was tun?

    • (1) 18.05.15 - 11:38

      hallo,
      im januar verstarb mein schwager. er lebte zuelzt alleine in seinem haus, was er 2 jahre zuvor mit einer freundin kaufte. die aber dann doch ziemlich schnell wieder auszog und er alleine dann im grundbuch stand. sie haben sich wohl immer mal wieder gesehen aber mein schwager hat immer nur schlechtes von ihr gesagt. uns kam es dann so vor ,das er sie nur für eine sache gebrauchen konnte. sie ist aber auch wirklich sehr schwierig,konnte sich nie mit jemanden vertragen. er durfte nochnicht mal seinen vater oder uns zum grillen einladen. sie will das nicht, hiess es immer. naja gut, wie gesagt sie traffen sich dann immer mal wieder. sie waren ja auch im kegelclub, was er immer zahlte bis er dann mal gesagt hatte, nein,zahl deine sachen selbst. naja egal.
      mein schwager war gern hier bei uns zu besuch, hat dann immer wieder erzählt was es gibt was er denk usw. mit unter hat er auch mal erwähnt, falls ihm mal was passiert ,würde er ein testament machen und diese freundin dann einsetzen ,denn die solle ihn dann erst mal pflegen und danach wenn er tod sei, würde sie das haus erben. nunja, er hat aber nichts mehr schriftlich machen können. er starb und wir sind dann zum anwalt gegangen und fragten wie wir uns jetzt verhalten sollten,denn er hätte ja noch ne tochter in den USA. wir bräuchten auch die papiere um ihn bei zu setzen. die anwältin riet uns, mit einem 3. in die wohnung zu gehen. was wir auch taten. als wir wieder da raus sind, kam diese freundin und meinte,stopp,sie sei bevollmächtig ( hatte vom notar ein schreiben ) auch nach seinem tod alles zu regeln. ok, wir gaben ihr dann die papiere und sie zog glücklich ab. nun ist aber kein testament da,was sagt,sie sei die erbin. sie hat ihn dann auch in ihrem ort beigesetzt,wobei ich ihn ja gern hier bei uns beerdigt hätte. naja, sie meinte, dann könnte sie immer jeden tag hin und sich um das grab kümmern. ok, wie sie meinte,sagten wir. sie hat dann viele sachen aus dem haus verkauft um die beisetzung zu bezahlen. er hatte wertsachen.
      nun sind wir vor letzte woche nochmal zum friedhof gefahren und sahen ein schrecklich verwildertes grab . wir überlegten nicht lange und sind in die gärtnerei gefahren und haben alles gekauft um es neu zu gestalten. das ganze unkraut rings um weg gemacht, ein grablicht drauf gestellt,was fehlte. halt alles sehr schön gestaltet. ich habe ihr dann ne sms geschrieben das sie sich nicht wundern sollte das wir das grab bisschen gemacht haben. ich habe mit keinem wort sie angefahren oder so. es sollte kein vorwurf werden. sie hat sich dann bei unser gemeinsamen bekannten aus geheult, es ei doch ihr grab und wir sollten sie gefäligts fragen usw. sie könnte vor lauter schmerz nicht auf den friedhof gehen usw. naja, schmerz? sie hat inzwischen fast das ganze haus aus geräumt und verkauft. was sie eigendlich nicht darf, denn es gibt ja einen erben. vom nachlass gericht haben wir noch nichts gehört,sie auch nicht. mein mann will jetzt mal dahin und nachfragen ,ob sie die tochter aus findig machen konnten. denn den namen und alles brauchen wir später auch mal, wenn mein schwiegervater mal stirbt. nein, wir wollen hier dieses haus nicht haben, wir wollen nur das alles seine richtigkeit hat. das sie die tochter finden. uns ist auch auf gefallen, direkt nach der beisetzung hat diese freundin unser und vom schwiegervater das gesteck sofort vom grab genommen. die anderen kränze usw waren noch wochenlang drauf, nur unser beider nicht. genauso eine grabschale ,die hat mein schwiegervater am 28.3 drauf getan, vom gärtner erxra machen lassen das sie auch über den sommer her ,halten . die war am 15.4 auch schon weg. ist doch alles bisschen merkwürdig.

      nochmal, uns geht es nicht um das haus, das kann sie haben falls das kind nicht mehr auffindbar ist (30 j und schwerstbehindert) uns geht es nur um das grab, wir dürfen doch da was machen wenn not am mann ist? oder nicht weil sie ja sagt, sie hätte es bezahlt? ;-)

      naja, wir gehen jetzt nochmal zum anwalt,was sie dazu sagt. am liebsten würden wir ihn hier hoch holen, so wie später mal meine schwiegermutter und - vater.

      vg monika

      • Ich denke die Damen hat Euch schön über den Tisch gezogen. Wenn es kein Testament gibt, ist sie auch nicht erbberechtigt. Eine Nachlassregelung (die sie wohl hatte) heißt nicht automatisch erben, denn das geht nur per Testament.
        Liegt das nicht vor, greift die gesetzliche Erbfolge...Kinder, Eltern, Geschwister etc.

        Hallo!!

        Ich würde gerichtlich alles durchdrücken, was geht. Was mischt sich so eine Alte in das Leben ein? Grade mal 2 Jahre am Start und meint wäre der Boss?
        Nee, meine Schwägerin war auch so, aber immerhin war sie die Schwägerin! Deine ist ja eigentlich nix, weil nicht verheiratet.

        See you
        Anke#winke

        Da Dein Schwager es versäumt hatte ein Testament zu hinterlegen ist die Erbfolge ganz klar im Gesetzt geregelt.

        Im Netz nachzulesen.

        Die "Freundin" hat null Rechte.
        Als 1. sind die leiblichen Kinder an der Reihe.

        Ich hoffe für die "Freundin" Deines Schwagers dass sie genügend Geld gespart.
        Da diese sich Strafbar gemacht hat, indem sie die Wertsachen aus dem Haus an sich genommen und rechtswidrig veräußert hat.

        Es ist dringend erforderlich auf dem Amtsgericht einen Erbschein zu beantragen.
        Dieser Antrag kann nur unter der Vorlage des Familienbuches gestellt werden.
        Im Familienbuch steht alles drin was von Wichtigkeit ist.

        Anzahl der Kinder, geschieden, Wiederverheiratung, usw.

        Da die Tochter in den USA lebt, wird es kompliziert.
        Und da sie schwerstbehindert ist deutlich komplizierter.
        Sie wird auch einen amtlichen Pfleger in den USA haben.

        Es geht ja wohl ausschließlich um das Haus?

        Wenn das Dein Schwager war, ist Dein Mann ja der Bruder? Oder nicht?

        Er sollte auf dem Amtsgericht den Erbschein beantragen.
        Dann kümmert sich das Gericht um alles weitere. Bis hin zur Auffindung der Tochter.

        Zeitgleich sollte ihr per einstweiliger Verfügung gegen die ehem. Freundin Deines Schwagers die entwendeten Wertgegenstände zurückfordern, bzw. den Wert feststellen lassen und bei einem Notar, bzw. dem Amtsgericht zu deponieren.

        Als Tipp für Euch, es entstehen ja auch Gebühren die der Antragsteller begleichen muss.

        Lasst den Wert der Hauses feststellen. Dann entscheidet ob sich der Aufwand lohnt.

        FG acentejo

      • Hallo,

        die gesetzliche Erbfolge hat man dir ja schon erklärt.

        Zum Grab kann ich dir nur sagen: wer den Grabbrief hat der hat auch das Sagen. Wenn deine "Schwägerin" den Brief hat und sie nicht möchte dass von euch jemand sich um das Grab kümmert dann müsst ihr das so akzeptieren. Wobei dieser Brief dann im Allgemeinen auch der leiblichen Tochter (so sie denn gefunden wird) zusteht. Allerdings wird diese dann auch die Kosten für die Beisetzung erstatten müssen.

        LG

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