Häuser bzw. Parkplätzen und Garagen fern zu halten.

        • Ja Jahrelang wurde es geduldet aber jetzt endlich wurde gehandelt.
          Sogar die Örtliche Zeitung hat es fotografiert und ins Netz gestellt hach die Mehrheit fand es super nur die Betroffenen nicht ^^ und die Abschlepper hatten den Umsatz wie schon lange nimmer

    (10) 24.12.14 - 14:48

    Hallo,
    die Antworten zur Verpflichtung der Stadt hast du ja schon bekommen. Vielleicht gab es Beschwerden von denen ihr als Anwohner nichts wisst? Von Rollstuhlfahrern, Blinden mit Stöckern, Kinderwagen etc.? Da gibt es ganz viele Möglichkeiten die mir einfallen. Irgendwann ist es dem Ordnungsamt dann auch zuviel und sie handeln dann. In dem Fall auch zu recht meiner Meinung nach, es gibt nichts nervigeres, als ständig mit einer blinden Person auf der Straße ausweichen zu müssen, ebenso wie der RollstuhlFahrer. Da müssen nur mal Mülltonnen stehen und schon ist es vorbei.

    Ich habe eine blinde und eine im Rollstuhl sitzende Kollegin, die ich ab und zu begleite und die mir auch oft solche Sachen erzählen.

    Ich denke, aus der Perspektive sollte man das auch mal betrachten. Dann wird die Umstellung einfacher. Ist ja auch gar nicht böse gemeint. Mir fallen die Dinge auch erst auf, seit ich die Personen kenne.
    lg, Anna

    (11) 24.12.14 - 18:36

    Andere Frage, käme denn die Feuerwehr noch durch mit ihren großen LKW?

    Ist hier bei uns z. B. ein Problem, die Tage kam nicht mal ein kleiner LKW mit 7,49 t nicht um die Ecke, weil alles zu geparkt war.

    Das sieht überall gleich aus. Unser Beispiel: Im Umkreis von sicher fast 2 km rund um das Krankenhaus ist vormittags um 9.00 kein Parkplatz zu bekommen. Der KrHs-Parkplatz ist zu 2/3 von den Bediensteten als Dauerparkplatz belegt, für Besucher/Patienten bleibt NICHTS. Straßen zugeparkt oder Parkverbot. Abhilfe noch lange nicht in Sicht.
    Und das Ordnungsamt freut sich an vielen vielen Knöllchen :-[
    Als mein Mann unvorhergesehen ins Krankenhaus musste und ich ihm seine Tasche bringen wollte, habe ich die durch die halbe Stadt den Berg hoch geschleppt.....
    Und nun kommen noch die Arztpraxen dazu, die in einem zusätzlichen Gebäude des KrHauses untergebracht sind - diese Patienten, auch viele ältere, sollen eben laufen ......#schock ob sie es noch können, interessiert keinen.
    Du wirst nichts machen können, wie ich das sehe.
    LG Moni

    (13) 25.12.14 - 12:48

    Nebenbei, das parken auf dem Fußweg ist generell nur geduldet, wenn es nicht ausdrücklich durch Beschilderung erlaubt ist. Wir diese Duldung aufgehoben, so kann man evtl eine offizielle Erlaubnis einfordern. Ob sich die Stadt allerdings darauf ein lässt, ist eine andere Sache. Wobei das erlaubte parken auf Gehwegen in Einbahnstraßen nur auf dem rechten ODER dem linken Gehweg erlaubt werden darf. (STVO)
    Alles andere ist wie gesagt illegal und die Stadt kann ohne weiteres dieses verfolgen. Ist auch richtig so, wir haben eh zu viele Autos. Wenn es mir nach ging würde ich auch nicht die Verantwortung Parkplätze vor zu halten auf die Eigentümer abwälzen, ich würde bei der KfZ Zulassung den Nachweis eines Parkplatzes einfordern. Da hätten wohl viele nicht das Alltagsauto für jeden Tag UND zusätzlich das Statussymbol zum angeben. Ich weiß, ist nur ein Traum und nicht realisierbar. Obwohl, da ließe sich jede Menge Kohle mit der Verwaltung machen.

    • (14) 25.12.14 - 21:39

      hi,

      auf dem Land, wenn Du baust, ist es auch nicht anders, da müssen wir je nach Hausgröße x Parkplätze auf dem Grundstück zur Verfügung stellen, ob sie nun gebraucht werden oder nicht.

      Mich nervt dieses Fußweggeparke auch :-[, noch nicht einmal mit einem Zwillingskinderwagen bin ich auf dem Dorf zurecht gekommen, weil hier echt alle auf dem Fußweg parken, nach dem Motto " verkehrsberuhigt, damit die Kinder auf der Straße sicherer spielen können" aber den Fußweg nicht somit nicht nutzen können/ dürfen.

      Naja, Ausreden halt.

      Lisa#winke

      • (15) 27.12.14 - 04:07

        Warum verwendest du den Begriff 'noch nichtmal" in Verbindung mit einem "Sonderfall"?

        Das heißt nicht, dass das Parken so in Ordnung ist.

        Noch nicht mal mit einem Standardkinderwagen durchzukommen als mit dem Sonderfall Zwillingskinderwagen wäre aber eben besonders verwerflich.

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