Ärztewahl - männlich oder weiblich?

    • (1) 12.07.15 - 02:37

      Hallo.

      meine (zumindest erste) Frage richtet sich an die Damen hier.
      geht ihr lieber zu einem Frauenarzt oder lieber zu einer Frauenärztin und wie begründet ihr es?
      wo fühlt ihr euch besser "aufgehoben"?

      und wie ist es bei anderen Ärzten (Allgemeinarzt, Zahnarzt, HNO-Arzt etc..)?
      lieber Männlein oder Weiblein? Hier auch gerne Antworten von männlichen Usern. ;-)

      einfach so, reine Neugier..

      LG und Danke fürs antworten.

      • Ich gehe zu einer Gynäkologin.

        Ein Mann kann nur durch das Lehrbuch oder durch Erfahrungsberichte seiner Patientinnen erfahren, wie sich "Frauenprobleme" anfühlen. Er selbst - und sei er noch so einfühlsam, gebildet und mit Fachwissen belesen - ist halt ein Mann und hat diese Befindlichkeiten nicht. Des Weiteren fühle ich mich bei einer Frau wohler, wenn die besagten gynäkologischen Untersuchungen anstehen.

        Ich fand bei der Geburt meiner Kinder auch wichtig, eine Hebamme zu haben, die selbst Kinder bekommen hat. Wie will sie sonst wissen, was Wehen bedeuten? Lehrbuch ist eben nicht Lebenserfahrung oder Instinkte.

        Bei meinen anderen Ärzten ist es mir egal, welches Geschlecht sie haben. Da entscheide ich nach Hörensagen, Empfehlung, Sympathie und letztendlich dem Bauchgefühl, ob die Chemie zwischen uns stimmt. Ich bin eine treue Patientin und wechsele nicht hin und her.

        LG

        Zahnarzt, Gynäkologe: männlich

        Hausärztin, Physiotherapeutin: weiblich

        Andere Ärzte habe ich nicht, da kommt es dann halt darauf an, wer mich behandelt.

        Ich habe keinen nach Geschlecht ausgesucht, sondern nach Empfehlung.
        Unser damaliger Kinderarzt war auch männlich.

        Mir ist Empathie und der Umgang auch wichtig, nebst fachlicher Kompetenz. Es ist mir pupsegal, ob mein Gynäkologe schon mal menstruiert hat, er soll einfach meine Sorgen, Bedürfnisse, Fragen, Ängste, Schmerzen usw. ernst nehmen und gut genug sein, mich adäquat zu behandeln - fachlich und menschlich.

        Allerdings hatte ich bis auf eine Mittelohr- und Mandelentzündung in der Kindheit nie etwas schwerwiegenderes als einen leichten Schnupfen. Deshalb bin ich relativ unberührt.

        Ich bin damals zu dem Gynäkologen gegangen, bei dem auch meine Mutter war. Mit dem war ich sehr zufrieden. Als er 2008 in Rente ging, wurde die Praxis von einer Ärztin übernommen, bei der bin ich jetzt auch noch.

        Eine Freundin von mir hat in den letzten Jahren öfters die Frauenärztin gewechselt, weil sie nie zufrieden war. Mir ist ein guter Arzt lieber als eine schlechte Ärztin.

        Ansonsten habe ich eine Hausärztin und einen Zahnarzt (letzterer supernett, seine ebenfalls praktizierende Frau ist eine Katastrophe). Ach ja, und in ganz seltenen Fällen such ich einen männlichen HNO und eine Dermatologin auf. Das Geschlecht ist mir da echt nicht wichtig. Hauptsache sie haben Ahnung und ich muss nicht stundenlang in einem überfüllten Wartezimmer hocken.

      • Hallo,
        Frauenarzt männlich wenn ich wählen kann. Fühle mich besser aufgehoben. Alle andere ärzte sind mir egal, ob mann oder frau, hauptsache gut.

        Frauenärztin weiblich, Zahnarzt, Hautarzt, Hausarzt, Psychologe alle männlich.
        Achja, meine Internistin ist auch weiblich.

        Das hat aber nichts damit zu tun wo ich mich besser aufgehoben fühle, sondern es war Zufall. Ich war auch schon bei einem sehr netten männlichen Gyn und bei einer furchtbaren weiblichen Gyn. #aerger So wie es jetzt ist passt es und ich fühle mich wohl.

      • Bei Gynäkologen habe ich die besseren Erfahrungen mit männlichen Frauenärzten gemacht.

        Auch Zahnarzt, Hautarzt, Heilpraktiker und Hausarzt sind männlich. Ist aber Zufall.

        Ich gehe schon immer zu einem Frauenarzt.

        Frauenärztinnen habe ich lediglich im Krankenhaus (bei meiner Fehlgeburt) erlebt und habe die alle in die Kategorie "grobschlächtig" einsortieren können. Brauche ich echt nicht. Außerdem mag ich es nicht von einer Frau intim untersucht zu werden.

        LG

        Hi,

        mir sind weibliche Frauenärzte lieber.
        Alle anderen Ärzte bevorzuge ich männlich. Vor allem Zahnärzte....

        Aktuell habe ich aber auch eine weibliche Hausärztin. Sie ist einfach die kompetenteste in der ganzen Gegend.

        LG

        Das ist bei mir alles Zufall. Ich hatte schon Männliche Gyns und Weibliche. Darunter waren blöde und gute, ganz unabhängig vom Geschlecht.
        Jetzt habe ich eine Frau als Gyn und die ist einfach super, ein bißchen öko aber nicht zuviel und eine Berliner Kodderschnauze, ich finde sie toll.
        Meine sonstigen Ärzte die ich öfter mal sehe sind alles Männer, ist aber wirklich Zufall und hier auf dem Land muss man manchmal einfach nehmen was da ist. Aber wir haben hier Glück, sind alle gut.

        (11) 12.07.15 - 15:28

        Ich präferiere bei der Wahl der Ärzte nicht nach Geschlecht, sondern nach Qualifikation.

        Hallo,

        Frauenärztin.

        Ich könnte mir da keinen Mann vorstellen.

        Genauso bei Allgemeinarzt, Internist oder Endokrinologe. Alles was so ganz intime Dinge betreffen kann.

        Bei HNO oder Zahnarzt (da war ich sogar mal früher auf dem Standpunkt, dass nur männliche Zahnärzte gut sind, weil es da so ein paar schlechte Erfahrungen gab) bin ich flexibel.

        GLG

        Hallo,

        also ich habe einen Frauenarzt. Mich stört das nicht, da mich nur die fachliche Meinung interessiert. Für alles andere habe ich meine Hebamme oder eben mich selbst ;)

        Ich habe eine weibliche Zahnärztin ...

        und habe jetzt seit Jahren eine Psychotherapeutin, habe derzeit aber zeitgleich auch einen Psychotherapeuten. Das, muss ich sagen, war für mich zu Anfang auch extrem schwierig und so ganz zwanglos ist es immer noch nicht. Ich denke aber wohl darüber nach meine langfristig laufende Therapie bei ihm weiter zu machen, da ich ihn ja schon kenne (bin noch bei einer Kinder/Jugendpsychologin und bin bald zu alt :( ).

        Grundsätzlich ist es mir egal. Aber grad bei dem Gebiet ist es schon sehr sensibel und es war sehr schwer für mich, da Vertrauen auf zu bauen. In meinen Augen ist einfach jeder Mann potentiell gefährlich und das ändert sich auch nicht mit seinem Beruf.

        Aaaaaber: es ist etwas anderes und eine neue Gelegenheit, neue Therapieansätze (eben wegen dem Männerbezug) und vielleicht kann ich ja daraus auch lernen, dass sich ein Vertrauensverhältnis lohnt.

        Lg

        Hallo,

        ich hatte bislang nur Gynäkologinnen. Inzwischen wäre mir das Geschlecht wohl egal, aber als ich auf Suche war (erst zweimal bisher) war es mir wichtig. Einen Grund zu wechseln gab es bis dato nicht.

        Sonst ist es mir gleich. Wir haben männliche Kinderärzte, mein Hausarzt ist ein Mann, der Zahnarzt ebenfalls und meine Tochter und ich gehen zu einer Hautärztin.

        Alles mehr oder weniger Zufall - Kinder- und Hausarzt sind direkt nebenan, das war der Hauptgrund, dass wir dorthin gehen, einen Grund, woanders hinzugehen, gab es bislang nicht.

        Die Empfehlungsliste mit Hautärzten war gemischt - ich habe die genommen, die eine Kindersprechstunde anbietet und einen Termin innerhalb von 6 Wochen anbieten konnte.

        Viele Grüße!

        Huhu,

        da ich mit 3 verschiedenen Frauenärztinen großes Pech, mit den männlichen Kollegen aber bis auf eine Ausnahme aber Glück, werde ich einfach bei den Ärzten bleiben.

        Ansonsten ist mir das recht egal.

        Lg

        Andrea

        (16) 12.07.15 - 21:22

        Ich gehe eher lieber zu Männern. Ich finde viele weibliche Frauenärzte sehr grob.

        Auch sonst hab ich fast nur Männer als Ärzte. Meinem Mann ist auch relativ egal. Lediglich sein Urologe muss männlich sein ;-)

        LG

        Meine Ärzte sind allesamt männlich.
        Ich hatte lange eine Gynäkologin. Ich war auch erst sehr zufrieden - Als aber klar war, dass wir nur ein Kind bekommen können, wenn wir uns einer Kinderwunschbehandlung unterziehen, fühlte ich mich von ihr nicht mehr gut betreut. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass sie damit wohl grundsätzlich ein moralisches Problem hat.

        Als ich endlich schwanger war, wurde ich von meinem AG so gemobbt, dass mein behandelnder Hausarzt ein Schreiben für meine Gyn aufsetzte, dass er dringend empfiehlt, mir ein BV auszustellen, da die nervliche Belastung durch Mobbing/KiWu-Behandlung und eben jetzt Schwangerschaft - ich hatte gleich Blutungen - für mich nicht tragbar sei.
        Dies hat sie abgelehnt.
        Ich war dann so durch den Wind, dass ich bei ihr in der Praxis zusammengeklappt bin. Das BV habe ich trotzdem nicht bekommen.
        Dann habe ich zum Gyn meiner Mutter gewechselt (ein Mann), der hat das BV sofort ausgestellt und ich bin dort geblieben.

        Ob männlich oder weiblich ist mir völlig schnurz.Hauptsache der jeweilige Arzt/Ärztin versteht etwas von seinem/ihrem "Handwerk "und ich hab Vertrauen zu der Person.

        Hallo,

        männlich: Gynäkologe, Entbindungspfleger, Orthopäde, Zahnarzt
        weiblich: Allgemeinärztin

        Gerade in der Gynäkologie und Geburtshilfe mag ich keine Frauen. Von bisher jeder Gynäkologin, bei der ich war, musste ich mir anhören, ich solle mich nicht so haben, sie hätte das auch und blablabla. Keine von denen hatte es für nötig erachtet mich über Untersuchungsvorgänge zu informieren. Dadurch habe ich richtig Panik vor Arztbesuchen bekommen. Dann habe ich mir einen Mann gesucht und es war um einiges angenehmer. Er nimmt sich Zeit, erklärte mir, was er da tat, warum und zeigte mir vorher die Instrumente, damit ich mir nicht sonstwas vorstellen musste.
        Da ich bisher so schlechte Erfahrungen mit Gynäkologinnen gemacht hatte, suchte ich in meiner Schwangerschaft auch nach einem Entbindungspfleger anstatt einer Hebamme. Zusammen mit seiner Frau (Hebamme) hat er eine Gemeinschaftspraxis. Die Vorsorge wurde von beiden gemacht, die Nachsorge von ihm. Die Geburt selbst wurde von einem Chirurgen und einer Chirurgin durchgeführt (geplanter Kaiserschnitt).
        Bisher hatte ich nur männliche Zahnärzte und abgesehen von einem war ich auch immer sehr zufrieden. Der Orthopäde und meine Allgemeinärztin hat sich so ergeben aber mit meiner Allgemeinärztin bin ich äußerst zufrieden. Eine wirklich tolle Ärztin.

        Bis auf wenige Ausnahmen ist mir aber aufgefallen, dass Ärzte empathischer sind, als Ärztinnen. Weshalb ich mich im Zweifelsfall immer für einen Arzt entscheiden würde.

        LG Py #winke

        Ich war bisher ausschließlich bei Frauenärztinnen, da fühle ich mich einfach wohler.

        Ich gebe zu, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein heterosexueller Mann einer z.B. jungen, attraktiven Frau so ganz und gar nur als Mediziner zwischen die Beine sieht...

        Generell habe ich eher eine Vorliebe für Ärztinnen, aber ich war natürlich auch oft genug bei Ärzten und kann da nicht von dramatischen Unterschieden berichten.

        Mein jetziger Gyn ist männlich, weil er Spezialist auf einem für mich wichtigen Gebiet ist. Prinzipiell ist es mir aber gleichgültig, denn ich bin der Ansicht, daß man als Arzt/Ärztin nicht alles " nachempfinden können muß", um optimal behandeln zu können- hätte ich eine Tumorerkrankung, würde ich auch nicht nach einem Arzt suchen, der ebenfalls Krebs hat und wenn ich alt und verwirrt bin, hoffe ich inständig, daß mein Arzt es nicht ist......
        Und daß der Gyn sexuelle Hintergedanken hat, halte ich für nahezu ausgeschlossen. Ich frage mich auch nicht bei jedem attraktiven Mann, was er mit seiner Zunge anstellen könnte..... Das ist Arbeit- mehr nicht.

        In Zukunft wird man ohnehin nicht mehr eine allzugroße Auswahl bei männlichen Ärzten haben- ihr prozentualer Anteil sinkt kontinuierlich, weil Frauen im Schnitt bessere Abiturnoten haben und ihr Anteil im Studium somit immer größer wird.

        Mir ist das eigentlich völlig egal welches Geschlecht ein Arzt hat. Ich habe mit beiden schon gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn ich mit einem Arzt klar komme und fühle mich ernst genommen und gut aufgehoben, ist mir wurst ob Herr oder Frau Doktor...

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