Reinkarnation

    • (1) 06.02.15 - 12:40

      Hallo,

      glaubt hier jemand an Reinkarnation?

      Gibt es jemand mit Erfahrungsberichten?

      LG Daniela

      • Hallo,

        ich empfehle Besuche in einem Hospiz.

        Da beschäftigt man sich mit dem Thema Tod, mit dem endgültigen Tod.

        Reinkarnation, ist wie Ufos oder Engel, oder sonst was.

        Wer soll dir mit Erfahrungen berichten?
        Ein Ausserirdischer.

        Der Tod ist endgültig, Damit kann man sich beschäftigen.
        Ich habe mich auch damit beschäftigt, wie das ist, wenn ich nicht mehr bin.

        Für mich (nur für mich) ist das alles Quatsch, weil man sich nicht eingsteht, das es endgültig ist. Ende aus vorbei, Asche, mehr nicht.

        Das einzelne Individium ist gar nichts.

        Ist nicht böse gemeint oder agressiv, nur meine Meinung.

        Schöne Grüße

        • (3) 06.02.15 - 22:06

          "ich empfehle Besuche in einem Hospiz.

          Da beschäftigt man sich mit dem Thema Tod, mit dem endgültigen Tod."

          Äh, nein, das stimmt so nicht. Im Hospiz sterben viele und jeder hat eine andere Vorstellung von dem, was danach kommt. Oder auch nicht kommt. Alles hat da seinen Platz und jeder wird mit seinem Glauben oder auch Nicht-Glauben hingenommen.

          Reinkarnation hätte auch im Hospiz Platz, wenn es jemandem wichtig wäre.

          So oder so geht ganz sicher nicht um den "endgültigen Tod" im Hospiz.

          Beweisen kann keiner seine Theorie von dem, was danach kommt oder auch nicht kommt. Akzeptieren kann man -unabhängig von der eigenen Weltanschauung- aber beinahe alles. Vor allem dann, wenn es das Sterben weniger angstvoll macht, wenn es Angehörigen leichter fällt, dass sie z.B. an Reinkarnation glauben dürfen. Da stellt sich keiner hin und sagt, dass sie sich das von der Backe putzen können, weil danach nichts mehr kommen wird.

      Ach ja, glaubt man auch an die Reinkarnation von Tieren?
      Wie ist das dann?

      Oder von Materialien. Wenn die Batterie leer ist, gibt es dann auch eine Reinkarnation?

      Fragen über Fragen.

      • (5) 07.02.15 - 10:46

        Ich frage mich immer wieder, warum es manchen Atheisten so schwer fällt, andere Glaubensrichtungen zu kommentieren, ohne dabei abfällig zu werden.

        Da werden zwar gerne Lippenbekenntnisse wie "...aber das ist ja nur meine Meinung" rausgehauen. Doch der Rest des Textes schickt das unausgesprochene, mal mehr und mal weniger getarnte "... für die ich einen alleingültigen Wahrheitsanspruch habe, während ich alles andere für lächerlich halte" hinterher.

        Ich frage mich, ob diese (nur diese!) Sorte von Atheisten ihre Glaubensrichtung in erster Linie gewählt hat, um sich vor anderen als "coole Sau" zu präsentieren, die die Endgültigkeit des Todes annehmen UND akzeptieren kann.

        Ich weiß es nicht.

        LG

        PS: Komm mir jetzt bitte nicht mit diesem durchschaubaren "Ich hab doch nur eine Frage gestellt..." Diese Art Diskussion ist mir zu blöd. #sorry

        • (6) 09.02.15 - 08:16

          Ach so!
          Du hast die Weißheit mit Löffeln gefressen?
          Atheist? Ach ja! Wo steht das?
          "Coole Sau" und "Blöde Diskussion."

          Konfrontiere dich mal mit dem "real" existierenden Sterben, mit dem Tod.
          Danach können wir weiter reden. Vorher nicht !

          Schöne Grüße.

          • (7) 09.02.15 - 10:31

            "Konfrontiere dich mal mit dem "real" existierenden Sterben, mit dem Tod.
            Danach können wir weiter reden. Vorher nicht !"

            Wieso antwortest du dann mir nicht?

            Bisher kommst du in der Tat sehr aggressiv rüber und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, du hast massive Angst vor dem Sterben.

            Da aber noch keiner von uns gestorben ist -zumindest nicht, dass wir davon wüssten-, sind wir alle auf Spekulationen angewiesen. Es ist vollkommen egal, was jemand benötigt, um mit seinem Tod und dem Sterben von nahem Menschen klar zu kommen. Wichtig ist dabei ein großes Maß an Toleranz auf allen Seiten.

            Deine Bemerkung mit der Batterie war da eher intolerant.

            • (8) 09.02.15 - 10:44

              Hallo,

              ich antworte dir ja.

              Es gibt doch keine Spekulationen. Halte einem sterbenden Menschen die Hand, wenn die Zeit abläuft, die letzten Sekunden.

              "Man" klammert sich ans Überleben.
              Manche Fragen warum sie dieses oder jenes nicht gemacht haben.
              Manche erinnern sich an Momente, Kleinigkeiten: "Schön war das".

              An Reinkarnation glaubt da niemand oder hat das auf irgendeine Weise in seinem Kopf.
              In diesen Momenten und auch vorher geht es um etwas anderes. Um etwas ganz anderes.
              Soll der Gedanke an eine mögliche Reinkarnation da weiterhelfen?
              Nein, ganz bestimmt nicht.
              Überhaupt nicht.

              Schöne Grüße

              • (9) 09.02.15 - 11:14

                Da mache ich aber andere Erfahrungen.

                Im allerletzten Moment bleibt den meisten ja nix mehr anderes übrig als los zu lassen. Allerdings können die wenigsten da auch noch komplexe Gedanken äußern. Da sind die meisten aufs Wesentliche beschränkt. Nee, eigentlich alle. Im allerletzten Moment denkt keiner mehr über Versäumtes nach, weil es dann eh zu spät ist. Die meisten sind dann aber damit im Reinen, wenn sie die Zeit zum Denken vorher genutzt haben.

                Die Zeit bis zum Tod kann aber gestalten und da fragen sich nicht wenige, was wohl kommen wird. Da machen sich auch einige Gedanken über Reinkarnation. Wieso denn nicht? Die, die es schaffen, das vorher für sich (!) zu klären, haben es oft auch leichter mit dem Loslassen. Dabei ist es völlig unerheblich, ob sie an Reinkarnation, Leben nach dem Tod oder das große Nichts glauben. Vollkommen egal, ob Christen, Moslems, Juden, Atheisten oder was es sonst noch so gibt.

                Schwieriger wird es für die, die ihr eigenes Sterben für unmöglich halten, die sich niemals Gedanken machen.

                Und, nein, es klammern sich nicht alles ans Leben. Eine gewisse Zeit lang, ja. Aber irgendwann kommt der Punkt, wenn man denn die Zeit dafür bekommen kann, z.B. nach einer Krebsdiagnose, an dem die Menschen das Sterben auch annehmen können und manchmal sogar darauf warten. Es gibt viele, die nochmal versuchen davon zu laufen, aber vielen gelingt auch ein ganz ruhiger Abgang.

                Es gibt nicht DAS Sterben und DEN Tod. Jeder stirbt seinen eigenen Tod, der ganz viel mit dem Leben, das man gelebt hat, zu tun hat. Es gibt nicht DIE Anleitung zum Sterben und DIE Erkenntnis, ob noch was kommt und wenn ja, was. Es gibt auch nicht DIE Lebensanweisung.

                Es gibt Menschen, die sterben qualvoll, weil es manchmal zu schnell geht, weil die Umstände einfach gruselig sind. Es gibt aber auch Menschen, die trotz z.B. entstellender Erkrankungen eine große Würde ausstrahlen bis zum Schluss und dann ruhig gehen können.

                Deshalb kann ich mit rotzigen Antworten, die von dir zuerst kamen, schlecht umgehen.

                • (10) 09.02.15 - 11:30

                  Es gab keine "rotzige" Antwort.
                  Sterbende klammern sich ans Überleben.
                  Ich habe keinen Sterbenden kennengelernt, der sich damit abgefunden hat.

                  "Ich will nicht sterben".

                  Dieser Satz hat sich in meinem Gehirn eingebrannt.

                  Ist wohl am Ursprungsthema vorbei.

                  Ich möchte das Thema hiermit beenden, rotzig oder wie auch immer.

                  War blöd auf dieses Thema einen Kommentar zu geben.
                  Werde ich nicht mehr tun.

                  Schöne Grüße

                  (14) 09.02.15 - 15:09

                  "Ich habe keinen Sterbenden kennengelernt, der sich damit abgefunden hat."

                  Das ist Blödsinn. Jetzt mal unabhängig vom Thema, kannte ich in meinem Umfeld zwei Personen, die sich sehr wohl damit abgefunden haben.

                  Meine Großmutter ist letztes Jahr im Alter von 94 gestorben. Sie war noch völlig fit im Kopf und sie wollte sterben. Sie fand, sie hat lange genug gelebt. Es war nicht mehr "ihre Zeit" und nicht mehr "ihre Welt." Sie konnte sich mit dem Tod leicht abfinden und sie war nicht gläubig.

            (15) 10.02.15 - 14:31

            "An Reinkarnation glaubt da niemand oder hat das auf irgendeine Weise in seinem Kopf."

            Selbst wenn dem so wäre, was genau hat das, was Sterbende glauben oder nicht glauben, damit zu tun, wie es wirklich ist? Die haben genauso wenig Ahnung wie jeder andere von dem, was danach kommt oder nicht kommt.

            "Soll der Gedanke an eine mögliche Reinkarnation da weiterhelfen?"
            Ob der Gedanke daran "weiterhilft" hat ebenfalls null damit zu tun, ob es sie gibt oder nicht.

            Ich selbst glaube im übrigen daran, dass das Leben einfach endet und danach nichts bewusst Erlebbares kommt. Aber das zu argumentieren (und dann noch so unschlüssig wie du) käme mir nie in den Sinn. Wir alle können nur mutmaßen, insofern ist jede Theorie über das "Danach" gleichermaßen sinnvoll oder abstrus.

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