Radwege - Benutzungspflicht

    • (1) 29.07.15 - 10:43

      Hallo,

      ich bin über diesen Artikel gestolpert... Für mich neu: Es sind nur Radwege benutzungspflichtig, die mit dem bekannten blauen Schild gekennzeichnet sind. Diese Schilder dürfen aber nur an besonders gefährlichen Stellen ausgeschildert werden. Viele Kommunen beachten dies aber nicht - wissentlich oder unwissentlich.

      http://www.zeit.de/mobilitaet/2015-07/fahrradweg-nutzungspflicht-verkehrsregeln-kenntnis

      Also: Öfter auf die Straße!

      • Hallo,

        Ich bin um jeden Radweg froh, wo ich nur an den Kreuzungen darauf achten muss, dass mich keiner runter fährt.

        Erst letzte Woche ist mein Bruder als Feuerwehrler zu einem Unfall dazu gekommen, wo ein Autofahrer einen Radler, der auf der Straße fuhr, überholt hat, dabei in den Gegenverkehr kam und beim zurückschleudern den Radler abgeräumt hat. Der war schwerstverletzt und ist mittlerweile gestorben.

        Mir war das nicht neu, dennoch frage ich mich, warum man öfter auf der Straße fahren sollte?

        In selbstmörderischer Absicht?
        Aus Bosheit?

        Gruß,
        schoberhs

        • Weil es auf der Straße sicherer ist, statistisch gesehen. Z.B. wird man auf Radwegen oft von rechtsabbiegenden Autos übersehen. Hast Du ja schon angedeutet. Man mag sich auf dem Radweg subjektiv sicherer fühlen, man ist es aber nicht.

          • Nun ja als Radfahrer bin ich mir dessen bewusst das ich von anderen Verkehrsteilnehmern evtl. übersehen werde und ich im Falle eines Unfalls vermutlich den kürzeren ziehe.

            Würden alle Verkehrsteilnehmer mal mit etwas gesundem Menschenverstand am Verkehr teilhaben und nicht immer nur auf ihr Recht pochen wäre es mit Sicherheit besser für alle.

    Hallo,

    bei uns im Ort gibt es mittlerweile fast nur noch kombinierte Rad- und Fußgängerwege und wenn man als Fußgänger schnell genug springen kann überlebt man die Radler auch, denn die fahren ohne irgendwelche Rücksicht, egal ob jung oder alt.
    Was mir persönlich sauer aufstößt ist die Tatsache dass es bei uns an den Bundesstraßen/Landesstraßen usw. außerhalb der Orte zu 90% neben der Straße auch einen Radweg gibt. Dieser wird aber leider von den Radsportlern nicht genutzt, die schlenkern lieber auf der Straße weil man sich ja auch noch umdrehen muss wenn man ein Auto ankommen hört. Und diese Radler treten vorwiegend auch gerne im Rudel auf, also schlenkern mehrere Radler auf der Straße weil sich dann irgendwie alle umdrehen müssen. Es sollte ein Gesetz geben wo jeder Radler verpflichtet ist einen Radweg zu nutzen wenn es einen Radweg gibt. Leider kann man gegen diese Radler nichts unternehmen obwohl die meisten Rennräder noch nichtmal Verkehrssicher sind (keine Reflektoren und die Beleuchtung wird auch nicht mitgeführt, weil keiner eine Tasche am Rad/Rücken oder sonstwo hat) und die "Freunde und Helfer" nicht einschreiten können/wollen/dürfen.

    LG

    • Da stimme ich Dir in vollem Umfang zu.

      Allerdings eins Vorweg.

      Leider ist es bei allen so drin dass die immer in der Situation in der sie sind glauben Recht zu haben. Soll heißen, der Radfahrer schimpft über Radfahrer und Fußgänger, der Fußgänger über Radfahrer und Autofahrer und der Autofahrer...na.....jaaahaaaa über Radfahrer und Fußgänger. Da erzählen mir Fußballfans, dass sie gerade das Zusammengehörigketsgefühl am Fußball so sehr lieben, dass man wild fremden enschen im Stadion um den Hals fällt u. s. w. Kaum ist das Spiel zu Ende, gehts in den Straßenverkehr, in dem genau das Gegenteil der Fall ist, es wird jeder wieder zum Einzelkämpfer. Naja, ich mag ohnehin keinen Fußball. :D Rücksicht gibt es im Straßenverkehr nicht. Jeder ist zum Einzelkämpfer geworden in der Situation in der er sich befindet und glaubt der Größte zu sein. Das Schlimmste ist für mich jedoch, dass es generell kein Unrechtsbewusstsein mehr gibt und die Gesetzeshüter gar nicht das Potenzial haben alles zu "bestrafen". Wenn ich alleine hier schon sehe, wie wenig Unrechtsbewusstsein ich bei Urbia zu lesen bekomme. Dazu noch, wie viele sau doofe Fragen gestellt werden, gerade wenn es um das Thema STVO oder STVZO, bzw die einfachsten Verkehrsregeln. Denen die hier immer diese Fragen stellen würde ich sofort die Fahrerlaubnis entziehen.

      Was auch sehr schlimm ist die Tatsache, dass gerade der Fußgängerbereich, umgangssprachlich als Fußgängerzone bekannt, von den Radfahrern in high speed benutzt wird obwohl diese noch zusätzlich durch das Schild 254 = Verbot für Radfahrer gem. STVO ausgeschildert sind. Sagt man was heißt es gleich, das macht doch jeder. Das eigene Unrecht mit dem Unrecht andere rechtfertigen. Tolle Einstellung.

      Huhu,

      das Problem ist einfach, dass (zumindest ist das hier bei uns so) die Radwege nicht oder nur sehr schlecht gepflegt werden.
      Wenn man da als Radsportler mit etwas höherer Geschwindigkeit fährt, kann das echt gefährlich werden.
      Ich bin übrigens kein Radsportler ;-)

      Dennoch kann ich es durchaus verstehen, dass diese die Landstraße benutzen, wenn der Radweg durch herumliegende Äste, Löcher, Baumwurzeln o.ä. beschädigt ist.
      Das nimmt man als Autofahrer ja oft gar nicht so wahr.

      LG

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