Flüchtlingsheim in der Nachbarschaft geplant... Mieter besorgt

    • (1) 04.08.15 - 17:39

      Hallo,

      meine Heimatstadt hat vor kurzem bekannt gegeben, dass ein Flüchtlingsheim in Planung sei und noch dieses Jahr ca. 100 Asylbewerber ankommen würden.

      Ich wohne dort nicht mehr, habe aber eine Immobilie, die an mehrere Parteien vermietet ist.Das Haus ist nur eine Strasse von diesem Heim entfernt.

      Heute morgen rief uns eine Mieterin an, die Sorgen äußerte, dass es Probleme geben wird und mich gefragt hat, ob ich bereit wäre in diesem Fall auf die Kündigungsfrist zu verzichten. Andernfalls würden sie sich jetzt schon nach einer Wohnung umschauen.

      Es waren jahrelang "Traummieter" und so habe ich ihnen versprochen, dass ich sie im Falle verschiedener Vorfälle ohne Kündigungsfrist aus dem Vertrag zu lassen.

      So weit so gut eigentlich kein großes Problem, aber ich frage mich schon ob und was da auf meine Mieter und evtl auch auf mich zukommen wird.Die Meinungen gehen da weit auseinander, die einen prophezeien das flammende Inferno ( ob nun durch die Asylbewerber oder irgendwelche Nazis die dort erscheinen werden), Müllberge und Anstieg der Krimminalität, permanente rassistische Verunglimpfungen und eine Ansammlung "besorgter Bürger" vor dem Haus... die anderen sehen es als Bereicherung. Dazwischen scheint es nichts zu geben.

      Hat hier jemand DIREKTE Erfahrungen mit Asylbewerbern in der Nachbarschaft?

      Lg Luci

      • (2) 04.08.15 - 17:49

        Hallo luci,

        wir haben auch ein Mehrfamilienhaus eine Straße weiter, das an Flüchtlinge vermietet wurde.

        Gegenüber sind Einfamilienhäuser, mit meist älteren Leuten oder kleinen Familien, wir wohnen hier sehr ruhig, die Menschen die in diesem Flüchtllingshaus leben, haben hier viele Kinder und abends ist da jetzt richtig was los.
        Die Leute sitzen vor der Tür, unterhalten sich, spielen mit den Kindern, ich finde das schön!

        Ok, von außen an den Fenstern sieht es zwar nicht so einladend aus, manche haben Decken oder Tüchter vor die Fenster gehängt.

        Keine Müllberge, kein Diebstahl , keine Nazis.

        Für mich sind diese Leute Menschen wie alle anderen, auch unter Flüchtlingen gibt es natürlich ich sag mal asoziale, da musst du abwarten, ich denke das deine Mieter keine Schwierigkeiten haben werden.

        LG

        (3) 04.08.15 - 17:55

        hallo luci, eine gute freundin von mir wohnt direkt gegenüber eines solchen flüchtlingsheim.
        die anwohner haben schon bei ankündigung terror und terz gemacht, letztendlich alles "fürn arsch".
        ihre kinder ( 13 und 15) haben sich schnell mit den kindern der asylbewerber angefreundet. es gibt immer wieder auch mal grillpartys oder ähnliches zu denen sich alle gegenseitig einladen. die stadt achtet sehr darauf, dass die asylanten gut betreut werden und eine gute anbindung finden. natürlich gibt es immernoch leute in der nachbarschaft die sich dagegen stemmen, aber die sind zu gering, als dass die groß was ausrichten könnten. bisher gab es einen fall, wo auch die polizei kommen musste, das war beim afrika-fest (jeder der sich dafür interressierte, konnte vorbeikommen und auch ganz offen fragen stellen). so weit ich das mitbekommen habe, waren es betrunkene junge männer, die nach dem fest in der nacht laut grölend durch die straßen wieder nach hause gepilgert sind.hätte also auch ohne flüchtlingsheim, nach einer normalen partynacht passieren können.
        ich denke es kommt ganz darauf an, wer einzieht, wie sich darum gekümmert wird und vor allem wie offen oder eben verschlossen die nachbarschaft darauf reagiert. meine freundin vergleicht es gerne mit einem empfindlichen ökosystem, es muss sich die waage halten. aber das ist ja in jeder nachbarschaft so ;)

        ich befürchte, du und deine mieter können nur abwarten und ansonsten open minded bleiben.

        ich hoffe für euch, dass es auch so eine gute zusammenarbeit wird!!!

        lg jay

        (4) 04.08.15 - 18:57

        Hi,

        meine Freundin wohnt zwar nicht neben einem richtigen Asylbewerberheim aber direkt neben ihrem Mehrfamilienhaus sind 3 weitere Häuser in die Asylbewerber untergebracht wurden. Das sind ca. 15-20 Familien und dort läuft es sehr gut. Ihre Kinder spielen mit den Flüchtlingskindern. Mein Sohn geht mit 3 dieser Flüchtlingskinder in eine Klasse.

        Anfangs gab es wohl etwas Probleme mit unterschiedlicher "Sauberkeitsauffassung" was jedoch schnell geklärt werden konnte.

        Ich habe mit 3 dieser Familien näher zu tun, da ich mich ehrenamtlich engagiere und kann überhaupt nichts schlechtes berichten. Rassistische "Angriffe" gab es hier (noch) nicht, aber ich denke das kommt auch etwas auf die Gegend an.

        LG

      • (5) 04.08.15 - 19:12

        Wir haben ca 200 Asylanten, lauter junge Männer, in einer Schulturnhalle nicht weit weg.

        Ich bin wirklich absolut tolerant, habe viel Verständnis, aber, ja, es ist ist nicht ganz ohne.

        Zum einen ist die Situation in der Schule schwierig für alle Beteiligten. Das enge Leben in der Turnhalle macht die Männer aggressiv und unzufrieden, teils hatten wir ja noch dazu fast 40°. Irgendwie ja verständlich, wer will schon in einer Turnhalle hausen...
        Dann ist es für die Schüler auch schwierig. Sport fällt seit Wochen aus oder findet auf fast wahnwitzige weise statt. Für die Mädchen ist die Situation besonders schlimm, weil die jungen Männer wahrscheinlich teils wie Trauben an ihnen hängen, teils zwar durch Sichtschutzzäune abgetrennt sind, aber rufen, pfeifen und beobachten geht natürlich trotzdem. Und wehe, sie verlassen das Schulgelände.
        Außerdem bekommen die Kinder natürlich die etliche Polizeieinsätze mit, bei denen einige sicher übertrieben sind, andere aber erschreckend...

        Das Problem ist, dass von den 200 Flüchtlingen sicherlich die allermeisten nette Jungs sind, aber es gibt leider eben doch einge, die nicht wissen wie man sich (hier) benimmt. Das mag unteranderem auch an der völlig anderen Kultur liegen. Große und kleinere Delikte gibt es mehr als genug. Und das wirft ein schlechtes Licht auf alle Asylanten.

        Unser Dorf ist zu klein, 200 Asylanten fallen hier einfach bei jedem Schritt und Tritt auf. Und mit all den Vorkommnissen merke ich einfach wie sich die Situation langsam zuspitzt und wie schlecht die meisten inzwischen über die Flüchtlinge reden und denken.
        Und schließlich sind auch und vorallem unsere Kinder, mein Sohn auch, betroffen...

        Angeblich werden diese Flüchtlinge jetzt vorangig verteilt und mit etwas Glück sind sie bis Schulanfang wieder alle raus aus der Turnhalle.

        (6) 04.08.15 - 20:47

        Hallo.

        Seit gut 2 Jahren sind hier im Stadtteil (sehr gehobener Stadtteil, viel Eigentum, insbesondere Häuser, Familien und ältere alteingesessene Herrschaften) in einem ehemaligen Altenheim Flüchtlinge aus aller Welt untergebracht - darunter ca. 70 Kinder.

        Hier gibt es keinerlei Probleme - im Gegenteil.
        Gebrauchte Kleidung wird gesammelt, insbesondere für die Kinder - es war unglaublich ... als im Kindergarten dazu "aufgerufen" wurde, standen innerhalb eines Tages unzählige prall gefüllte Ikea-Taschen und Kartons da. Und diese Kleidung könnte eigentlich für sehr gutes Geld auf dem Basar verkauft werden.

        Die Kinder gehen hier in die Grundschule und werden bestmöglich integriert - da werden Roller für den Schulweg gesponsort und auf der Klassenfeier im Biergarten müssen diese Familie in ihr Essen natürlich nicht selbst bezahlen.

        Natürlich gab es mit dem einem oder anderen Kind am Anfang Probleme ... aber mal ehrlich, ein 7-Jähriger Junge aus Syrien (der neben Kriegstrauma offensichtlich auch noch andere Defizite hatte), dessen Mutter direkt nach der Ankunft in Deutschland ins Hospiz zum Sterben ging, "darf" auch mal aggressiv sein. Keiner von uns wird sich vorstellen können, was das Kind im Heimatland erleben musste.

        Aber eben dadurch, dass der Junge so gut in die Klassengemeinschaft aufgenommen wurde, waren die Probleme bald weg. Meine Tochter und die Klasse waren todtraurig, als er plötzlich weg war, weil seinem Vater und ihm eine Wohnung in einem anderen Stadtteil zugewiesen wurde.

        Ein kleines Mädchen aus Afrika, die in die Klasse meiner Tochter ging, konnte auch recht schnell mit ihrer Familie in eine Wohnung ziehen.

        Das mit der schnellen Unterbringung in Wohnungen bekommt die Stadt hier gut hin.

        Die Unterkunft ist direkt neben dem größten Spielplatz des Stadtteils - und dort spielen die Kinder gemeinsam. Die Spielkameraden werden auch mal direkt aus der Unterkunft abgeholt.

        Lange Rede - kurzer Sinn.
        Hier gibt es keinerlei Probleme. Diese Menschen werden offen aufgenommen und man hilft, wo man kann.
        Und es hat auch keiner angst, dass plötzlich die Grundstückspreise sinken ... im Gegenteil ... die Gegend ist begehrt wie eh und je ... die neugebauten Häuser werden vom Zeichenbrett weg verkauft und die Luxuswohnungen, die hier vermehrt gebaut werden, werden weiterhin die horrenden Preisen vermietet.

        Natürlich lässt sich der Bauunternehmer, der das Altenheim gekauft hat, um es abzureissen und dort Luxuswohnungen zu bauen, seine "Großzügigkeit" von der Stadt vergolden ... aber im Moment ist noch kein Abriss in Sicht ... dieser wird immer wieder hinausgeschoben ... um eben den 70 Kindern ein erstes Zuhause auf Zeit geben zu können.

        LG

      • (7) 04.08.15 - 20:49

        Meine direkten Nachbarn sind Flüchtlinge aus Syrien. Eine fünfköpfige Familie. Keine Probleme, und Rechte sind bisher auch nicht hier aufgekreuzt.
        Klar, ein Flüchtlingsheim ist nochmal was anderes.
        An deiner Stelle würde ich das aber alles erstmal abwarten und davon ausgehen, dass die Horrorvorstellungen sich nicht bewahrheiten.

        (8) 04.08.15 - 21:23

        naja was mir hier aufgefallen ist, in dem einen Heim im Nachbarort wo wirklich nur Familien mit Kindern sind, da macht kaum einer Probleme...ausser vielleicht irgendwelche rechtsradikalen die meinen müssen zu randalieren...leider
        aber das hatte sich in der letzten Zeit zum Glück auch gelegt

        ....allerdings ist im anderen Nachbarort ein Heim, wo kaum Familien drinnen sind, wirklich fast nur allein stehende Männer...ganz ehrlich,..dort möcht ich nicht wohnen, was ich da schon alles von Kollegen gehört hab, das muß man nicht haben. von Pöbeleien über Diebstähle, Messerstechereien ist da alles dabei...die Polizei ist in dem Heim quasi schon Stammgast :(

        (9) 04.08.15 - 21:50

        Hallo,

        Das Heim ist nur eine Straße weiter enrfernt! Aber die Straße ist da oder ?

        Ich sage Dir, wo Probleme sind.

        Wenn es sich um ein Heim handelt, in dem nur alleinstehende Männer leben. Das sind dann junge Jungs Anfang 20. bei Familien wird es ein Stück geprdneter, weil die kinder Schulpflicht haben und diese kann viel bewirken.

        Dann kommt es sehr viel! Auf die Zusammensetzung der Nationalitäten.

        Das Heim alleine heißt noch gar nicjts. 100 menschen ist noch eine überschaubare Zahl. Bevof deine Mieter Flinte ins Korn werfen, würde ich ihnen sagen, dass sie doch abwarten sollen, wie es sich entwickelt. In der jeutigen Zeit hat man eigentlich niegrndwo mehr Sicherheit, dass gerade in der direkten Umgebung doch noch ein Heom entstehen wird ind in einem wohlhabenden Viertel landen sie in einer Turnhalle.

        Bezogen auf den Standort kann ich Dir nur an sich von uwei Pdoblemen nerichten - lautstärke und Fahrräder. Diese würde ich von Anfang an gut sichern, sonst sind sie unter Umständen weg.

        #winke

        • "Diese würde ich von Anfang an gut sichern, sonst sind sie unter Umständen weg."

          Genau. Bei Flüchtlingen und überhaupt Ausländern weiß man ja nie....

          Gruß,

          W

          (11) 05.08.15 - 18:34

          "Bezogen auf den Standort kann ich Dir nur an sich von uwei Pdoblemen nerichten - lautstärke und Fahrräder. Diese würde ich von Anfang an gut sichern, sonst sind sie unter Umständen weg."

          So ein Quatsch!

          Ich habe letztes Jahr mein nagelneues Smartphone blöderweise auf der Liegewiese des Freibades vergessen. Es war viel los und ich dachte wirklich, dass ich es nie wieder sehe. In dem Trubel hätte es jeder einstecken können. Neben uns waren 3 junge Männer aus Syrien.

          Als ich nach 20 Minuten wieder zurück an den Platz bin, weil ich gemerkt habe dass ich es vergessen habe, hat mich einer der Männer sofort erkannt und mir das Handy gegeben. In dem Moment kam auch schon ein anderer mit dem Bademeister den er geholt hat um das Handy zu den Fundsachen zu legen.

          Soviel zu den sooo schlimmen Asylanten die alles mitnehmen was nicht weggesperrt ist.#augen

          • (12) 05.08.15 - 21:32

            Schatz,

            Glaube mir, dass ich da weiß, was ich erzähle.

            Du redest von einer Situation die auf einem Schwimmbad. Ich rede von einem Wohnen NEBEN einem Heim. Dies sind zwei Paar Schuhe.

            Und ich habe keine Äußerung zu schlimmen Asylanten fallen lassen. Das letzte was ich habd, ist ein schwarz weoßes Denken!

            • Wen du hier alles "Schatz" nennst...#rofl

              Glaub mir, "Kleines", wenn du in einer deutschen Stadt lebst und deine Fahrräder draussen UNGESICHERT stehen lässt, sind sie so gut wie IMMER am nächsten morgen weg.
              Ganz gleich, ob du neben den bösen Ausländern oder gar einem Asylantenheim lebst, oder ob du neben einem Biergarten wohnst, aus dem betrunkene Deutsche spätabends nach Hause wollen. Oder neben einer Bushaltestelle. Oder auf einem Weg zur Uni der Stadt. Oder - setze die Liste beliebig fort.
              Fahrräder sollte man immer richtig gut sichern, besser noch in den Keller/die Garage wegsperren, weil sie sonst weg sind.

              Und ich weiss wovon ich rede, ich kenne mich nämlich total gut aus - Fahrräder werden von allen Idioten geklaut, da haben Asylanten kein Monopol drauf. Es geht eher darum, dass dann Gelegenheit Diebe macht.

              Ich weiss, wir meiden uns eigentlich, und das zu Recht, aber manchmal brüllt es mir so schlimm entgegen, da muss ich einfach etwas schreiben. #putz

            (15) 06.08.15 - 13:16

            Schnurzelchen,

            Schlecht gesicherte Fahrräder werden IMMER geklaut. Auch wenn die nächste Flüchtlingsunterkunft 2km weit weg ist.

      (16) 05.08.15 - 23:59

      "Diese würde ich von Anfang an gut sichern, sonst sind sie unter Umständen weg."

      Diese Aussage trifft völlig unabhängig von der Flüchtlingsthematik zu, ja. Vielen Dank für diesen hilfreichen Hinweis.

      #winke

(17) 04.08.15 - 23:18

Ich wohne direkt neben der Kaserne, in der nun ein Asylantenheim ist. Ausgelegt für 500- 1000, aktueller Stand 1700, wir glauben aber, dass es schon mehr sind, da Schleuser täglich neue Leute bringen und einfach in den Straßen hier aus den Autos lassen.

Nein, es ist nicht ohne. Die Stadt ist vollkommen blauäugig und tölpelhaft in dieses Vorhaben gestolpert. Hat der Landesregierung die Beschränkung geglaubt, diese will nun von nichts mehr was wissen. Die "Willkommens"-Fanatiker haben jegliche vorsichtige Bedenken und Nachfragen einfach niedergebügelt mit dem Satz "wir sind nicht ausländerfeindlich". Das war bei uns niemand - aber diebstahlsfreundlich sind wir halt auch nicht. Einbrüche in Privatwohnungen/Garagen und Läden, Diebstähle in allen Kaufhäusern und Supermärkten, überall wurde security eingestellt (die wir ja über höhere Preise zahlen müssen) - unsere Stadt stöhnt.

In den ersten Wochen hatten wir 20 Feuerwehreinsätze, da die zahlreichen Herren vom Balkan sich einen Spaß daraus machten, die Feuermelder im Suff einzuschlagen. Schlafen = Fehlanzeige. Die halbe Feuerwehr hat den Austritt angedroht.

Es kommt auf die Zusammensetzung der Menschen an. Wir hatten zu Anfang über die Hälfte teils schon straffällig gewordene !!! ledige Männer vom Balkan, die eigentlich garkeine Chance auf Asyl hatten, die Verfahren waren aber noch nicht abgeschlossen. Die hat man nun teilweise wieder verlegt. Gegen die Familien hat niemand was, aber Syrer und Algerier schlagen sich regelmäßig die Köpfe ein - Polizei-Einsätze mit 80 Mann waren schon nötig.

Ich will Dir keine Angst machen, 100 Leute kann man wohl verkraften - aber - draußen stehenlassen würde ich nichts mehr. UND - ganz wichtig, mal den Bürgermeister fragen, was er tut, wenn anstatt der 100 mindestens 200 oder mehr vor der Türe dort stehen. Neue Aufnahmestellen/Unterkünfte sprechen sich sehr schnell rum und die Leute campieren dann in Nachbars Garten. Die Flüchtlinge kommen in Scharen mit dem Zug und eben Schleusern in deren Autos.
Kannst Deinem Bürgermeister ausrichten, das sind Erfahrungen aus der Praxis.
LG Moni

  • (18) 05.08.15 - 08:59

    Kommst Du aus München?

    Ja du schilderst genau die Problematik- aber es ist ein dünnes Eis und man wird sofort als Ausländerfeind betitelt, wenn man etwas sagt.

    Eine Bekannte von mir wohnt auch neben einem Flüchtlingsheim- schreckliche Zustände.

    Und ja, ich traue mir zu sagen, ein Flüchtling aus einem Kriegsgebiet ist was anderes als ein Flüchtling vom Balkan

    • Nein ich komme aus Baden-Württemberg, bei uns laden sie auch alles ab, was Beine hat.
      Mittlerweile ist es mir sowas von egal, wenn mich jemand deswegen als ausländerfeindlich bezeichnen will, weil ich die Schnauze voll habe, weil ich alles zweimal kontrollieren muss, wenn ich weggehe, damit es die Herren Einbrecher nicht so leicht haben sollen. Nein, auch Bettler mit Smartphone in der Hand kann ich nicht leiden und jage ich weg - und werde dann noch als "deutsches Schwein" betitelt. Die kriegen zu essen, zu trinken, freies WLAN, Einkaufsgutscheine beim Mediamarkt und Taschengeld und noch mehr........
      Ich hab ein super Verhältnis zu unseren Italienern, Griechen, Rußlanddeutschen und was weiß ich noch, hab schon vor 30Jahren deren Kinder mit meinem Sohn mit ins Training genommen, die Eltern auch zum Essen eingeladen und meine Enkelin schleppt heute auch wieder diverse Nationalitäten an.:-)
      Aber was sonst noch bei uns jetzt so durch die Straßen schleicht und vorm Eiscafe sitzt, brauch ich nicht. Und die Mädels brauchen es auch nicht, dass sie dort dauernd Zettel zugeschoben kriegen "fi**en 50 Euro?" Somit haben die Geld genug zur Verfügung.
      Meine Tochter und ich haben sieben große Kartons mit schöner Kleidung und Spielzeug abgegeben für syrische Familien......jetzt erst sieht man die eine oder andere Familie, nach über vier Monaten, die den Ruf des Asylheims bereits gründlich ruiniert haben.
      LG Moni

      • (20) 05.08.15 - 16:13

        Engagiere dich doch ehrenamtlich in einem dieser Heime in deiner Nähe, dann lernst du die Menschen kennen und verlierst eventuell deinen Hass.

        • Ich WAR mehrfach in dem Heim, zwei meiner Nachbarinnen arbeiten auch dort - und ich habe absolut keinen Hass, das ist dummes Geschwätz. Ich lass mich auch von Sozialromantikern in keine Ecke drängen.
          Ich habe nur eine Abneigung gegen die Männer, die den WIRKLICH Bedürftigen die Plätze wegnehmen. Mir ist jede syrische oder sonstige Kriegsflüchtlingsfamilie herzlich willkommen. Ein Kosovare sagte grinsend zu meiner Nachbarin " mir reichen die drei Monate hier, bis ich abgelehnt werde - dann hab ich wieder für eine Weile Geld genug gemacht" - in bestem Deutsch - d.h. er war schon mehrfach in Deutschland mit diesem System - und da ist er nicht alleine.
          Und Straftäter - ebenfalls nein danke! Was dort in den Häusern schon mutwillig von Besoffenen zerstört wurde, geht schon in die X Tausende.
          Selbst die gutwilligsten ehrenamtlichen Helfer dort geben nacheinander auf ........
          LG

Kommst du aus Heidelberg oder Umgebung?

Hallo Moni,

ich gehe davon aus, dass ihr bei der sog. Erstaufnahmesstelle wohnt. Da ist es leider weitaus schlimmer (und anders) als bei einem Heim mit gerade mal 100 Bewohnern.

Dennoch wollte ich Dir mein Mitgefühl aussprechen, weil ich mir dank meiner Erfahrung bildlich vorstellen kann, wie es bei euch zugeht.

#liebdrueck

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