Seid ihr Mütter enttäuscht, wenn der Muttertag missachtet wird?

    • (1) 10.05.15 - 11:54

      Hello,

      zum aktuellen Anlass die o.g. Frage.

      Ich muss gestehen, ich bin etwas enttäuscht.
      Dabei erwarte ich kein teures, gekauftes Geschenk oder teure Blumen.
      Ein selbstgepflücktes Blümchen tut es auch.
      Meine Tochter wird dieses Jahr 16 und kümmert sich null die Bohne um sowas.
      Vorhin habe ich mit ihr geredet und ihr erklärt, dass es für mich sehr schade ist, dass sie und ihr Bruder (der ist aber schon älter und lebt bei seinem Vater wg. seiner Ausbildung) zu Nikolaus, Ostern, Geburtstag, Weihnachten nach Möglichkeit ihre Wünsche erfüllt bekommen und für die eigene Mutter ist nichtmal ein kleines Blümchen drin.

      Es ist ja auch nicht so, dass wir Festlichkeiten nicht zelebrieren und lieblos abhalten. Aber die Kinder meinen zu glauben, dass sie nicht auch irgendwo in der Pflicht stehen, sich mal zu bemühen. Sie nehmen gerne an, vergessen aber auch zu geben.

      Seit Jahren (!) wünsche ich mir eine bestimmte Kette. Die kostet 40.-. Und egal welcher Anlass diese Möglichkeit böte, sie "vergessen" das alles ganz einfach.
      Ich habe im November Geburtstag. Wenn jedes Kind jeweils zum Geburtstag 10.- und Weihnachten ebenfalls 10.- investieren, wäre die Kette doch keine unmögliche Sache, oder? Als gemeinsames Geschenk wohlgemerkt.

      Findet ihr das kleinlich? Der heutige Muttertag ist eben aktueller Anlass, mal wieder enttäuscht zu sein, dass sich meine Kinder keinerlei Mühe geben.

      Danke für´s lesen. Muss jetzt arbeiten....#augen

      • Hallo,

        ich verstehe deinen Standpunkt schon, sehe das selbst aber nicht so. Für mich würde der heutige Tage nicht anders traurig sein, als jeder andere gewöhnliche Tag, wenn ich das Gefühl hätte, meine Familie würde Liebe und Zuwendung als Einbahnstrasse betrachten.

        Allerdings würde ich mich über unerwartete positive Zuwendung an einem Tag, der es nicht erwarten lässt, noch mehr freuen, als zu obligatorischen Anlässen.

        LG von riekje, die gleich mit der Kurzen auf ein ganz unfeiertagliches Grilffest geht :-)

        Huhu!

        Ich habe lange überlegt, ob und was ich Dir schreiben könnte.

        An Deiner Stelle würde ich den Papa oder die Tante/Oma... einspannen um den Kindern kurz vor einem Anlass einen Tipp zu geben. Vielleicht denken sie einfach nicht lange genug drüber nach.

        Klar, könnte eine einfühlsame 16jährige da auch alleine drauf kommen, aber vielleicht ist ihr sowas einfach noch nicht bewusst genug, oder ihr fehlen die Ideen.

        Auf der anderen Seite finde ich es gut, dass Du ihr gesagt hast, dass Du traurig bist und dass Du Dich über eine kleine Überraschung gefreut hättest. Vielleicht ist es ihr jetzt erst bewusst geworden.

        Ich wünsche Dir für die nächsten Feste ein harmonischeres Miteinander.

        Liebe Grüße
        Jelinchen #winke

        Hallo

        Ja, ich wäre enttäuscht.

        Von meinem Sohn bekomme ich seit er 2 Jahre und 9 Monate alt ist was.
        Damals hatte der Nachbar eine Rose gekauft, klingelte morgens und wollte meinen Sohn sprechen, er gab ihm die Blume und sagte ihm vor was er sagen soll (Nachbar ist glücklich verheiratet :-) damit keine falschen Gedanken kommen) Mein Sohn kam auf mich zu gab mir die Blume und sagte aufgeregt Muttertag und mir kamen die Tränen :-)
        Dann haben sie im Kiga immer was gemacht und im Hort auch.
        Dieses Jahr bekam ich eine kleine Karte mit Alles gute zum Muttertag und da auf der Karte auch eine Rose war meinte mein Sohn das er ja keine extra kaufen muß :-) und ich bekam einen Schlüsselanhänger aus Scubidubändern.
        Ich freute mich sehr.
        Frühstück machte mein Sohn auch :-)

        Natürlich kann man kleine Aufmerksamzkeiten das ganze Jahr machen, tun die meisten aber nicht und im alter von 16 Jahren darf man an so einem Tag der Mama mal Danke sagen.

      • Nein, Muttertag bedeutet mir nichts. Geburtstag aber schon ein bisschen.
        Ja, ich hab mich trotzdem gefreut, dass mein Mittlerer mir was gebastelt hat. Der Kleine hat in der Schule Kuchen gebacken, hat aber so viel probiert, dass kaum mehr was übrig war;-).
        Und der Große pubertiert halt ein bisschen und vergisst Geburtstage etc.

        Wenn ich mir seit Jahren eine Kette für 40 Euro wünschen würde hätte ich sie schon lang gekauft.

        Was hat deine tochter dazu gesagt?

      • Hallo,

        ich freue mich, wenn an den Muttertag gedacht wird. Auch meine Mama bekommt regelmäßig etwas geschenkt. Allerdings denke ich, daß ich nicht einen Tag im Jahr brauche, um als Mutter ernst genommen zu werden. Ich erwarte von meinem Mann und meinem Kind, daß ich von ihnen unterstützt werde, daß meine Arbeit und Leistung im Alltag für die Familie wahrgenommen wird und ab und zu mal ein Dankeschön kommt.

        LG
        Manu

        Ja, ich bin sauer! Hier keine Spur von Muttertag!

        Hi,

        ich persönlich halte den Muttertag für eine ziemlich seltsame Einrichtung. Mir bedeutet es viel mehr mehr, wenn meine Kinder unter dem Jahr spontan mal bekunden, dass ich eine gute Mama bin #verliebt.

        Mein Erstklässler hat in der Schule eine Karte gebastelt und sie mussten so ein schnulziges Gedicht reinschreiben (Grusel #zitter). Mein Mittlerer hat auch gebastelt.

        Bei uns im Dorf hat früher der Muttertag recht skurrile Blüten angenommen, es gab (so ganz ohne Facebook und Instagramm #schein) schon damals so ein Wettbewerb "wer hat das schönste Muttertagsgeschenk ...". Da war nichts mit selbstgeplücktem Wiesenstrauß. Das Verhältnis zu meiner Mutter war nie das beste und ich weiß, dass ich als 13 Jährige mal 35 DM von meinem sauerverdienten Zeitungsgeld investiert habe, um meiner Mutter ein Orchideengesteck zu kaufen, damit sie sich bestätigt fühlt für etwas, was nicht so war.

        Meine Mutter legt auch riesigen Wert auf "Muttertag" und so habe ich gestern meinen Mann losgeschickt (mit 30€) um irgendwelche Blumen zu besorgen. Die Übergabe ist immer etwas peinlich, da unser Verhältnis einfach distanziert ist. Aber sie legt wert drauf und ja, sie war keine gute Mutter, ist aber eine 5***** Großmutter. Dafür bin ich ihr dankbar.

        Noch schlimmer finde ich jedoch den "Vatertag" wo hier auf dem Land wirklich morgens schon die Sauferei losgeht und mein Mann regelmäßig dafür gedisst wird, wenn er nicht mitzieht, sondern lieber mit uns wandern geht.

        GLG
        Miss Mary

        • -------------Noch schlimmer finde ich jedoch den "Vatertag" wo hier auf dem Land wirklich morgens schon die Sauferei losgeh--------------

          Das habe ich auf dem Kaff auch erlebt.
          Da war aber alles dabei was einen Pimmel hatte...... ob Vater oder nicht.

          • #rofl#rofl

            So ist es bei uns auch ... ätzend ... da fahren ganze Traktoren mit Bierfässern und angesoffenen Typen durch die Gegend ... lassen sich irgendwo nieder und ein Wikingerlager wäre zivilisert dagegen ... #schein Ganz ganz schlimm.

            Von väterlichem Verhalten keine Spur.

            Ob sich mein Vater wohl diskriminiert fühlt? Würde ich meinem Vater was zum Vatertag schenken würde er meine geistige Zurechnungsfähigkeit in Frage stellen. #schein

            GLG
            Miss Mary

            • Bei uns auf dem Lande sieht man die meisten Väter wirklich mit ihren Familien zusammen.
              Die Männer,die man bei uns völlig alkoholisiert antrifft, sind U18 und/oder wollen irgendwann mal "Vater" werden!
              Wobei sich ja auch da die Zeiten echt gedreht haben,mittlerweile läuft da ja auch die ganze Damenwelt mit #schock .

              Mir graut es jetzt schon vor nächster Woche und ich hoffe, dass dieses Jahr unser Zaun nicht zerstört wird und unser Vorgarten nicht als Toilette und Altglascontainer missbraucht wird.

              Lg,
              Mieke

              Hi!

              Also ehrlich gesagt, als wir klein waren (so 6-10 Jahr), da haben wir den Unterschied von Vater- und Muttertag nicht gewusst! Wir haben sowohl an dem einen, wie an dem anderen Tag Blümchen gepflückt, Frühstück gemacht und waren "besonders lieb" ( also kein gezicke ????) Was natürlich daran liegen mag, dass mein Vater nie " saufen gegangen" ist.

              LG Angi05

        Ich simme Dir in allem zu! #pro Hätte ich genauso schreiben können! Der Muttertag ist für mich auch höchst unwichtig.

        Eins macht mich aber neugierig.
        Dein Mann wird komisch angeguckt, weil er am Vatertag nicht mit Saufen geht?

        Dann ist das regional wohl doch unterschiedlich. Wir wohnen auch richtig auf dem Land und auch hier wird losgezogen - allerdings sind die "Männer" entweder noch laaange nicht Vater oder gehören einer... na ja... bestimmen Klientel an, um es mal vorsichtig auszudrücken. Da ist das Vatertagsbesäufnis nur ein Saufanlass von vielen.
        Den typischen Familienvater sieht man hier eher weniger losziehen. Kommt natürlich auch vor, ist aber nicht die Regel.

        Gehen da bei Euch wirklich auch die "normalen" Väter mit? #schwitz

        LG

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