Kann man herausfinden, wer beim Amt angeschwärzt hat?

    • (1) 04.08.15 - 17:32

      Frage steht schon oben. Hier etwas genauer zur Sache:

      Eine Bekannte (A) von mir wurde vom Amt aufgestockt. Hat dann eine weitere Tätigkeit aufgenommen und hat jedem erzählt, sie würde jetzt einen weiteren Job machen. Sie wurde von der Firma auf der Internetseite auch namentlich erwähnt.

      Dann hat sie eine andere Bekannte (B) beim Amt gemeldet, weil sie überzeugt war, A wurde weiterhin Geld vom Amt kassieren. Sie erzählte mir, sie hat einen Brief ohne ihren Namen und Mail auch ohne Namen geschickt und dem Amt die Internetseiten genannt und die Arbeitszeiten.

      Daraufhin wurde A vorgeladen für eine Aussage. Ich weiß nicht genau ob die Firma auch Ärger hat wegen Schwarzarbeit.
      A behauptete sie hat nur ein Praktikum absolviert und keine Arbeit aufgenommen. Nach dieser Meldung hat A mit der Firma einen Minijobvertrag abgeschlossen.

      Kurze Zeit wollte A nicht mehr dort arbeiten. Die Gründe sind mir nicht bekannt.

      A behauptet aber sie hat den Job verloren, weil sie jemand ungerechtfertigt gemeldet hat und will Anzeige gegen unbekannt erstatten usw.

      B hat ein wenig Angst, dass trotz der anonymen Meldung A was herausfinden könnte. A ist manchmal etwas gewalttätig.
      Darf das Amt den Absender der Meldung überhaupt herausgeben? Über IP oder Poststempel?
      Auch wenn das moralisch nicht ganz ok ist, aber eine anonyme Meldung ist doch anonym?

      • Ich finde das nicht nur "moralisch nicht ganz ok" sondern ziemlich frech, vor allem wenn die Anschuldigungen haltlos sind...das war mit Sicherheit kein guter Einstieg in die Firma und evtl, wurde A dadurch eine berufliche Chance verbaut.

        Die IP rauszubekommen ist glaube ich eine Kleinigkeit, ob es gemacht wird oder nicht ist die andere Frage und die kann ich dir nicht beantworten. Hat A denn mit der regulären Mailadresse geschrieben?

        Aber aus meiner Erfahrung mit der Arge heraus, kommt es immer darauf an, welchen Sachbearbeiter du hast. Ich hatte eine ähnliche Situation, und er hat tatsächlich inoffiziell etwas durchsickern lassen. Allerdings war da der Name bekannt.

        Wahrscheinlich wird B nichts passieren, zumindest rechtlich nicht. Aber oft hat man ja auch eine Ahnung wer es denn gewesen sein könnte.

        Und wenn A genau wie B Dinge glaubt ohne wirkliche Fakten zu sehen, dreht sich der Spieß womöglich um..

        Gott bin ich froh das ich da raus bin!! Und dass gewisse Bekannte ganz schnell hinterm Gemüseregal verschwinden wenn ich sie sehe.

        Der größte Lump im ganzen Land,
        das ist und bleibt der Denunziant.
        (Zitat von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

        das fällt mir spontan dazu ein.

        Das Amt bekommt in der Regel solche Hinweise und geht ihnen nach. B hat es dem Amt ja leicht gemacht, so dass weitere Informationen von ihr gar nicht nötig gewesen wären.
        Das Amt wird sich nicht die Mühe gemacht haben , herauszufinden wer die Informationen geschickt hat und demzufolge wird A es auch nicht vom Amt erfahren.
        Aber vielleicht wird es B sich denken können....

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