Welches günstige ebook könnt ihr empfehlen?

    • (1) 20.02.15 - 16:15

      Mit günstig meine ich bis ca. 5 Euro. Wenn sie nur 1 Euro günstiger als ein richtiges Buch sind sehe ich es nicht ein den fast gleichen Preis zu zahlen. Sind schließlich auch viel weniger Produktions- und Vertriebskosten.

      Ich lese gerne Liebesromane, spannende Bücher oder auch mal Fantasy ( Vampire o.ä.)

      Ich kann euch zum Beispiel die beiden Bände von Coco Lavie empfehlen. Toll geschrieben und ich wollte sie nicht mehr aus der Hand legen.

      Bin gespannt auf eure Tipps!

      • Ich leihe meine immer bei der Stadtbücherei online aus. Kostet gar nichts, nur so als Tipp.

        Mhh ich hab da ein zwei gute die Kosten aber alle etwas mehr.

        Die Bücher von Paige Toon fand ich ganz süß.

        Und natürlich Charlaine Harris die True Blood Bücher. Vlt kennst du die Serie mit den Büchern ist es nur bedingt zu vergleichen aber ich habe sie verschlungen.

        Ebooks haben übrigens auch ihren Preis weil sie nochmal extra überarbeitet werden müssen. Da kann es schon mal sein das so ein Buch nochmal komplett neu getippt werden muss. Hat wohl was mit den unterschiedlichen Formatierungen zu tun.

        Mein Mann hat eine Kundin die das macht und das ist sehr zeitaufwändig.

        Und der Autor will ja auch von was leben ;-)

        • Trueblood fand ich auch sehr gut. Die Serie dazu allerdings unterirdisch schlecht!

          Habe mich mit einer Autorin zum Thema ebooks unterhalten. Sie sagte mir, ihr ist es lieber ich kaufe ihr ebook für 3.99 statt das gebundene Buch für 9.99. Beim ebook bliebe trotz viel niedrigerem VK viel mehr für sie übrig! Den Gefallen hab ich ihr dann gerne getan ; -)

      #winke

      http://www.amazon.de/Morgentau-Auserw%C3%A4hlte-Jahreszeiten-Jennifer-Wolf-ebook/dp/B00ID3IAPI/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1424510746&sr=8-1&keywords=morgentau

      3,99 Euro und einfach total bezaubernd.

      • So. Morgentau hab ich durch. War schön zu lesen. Finde es nur immer blöd, wenn bei der Beschreibung nicht dabei steht, dass es sich um einen Kurzroman handelt. Ist schon ein Unterschied, ob ich ein normal dickes Taschenbuch bekomme oder grad mal die Hälfte....

    Hi,
    schau mal nach Young Adult- Romanen. Colleen Hoover ist z.B. eine Autorin davon, die liegt wiederum aber über 5€.

    Da die Bücher so fürchterlich schmonzettig sind, lese ich sie auf Englisch, da hat das Ganze doch noch ein bisschen Anspruch;-) Englische Romane gibt es etliche für ca. 3€ bei a***** kin***. Da gibt es aber bestimmt auch welche auf Deutsch...

    Vlg tina

    Paige Toon
    Charlaine Harris wie hier schon geschrieben =)

    Ich lese aber noch seeeehr gerne Susann Elizabeth Phillips..

    Gerade habe ich "Absturz in London" gelesen von Emma Carr =) einfach nur toll und unter deinem Limit ;)

    Der Werwolf in der Badewanne von Anna Winter war auch sehr schön geschrieben =)

    Ansonsten ist es mir egal was es kostet...habe zb die ganze Percy Jackson Reihe + Helden des Olymp Reihe gelesen und nun hab ich noch die Kane-Chroniken vor mir. Einfach weil die Bücher mir den Preis wert sind. Auch die Reihe der Auserwählten habe ich verschlungen. Wo Maze-Runner von im Kino lief.

    Tipp habe ich keinen, aber zu den geringeren Kosten:

    Die Produktionskosten sind bei einem eBook genau so hoch wie bei einer Printausgabe (ich beschränke mich da auf Verlagstitel). Was wegfällt sind die Herstellungskosten der Printausgabe, dafür muss der Layouter nochmal ran, um die Datei richtig zu formatieren. Also viel gibt sich das in Sachen Kosten nicht.

    • Mir fällt immer wieder auf, wieviele Fehler in eBooks auftreten. Rechtschreibfehler, Artikel fehlen usw.. Das wirkt für mich nicht so, als hätte das jemand nachbearbeitet.

      • Man muss unterscheiden zwischen Bücher, die ein Autor in Eigenregie veröffentlicht hat (und auch hier gibt es Unterschiede) und solchen, die bei einem Verlag unter Vertrag stehen. Die sehr günstigen eBooks sind in aller Regel Eigenveröffentlichungen.

        Hier liegt alles in der Hand des Autors. Professionelle Autoren beauftragen einen Lektor/Korrektor in Eigenregie und nehmen dafür natürlich auch erst einmal Geld in die Hand. Damit gehen sie - natürlich - ein wirtschaftliches Risiko ein. Verkauft sich das eBook nicht, machen sie Verlust.

        Deswegen gibt es einige Autoren, die sich dieses Geld sparen und leider auch welche, die einfach mal ein Buch schreiben und das hochladen, kostet ja nichts und man kann ein bisschen Geld nebenbei verdienen. Das sind dann in aller Regel die supergünstigen eBooks. Die keinerlei 'Qualitätskontrolle' durchlaufen haben, mit ärgerlichen Konsequenzen für den Leser.

        Dann gibt es die Verlagstitel, bei denen Lektorat etc. nicht zur Diskussion stehen. Das muss sein, mit dem daraus resultierenden Kostenaufwand. Natürlich sind diese Bücher auch nicht immer 100%-ig frei von Fehlern, solange Menschen etwas herstellen, gibt es keine Garantie, aber es ist ein Unterschied, ob ich im ganzen Buch einen Fehler finde oder auf jeder Seite.

>>Mit günstig meine ich bis ca. 5 Euro. Wenn sie nur 1 Euro günstiger als ein richtiges Buch sind sehe ich es nicht ein den fast gleichen Preis zu zahlen. Sind schließlich auch viel weniger Produktions- und Vertriebskosten.<<

Das ist eine interessante Ansicht. indess, sie ist falsch.

Außer du meinst Selfpublisher.

Wenn du Verlagsbücher meinst, so wird das Manuskript, egal ob für Print oder Ebook, vom Autor eingekauft. Dann muss es lektoriert, korektoriert, formatiert und gesetzt werden.

Dann wird es "hergestellt". Der Printdruck für ein Taschenbuch kostet um einen Euro, manchmal etwas mehr. Das fällt beim Ebook weg.

Ansonsten beziehen die Leser das Ebook über den Handel - Amozon, Book.de etc. Die nehmen genauso viel Geld dafür, wie der Buchhandel.

Der Verlag verdient also an einem Ebook nicht viel mehr, als an einem Print.

Es gibt sicherlich immer mal wieder günstige Angebote. Ob sie dann wirklich auch Qualität haben, ist die Frage.

Und je günstiger ein Buch verkauft wird, umso weniger bekommt der Autor selbst. Ramschgeschäfte und Leute wie du, sind des Autoren Tod.

Das ist aber überall so im Handel.
Da nehmen wir lieber die billigen Brötchen aus der Massenherstellung, als das Brot vom Bäcker.

Oder gehst du etwa zum Bäcker und sagst: ich hätte gerne frische Brötchen ohne Konservierungstoffe, ohne Genmehl, ohne langer Lagerungszeiten des Rohteigs, aber nur für unter 20 Cent pro Brötchen?

Vielleicht machst du das ja.

Grmpff

Silk

  • Warum nur war mir klar, dass solch eine Antwort kommen musste?

    Ja, ich meine auch Selfpublisher. Warum sollte ich für das gleiche Buch gebunden 11.99 statt als ebook nur 3.99 zahlen?

    Bei diesem Beispiel habe ich sogar mit der Autorin gemailt und diese schrieb mir, dass bei dem ebook für grade mal 3.99 bei ihr viel mehr in der Kasse übrig bleibt!

    Ich bezweifle, dass ein ebook nur 1 Euro günstiger bei den " Herstellungskosten " etc. ist und sehe nicht ein, für ein Buch, welches ich weder unkompliziert an Freunde ausleihen noch bei ebay wieder verkaufen kann, soviel zahlen soll.

    ich lese sowohl richtige Bücher als auch ebooks. Ebooks aber eben nur dann, wenn der Preis zum richtigen Buch deutlich geringer ist.

    Was ein dämlicher Vergleich zu Lebensmitteln!

    im Übrigen war dein Beitrag keine Antwort auf meine Frage..

    GRMPFFF

    Sonja

    • Hm. Dein Post hört sich so an, als ginge es dir hauptsächlich um das Buch an sich. Um den Gegenstand. Den du im digitalen Zustand nicht wieder verkaufen kannst, wenn du ihn nicht mehr brauchst.

      Aber ein Buch ist kein Gebrauchsgegenstand. Ob du es dir vorstellen kannst oder nicht, Silk hat mit jedem einzelnen Wort recht. Du fokussierst die Herstellungskosten auf Druck und Bindung und das dafür benötigte Material. Damit liegst du aber falsch. Die meiste Arbeit liegt im Inhalt. In der Recherche, im Schreiben, im Lektorieren und Korrigieren. Deswegen sind das auch die Hauptkostenpunkte und die sind - egal wie du es drehst und wendest - bei einem eBook genau so hoch wie bei einer Printausgabe.

      Dass ein Autor bei einem eBook im Endeffekt viel mehr bekommt als bei einer gedruckten Ausgabe, das mag im Selfpublisher-Bereich vorkommen, ich kann das von mir so nicht bestätigen.

      Was glaubst du denn - und das ist wirklich eine ernst gemeinte Frage, weil mich das mal interessieren würde - wie viel der Autor am Ende am Buch verdient? Weißt du, wie hoch der Buchhandelsrabatt ist und was ein Lektorat kostet?

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