was sind alte eltern und wie findet ihr das grundsätzlich spät noch kinder zu bekommen

hallo,

ich wüßte gerne mal, ab wann man von alten eltern sprechen kann und wie ihr dazu steht.

ich muss sagen, ich gönne jeder 45 jährigen noch ein kind, wenn die umstände es früher nicht zugelassen haben (damit meinem ich jetzt nicht karriere). aber grundsätzlich glaube ich schon, dass man mehr energie hat wenn man kinder so 10-20 jahre früher bekommt.

lg

alte eltern pro oder kontra

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Hallo,

ich persönlich bin der Meinung, dass es Leute gibt, die mit 20 Kinder bekommen und geistig noch komplette Kleinkinder sind. Es gibt welche, die sind mit 30 schon uralt im Kopf und es gibt welche, die sind mit 50 noch körperlich und geistig total jung geblieben. Und alles geht auch wieder genau anders rum: Tolle junge Eltern, ätzende alte Eltern, etc.

Meines Erachtens ist es einfach eine total bescheuerte Frage, die Du hier stellts, weil es imme rso oder so sein kann, egal wie alt jemand ist.

Ich würde gerne von Dir wissen, was Du mit Deiner Frage überhaupt bezweckst?!

LG
klaxx

Das ist eines der Themen, bei dem es kein richtig oder falsch gibt und zu dem man nie einen Nenner findet.
Jeder sollte Kinder bekommen, wie er es möchte und für sich selbst die Vor-oder Nachteile definieren.

ich wüßte gerne wie andere das sehen.

bei frauen ist es mit 40 sowiso irgendwann vorbei das hat die natur schlau eingerichtet. ich finde nicht, dass mann mit 60 noch vater werden muss und die kinder unter umständen ohne vater aufwachsen, genauso groß ist die gefahr bei einer mutter, die mit 45 noch ein kind bekommt. wird sie überhaupt 65 (das wäre das mindeste was bedacht werdens ollte). klar kann mir gleich ein ziegelstein auf den kopf fallen, aber meine mutter beispielsweise ist mit 65 doch sehr gebrechlich und alt geworden, sie wäre mit einem halbwüchsigen total überfordert...

natürlich ist es individuell aber es gibt auch immer grenzen (z.b. mutter mit 13 oder eben mutter mit 47).

lg

Hallo

ich kann nur von mir, Freundinen / Bekannte, meiner Cousine und einer anderen Verwandten sprechen.
Dabei lasse ich Karriere und sonstige Umstände außer Acht, nur rein auf das Alter bezogen.

Mein Mann und ich haben mit 23 geheiratet, mit 24 das erste und mit 26,5 das zweite Kind bekommen.
Mir haben weder die schlaflosen Nächte noch sonst irgendwas Stress bereitet. Und damals hatte ich weder einen Zweitwagen zur Verfügung noch meinen Mann, der den Einkauf mit mir oder für mich erledigen konnte. Er hat genau während der Öffnungszeiten der Geschäfte auch gearbeitet, kam jedoch jeden Mittag um halb 1 zum Essen.

In dem Wohngebiet, wo wir wohnten, gab es keinen Laden, hieß ich musste bei Wind und Wetter mit dem Kinderwagen und einem bzw. später auch dem zweiten Kind bis in die Stadt, was ein Fußweg von 30 min bedeutete. Dort kaufte ich ein, was nötig war und in Netz und Korb unter den Wagen passte. Und zwar JEDEN Tag.
Ich bin um 8 in die Stadt, damit um halb 1 das Mittagessen auf dem Tisch stand.

Nachmittags habe ich Haushalt gemacht und bin nochmal ne kurze Runde spazieren gegangen.
Das Kind / die Kinder waren an der frischen Luft, schliefen gut und waren zufrieden.

Meine Freundin, 8 Jahre älter als ich, bekam ihr erstes Kind mit 36, das zweite mit 39 - sie war von Anfang an total gestresst. Und ist es bis heute. Sie war mit allem und jedem überfordert, die wachen Nächte, die zwangsläufig bei Kleinstkindern anfallen konnte sie einfach nicht so gut wegstecken...

Meine Cousine hat auch erst mit 36 und 38 ihre Kinder bekommen - auch sie war komplett gestresst, überhaupt nicht mehr locker. Sah aus wie der Tod auf Stelzen...

Besagte Verwandte war beim ersten (und wohl auch einzigen Kind) 36. Sie war überängstlich, hat den Tagesablauf überhaupt nicht mehr gebacken bekommen, Essen musste ihr Mann kochen, zum Putzen kam die Mama oder Putzfrau. Sie kroch buchstäblich auf dem Zahnfleisch...

Wogegen eine andere Bekannte mit 45 ihr 5. Kind bekam, nach 17 Jahren kam noch ein Nachzügler.... davor alle 2 Jahre von 20 bis 28 ein Kind.
Sie war genauso tiefenentspannt wie bei den ersten 4 Kindern. Ganz relaxt ging sie daran.

Eine andere Freundin hat mit 45 ihr 3. KInd bekommen - die war so fertig mit der Welt, dass sie dem Kind alles hat durchgehen lassen. Bei jedem Bäh, wurde gesprungen, damit sie ihre Ruhe hatte, weil sie so gestresst war. Nun hat sie die Quittung: einen 7jährigen total verzogenen Bengel, der allen im Haushalt auf der Nase herumtanzt. Zudem hat sich ihr langjähriger Lebensgefährte vor 5 Jahren aus dem Staub gemacht und sie gegen ein jüngeres Modell ohne Kinder eingetauscht... so dass sie nun noch mehr gestresst ist...

Wenn ich das in meinem Umfeld seit Jahren mitbekomme, dann denke ich, dass für die allermeisten Frauen die Familienplanung bereits mit Anfang / Mitte 30 abgeschlossen sein sollte.
Was nützt dem Kind eine komplett gestresste Mutter, die immer nur auf dem Sprung ist?
Zudem, wenn das Kind einer 45 jährigen Abitur macht, dann ist diese bereits Anfang 60 und könnte die Oma sein...

Im Schwimmkurs unserer Kinder hatten wir einen Jungen, deren Mutter auch Ende 40 war. Der Vater des Kindes war Anfang 70 weil. Am Anfang dachten die andern Mütter, der Opa holt ihn jedesmal ab, bis wir dann mal mitbekamen, dass das Kind "Hallo Papa" sagte.
Ob das so schön ist?
Der Junge hat zur Erstkommunion allerdings schon nur mit Mutter gehen müssen, der Vater war dement und mittlerweile Schwerspflegefall...

Da hört leider bei mir, und ich bin bestimmt ziemlich tolerant, das Verständnis bei aller Liebe auf...

LG

Hallo,

ich kann mal aus der Sicht eines Kindes berichten. Meine Mama war 22 Jahre und mein Papa 43 Jahre alt, als ich zur Welt kam. Meine Schwester kam zwei Jahre später.

Mein Papa war bereits verheiratet und ich hatte Halbgeschwister. Nur so als Hintergrund!

Mama war irgendwie immer Ansprechpartnerin für uns, gerade wegen ihrer moderneren Art. Papa hat uns aber viel ermöglicht. Ich hatte immer das Gefühl, das er für uns alles macht und alles ermöglichen möchte. Durch sein Alter war dies auch oft möglich und ich war ihm sehr dankbar dafür. Gleichzeitig hatte er einfach diese gewisse Lebenserfahrung, die ich im Nachhinein betrachtet sehr schätze. Er hatte als Kind den Krieg erleben müssen und viel darüber berichtet. Leider haben wir als "Jugendliche" dies nie richtig ernst genommen :-/.

Ich bin sehr traurig, das mein Papa dann 2012 leider verstorben ist. Er fehlt mir sehr und war irgendwie immer der Fels in der Brandung. Dies ist der größte Nachteil an dem hohen Alter. Mir fehlt der Papa und meinen Kindern der Opa. Jetzt denke ich manchmal, ich hätte eher Mama werden sollen, damit meine Kinder mehr von ihrem Opa gehabt hätten.

Abschließend fand ich diese Mischung "junge Mama / älterer Papa" sehr gelungen aber mein Papa war auch ein sehr junggebliebener Typ, der auch seinen 70en noch abends mit 'ner großen Fete und viel Tanz gefeiert hat ;-)

LG von Sandra

noch vergessen,

ich verurteile hier niemanden, pauschal sagen kann man es auch nicht, aber ich denke auch, die Natur hat es schon richtig eingerichtet, dass es ab Mitte 30 schwerer ist, schwanger zu werden.
Man kann Werbung noch und nöcher machen, und erzählen, man ist so jung wie man sich fühlt. Trotzdem wird eben leider nicht jünger sondern älter und steckt vieles nicht mehr einfach so weg. Habe ich oft im Umfeld gesehen, man dachte immer, die sind topfit und dann kam ab 40 ein Wehwehchen nach dem anderen...

Auch wenn ich bedenke, dass meine Kinder jetzt erst in der Pubertät wären - nee, danke, Ich habe mit mir wegen der Wechseljahre schon genug zu tun...

LG

Hallo

Ich bin beides.

Ich war eine junge Mutter mit 21 Jahren. Mein Großer wird nun 31 Jahre alt

Mein Kleiner ist zur Welt gekommen als ich 41 war.

Ich gehe davon aus das ich noch ein paar Jahre mache.

Was ich falsch finde ist ein Kind mit 60-65 Jahren zu bekommen weil es die Technik möglich macht.

Das muss doch jeder für sich selbst entscheiden. Und manchmal passierts halt auch überraschend, dass du mit Mitte 40 nochmal schwanger wirst, obwohl du dachtest, du bist in den Wechseljahren. Und dann?

Muss jeder selber wissen, wie ers will. Da haben andere doch gar nicht drüber zu urteilen.

Gruss
agostea

Hallo!

Ich denke, das kann man so pauschal gar nicht beantworten...

Ich habe mein erstes Kind mit 22 bekommen, das zweite mit 29 und das dritte mit 34.
Ich könnte mir vorstellen, dass ich, bevor ich 40 werde, noch ein Kind bekomme - rein theoretisch :-)
Früher habe ich immer gesagt, wenn ich über 30 bin, bekomme ich kein Kind mehr - niemals!!!
Da ist man ja alt ;-)

Ich hatte mit 22 nicht so große Lust mit meinem Kind auf dem Spielplatz zu spielen und ich war auch nicht so geduldig.
Jetzt beim dritten ist das ganz anders. Ich genieße die Zeit viel mehr.

Einerseits ist es cool, dass ich erst 40 sein werde, wenn meine Tochter 18 ist, aber andererseits mag ich auch das Kleinkindalter und ich bin gerne unterwegs beim Kinderturnen im Kindergarten oder mit anderen Muttis auf dem Spielplatz.

Ein Kind zu bekommen ist ein Geschenk - ob man jetzt 20 oder 40 ist.
Es gibt wahrscheinlich viele Mütter, die mit 20 fitter sind, als eine 40jährige, aber ebenso auch umgekehrt.

Mir ist es egal wie alt Frau ist. Ob 14 oder 44..

Manche 14 jährige ist reifer im Kopf als manche 44 Jährige und beide meinen es immer gut mit Ihren Kindern.Jeder macht es für sich richtig und egal wie man es macht, es findet sich immer ein "Besserwisser"

Ich selbst habe das erste mit 25 und das letzte mit 33 Bekommen,Heute mit 47 bin ich der Meinung ich hätte eher anfangen und ein paar mehr bekommen sollen :-D. Hat aber nicht sollen sein ;-)

Ich finde, mit 33 sollte Schluss sein.

Für mich. Für andere Frauen kann ich wohl schwer sprechen.

Der Begriff 'grundsätzlich' hat in so einer Frage nichts zu suchen, weil es keine Grundsätze gibt. Charakter der Mutter und des Kindes, persönliche Situation und Ähnliches fallen sehr viel mehr ins Gewicht als das Alter, das nicht wirklich viel aussagt.

Ich bin bei meiner Großmutter aufgewachsen und diese Frau habe ich in meinem ganzen Leben bis heute nie anders als energiegeladen erlebt. Mit 85 sitzt sie heute noch auf dem Boden und spielt mit ihren Urenkeln, geht mit ihnen spazieren, feuert die Jungs beim Fußball an, schimpft mit dem Schiedsrichter und genießt das Leben, während meine Mutter mit knapp 60 bei jeder Bewegung über ihre armen Knochen jammert und lieber daheim bleibt, sich ausruhen.

Ich finde, dass ist eine ganz persönliche Entscheidung und sehe keinen Sinn da Regeln aufzustellen.

Hallo,

meine Mutter war 26/33/35 Jahre als sie uns bekommen hat.

Ich war 35 als ich meine Tochter bekam und ich hätte auch gerne noch ein zweites Kind gehabt, ja, auch jetzt fühle ich mich dazu noch nicht zu alt, aber mein Körper macht da leider nicht mit #heul

Ich glaube auch, dass man mit Mitte 30/Anfang 40 deutlich reifer und abgeklärter ist, als mit 20.

Ich kenne auch persönlich viele ältere Mütter in meinem Alter, deren Kinder gerade in den Kindergarten gehen und nie aus der Ruhe zu bringen sind.

Da habe ich von jungen Müttern schon anderes gesehen.

Wobei ich das nicht unbedingt am Alter festmache. Es gibt für alles seine Zeit.

Wenn eine Frau meint, mit 30 mit der Familienplanung schon durch zu sein, dann ist das genauso in Ordnung, wie die Position einer Frau mit 40, die gerade damit anfängt.

GLG

Hi,

die 45iger sind doch heute die neuen 35iger#rofl

Das Alter ist meiner Meinung nach egal ABER

Nach dem Motto: Jana Nannini bekommt mit 54 ein Kind#schock da sträuben sich mir schon die Nackenhaare obwohl es nicht mein Problem ist und jeder das mit sich selber ausmachen muss.

LG
Lisa

Hallo!
Ich glaube, dass regelt die Natur von alleine.
Wobei ich da bei Minderjaehrigen heutzutage vorsichtig waere.
Warscheinlich waren 14jaehrige im Mittelalter reifer (nun, der Begriff "reif" wurde anders interpretiert), 45jaehrige allerdings schon wirklich alt...
Heutzutage ist es anders. Fuer mich ist jedes Alter ok, wenn es noch auf natuerlichem Wege klappt.
Meine Eltern waren bei mir 36 und 38, bei meiner Abiturfeier waren ueberhaupt keine Eltern dabei, weder junge noch alte...
LG

Hi,
Meine Eltern waren bei meienr Geburt 35 und 46 Jahre alt, ich bin ein Einzelkind und würde sagen, dass meine Eltern recht alt waren. Das perfekt Alter für Kinder gibt es nicht. Mein Vater (bei der Geburt 46) ist jung geblieben. Er hat Rammstein gehört und ist mit mir Achterbahn gefahren etc. Ich habe nie empfunden, dass meine Eltern zu alt wären. Allerdings finde ich 40 Jahre schon ein ziemlich Grenze. Wenn ich mal in die Zukunft schaue. Wenn ich mit 40 Jahren mein Kind bekomme, dann bin ich 59, wenn es sein Abi macht, dann kommt noch Ausbildung/Studium hinzu...Man ist dann doch nicht mehr die jüngste. Klar die Lebenserwartung liegt bei 80 Jahren, aber ich möchte die Zeit doch aktiv begleiten, evtl. würde ich gerne auch Enkelkinder erleben.
Mein ideales Alter, um Eltern zu werden ist: nach abgeschlossener Ausbildung und bis 35 Jahren. Klar, wenn es vorher nicht klappt (nicht der richtige Partner oder es klappt einfach nicht), geht auch etwas später, aber 40 ist absolut die Grenze für mich.

Hallo,

ich habe von Gianna Nannini kürzlich ein Foto gesehen.

Die wirkt im Moment jünger und fitter, als so manche 40-jährige.

Sie ist durch ihre Tochter doch erst so richtig aufgeblüht.

GLG

Wie alt ist sie jetzt? Doch bestimmt schon weit Ü 50, oder?

OP und Botox sei dank ;-)

Hallo,

Was für mich jung ist, ist für dich alt und andersherum.

Es gibt kein ideal, da jeder seine eigene Vorstellung, Lebenseinstellung etc.,hat.

Ich vertrete die Meinung, dass jeder selbst entscheiden kann/darf/soll wann er/sie seine persönliche Altersgrenze ansetzt.

wenn eine Frau mit 45 oder 50 auf natürlichem Wege schwanger wird, weil sie glaubt, nicht mehr verhüten zu müssen, ok, dann solls so sein.

So Scherze wie 50jährige künstlich befruchten, Eizellspende etc. finde ich hingegen unmöglich.

Hmm... alte Eltern...

meine Tochter hat einen Jungen in der Klasse, wo ich immer gedacht hab, das der jeden Tag von seinem Opa abgeholt wird, aber das ist sein Vater #schwitz

Aber letzendlich muss es jeder selber wissen. Ich denke, dieses Kind war ein langersehntes Wunschkind, das dann vermutlich auf den letzten Drücker noch gekommen ist. Ich selbst hätte auch so lange probiert ein Kind zu kriegen, wie mein Körper es zugelassen hätte, da ich mir ein Leben ohne Kinder nie vorstellen konnte.

Ich finds allerdings gut, das ich nicht so alt bin und die Zeit mit meinen Kindern noch richtig genießen kann.. vllt mal irgendwann Enkelkinder habe und mit ganz viel Glück und einem langen Leben sogar noch Urenkel ;-)

Was ich immer feststelle ist, das die Eltern, die ihr Kind so extrem spät bekommen haben, immer sehr besorgt sind . Auch was Loslassen und Freiheiten der Kinder betrifft. Die jüngeren Eltern sind da meistens etwas lockerer! (nicht alle... aber der Großteil).

lg

Huhu,

Es interessiert mich nicht im Geringsten wie das andere so halten.

Persönlich kenne ich Eltern die mit knapp 30 noch zu unreif für das erste Kind waren, eine Mutter die mit 15 ihr erstes Kind bekam und das besser gemacht hat als viele ältere die ich kenne.
Mein Vater war 37 als ich zur Welt kam und galt bei meinen Freunden immer als extrem cool, während wir jungenhafte, "ich bolze mit euch" Väter eher peinlich fanden.

Es gibt 50 jährige die im Kopf deutlich jünger sind als manch 30jährige.

Und so weiter und so weiter. ..

Gruß

Andrea

Op mag sein, aber nach Botox siehts nicht wirklich aus.