Flüchtlingsheim in der Nachbarschaft geplant... Mieter besorgt

Hallo,

meine Heimatstadt hat vor kurzem bekannt gegeben, dass ein Flüchtlingsheim in Planung sei und noch dieses Jahr ca. 100 Asylbewerber ankommen würden.

Ich wohne dort nicht mehr, habe aber eine Immobilie, die an mehrere Parteien vermietet ist.Das Haus ist nur eine Strasse von diesem Heim entfernt.

Heute morgen rief uns eine Mieterin an, die Sorgen äußerte, dass es Probleme geben wird und mich gefragt hat, ob ich bereit wäre in diesem Fall auf die Kündigungsfrist zu verzichten. Andernfalls würden sie sich jetzt schon nach einer Wohnung umschauen.

Es waren jahrelang "Traummieter" und so habe ich ihnen versprochen, dass ich sie im Falle verschiedener Vorfälle ohne Kündigungsfrist aus dem Vertrag zu lassen.

So weit so gut eigentlich kein großes Problem, aber ich frage mich schon ob und was da auf meine Mieter und evtl auch auf mich zukommen wird.Die Meinungen gehen da weit auseinander, die einen prophezeien das flammende Inferno ( ob nun durch die Asylbewerber oder irgendwelche Nazis die dort erscheinen werden), Müllberge und Anstieg der Krimminalität, permanente rassistische Verunglimpfungen und eine Ansammlung "besorgter Bürger" vor dem Haus... die anderen sehen es als Bereicherung. Dazwischen scheint es nichts zu geben.

Hat hier jemand DIREKTE Erfahrungen mit Asylbewerbern in der Nachbarschaft?

Lg Luci

Hallo luci,

wir haben auch ein Mehrfamilienhaus eine Straße weiter, das an Flüchtlinge vermietet wurde.

Gegenüber sind Einfamilienhäuser, mit meist älteren Leuten oder kleinen Familien, wir wohnen hier sehr ruhig, die Menschen die in diesem Flüchtllingshaus leben, haben hier viele Kinder und abends ist da jetzt richtig was los.
Die Leute sitzen vor der Tür, unterhalten sich, spielen mit den Kindern, ich finde das schön!

Ok, von außen an den Fenstern sieht es zwar nicht so einladend aus, manche haben Decken oder Tüchter vor die Fenster gehängt.

Keine Müllberge, kein Diebstahl , keine Nazis.

Für mich sind diese Leute Menschen wie alle anderen, auch unter Flüchtlingen gibt es natürlich ich sag mal asoziale, da musst du abwarten, ich denke das deine Mieter keine Schwierigkeiten haben werden.

LG

hallo luci, eine gute freundin von mir wohnt direkt gegenüber eines solchen flüchtlingsheim.
die anwohner haben schon bei ankündigung terror und terz gemacht, letztendlich alles "fürn arsch".
ihre kinder ( 13 und 15) haben sich schnell mit den kindern der asylbewerber angefreundet. es gibt immer wieder auch mal grillpartys oder ähnliches zu denen sich alle gegenseitig einladen. die stadt achtet sehr darauf, dass die asylanten gut betreut werden und eine gute anbindung finden. natürlich gibt es immernoch leute in der nachbarschaft die sich dagegen stemmen, aber die sind zu gering, als dass die groß was ausrichten könnten. bisher gab es einen fall, wo auch die polizei kommen musste, das war beim afrika-fest (jeder der sich dafür interressierte, konnte vorbeikommen und auch ganz offen fragen stellen). so weit ich das mitbekommen habe, waren es betrunkene junge männer, die nach dem fest in der nacht laut grölend durch die straßen wieder nach hause gepilgert sind.hätte also auch ohne flüchtlingsheim, nach einer normalen partynacht passieren können.
ich denke es kommt ganz darauf an, wer einzieht, wie sich darum gekümmert wird und vor allem wie offen oder eben verschlossen die nachbarschaft darauf reagiert. meine freundin vergleicht es gerne mit einem empfindlichen ökosystem, es muss sich die waage halten. aber das ist ja in jeder nachbarschaft so ;)

ich befürchte, du und deine mieter können nur abwarten und ansonsten open minded bleiben.

ich hoffe für euch, dass es auch so eine gute zusammenarbeit wird!!!

lg jay

Hi,

meine Freundin wohnt zwar nicht neben einem richtigen Asylbewerberheim aber direkt neben ihrem Mehrfamilienhaus sind 3 weitere Häuser in die Asylbewerber untergebracht wurden. Das sind ca. 15-20 Familien und dort läuft es sehr gut. Ihre Kinder spielen mit den Flüchtlingskindern. Mein Sohn geht mit 3 dieser Flüchtlingskinder in eine Klasse.

Anfangs gab es wohl etwas Probleme mit unterschiedlicher "Sauberkeitsauffassung" was jedoch schnell geklärt werden konnte.

Ich habe mit 3 dieser Familien näher zu tun, da ich mich ehrenamtlich engagiere und kann überhaupt nichts schlechtes berichten. Rassistische "Angriffe" gab es hier (noch) nicht, aber ich denke das kommt auch etwas auf die Gegend an.

LG

Wir haben ca 200 Asylanten, lauter junge Männer, in einer Schulturnhalle nicht weit weg.

Ich bin wirklich absolut tolerant, habe viel Verständnis, aber, ja, es ist ist nicht ganz ohne.

Zum einen ist die Situation in der Schule schwierig für alle Beteiligten. Das enge Leben in der Turnhalle macht die Männer aggressiv und unzufrieden, teils hatten wir ja noch dazu fast 40°. Irgendwie ja verständlich, wer will schon in einer Turnhalle hausen...
Dann ist es für die Schüler auch schwierig. Sport fällt seit Wochen aus oder findet auf fast wahnwitzige weise statt. Für die Mädchen ist die Situation besonders schlimm, weil die jungen Männer wahrscheinlich teils wie Trauben an ihnen hängen, teils zwar durch Sichtschutzzäune abgetrennt sind, aber rufen, pfeifen und beobachten geht natürlich trotzdem. Und wehe, sie verlassen das Schulgelände.
Außerdem bekommen die Kinder natürlich die etliche Polizeieinsätze mit, bei denen einige sicher übertrieben sind, andere aber erschreckend...

Das Problem ist, dass von den 200 Flüchtlingen sicherlich die allermeisten nette Jungs sind, aber es gibt leider eben doch einge, die nicht wissen wie man sich (hier) benimmt. Das mag unteranderem auch an der völlig anderen Kultur liegen. Große und kleinere Delikte gibt es mehr als genug. Und das wirft ein schlechtes Licht auf alle Asylanten.

Unser Dorf ist zu klein, 200 Asylanten fallen hier einfach bei jedem Schritt und Tritt auf. Und mit all den Vorkommnissen merke ich einfach wie sich die Situation langsam zuspitzt und wie schlecht die meisten inzwischen über die Flüchtlinge reden und denken.
Und schließlich sind auch und vorallem unsere Kinder, mein Sohn auch, betroffen...

Angeblich werden diese Flüchtlinge jetzt vorangig verteilt und mit etwas Glück sind sie bis Schulanfang wieder alle raus aus der Turnhalle.

Hallo.

Seit gut 2 Jahren sind hier im Stadtteil (sehr gehobener Stadtteil, viel Eigentum, insbesondere Häuser, Familien und ältere alteingesessene Herrschaften) in einem ehemaligen Altenheim Flüchtlinge aus aller Welt untergebracht - darunter ca. 70 Kinder.

Hier gibt es keinerlei Probleme - im Gegenteil.
Gebrauchte Kleidung wird gesammelt, insbesondere für die Kinder - es war unglaublich ... als im Kindergarten dazu "aufgerufen" wurde, standen innerhalb eines Tages unzählige prall gefüllte Ikea-Taschen und Kartons da. Und diese Kleidung könnte eigentlich für sehr gutes Geld auf dem Basar verkauft werden.

Die Kinder gehen hier in die Grundschule und werden bestmöglich integriert - da werden Roller für den Schulweg gesponsort und auf der Klassenfeier im Biergarten müssen diese Familie in ihr Essen natürlich nicht selbst bezahlen.

Natürlich gab es mit dem einem oder anderen Kind am Anfang Probleme ... aber mal ehrlich, ein 7-Jähriger Junge aus Syrien (der neben Kriegstrauma offensichtlich auch noch andere Defizite hatte), dessen Mutter direkt nach der Ankunft in Deutschland ins Hospiz zum Sterben ging, "darf" auch mal aggressiv sein. Keiner von uns wird sich vorstellen können, was das Kind im Heimatland erleben musste.

Aber eben dadurch, dass der Junge so gut in die Klassengemeinschaft aufgenommen wurde, waren die Probleme bald weg. Meine Tochter und die Klasse waren todtraurig, als er plötzlich weg war, weil seinem Vater und ihm eine Wohnung in einem anderen Stadtteil zugewiesen wurde.

Ein kleines Mädchen aus Afrika, die in die Klasse meiner Tochter ging, konnte auch recht schnell mit ihrer Familie in eine Wohnung ziehen.

Das mit der schnellen Unterbringung in Wohnungen bekommt die Stadt hier gut hin.

Die Unterkunft ist direkt neben dem größten Spielplatz des Stadtteils - und dort spielen die Kinder gemeinsam. Die Spielkameraden werden auch mal direkt aus der Unterkunft abgeholt.

Lange Rede - kurzer Sinn.
Hier gibt es keinerlei Probleme. Diese Menschen werden offen aufgenommen und man hilft, wo man kann.
Und es hat auch keiner angst, dass plötzlich die Grundstückspreise sinken ... im Gegenteil ... die Gegend ist begehrt wie eh und je ... die neugebauten Häuser werden vom Zeichenbrett weg verkauft und die Luxuswohnungen, die hier vermehrt gebaut werden, werden weiterhin die horrenden Preisen vermietet.

Natürlich lässt sich der Bauunternehmer, der das Altenheim gekauft hat, um es abzureissen und dort Luxuswohnungen zu bauen, seine "Großzügigkeit" von der Stadt vergolden ... aber im Moment ist noch kein Abriss in Sicht ... dieser wird immer wieder hinausgeschoben ... um eben den 70 Kindern ein erstes Zuhause auf Zeit geben zu können.

LG

Meine direkten Nachbarn sind Flüchtlinge aus Syrien. Eine fünfköpfige Familie. Keine Probleme, und Rechte sind bisher auch nicht hier aufgekreuzt.
Klar, ein Flüchtlingsheim ist nochmal was anderes.
An deiner Stelle würde ich das aber alles erstmal abwarten und davon ausgehen, dass die Horrorvorstellungen sich nicht bewahrheiten.

naja was mir hier aufgefallen ist, in dem einen Heim im Nachbarort wo wirklich nur Familien mit Kindern sind, da macht kaum einer Probleme...ausser vielleicht irgendwelche rechtsradikalen die meinen müssen zu randalieren...leider
aber das hatte sich in der letzten Zeit zum Glück auch gelegt

....allerdings ist im anderen Nachbarort ein Heim, wo kaum Familien drinnen sind, wirklich fast nur allein stehende Männer...ganz ehrlich,..dort möcht ich nicht wohnen, was ich da schon alles von Kollegen gehört hab, das muß man nicht haben. von Pöbeleien über Diebstähle, Messerstechereien ist da alles dabei...die Polizei ist in dem Heim quasi schon Stammgast :(

Hallo,

Das Heim ist nur eine Straße weiter enrfernt! Aber die Straße ist da oder ?

Ich sage Dir, wo Probleme sind.

Wenn es sich um ein Heim handelt, in dem nur alleinstehende Männer leben. Das sind dann junge Jungs Anfang 20. bei Familien wird es ein Stück geprdneter, weil die kinder Schulpflicht haben und diese kann viel bewirken.

Dann kommt es sehr viel! Auf die Zusammensetzung der Nationalitäten.

Das Heim alleine heißt noch gar nicjts. 100 menschen ist noch eine überschaubare Zahl. Bevof deine Mieter Flinte ins Korn werfen, würde ich ihnen sagen, dass sie doch abwarten sollen, wie es sich entwickelt. In der jeutigen Zeit hat man eigentlich niegrndwo mehr Sicherheit, dass gerade in der direkten Umgebung doch noch ein Heom entstehen wird ind in einem wohlhabenden Viertel landen sie in einer Turnhalle.

Bezogen auf den Standort kann ich Dir nur an sich von uwei Pdoblemen nerichten - lautstärke und Fahrräder. Diese würde ich von Anfang an gut sichern, sonst sind sie unter Umständen weg.

#winke

"Diese würde ich von Anfang an gut sichern, sonst sind sie unter Umständen weg."

Genau. Bei Flüchtlingen und überhaupt Ausländern weiß man ja nie....

Gruß,

W

"Bezogen auf den Standort kann ich Dir nur an sich von uwei Pdoblemen nerichten - lautstärke und Fahrräder. Diese würde ich von Anfang an gut sichern, sonst sind sie unter Umständen weg."

So ein Quatsch!

Ich habe letztes Jahr mein nagelneues Smartphone blöderweise auf der Liegewiese des Freibades vergessen. Es war viel los und ich dachte wirklich, dass ich es nie wieder sehe. In dem Trubel hätte es jeder einstecken können. Neben uns waren 3 junge Männer aus Syrien.

Als ich nach 20 Minuten wieder zurück an den Platz bin, weil ich gemerkt habe dass ich es vergessen habe, hat mich einer der Männer sofort erkannt und mir das Handy gegeben. In dem Moment kam auch schon ein anderer mit dem Bademeister den er geholt hat um das Handy zu den Fundsachen zu legen.

Soviel zu den sooo schlimmen Asylanten die alles mitnehmen was nicht weggesperrt ist.#augen

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Ich wohne direkt neben der Kaserne, in der nun ein Asylantenheim ist. Ausgelegt für 500- 1000, aktueller Stand 1700, wir glauben aber, dass es schon mehr sind, da Schleuser täglich neue Leute bringen und einfach in den Straßen hier aus den Autos lassen.

Nein, es ist nicht ohne. Die Stadt ist vollkommen blauäugig und tölpelhaft in dieses Vorhaben gestolpert. Hat der Landesregierung die Beschränkung geglaubt, diese will nun von nichts mehr was wissen. Die "Willkommens"-Fanatiker haben jegliche vorsichtige Bedenken und Nachfragen einfach niedergebügelt mit dem Satz "wir sind nicht ausländerfeindlich". Das war bei uns niemand - aber diebstahlsfreundlich sind wir halt auch nicht. Einbrüche in Privatwohnungen/Garagen und Läden, Diebstähle in allen Kaufhäusern und Supermärkten, überall wurde security eingestellt (die wir ja über höhere Preise zahlen müssen) - unsere Stadt stöhnt.

In den ersten Wochen hatten wir 20 Feuerwehreinsätze, da die zahlreichen Herren vom Balkan sich einen Spaß daraus machten, die Feuermelder im Suff einzuschlagen. Schlafen = Fehlanzeige. Die halbe Feuerwehr hat den Austritt angedroht.

Es kommt auf die Zusammensetzung der Menschen an. Wir hatten zu Anfang über die Hälfte teils schon straffällig gewordene !!! ledige Männer vom Balkan, die eigentlich garkeine Chance auf Asyl hatten, die Verfahren waren aber noch nicht abgeschlossen. Die hat man nun teilweise wieder verlegt. Gegen die Familien hat niemand was, aber Syrer und Algerier schlagen sich regelmäßig die Köpfe ein - Polizei-Einsätze mit 80 Mann waren schon nötig.

Ich will Dir keine Angst machen, 100 Leute kann man wohl verkraften - aber - draußen stehenlassen würde ich nichts mehr. UND - ganz wichtig, mal den Bürgermeister fragen, was er tut, wenn anstatt der 100 mindestens 200 oder mehr vor der Türe dort stehen. Neue Aufnahmestellen/Unterkünfte sprechen sich sehr schnell rum und die Leute campieren dann in Nachbars Garten. Die Flüchtlinge kommen in Scharen mit dem Zug und eben Schleusern in deren Autos.
Kannst Deinem Bürgermeister ausrichten, das sind Erfahrungen aus der Praxis.
LG Moni

Kommst Du aus München?

Ja du schilderst genau die Problematik- aber es ist ein dünnes Eis und man wird sofort als Ausländerfeind betitelt, wenn man etwas sagt.

Eine Bekannte von mir wohnt auch neben einem Flüchtlingsheim- schreckliche Zustände.

Und ja, ich traue mir zu sagen, ein Flüchtling aus einem Kriegsgebiet ist was anderes als ein Flüchtling vom Balkan

Nein ich komme aus Baden-Württemberg, bei uns laden sie auch alles ab, was Beine hat.
Mittlerweile ist es mir sowas von egal, wenn mich jemand deswegen als ausländerfeindlich bezeichnen will, weil ich die Schnauze voll habe, weil ich alles zweimal kontrollieren muss, wenn ich weggehe, damit es die Herren Einbrecher nicht so leicht haben sollen. Nein, auch Bettler mit Smartphone in der Hand kann ich nicht leiden und jage ich weg - und werde dann noch als "deutsches Schwein" betitelt. Die kriegen zu essen, zu trinken, freies WLAN, Einkaufsgutscheine beim Mediamarkt und Taschengeld und noch mehr........
Ich hab ein super Verhältnis zu unseren Italienern, Griechen, Rußlanddeutschen und was weiß ich noch, hab schon vor 30Jahren deren Kinder mit meinem Sohn mit ins Training genommen, die Eltern auch zum Essen eingeladen und meine Enkelin schleppt heute auch wieder diverse Nationalitäten an.:-)
Aber was sonst noch bei uns jetzt so durch die Straßen schleicht und vorm Eiscafe sitzt, brauch ich nicht. Und die Mädels brauchen es auch nicht, dass sie dort dauernd Zettel zugeschoben kriegen "fi**en 50 Euro?" Somit haben die Geld genug zur Verfügung.
Meine Tochter und ich haben sieben große Kartons mit schöner Kleidung und Spielzeug abgegeben für syrische Familien......jetzt erst sieht man die eine oder andere Familie, nach über vier Monaten, die den Ruf des Asylheims bereits gründlich ruiniert haben.
LG Moni

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Bei uns in der Stadt wo bereits ein Flüchtlingsheim existiert...
Die Anwohner versuchen bereits ihre Grundstücke zu verkaufen bzw Mieter suchen bereits neuen Wohnraum.
Nun ist ein weiteres Flüchtlingsheim neben einem Schulzentrum und quasi 200 Meter vor einer Wohnsiedlung in der Entstehung.
Ich bin mal gespannt ob es so easy going wird, wie es die Stadtväter den Anwohnern, Lehrern und Schülern verkauft haben.
Persönlich denke ich nämlich, dass es nicht so problemlos werden wird.
Das Flüchtlingheim soll nicht sooo klein sein und es ist nicht angedacht Familien da unterzubringen, sondern jungen Männern Unterkunft bieten.

Aber keine der hier veröffentlichtem Erfahrungen wird dir weiterhelfen können, denn es kann völlig problemlos werden oder eben absolut problematisch(zzgl der ganzen Palette die dazwischen liegt).

Ich drücke dir die Daumen , dass alles völlig unproblematisch laufen wird und dir deine Mieter erhalten bleiben!

Karna

Hi Karna,

bei uns das selbe. Meine Kinder gehen auf die Schule, wo direkt daneben ein Flüchtlingsheim gebaut werden soll.

Es wurde wirklich als Easy Going verkauft. Ich mache mir aber echt Gedanken, bei 3 Mädchen und wenn da wirklich nur junge Männer rein kommen...
Gegen Familien habe ich wirklich nichts. Das stelle ich mir sogar als Bereicherung vor. Erst Recht, da die Kinder keinen weiten Schulweg haben werden.

Lg Tanzmaus

Bei uns gibt es bereits seit 20 Jahren ein Flüchtlingsheim. Es liegt etwas Abseits am Stadtrand. Gravierende Probleme hat es hier noch nie gegeben. Es ist aber auch ein kleines Heim mit ca. 30 Bewohnern. Aufgrund der großen Flüchtlingswelle überlegte man ein weiters, größeres Heim zu bauen. Doch die Stadt entschied sich dagen. Stattdessen mietet die Stadt einzelne Wohnungen überall in der Stadt an und die Flüchtling wohnen da in einer Art WG. Bisher funktioniert das sehr gut. Ein Ballungsgebiet gibt es nicht und damit auch kein Ärger. Wir sind eher eine Kleinstadt mit ca 20.000 Einwohnern.

Wegzuziehen ist auf Dauer keine Lösung, denn es wird nur noch wenige Gemeinden geben, die keine Flüchtlinge aufnehmen. Wir sollten uns daran gewöhnen, dass immer mehr Flüchtlinge in den nächsten Jahren nach Deutschland kommen werden und statt sich darüber aufzuregen, sollte man daran arbeiten diese Menschen so gut es ist zu integrieren und sie nicht zusammenpferchen und wie Aussätzige zu behandeln. Denn wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus.

Denn wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus.

Das gilt aber gegenseitig !!

Mir kommt es bei uns allerdings derzeit so vor, als sollten die Anwohner alles schön schlucken und ja nichts sagen, damit alles schön vorzeigefähig bleibt.#aerger
LG

Ich kenne deine Situation nicht. So wie du in deinem Beitrag weiter oben schreibst, handelt es sich um ein sehr großes Asylantenheim. Das gibt es hier bei uns nicht. Wie gesagt. Das hier ist eine Kleinstadt und hier gibt es keine Probleme. Wie unter allen Menschen gibt es unter Asylanten auch nette und weniger nette.

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Bei uns gibt es zwei Häuser, in welchen Menschen, die flüchten mussten, untergebracht sind.
In einem wohnen ausschließlich junge Männer. Bei beiden gibt es keinerlei Probleme.
Es macht Spaß, sie zu besuchen.
Wir durften schon mal an einer eritreischem kaffeezeremonie teilnehmen und Flix wird immer liebevoll umsorgt. Oft zeigen Sie uns Bilder von ihren Geschwistern.
sehr viele wollen sich integrieren, wenn man sie lässt.

Es sind Menschen, nicht mehr und nicht weniger!

Hallo,

ich würde einen Verzicht auf eine Kündigungsfrist absolut nicht akzeptieren. Ein Flüchtlingsheim ist kein Grund, fristlos auszuziehen. Sorry, aber ein Asylantenheim ist kein "Vorfall", um einen Traummieter fristlos aus dem Vertrag zu entlassen!!!

Bei uns sind die Asylanten in einem gut betuchten Stadtteil untergebracht und es gab bisher keinerlei Beanstandungen!!! Weder Nazis, noch Müllberge, noch sonst irgendwelche Probleme!! Direkt nebenan ist sogar ein Kindergarten, der NUR durch einen Zaun getrennt ist!!!

Dazu solltest auch du eventuell mal deine Vorurteile überdenken und dich erkundigen, wie gut es in den meisten Fällen tatsächlich abläuft!!! Und nicht nur bei jemanden, der es um 10 Ecken erzählt bekommen hat!!

lg

Das hat doch nicht mit Vorurteile sondern oft auch mit Glück zu tun. Die Gemeinden können sich nunmal nicht ihre Asylbewerber raussuchen. Und mit der Zunahme steigen auch massiv die Probleme mit der einheimischen Bevölkerung. Das sind einfach Fakten und keine Vorurteile.

Ich würde versuchen, das Haus komplett zu verkaufen, da in Zukunft mit hoher Mieterfluktuation und anderen Probemen zu rechnen ist.

Hallo,

ähnliche Bedenken hatten die Mieter des Hauses von meinem Ex und mir auch.

Da wurden letztes Jahr 2 Flüchtlingsunterkünfte in direkter Umgebung eingerichtet. Jetzt kommt eine dritte für unbegleitete Minderjährige dazu.

Ich hatte den Mietern freigestellt, zum Jahresende ohne Kündigungsfrist auszuziehen, wenn sie sich gestört fühlen (meine Mieterin und ihr Kind wurden mehrfach von Flüchtlingen massiv belästigt).

Nach den anfänglichen Schwierigkeiten ist es sehr viel ruhiger da geworden. Die Flüchtlinge fallen kaum noch auf, da auch regelmäßig Polizeistreifen unterwegs sind und früh eingreifen, wenn es Schwierigkeiten gibt.

Und sie wohnen auch jetzt noch da :-)

Allerdings haben sie sicherheitstechnisch (auf eigene Kosten) das Haus aufgerüstet, weil auch die Einbruchrate in der Umgebung gestiegen ist.

GLG

Ich habe einige Monate in einer Flüchtlingsnotunterkunft gearbeitet und bin auch jetzt mindestens einmal pro Woche ehrenamtlich dort um zu helfen. Ich kann dir sagen, bei uns konnte man Anhand der Bewohner schon vorhersagen ob es Ärger geben wird oder nicht. Das hat sich immer bewahrheitet, also es kommt darauf an wer die Bewohner sind.

So gab es mit Flüchtlingen aus Syrien und ähnlichen Kriegsgebieten niemals Probleme, weder mit Familien noch mit alleinreisenden Männern. Es gab weder Aggressionen, noch Müllprobleme und auch das Wohngebiet in dem das Heim liegt, hat sich nie beschwert.

Waren es aber alleinreisende Männer vor allem aus dem Kosovo in der Mehrzahl, da wussten schon alle es wird Ärger geben. Und so war es auch. Es gab sowohl Beschwerden aus dem naheliegenden Supermarkt, wegen Diebstahl, als auch von den angrenzenden Häusern wegen Lärmbelästigung, Pöbelein oder Müll.

Du siehst, man kann es nicht pauschal sagen.

Aber ich denke es ist nunmal heutzutage so, dass die Zahl der Flüchtlinge irgendwo untergebracht werden muss und niemand mehr sagen kann, bei MIR in der Nachbarschaft bitte nicht #augen Das gehört nunmal dazu und es wird sicher noch mehr werden. Ich würde einfach abwarten und mir nicht schon im Vorfeld Sorgen machen. Das Haus verkaufen ist blödsinn, dann kauft man ein anderes und in einem Jahr werden dort daneben auch Flüchtlinge untergebracht, und dann? #kratz Wieder verkaufen? #gruebel

GAR NICHTS wird passieren.

lg thyme, in deren kleinen Gemeinde zahlreiche Flüchtlinge untergebracht sind, teilweise in direkter Nachbarschaft.

Mutig, deine Aussage.

Es wird nicht mehr oder weniger passieren, als bei den Deutschen auch passieren kann.

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Hallo,

danke für den Austausch eurer Erfahrungen! Die Chancen, dass es funktioniert stehen offenbar 50:50. Junge Männer vs. Familien mit Kindern...

Natürlich hoffen auch meine Mieter auf letzteres, wären laut ihrer Aussage auch bereit sich dahingehend zu engagieren....für eine Familie mit Kindern ist es nun mal einfacher anderen Familien mit Kindern bei der Integration zu helfen als jungen, alleinstehenden Männern

Zum Thema Vorurteile: wäre ein Heim mit jungen, deutschen, nicht berufstätigen Männern in der Nähe geplant wäre die Freude auch nicht gross. ;-)

Was mir aber wirklich Sorgen macht ( und das wie hier ja auch schon zu lesen war) ist, dass Probleme die evtl auftreten nicht angegenagen werden, weil die Stadt gut dazustehen versucht.

In unserer Nachbarstadt hatten wir das Thema erst vor kurzem, da scheint der ein oder andere schon langsam übers Ziel hinauszuschiessen.und sich an "Tolleranz" überbieten zu wollen.

Das Thema scheint sich extrem aufzuschaukeln und ich für mich habe das Gefühl, dass langsam einiges aus dem Ruder läuft...aber wie gesagt, ich bin nicht nahe genug dran um das beurteilen zu können. Ich kann nur meine Mieter verstehen, ich würde weder mit der Angst leben wollen das irgendwelche "Wutbürger" das Heim und die Gegend abfackeln noch das gettohähnliche Zustände ausbrechen.

Lg Luci

Da hast du vollkommen recht, die Chance steht 50:50.

Hallo,

verkauf das Haus, solange die Asylanten noch nicht sichtbar sind.

freundliche Grüsse Werner

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huhu,

ich wohne in einem dorf mit 8000 ew und wir haben hier mitten im ort auch flüchtlinge in der turnhalle. die hilfsbereitschaft innerhalb der dorfgemeinschaft war enorm, wobei die anwohner direkt gegenüber der turnhalle auch bedenken hatten. aber bisher ist alles friedlich. im nachbarort (ähnlich viele einwohner) wurde ein ehemaliges krankenhaus mit 200 flüchtlingen bestückt, auch hier hört man nichts negatives.
ich denke mal es wird zur zeit wohl kein ort mehr geben, der "flüchtlingsfrei" ist, überall wird händeringend platz geschaffen. ein umzug dürfte also nicht viel bringen.

lg

Hallo Luci,

ich leite seit September 2012 zwei Heime. Diese befinden sich in einer Großstadt. Das erste Heim hat 120 Bewohner. Das zweite Heim hat 85 Plätze. Beide befinden sich in einem Wohngebiet.
Ich will versuchen es Dir aus der Seite des Bewohners zu erläutern.

In den Wohnheimen sind hauptsächlich Männer untergebracht. Diese Männer gehen keiner Beschäftigung nach. Sie schlafen binnen des Tages und werden erst am späten Mittag wach und da sie nichts zu tun haben, hört man am meisten sehr laute Musik. Es wird stark geraucht und nicht gerade Wenige sind kriminell. Alkoholprobleme sind an der Tagesordnung.
Da sie wild zusammen untergebracht sind, gibt es natürlich Konflikte#heul

Ich habe mit den Anwohnern leider fast tagtäglich zu tun. Dadurch, dass die Bewohner dann tief in die Nacht feiern und die Fenster auf sind, wird die Nachtruhe massiv gestört. Obwohl unser Wachschutz angewiesen ist, die Polizei zu rufen, wenn sie selbst nicht weiter klar kommen, wurde uns das letzte Mal mitgeteilt, dass die Polizei nur kommt, wenn Musik im Spiel ist. Die Polizei selber ist mit diesem Thema überfordert, so ähnlich wie es an einer Stelle die andere Userin schildert.

Wehe man ist während des Ramadans zuhause, dann hat man auch die nächtliche Hölle zu ertragen.

Das andere Problem ist die Kriminalität. In dem ersten Heim gibt es fünf Damen und drei von ihnen gehen der Prostitution nach, wie uns die Polizei mitteilte. Ich sehe bei vielen die Gerichtspost. Einiges bekommen wir natürlich von der örtlichen Polizei mit, mit der wir sehr intensiv zusammenarbeiten.

Wenn ich ein Mieter wäre, hätte ich kein Problem neben einem Heim zu wohnen, in dem Familien untergebracht sind. Ich hatte gerade im Jahr 2013 auch Familien und bei denen geht es deutlich geordneter zu.

Ich kann die Ängste deiner Mieter verstehen, dafür habe ich in den 3 Jahren einfach zu viel erlebt.

Darf ich dich mal neugierig sein und fragen was du beruflich machst, wenn du ein Heim leitest?

Und welche Art von Heim in welchem Bundesland? Ist es dann eine dezentrale Unterbringung? Weil Gemeinschaftsunterkünfte, Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünfte werden jedenfalls bei uns von der Regierung betrieben und da werden Hausmeister bereitgestellt. Nur bei den dezentralen ist der Eigentümer derjenige der sich kümmert, aber hauptsächlich läuft es doch über die Regierung und örtliche Behörde.

Hallo Titania,

ich bin kein Experte, was die Unterbringung betrifft. Es ist es so, dass die Bundesländer eigene Erstaufnahmeeinrichtungen haben und dank den Flüchtlingszahlen werden bei uns jetzt neue zusätzliche Außenstellen eröffnet (bzw. es ist bereits passiert).

Die Flüchtlinge werden von da aus an die Landkreise verteilt. Der Landkreis wiederum verteilt dann die Menschen an die einzelnen Heime.

Es gibt mehrere Möglichkeiten:
Der Landkreis kann dann so ein Heim selbst betreiben. d.h. die Mitarbeiter sind ganz normal im öffentlichen Dienst tätig.
Der Landkreis kann genauso das Gebäude besitzen. Das Gebäude wird dann aber an einen Träger im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung langfristig verpachtet. Die Mitarbeiter sind dann bei diesem privaten Träger beschäftigt. Diese Variante ist in meinem Landkreis z.B. am häufigsten.
Was die Bedingungen zu den Notunterkünften betrifft, damit kenne ich mich gar nicht aus. Diese Notunterkünfte entstanden bei uns erst in der letzten Zeit und wer sie am Ende betreibt, ist mir ein Rätsel.

In meinem Falle bin ich in der Funktion eines Heimleiters bei einem privaten Träger angestellt.

So wie ich es aus anderen Bundesländern aber mitbekommen habe, ist es wirklich unterschiedlich. Ich bekomme durch manche Kontakte mit, wie das Denken da oben ist.
Selbst wenn ein Landkreis eine Unterkunft betreibt, versucht er diese loszuwerden, um sich nicht ,,die Hände schmutzigen zu machen´´. Die Mitarbeiter werden zuerst befristet eingestellt und ist es absehbar, dass das Heim länger betrieben werden sollte, wird dies genauso öffentlich ausgeschrieben. (dies ist jetzt in der Umgebung passiert).

LG

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Hier sieht man Urbia!

Auf der einen Seite die Supermamis die Angst haben ihren Kindern wird Süsses gegeben ohne man es vorher zu portioniert hat, oder den anderen Regelkatalog (bevorzugt)den Schwiegereltern vorgelegt. Oder noch schlimmer ein Raucher sitzt in der Nähe und trinkt ein Bier...

Aber wenn Menschen in ihrem Ort unter freien Himmel schlafen, keine Bettdecke haben oder sich Zunkunftsaussichten wünschen hat man Angst das der Grundstückspreis fällt. *kotzurbi*

Wie oft habe ich von gleichaltrigen gehört das sie nichts mit dem dritten Reich zu haben und dafür nicht mehr bezahlen wollen. Aber anscheinend haben wir nichts gelernt, es wird immer noch akribisch darauf geachtet das einen selber gut geht und der Fremde nebenan nicht einen Krümmel mehr bekommt vom Kuchen.

Den Schuh der kapitalistischen Rassistin zieh ich mir bestimmt nicht an.

Zumal deine "beiden Seiten" sich überhaupt nicht widersprechen. Im Gegenteil. Natürlich wird eine Mutter, wie du sie beschrreibst, besorgt sein wenn ein Heim, das mit sicherheit einiges an Konfliktpotential in sich birgt geplant ist. Sich Gedanken um die Lebenssituation der eigenen Familie zu machen schliessst Empathie für andere nicht aus.

Asylbewerber generell als " bedauernswerte" Menschen zu sehen ist genau so blauäugig, wie die Verallgemeinerung, alle seien Schmarotzer. Siehe auch den Beitrag von Asylanta, dem kann ich nur zustimmen.

Das Einzige was mich an das 3. Reich erinnert ist die Tendenz, manche Dinge einfach nicht mehr aus bzw. ansprechen zu dürfen. Das ist und war immer gefährlich.

Anstatt ständig in der Vergangenheit zu wühlenund uns selbst zu geisseln , sollten wir lieber den Blick auf die richten, die dieses ganze Elend verursacht haben, bzw. nicht früh genug eingegriffen und verstärktt haben und dazu beigetragen haben, dass die ganze Welt in schieflage geraten ist.

Hallo Imzadi,

ich will mich erst einmal bei Luci82 herzlich bedanken. An sich hätte ich ähnlich antworten können. Gerade weil ich mich mit dieser Problematik seit 3 Jahren tagtäglich beschäftige, muss ich bei deiner Antwort den Kopf schütteln. Ich frage mich, wie naiv du eigentlich bist.

Ich hatte nicht vor allzu langer Zeit eine weinende Nachbarin bei mir. Diese Frau sagte noch zu mir, dass sie Angst hat, als ausländerfeindlich abgestempelt zu werden. Diese Frau wohnt direkt daneben. Ich muntere Menschen immer wieder auf, sich bei uns zu melden, wenn sie zu sehr belästigt werden. Als sie endlich den Mut fand, stand ich bei ihr im Garten und ich musste mich für unsere Bewohner schämen. Die Dame hat 40 Jahre hart gearbeitet und freute sich jetzt endlich ihren verdienten Ruhestand zu genießen. Seitdem die Einrichtung da ist, erlebt sie ihre tägliche Hölle. Mal mehr, mal weniger.

Du meinst die armen Flüchtlinge, die nicht ein Stück Anstand haben zu der unmittelbaren Umgebung etwas leiser zu sein ?? Redest du von den Drogendealern, die sich bei uns die Klinke geben ? Redest du von den Alkoholikern, die das Geld ausschließlich für Alkohol ausgeben um dann Mitte des Monats bei mir anzutanzen, dass ihnen das Geld natürlich geklaut wurde ?:-[

Da ich es nicht gewöhnt bin, Sachen mit einer rosa Brille zu sehen, kann ich deinem Beitrag nicht ansatzweise zustimmen.

Menschen, die so blauäugig durch die Welt gehen, sind für mich genauso schlimm, wie Menschen, die bei Facebook dann posten: Nein zum Heim in ............... (meistens Rechtsradikale).

#winke

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Nun ja. Es gibt in jeder Bevölkerungsgruppe, Arschtörtchen, die sich nicht benehmen können. Das ist aber ein individuelles und kein kollektives Problem.

Sich im Vorfeld 1000 Gedanken machen wegen gerade mal 100 Personen ist doch affig. Wir haben hier Asylbewerber, die spazieren auch mal durch unser Wohnviertel oder man trifft sie im Supermarkt. Die meisten sind zurückhaltend und scheu. Einige wenige - und die kommen aus dem Balkan - machen Ärger. Das ist dann eine Sache der Polizei bei Straftaten und Sache des jeweiligen Geschäftes, denen die Tür zu weisen, wenn es schräg wird.

Aber deswegen braucht man nicht wegziehen. Ich habe eine bekloppte Nachbarin (übrigens deutsch), die von morgens bis abends völlig talentfrei auf ihrem Keyboard herumklimpert. Das! ist ein wirkliches Problem.

Gruß

Manavgat

Ich arbeite in einer Unterkunft als Sozialpädagogin und wohne in der Nähe einer Anderen. Es ist eine wahnsinnige Erfahrung und Bereicherung, wenn man sich als " deutscher " Mensch auf das für einen vielleicht unbekanntes Neues einlässt. Wir haben in unserem Privatleben viele Bekannte und Freundschaften schließen können . Es sind Menschen wie wir alle. Man muss nicht mit jedem befreundet sein, aber doch jeden so akzeptieren wie er ist.

Ich finde es persönlich eine Bereicherung. Meine Nichten und Neffen haben ebenso Freunde gefunden und spielen herrlich - auch anfangs ohne sich sprachlich Verständen zu können.