Falsche Höchstgeschwindigkeit im Bußgeldbescheid

    • (1) 04.06.15 - 15:17

      Hallo

      ich bin vor einigen Wochen geblitzt worden. Ich will das gar nicht klein reden oder mich rechtfertigen, zu schnell fahren ist immer scheiße. Ich warf einen Blick auf den Tacho, stellte fest dass ich so ca 65 km/h drauf hab, ärgerte mich still vor mich hin und heute zog ich nun den Bescheid aus dem Briefkasten. Laut Messung soll ich 59km/h nach Abzug der Toleranz gefahren sein. Angeblich wäre die Geschwindigkeit an der Stelle allerdings auf 30 km/h beschränkt! Es handelt sich um eine mehrspurige Bundesstraße die ich nahezu jede Woche fahre und dort ist definitiv NICHT nur 30 erlaubt, sondern wie ich inzwischen festgestellt habe sogar 60 (wäre jetzt aus dem Kopf von 50 ausgegangen).

      Kennt sich jemand aus und kann mir sagen wie ich das in dem Anhörungsschreiben am besten formuliere um damit durchzukommen?

      • Lies dir das mal durch:
        http://www.verkehrsportal.de/board/index.php?s=872ae0c7ed4ca9877d1e35d79248b6c1&showtopic=114331

        Evtl. kannst du dort auch Hilfe bekommen. Die User kennen sich richtig gut aus.
        Viel Erfolg.

        Ich setze voraus, das dein Titel falsch war und kein Bußgeldbescheid erlassen wurde und es sich um den Anhörungsbogen handelt wie im letzten Satz geschildert.

        Ferner , dass du keine Probleme mit deinem Punktekonto hast (ganz wichtig !).

        Und du sicher bist, dass auch am Tattag nicht audnahmsweise an der Stelle 30 km/h galten.

        Dann schreibe es doch wie hier.

        "Bei der Örtlichkeit handelt es sich um eine mehrspurige Bundesstraße mit erlaubten 60 km/h an der Messstelle.

        Da ich diese Geschwindigkeit nicht überschritt rege ich an, das Verfahren einzustellen."

        • Danke, ja du hast recht, es ist nur ein Anhörungsbogen und nein, bisher hab ich keine Punkte. Zu 100% garantieren dass nicht aus irgendeinem Grund auf 30 runtergeregelt war kann ich natürlich nie, auch mir kann mal was entgehen, aber eine größere Baustelle oder ähnlich offensichtliches gab es an der Stelle nicht, da bin ich absolut sicher, ich fahre nämlich extra immer die Strecke weil auf der Alternativroute gerade überall gebaut wird.

          Ich werde es wohl wirklich einfach so schreiben und das beste hoffen. Ich habe online inzwischen ein paar ähnliche Fälle gefunden, mal ging es gut aus für den Fahrer, andere Male nicht.

          • (5) 07.06.15 - 21:45

            Hallo,

            besser nicht schreiben, sondern bei der Behörde anrufen und erst mal nachfragen, ob an dem Tag tatsächlich an der Stelle nur 30 kmh erlaubt waren.

            Je nachdem was Dein Anruf ergibt, zahlst Du das Verwarngeldangebot (wenn an dem Tag 30 galt) oder Du widersprichst vorsichtshalber noch mal schriftlich (wenn der Sachbearbeiter erklärt, dass ein Irrtum seitens der Behörde vorliegt).

            Fragst Du schriftlich nach, könnte es passieren, dass es als Widerspruch ausgelegt wird. Dann wird aus dem Verwarngeldangebot bzw. der Anhörung ggf. gleich ein Bußgeldbescheid und Du bekommst zusätzliche Bearbeitungsgebühren aufgebrummt.

            Also erst mal zum Telefon greifen.

            VG lachris

Top Diskussionen anzeigen