Überall Hundekot!!

    • (1) 02.03.15 - 12:31

      Hallo an alle.
      Wenn ich meine Kinder in den Kindergarten bringe, dann ist es eher ein Slalomlauf als ein Spaziergang. Überall liegt Hundekot auf der Straße!! Seit Monaten ärgere ich mich leise darüber aber heute ist mir echt der Kragen geplatzt als meine Tochter um nicht in die eine Sch***zu laufen beinahe in eine andere getreten wäre! Die letzten 20 Meter waren so schlimm, dass ich die Kinder an die Hand nehmen musste um ihnen beim Ausweichen zu helfen! Ich find das echt wiederlich und langsam nimmt es überhand. Ich würd am liebsten alles fotografieren und einen fetten Beschwerdebrief schreiben. Aber an wen? Kann man überhaupt etwas dagegen tun wenn man diejenigen nicht auf frische Tat ertappt? Finden es die Hundehalter die die hinterlassenachaften ihres Tieres nicht wegmachen nicht selber eklig? Oder laufen die extra immer andere Strecken?

      Lg an alle,
      Carry

      • "Finden es die Hundehalter die die hinterlassenachaften ihres Tieres nicht wegmachen nicht selber eklig? Oder laufen die extra immer andere Strecken?"

        Naja, würden sie andere Strecken laufen, dann wäre die hundescheiße nicht da, wo Du herläufst, oder?

        Sorry, aber ich halte Dich nicht für echt. Trotzdem ärgere ich mich über Hundehalter, die nicht in der Lage sind, die Hinterlassenschaften wegzumachen.

        Im Dorf habe ich immer Tüten dabei (und wenn ausnahmsweise mal nicht oder zu wenig, dann fahre / laufe ich nochmal hin, um den Haufen nachträglich wegzumachen). Im freien Feld nicht.

        • Du hälst mich für unecht weil ich mir nicht sicher bin ob es immer die gleichen Hundehalter sind oder ob es nicht immer Andere sind aber meinst ich soll dir glauben wenn du behauptest dass du extra zurückläufst oder zurückfährst wenn du mal keine Tüte dabei hast und den Kot deines Hundes nachträglich wegzumachen??? Echt jetzt??

          • Sorry, ich hab Dir ja auch geantwortet, aber es kommt mir selstam vor. Oder Du übertreibst einfach sehr, was die Mengen betrifft.

            Ja, ich gehe zurück - wir wohnen hier auf dem Dorf mit kurzen Wegen und sollten es meine Hunde mal nicht schaffen, bis in freie Feld einzuhalten und der nächste Tütenspender ist - wieder mal - leer, dann bringe ich nach dem Spaziergang die Hunde heim und gehen dann nochmal die 150 oder 200m zurück, um Haufen einzusammeln. Das finde ich selbstverständlich und habe es als Kind schon so von meiner Mutter beigebracht bekommen (und Bernhardinerhaufen sind nicht klein), dass man das zu tun hat. Zudem bin ich der Meinung, dass das Zusammenleben von Nichthundehaltern und Hundehaltern deutlich einfacher wäre, wenn man gegenseitig Rücksicht nehmen würde.

            Gleiches gilt für mich übrigens auch für Pferdeäppel auf der Straße. Auch die habe ich nach dem Ausritt immer entfernt.

            Wie gesagt, ich ärgere mich selbst über Hundehaufen / Pferdeäppel auf der Straßen und Wegen - auch als Hundehalter.

            Aber ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass es so extrem bei euch ist, wie Du geschrieben hast. Wäre dem so, dann hätte sicherlich der Kindergarten oder Anwohner bereits reagiert.

            Sollte ich mich irren, dann entschuldige ich mich.

            • Hallo risala,

              ich kann dir bestätigen, dass es so etwas gibt. In Mannheim zum Beispiel, dort muss man teilweise auch Slalom laufen oder am besten auf der Straße. Auch um Kinderspielplätze herum ist alles vollgek****. Warum dort keiner was sagt bzw. sich nichts tut, weiß ich nicht, aber mittlerweile muss ich dort auch nicht mehr so oft hin und daher ist es mir auch egal. Aber so etwas habe ich in keiner anderen Stadt erlebt.

              Ich habe selbst einen Hund und finde es echt eklig, wenn die Leute den Dreck nicht wegmachen.

              LG
              Kira

              • Hi,

                dann entschuldige ich mich nochmal beim TE.

                Sowas habe ich wirklich noch nirgendwo gesehen. Weder in der Stadt noch auf dem Dorf.

                Eklig finde ich das auch - deshalb mache ich die Hinterlassenschaften auch weg.

                LG
                Kim

            Du gehst 1 1/2 Stunden und 200 Höhenmeter zurück bis zur Stelle, an dem das Pferd geäppelt hat, auf einem Weg mit Fahrverbot, also nichts mit Auto, und schleppst das Zeug zum Hof?

            Oder warst du sowieso immer nur fünf Minuten vom nächsten Misthaufen entfernt?

            Wenn es in der unmittelbaren Nähe vom Hof ist, dann gehen wir auch.

            Aber sonst... Nein. Da gehe ich nicht extra nochmals die Reitstrecke zurück.

            Allerdings hält sich das selbst im Sommer überraschend in Grenzen.

            LG
            margaery

            • Hi,

              ich sprach von Pferdeäppeln auf Straßen und Wegen in Ortschaften. Da fahre ich durchaus auch mit dem Auto oder früher mit dem Rad und einem Eimer auf dem Gepäckträger sowie kleiner Schaufel zurück. Und ja, durchaus auch 200 Höhenmeter. Die sind hier in der Eifel sogar auf jedem Hundespaziergang zu bewältigen, wenn ich nicht mit dem Auto raus auf die Höhen fahre.

              Im freien Feld steige ich ab und schiebe sie zumindest an die Seite auf den Grünstreifen.

              So handhaben das allerdings hier die meisten Reiter, die ich kenne. Und die, die es nicht machen und die ich kenne, spreche ich durchaus an. Noch haben wir nämlich das Glück, dass wir überall reiten dürfen und das soll bitte auch so bleiben.

              Gruß
              Kim

              • Na, du hast von "Wegen" gesprochen... Wenn man halt sowieo im begrenzten Umfeld um ein Dorf ausreitet, ja... dann.

                Aber wenn wir auf 1800 Höhenmeter auf eine Alp reiten, Tagesritt, Fahrverbot und durch das Eis und den Schnee kommt man auch nicht mit dem Fahrrad durch, laufe ich sicher nicht zurück.

                Dasselbe für Waldwege, grundsätzlich Fahrverbot.

                Wäre ich jetzt nur in Dörfern unterwegs, würde ich sicher auch darauf achten.

                Bei uns gibt es einen Weg, den die meisten gehen müssen, Feldweg, und da findet sich auch im Sommer vielleicht mal ein oder zwei Haufen, also wenig. Auf der Strasse um den Hof wird eingesammelt und ich glaube der SB sammelt auch einmal in der Woche mit dem Traktor auf den Feldwegen ein.

                Aber gut, wir haben auch wenig offene Hundehaufen und die sind wahrscheinlich auch mal von Bauernhofhunden...

                Gruss
                margaery

                • (10) 06.03.15 - 09:26

                  Hi,

                  ich weiß nicht, was du so liest, aber ich reite / ritt nicht nur im direkten Umfeld des Ortes.

                  Es gibt hier aber Feldwege (sehr oft asphaltiert), die auch von Radfahrern, Spaziergängen, Wanderern außerhalb genutzt werden - und da schiebe ich zur Seite und je nach dem mache ich sie auch weg, wenn es sehr ortsnah ist. Muss ich durchs Dorf reiten (was sich nicht immer vermeiden lässt), dann mache ich die Haufen nachträglich weg bzw. habe das gemacht. Hab ja nun schon länger keine Pferde mehr.

                  Und es geht nicht um Tages- oder Wanderritte sondern um ganz normale Ausritte, die idR 1-3h dauern und im heimatlichen Umfeld stattfinden. Ihr werdet ja auch in der Schweiz nicht nur am Wochenende ausreiten und Tagesritte machen.

                  Bei euch macht der SB vermutlich das, was ich sonst mache bzw. gemacht habe. Je nach dem in welchem Stall ich stand, war das auch wichtig, damit es keine Beschwerden der Anwohner oder der Gemeinde gab. Terilweise stand das sogar in den Verträgen mit drin!

                  Gruß
                  Kim

                  • Ich sehe den Punkt, an dem wir offensichtlich scheitern: unsere üblichen Reitwege haben zu einem grossen Teil ein Fahrverbot mit dem Auto oder sind mit dem Fahrrad nicht oder nur schlecht zu erreichen und wir legen ja innerhalb von drei Stunden ohne Galopp gut und gerne 30 Kilometer zurück.

                    Für mich war nicht klar, dass du mit "Wegen" zuerst Ortswege meintest, dann Feldwege und jetzt sind diese noch asphaltiert. Wir haben ein anderes Ausrittgebiet und benötigen sehr wenig asphaltierte Wege... und da der Hof ausserhalb des Dorfes liegt, ist da auch ein gepflegter Abstand.

                    Ich meine, letztendlich ist es ein Zeitfaktor. Darum war ich so erstaunt. Aber du hast es ja mehr und mehr eingegrenzt. ^^

                    • Hi,

                      aber das habe ich doch schon im ersten Post geschrieben (es ging immerhin ursprünglich um Hundekot auf Fußwegen - deshalb auch keine separate Ergänzung in meiner Antwort)...

                      "Gleiches gilt für mich übrigens auch für Pferdeäppel auf der Straße. Auch die habe ich nach dem Ausritt immer entfernt. Wie gesagt, ich ärgere mich selbst über Hundehaufen / Pferdeäppel auf der Straßen und Wegen - auch als Hundehalter."

                      "ich sprach von Pferdeäppeln auf Straßen und Wegen in Ortschaften. Da fahre ich durchaus auch mit dem Auto oder früher mit dem Rad und einem Eimer auf dem Gepäckträger sowie kleiner Schaufel zurück."

                      Hier sind tatsächlich viele Feldwege keine Feldwege im ursprünglichen Sinn mehr - leider. Die meisten sind asphaltiert - oder schlimmer noch: geschottert. Richtig schöne Feld-, Wald- und Wiesenwege, auf denen man problemlos traben oder galoppieren kann, haben wir nur noch sehr wenige. Vieles wird aspahltiert/geschottert, weil z.B. die Windräder angefahren werden zur Wartung / Reparatur, um Holzrücken zu erleichtern bzw. die Wege nicht völlig zu ruinieren (sind vieles ausgewiesene Wanderwege), Weidezufahrten zu ermöglichen, etc. Selbst die meisten Hochsitze sind mit dem Auto zu erreichen...

                      Gesperrt sind die Wege hier auch meistens, aber 1. hält sich keiner daran (leider) und es wird eben akzeptiert, wenn man z.B. Pferdeäppel einsammelt oder zu seiner Weide muss.

                      vergessen:

                      Ausgewiesene Reitwege gibt es hier in der Eifel (Rheinland-Pfalz) nicht! Wir dürfen überall reiten - leider heisst das, dass man sich diese Wege mit Autofahrern, Radfahreren, Wanderern, Spaziergängern, Landwirten und sonstigen Leuten teilen muss.

                      Ich weiß nicht, ob das in der Schweiz anders ist.

          (14) 03.03.15 - 08:06

          Das ist leider nicht über trieben.Streckenweise sieht es bei uns genauso aus wie beschrieben. Wir wohnen in der Stadt und Slalom laufen gehört zum Alltag.

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