Ich werde im Sommer 50 - wenn ich dran denke, dann wirds mir ganz anders

    • (1) 20.01.15 - 10:13

      Hallo

      ich wollte mal hören, wie es Euch ergangen ist - angelehnt an den Post in der Rubrik "Partnerschaft" in dem eine Userin über die 30 klagte.

      In diesem Sommer steht die 50 an, DAS fällt mir unheimlich schwer.
      Ich habe es schwarz auf weiß, dass nun mehr als die Hälfte meines Lebens rum ist (100 zu werden ist nun mal nur ganz ganz wenigen Menschen vergönnt), fühle mich alt.

      Unsere Kinder sind erwachsen, mein Mann und ich in ihrem Alter waren schon verheiratet, hatten unsere kleine Familie bereits.
      Ich merke, dass ich langsam aber sicher dahin komme, mich nach Enkelkindern zu sehnen, damit ich von ihnen noch "so viel wie möglich habe". Dämlich, ich weiß, ist aber so.
      Mag vllt. auch sein, weil meine Schwiegereltern mit 73 und 79 noch mal Oma und Opa geworden sind vor 2 Jahren.Da war ihr bisher jüngstes Enkelkind auch schon 22 Jahre alt. Aber der jüngste Bruder meines Mannes hat eben nun mal mit seiner Frau bis Ende 30, Anfang 40 gewartet bis das Kind kommen sollte.
      Sie werden definitiv dieses Enkelkind nicht mehr lange erleben, zumindest einer von den beiden, denn derjenige ist schwerst erkrankt.

      Mit 30 war mein Leben komplett, alles was ich mir erträumt hatte, hatte sich erfüllt.
      Mit 40 habe ich genossen, dass die Kinder soweit waren, dass wir als Paar wieder stärker zusammen waren, nicht vorrangig als Eltern.
      Unsere Lebensplanung war damals, dass wir jung heiraten, die Kinder bis 30 da sind, damit wir später noch was von unserem Leben haben und alles noch so jung wie möglich erleben können. Hört sich komisch an!

      Mein Mann tut sich gar nicht schwer damit. Ist doch nur ne Zahl auf dem Papier!

      Aber ich schon.
      Ich merke, wie ich älter werde, die Zipperlein so langsam kommen, heute zwackt es mal Rücken, morgen in der Hüfte, die Wechseljahre sind auch unübersehbar im Anmarsch. Nee, ein Kinderwunsch meinerseits bestand und besteht seit Jahren keiner mehr. Das "NichtmehrGebärenkönnen" macht mir am wenigsten zu schaffen bzw. gar nicht.

      Konnte ich bis vor 3 Jahren mein Gewicht noch gut kontrollieren und im Zaum halten, macht es heute was es will und ich muss mich mit einigen Kilos mehr akzeptieren lernen. Zumal ich auf Grund von diversen Rückenproblemen mit Sport sehr vorsichtig sein muss. Und soviel walken kann ich gar nicht, um die Kilos in Schach zu halten.
      Ich habe das Gefühl, dass mehr und mehr mein Körper die Kontrolle übernimmt und ich das nicht mehr in der Hand habe...

      Ich weiß, dass es vielen gesundheitlich viel schlimmer geht als mir und ich noch ganz gut im Mittelfeld mitlaufe, aber vielen geht es auch besser und das nervt mich. An denen messe ich mich und vergleiche.

      Unsere Kinder sagen immer, dass die Freunde und Bekannten von ihnen sagen:" Du hast aber noch junge Eltern." Oder "Mensch, Deine Mama wird schon 50??? Ich hätte sie grad mal auf Anfang Mitte 40 geschätzt" - also habe ich mich doch wohl gar nicht so schlecht gehalten, und trotzdem fühle ich mich grad uralt....

      Habe das Gefühl, das Leben rast mit mir davon.

      Wie geht es Euch??? Könnt Ihr das, auch nur ansatzweise, nachvollziehen???

      LG von einer jammernden Fastfünfzigerin

      • Hallo!

        Ich kann das voll und ganz nachvollziehen....! :-)

        Mir ging es aber schon bei meinem 40. so! Das war auch ganz schlimm für mich und statt zu feiern, bin ich ``geflüchtet``, indem ich mit meinem Mann und unserer Jüngsten einige Tage weg gefahren bin. #hicks

        Nun werde ich 43 und auch ich merke, dass ich nicht mehr die Jüngste bin. #schwitz

        Wir haben unsere Kinder auch früh bekommen und werden bald zum 2. Mal Großeltern, unsere Jüngste wird 13, die Jungs sind alle erwachsen, wohnen aber noch bei uns.

        Jetzt könnten wir nachholen, was wir evtl. die letzten Jahre/Jahrzehnte verpasst haben, haben aber meist gar keine Lust, am Wochenende auszugehen.... #schein

        LG, k.

        • Hallo

          mein Schwager wurde im letzten Jahr 40 - er war immer derjenige, der mich und meinen Mann belächelte, wenn mal wieder ein von uns zum Arzt musste, weil man selbst nicht mehr die Zipperlein auskurieren konnte.

          Und nun? Seitdem er 40 ist, hat er ständig was anderes! Zudem noch ein Kleinkind von 2 Jahren, das ihm doch ordentlich was abverlangt.

          Da bin ich froh, dass wir das Thema Kinder früh angegangen haben, manche Tage sieht er nämlich aus, wie der Tod auf Stelzen. Jünger steckt man Schlafentzug noch ganz anders weg;-)

          Aber das Rausgehen haben mein Mann und ich nie vermisst, und diesbezüglich hatten wir auch nie das Gefühl was nachholen zu müssen!
          Aber wir merken, dass wir nicht ständig weggehen müssen, sondern lieber die gemeinsame Zeit daheim nutzen, in den eigenen 4 Wänden, die wir uns aufgebaut haben.

          LG

          • Hallo!

            Mein Bruder wird dieses Jahr mit fast 37 Jahren auch das erste Mal Papa und ich bin sehr gespannt, wie es ihm damit ergeht. Auch er klagt schon über diverse Zipperlein und war in der Vergangenheit öfter mal genervt von den Kindern seiner Schwestern. ;-)

            Wegen dem Rausgehen:
            Wir waren nie die ``Partytypen``, aber ab und zu wären wir einfach abends gerne mal essen oder ins Kino gegangen.
            Meine Mutter passte mal auf unsere (damals noch) 3 Jungs auf. Mein Mann wurde 30 und wir gingen für 2 Stunden in ein Restaurant.
            Als wir heim kamen, meinte sie: ``Ihr könnt mich wieder fragen, wenn er 40 wird....!`` #rofl

            LG, k.

        Schön dass zu lesen.
        Ich hab bisher oft gelesen, dass Frauen mit über 40 noch geplant oder ungeplant schwanger werden und sich noch do jung finden, auf jeden Fall zu jung um Oma zu werden.
        Ich sehe auch Vorteile darin, wenn man jung Mutter wird.
        Ich wünschte, ich wäre so weit wie du.
        Meine Kinder sind 12, 10 und 5 und ich bin wie du 43, mein Mann schon Ende 40.
        Der ganze Schulstress und die Arbeit, da merke ich auch oft, dass ich älter werde.
        Hab auch ziemlich damit zu kämpfen gehabt, als ich mit 38 noch ein Kind bekam.
        Das hat keiner verstanden.
        Heute wird erwartet, dass man sich noch jung fühlt.
        Selbst mein Gynäkologe hat mich belächelt als ich sagte ich finde mich zu alt.
        Medizinisch ist es ja auch kein Problem gewesen aber mental schon.
        Wenn man sagt, man könne sich eher Enkel vorstellen, wird man entsetzt angeschaut.
        Niemand will mit Anfang 40 Oma werden.
        Mutter zu werden in dem Alter gilt aber als normal.
        Meine beste Freundin ist mit 43 das zweite Mal Oma geworden, ihr Enkelkind ist jetzt 3, also nur zwei Jahre jünger als mein jüngstes Kind. Ihr anderer Enkel ist schon 6, da war sie 40

        Ist schon verrückt. Ich war gerade schwanger und sie ist Oma geworden.
        Wie gesagt, wenn ich gewusdt hätte wie schnell man körperlich abbaut, dann hätte ich die Kinder mit Anfang 20 während des Studiums bekommen.
        Das wäre heute schon eine Entlastung wenn sie selbständig wären.

        • Hallo

          endlich mal jemand "Studiertes" der so denkt!
          Da hast Du auch eine Aufgabe mit Deiner Rasselbande!

          Die meisten Frauen, die studiert haben, schieben den Kinderwunsch erst mal bis Mitte Ende 30 an die Seite... und wundern sich dann, warum sie so fertig sind.
          Meine Freundin und meine Cousine sind beide das erste Mal Mutter geworden als sie 36 waren, das zweite Kind von ihnen kam jeweils mit 39 - sie sagten unabhängig von einander, dass sie wenn sie nochmal zu tun hätten, es nieee wieder so gemacht hätten.
          Sie waren die ersten Jahre fix und alle...

          Heute wird einem schon von außen und in der Werbung gezeigt, dass man mit 40 und 50 noch topfit zu sein hat. Und mit Mitte 40 keinesfalls zu alt zum Kinder bekommen.
          Ich denke, irgendwas hat sich die Natur schon dabei gedacht, dass die beste Zeit zum Kinder bekommen im jungen Erwachsenenalter bis Mitte 30 ist. Danach wird es schwieriger, die Risikofaktoren steigen eklatant an. Die Natur lässt sich nun mal nicht betrügen...
          Unsere Tochter ist in der Kinderkrankenpflege beschäftigt. Sie sieht viele Frühchen und Kinder, die Defizite haben. Der weit überwiegende Teil ist von Müttern / Eltern, die noch sehr jung (Teenager) oder aber Ende 30 und darüber sind. Das sollte doch zu denken geben.

          Sicher gibt es einige Frauen, die auch mit Mitte 40 eine Schwangerschaft gut wegstecken, aber ich denke schon, und weiß durch Bekannte und einige Jahre Arbeit bei einem Gynäkologen, dass es selbst bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft längst nicht so einfach wie in jungen Jahren ist.

          Ich habe immer gesagt, wenn ich mit über 40 noch mal schwanger werden sollte - ich würde mich erschießen...;-) Nee, wirklich, das wäre für mich der Horror schlechthin gewesen.

          Sicher fühlen sich nun viele Leser auf den Schlips getreten

          LG

          • Tja, ich denke hier im Forum sind eher die vertreten, die meinen: 40 ist die neue 30.
            Aber man muss bedenken, wie alt man ist, wenn das Kind die Schule beendet oder aus dem Haus ist.
            Wie gesagt, ich fand 38 grenzwertig.
            Hab mich dann auch sterilisieren lassen.
            Ich bin grau, wenn ich nicht regelmäßig die Haare färbe.
            Mein Mann noch gar nicht aber dafür hat er auch nicht mehr viele.:):):).
            Naja, die 40 hatte ich immerhin noch nicht ueberschritten.
            Es ist jetzt wie es ist.
            Kinder halten gezwungenermaßen jung, aber die schlaflosen Nächte waren hart.
            Meine fünfjährige Tochter hat jedenfalls tolle Spielgefährten, wenn meine Freundin mit ihren Enkelinnen kommt.
            Altersmäßig passen die drei gut zusammen.
            Wenn wir mit den Kindern was unternehmen, kommen wir schon mal in lustige Situationen.
            Da werde ich dann schon mal als Oma und sie als Mama oder wir beide als Mama oder Oma angesehen.
            Das muss man mit Humor nehmen.

            Hallo

            ich klinke mich hier mal in die Diskussion ein :-)

            Ich bin Mitte Dezember 50 geworden. Anfang Dezember ist mir die Achillessehne angerissen, als ich beim Gardinen aufhängen von der Leiter gestiegen bin.
            Ich hab also meinen runden Geburtstag gehandicapt durch so einen schicken "Skistiefel" und mit Krücken gefeiert :-(
            Mittlerweile ist mein Fuß wieder besser, ich bin aber noch nicht wieder ganz fit. Aber das wird wieder :-)

            Abgesehen davon geht es mir mit der Zahl 50 relativ gut ;-) Mein liebster ist 16 Tage älter als ich und wir haben unseren "100." gemeinsam gefeiert.
            Ich konnte mich entspannt zurücklehnen oder auch nicht, da ich gerne vieles selber gemacht hätte...
            Aber meine bzw unsere Kinder haben die Feier super gemacht :-)

            Meine Großen aus erster Ehe sind 27 (m), 24 (m) und 23 (w). Alle drei leben mit ihren Partnern zusammen, an Nachwuchs denkt noch keiner. Aber wenn´s passiert, wäre es bei keinem der 3 Paare ein Weltuntergang.
            Mit meinem zweiten Mann habe ich noch eine Tochter, die nächste Woche 12 wird. Ich war also bei ihrer Geburt 38 Jahre und 6 Wochen alt.

            Meine beste Freundin ist 47 und hat relativ spät "den Mann des Lebens" kennengelernt. Sie hat eine 13jährige Tochter und zwei Jungs, knapp 7 und grad eben 4 Jahre alt.
            6 Wochen nach ihrem 50. wird sie ihren Jüngsten einschulen.

            Bei dem Gedanken, dass ich jetzt einen Abc-Schützen hätte, stellen sich bei mir alle Nackenhaare auf #schock

            Meine Freundin sagt selber, dass sie ihren Jüngsten zwar sehr lieb hat und ihn auch nicht missen möchte. Aber sie ist manchmal am Rande ihrer Belastbarkeit...
            Ihre Tochter voll in der Pubertät, ihr mittlerer Hausaufgabenverweigerer und der Jüngste ist auch ziemlich wild. Ihre Ehe läuft im Moment leider auch nicht so gut, da ihr Mann sie nicht wirklich unterstützt :-(
            Ich höre ihr zu, aber helfen kann ich ihr leider auch nicht.

            LG
            Manu

            • Hi, schön das du deine Erfahrungen mit uns teilst.
              ich war bei der Geburt meines jüngsten Kindes auch 38Jahre und 6 Wochen alt!!!
              Wenn ich 50 werde ist die Kleine auch 12.
              Meine große Tochter ist jetzt 12 und die Pubertät hat voll zugeschlagen.... echt anstrengend. Und das hab ich dann mit 50 nochmal....#schock#zitter.
              Deine Freundin ist natürlich wirklich sehr spät Mutter geworden, besonders beim Jüngsten.... da war sie 43...so alt wie ich jetzt.... never...
              Das wäre nichts für mich.
              Ich bin das erste Mal mit 31 und das 2. mal mit 32 mutter geworden.
              Das war ok, in meinen Augen hätte es früher sein können, aber ich hab mein Studium erst mit 28 abgeschlossen.
              Daher hab ich auch immer gearbeitet. Ich habe insgesamt fast 10 Jahre in meine Ausbildung gesteckt und hatte beim 1. Kind erst 2,5 Jahre gearbeitet, das hat mich auch gestört, aber länger warten mit Kinder kriegen wollte ich aus Altersgründen nicht... also beides, Beruf und Kinder.
              Als ich mich hab sterilisieren lassen, wusste ich das es richtig ist.
              ich wollte kein 4. Kind mehr kurz hinterher, das fand ich bei den Großen sehr stressig.
              Und einen großen Abstand konnte ich mir biologisch nicht mehr leisten und hätte auch jenseits der 40 kein Kind mehr bekommen.
              Meine Befürchtung, dass ich meiner Jüngsten was vorenthalte, was die beiden Großen hatten, ein altersnahes Geschwister, hat sich in Luft aufgelöst.
              Ich konnte das letzte Kind ganz anders begleiten und genießen, als die beiden Großen, wo ich ständig zwischen zwei Kleinkindern rotiert habe.
              Wie gesagt, wenn ich nochmal zu tun hätte, würde ich die Kinder in den 20ern kriegen und die Familienplanung zeitig abschließen. Das geht auch im Studium.
              Ich hab auch keinen Bammel vor der 50.
              Aber ich denke, es wird kräftemäßig eng für mich, zwischen Beruf und pubertierendem Kind...

              • Hallo

                bei mir sind Kind 2 und 3 nur ein knappes Jahr auseinander, der älteste war da 3,5.
                Das erste Jahr mit den dreien war nicht immer einfach, aber wir haben es gepackt.

                Allerdings ging meine erste Ehe in die Brüche, weil sich mein Mann in ein 15jähriges Mädchen verliebt hatte :-(

                Als meine Kinder dann 8, 6 und 5 waren, sind wir mit meinem neuen Partner zusammen gezogen, der mehr Papa für meine Kinder war als ihr leiblicher.

                Die Pubertät der großen fiel teilweise in die Trotzphase der jüngsten #schwitz
                Vor allem meine Tochter, die bei der Geburt ihrer kleinen Schwester knapp 12 war, hat ganz schön rumgezickt. Ich hab aber meine großen Kinder nie als Babysitter herangezogen, sie haben die kleine höchstens freiwillig mal bespaßt.

                Mittlerweile ist meine ältere Tochter leider studiumsbedingt 150 km weggezogen und kommt nicht mehr so oft. Meine kleine vermisst ihre große Schwester mehr als ihre Brüder, die eigentlich näher wohnen, aber auch nicht jedes WE da sind.
                Aber es gibt ja SMS und Whatsapp :-)
                Sie ist körperlich schon in der Pubertät, aber bis jetzt noch relativ "handzahm" bzw bin ich ja auch vielleicht ruhiger als bei meinen großen.

                Ich hatte nach der Jüngsten kurz vor meinem 40. noch eine Fehlgeburt, danach hab ich mich auch sterilisieren lassen und nie bereut.

                Mittlerweile musste ich mir aber wegen starker Senkung die Gebärmutter entfernen lassen.
                Wechseljahresbeschwerden habe ich noch keine.

                Der jüngste Sohn meiner Freundin ist mein Patenkind. Manchmal hole ich ihn nach dem Kindergarten ab und wir unternehmen was gemeinsam oder er ist einfach nur mal ein paar Stunden bei mir, damit sie mit ihrem Mittleren die HA machen kann.
                So ab und an geht das schon, ich weiß ja, dass er wieder nach Hause geht #schein
                Leider bin ich ja im Moment wegen meines Beines noch gehandicapt und kann ihn nicht nehmen.
                Ihr Mann macht Dauernachtschicht, "muss" bis 16 Uhr schlafen (die Kinder müssen natürlich leise sein) und sich dann seelisch schon wieder auf die Arbeit vorbereiten. Was ich davon halte, kannst du dir vielleicht denken.
                Mein Mann hat mal versucht, mit ihm über dieses Thema zu reden, aber als Antwort kam nur "meine Frau wollte unbedingt noch ein drittes Kind, also soll sie sich auch kümmern"

                LG
                Manu

                • Das mit deinem ersten Mann ist ja echt traurig.
                  Aber dass das Mädchen erst 15 war und ihr ja drei Kinder hattet, ist echt unglaublich.

                  Um so schöner, dass du mit deinem 2. Mann jemand gefunden hast, der zu dir und den Kindern steht.
                  Klar ist es dann schön, wenn man noch ein gemeinsames Kind bekommt.

                  Vor allem wenn der neue Partner noch kein Kind hat.
                  Das mit dem dritten Kind bei deiner Freundin hat mich schlucken lassen.
                  Unser drittes war auch nicht geplant, wir beide haben über Abtreibung nachgedacht und geredet.

                  Ich war bei Pro Familia und hab mir den Schein geholt. Die Dame meinte am Ende des Gesprächs, dass ich doch zu 90% schon einen Abbruch beschlossen hätte.

                  Ich bin dann raus und hab mir einem Termin zum Abbruch gemacht, Narkosearzt war informiert, Ultraschall gemacht: 9. Woche.
                  Ein Gummibärchen auf dem Ultraschall.

                  Der Arzt meinte, schauen sie doch weg, aber ich wollte es sehen. Das Herz schlug, Arme und Beine schon zu erkennen, das Gesicht im Profil....nie werde ich das vergessen.

                  Ich bin nach hause und hab meinem Mann unter Tränen gesagt, dass ich es nicht kann.
                  Ich meinte, die zwei, die wir haben, durften doch auch bei uns sein, warum dieses dann nicht?
                  Ich hatte Angst vor Ueberforderung, bin mit den zwei Großen im Kleinkindalter nicht gut klar gekommen, war überfordert.

                  Das hatte mein Mann noch im Hinterkopf.
                  Aber diesmal sollte es ja bei einem Kind bleiben.

                  Wir haben die Kleine bekommen und mein Mann liebt sie abgöttisch.
                  Aber sie ist ein anstrengendes Persönchen und er sagt auch manchmal: ich hab sie ja nicht mehr gewollt.

                  Das liegt aber auch daran, daß ich ihm viel überlasse, er bringt sie ins Bett und kümmert sich auch so sehr viel, da mir oft der Nerv fehlt.

                  Gegen seinen Willen hätte ich aber kein Kind bekommen.

                  Was ich muvh auch frage: wenn man doch schon zwei Kinder hat, muss man dann als Frau unbedingt noch eins kriegen, vor allem wenn der Mann nicht überzeugt ist und man auch schon so

                  alt ist?
                  Das wäre immer meine Angst gewesen: ich setze mich durch und mein Mann lässt mich dann hängen mit der Arbeit.

                  Ich hätte das nervlich mit drei Kindern ohne ihn nie geschafft. ...aber da gehen die Meinungen auseinander, viele sind ja der Auffassung, wenn Frau noch ein Kind will , dann sollte der Mann da nichts gegen haben. ..letztlich muss ja jeder selbst wissen, was er oder sie tut.

                  • Hallo

                    Ihr habt es euch nicht leicht gemacht mit der Entscheidung fürs dritte Kind #liebdrueck
                    Meine Jüngste hat auch ihren eigenen Kopf, lässt sich aber mittlerweile gut leiten. Das wird bei euch bestimmt auch noch kommen.

                    Meine Freundin hatte nach der Tochter zwei Fehlgeburten. Deshalb ist der Sohn 6,5 Jahre jünger als seine Schwester. Und da die beiden sich absolut NICHT verstanden haben bzw sich immer noch nicht verstehen, wollte sie noch ein drittes Kind, damit wenigstens der Sohn jemanden zum spielen hat. Dieser #klatsch urbini trifft es glaub ich ganz gut ;-)
                    Nur.. die beiden Buben sind knapp 3 Jahre auseinander und streiten auch wie die Kesselflicker... incl Hauen und Beissen :-(
                    Da waren meine beiden Söhne Engel dagegen und ich war 18 Jahre jünger als sie jetzt ist.

                    Der Mann meiner Freundin hat glaub ich gemeint, sie ist eh zu alt zum schwanger werden, aber auch ein Mann kann verhüten.

                    Unsere Töchter waren in der Grundschule eng befreundet. Ihre Tochter geht ins Gymnasium. Meine Tochter ist ein Jahr jünger und geht in die Realschule.

                    Deswegen schaut die Tochter meiner Freundin nun auf meine herab "ich bin ja eh klüger als du! Und meine Englisch 4 ist besser als deine Englisch 2, weil Englisch im Gym ja viiiiiel schwieriger ist #bla"

                    Antwort meiner Tochter: "Das meinst aber auch nur du" #rofl

                    Mit den Jungs kommt meine Tochter aber gut aus, sie wohnen ja nicht bei uns ;-) und die große bleibt öfters allein zuhause bzw muss eh für die Schule lernen.
                    Meine Tochter hat an der Schule Freundinnen, die sie lieber trifft.

                    LG
                    Manu

        Hallo

        Das sehe ich auch so. Ich fühle mich mit 39 noch nicht alt aber der ganze Stress mit 5 Kindern ( die jüngste wird jetzt vier) und arbeiten ist schon bemerkbar. Noch mal neu starten würde ich jetzt nicht. Oma werden könnte ich jetzt rein biologisch gesehen schon seid 6 Jahren aber Gott bewahre mich davor.#schock

        Ich genieße jetzt die freien Stunden die ich mit meinem Mann habe. Sind zwar nur stundenweise weil wir auch keine Familie haben aber dafür Freunde und ein liebes Kindermädchen. Die würde bestimmt auch über Nacht bleiben aber sie hat auch einen Freund und eine Familie. Aber das wird auch wieder das wir uns ein Wochenende frei schaufeln. Bald können die großen ja mal alleine bleiben und die kleinen bei Freunden bleiben. Muss halt dann gerade alles passen.

        Lg

        • Respekt, ganz ehrlich. Fünf Kinder, wow.
          Kinderfrau haben wir auch.
          Drei sind noch irgendwievab und an unterzubringen, wir schaffen uns alle paar Wochen einen freien Samstag.
          Einmal im Jahr zieht die Kinderfrau bei uns ein für eine Woche und mein Mann und ich machen

          Urlaub, während die Kinder gut versorgt sind.
          Wir gehen oft auf dem Zahnfleisch, da wir beide auch beruflich eingespannt sind.
          Manchmal bin ich so kaputt, dass ich nur noch schlafe z.B. am Wochenende, wenn eigentlich die Kinder dran wären.
          Da merke ich schon den Unterschied zu Anfang

          30, da war ich noch nicht so ausgelaugt.

      Hallo!

      Irgendjemand hat mal gesagt, dass es für viele Frauen sehr schwer ist, wenn die Pubertät der Kinder mit den eigenen Wechseljahren einher geht....

      Das kann ich nachvollziehen.

      Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen, mit Mitte/Ende 50 noch pubertierende Teenager im Haus zu haben. Wir haben das 3x durch und unsere Jüngste ist gerade mitten drin. #schwitz

      Aber ich verstehe auch die Frauen, die erst später Kinder bekommen, weil sie vorher studiert haben, nicht den passenden Partner hatten oder oder.....
      Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

      Für uns war es richtig so, wie wir es gemacht haben.
      Dass wir so früh Großeltern werden, hätten wir zwar nicht gedacht, aber auch das fühlt sich mittlerweile gut an. ;-)

      Alles Liebe! #herzlich

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