Ja oder nein zu einer Sterbegeldversicherung ?!

    • (1) 11.05.15 - 18:05

      Liebe Community Leider sind in meiner Nachbarschaft innerhalb von 2 Wochen 3 Menschen gestorben.. Das hat mich etwas zum nachdenken gebracht :/ Von der Krankenkasse wird kein Zuschuss mehr gezahlt..daher kommt mir doch nun die Überlegung, mich mal nach einer Sterbeversicherung umzuhören, da ja noch nicht mal der Tod umsonst ist und durch eine Beerdigung doch sehr hohe Kosten aufkommen können :^) Wie habt ihr euch abgesichert und was würdet ihr mir denn empfehlen ? Mich würde schon interessieren was so eine Sterbegeldversicherung kann und wo man sie am besten abschließen kann ?! Wer kann helfen ?

      • Hallo,

        Sterbegeldversicherungen sehe ich eher bei Menschen, die aufgrund ihres Alters keine Risikolebensversicherung mehr bekommen. Ich würde an deiner Stelle dieses Risiko (und darüber hinaus, etwa einen Betrag X für die Kinder, wenn du verstirbst) eher durch eine Risikolebensversicherung absichern. kostet meist deutlich weniger.

        vg, m.

        Die deckt doch nur Kosten fürs Begräbnis ab, oder? Kommt für mich nicht in Frage. Begräbnis müsste dann halt irgendwie ganz billig bestritten werden - dazu reichen meine Ersparnisse. Und das wäre sicher eines der kleineren Probleme wenn mir was passiert. Ich würde eher eine Ablebensversicherung abschließen.

        LG

        Ich kann mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen, dass sich eine Sterbegeldversicherung rechnet. Eine Versicherung ist eigentlich dazu da, dass sie nicht in Anspruch genommen wird, und dass in den wenigen Fällen, in denen sie gebraucht wird, die Gemeinschaft der Beitragszahler denjenigen unterstützen, der den Schaden hat. Da die Sterbegeldversicherung aber früher oder später immer zahlen muss, sehe ich keinen Vorteil.

        Ich gehe mal davon aus, dass wenn ich mal in der Kiste liege auf meinen Konten noch soviel Geld liegt, die Beerdigung zu bezahlen.

      • Der Preis variiert ganz arg.
        Im Prinzip muss man sich die Gebührensatzung des Friedhofs anschauen und dann auch wissen, was man möchte.
        Ein Urnengrab kostet weniger als ein Sarggrab. Dann gibt es ja noch Urnenwand oder Urnengrab oder eben Normalgrab oder Doppelgrab, etc., etc. etc.
        Aber für eine Beisetzung mit neuem Grab (normal) und den ganzen Gebühren kann man von 3000 bis 4000 Euro ausgehen.

        Mit Grabstein kannst Du 6.000 veranschlagen, kommt immer darauf an, was man selber macht von den Formalitäten und wie die Beerdigung gestaltet wird. Und wie einfach oder aufwendig der Grabstein wird. Man bekommt für Urnengräber aber heute auch schon preiswerte "Liegesteine" im Internet - brauchen nicht mal ein Fundament....können aber auch geklaut werden.
        LG Moni

    (11) 12.05.15 - 15:47

    Wo du sowas abschließen kannst erzählt dir eine Suchmaschine. Oder der Link, den du hier in ein paar Tagen postest.

    Ich habe eine Sterbegeldversicherung. Also ist das schon mal geregelt und ich kann genüßlich mein lebenslang verdientes und noch angespartes Geld in den mir noch verbleibenden Jahren.......verputzen !
    LG Moni

    Hallo,
    meine Mutter hat eine Sterbeversicherung vor einigen Jahren bei der Signal Iduna abgeschlossen. Sie (oder vielmehr wir) würden im Todesfall eine Summe von mindestens 5000,00 € ausbezahlt bekommen.

    Meine Mutter hat das extra gemacht, da sie alleinstehend ist und zu ihrer niedrigen Rente sogar noch Beihilfe zum Leben (oder wie das so schön im Amtsdeutsch heisst) bekommt. Da kann sie keine Reichtümer ansparen und sie möchte nicht, dass wir später mal für alles aufkommen müssen. Die monatlichen Kosten sind überschaubar.

    Meine Eltern hatten eigentlich gespart, aber mein Vater war so freundlich und hat das ganze Ersparte verprasst, als er in seiner Kur einen Tussi kennen gelernt hat. Hat das Sparbuch geplündert und sich die Lebensversicherung auszahlen lassen. Und das nach fast 30 Jahren Ehe.....
    Die Kosten für eine Beerdigung sind hier enorm. Unsere Stadt hat mit die höchsten Bestattungskosten in NRW. Hier kostet ein normales Einzelgrab locker 2500,00 €, dazu kommen dann noch die Kosten für den Sarg und den Bestatter. Optional ein Grabstein (macht ja nicht jeder), Beerdigungskaffee, Trauerkarten, Anzeige in der Zeitung, Danksagungen, Hl. Messe lesen lassen etc. Da kommt so einiges zusammen.

    Lass Dich doch mal beraten.

    LG
    Martina75

    (14) 14.05.15 - 19:47

    Also, wenn du Angehörige hast, die nicht jeden € rumdrehen müssen, ist eine Versicherung nicht unbedingt nötig. Um jedoch zu verhindern, dass böses Blut fließt, ist es immer besser, selbst vorzusorgen. Ob dass bei dir heißt, eine Versicherung abzuschließen oder selbst was zu sparen, musst du am besten wissen. Ich bin nun 46 Jahre alt und relativ fit, aber eine Sterbegeldversicherung habe ich trotzdem. Über diese habe ich mich informiert und auch Infos geholt. Dazu habe ich dann auf http://www.sterbegeldversicherung.tv/ einen Vergleich gemacht und mir auch zusätzliche Informationen bekommen. Ich finde dass man einfach vorsorgen muss, denn eine Beerdigung ist wirklich nicht günstig und vor allem kann man nie sicher gehen ob die Angehörigen genug Geld haben um einen zu beerdigen :/ Aber gut, du musst dich ja auch alleine umschauen und dir die nötigen Infos holen.

    Also so ganz durchschaut habe ich das mit den Versicherungen auch noch nicht, aber so wie ich das verstanden habe, zahlt sich eine Sterbegeldversicherung nicht aus, wenn man ohnehin eine Risikolebensversicherung hat. Einige Fragen werden z.b. hier beantwortet: https://www.versicherung-online.net/sterbegeldversicherung-ohne-gesundheitsfragen-262/#wozu_eine_sterbegeldversicherung_
    Ein kurzes Zitat von dieser Seite:
    "Des Weiteren ist der Abschluss einer Lebensversicherung in der Regel mit der Beantwortung von Gesundheitsfragen verbunden, so dass bereits erkrankte oder von anderen Lebensversicherungen abgelehnte Personen keine Absicherung mehr für den Todesfall erhalten. Zudem gelten bei anderen Versicherungen relativ niedrige Höchsteintrittsalter.
    Nicht so bei einer Sterbegeldversicherung."
    Also bei Krankheit wäre so eine Versicherung offensichtlich eine gute Alternative. Ich denke mir aber auch, dass man die 5000 Euro fürs Begräbnis auch so zur Seite legen kann...
    Lg

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