Heute, als ich meine kurzen Shorts an hatte...

    • (1) 12.08.15 - 16:33
      XXX020

      ...habe ich mir vorgestellt, ich wäre wieder 9, oder 11 - egal - Hauptsache ein Kind, was keine Verantwortung für irgendwas trägt und einfach nur draußen rum läuft, mit Freunden spielt und dann zum Mittag Essen nach Hause kommt.
      Ein Kind, was sich keine Gedanken machen muss, WAS gekocht wird, WAS dafür eingekauft werden muss, und WIE das Geld dafür verdient wird.
      Dem es völlig egal sein kann, wie die Miete bezahlt wird, die Schulbücher, die Klassenfahrten, der Strom, der Urlaub, ein neues Fahrrad, neue Klamotten...usw.

      ...Und nach dem Essen einfach aufsteht und wieder raus geht zum spielen mit Freunden.
      Erst wieder nach Hause kommt, wenn Mama ruft, weil das Abendbrot fertig ist.
      Kein abräumen, Geschirrspüler einräumen, Küche sauber machen, Wäsche waschen, saugen, wischen, wieder Essen machen... Ach wäre das schön :-)
      Zum Glück hatte ich damals eine so schöne, unbeschwerte Kindheit.

      Ich möchte auch keine Antworten haben, ich wollte es nur mal aufschreiben, weil ich einfach gerne schreibe und in meinem Kopf zur Zeit zu viele Gedanken sind, als das ich sie für mich behalten könnte :-D

      Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag!

        • *** [vom urbia-Team editiert. Bitte keine persönlichen Angriffe. Wenn es Unstimmigkeiten zu klären gibt, bitte über PN und dann offen.]

          • So, wie du siehst, wurde es verschoben, weil es absolut nichts in diesem Forum zu suchen hat. Was ist dein Problem? Und jetzt schreib das gleiche bitte auch meiner Vorschreiberin, immerhin hat sie das gleiche gesagt. Oder magst du etwa nur MICH persönlich dissen??? #gruebel Ach stimmt, hier kannst du ja nichts mehr schreiben, denn hier müsstest du ja deine Identität preisgeben. So ein Mist aber auch #augen

            • die Vorschreiben war ich und ich wusste, wenn ich nicht in schwarz schreiben würde, kommen genau diese blöden Kommentare
              eigentlich war ich für blau, jederzeit - aber die Umgebung formt auch...

              wie schon beim Welpenschutz verstummen plötzlich die grauen bellenden Hunde...

              ich wünsche allseits einen schönen, gemütlichen, lustigen und liebevollen Abend
              Tschöö, Baba und Servus und Pfiadseich miteinand

              • "wie schon beim Welpenschutz verstummen plötzlich die grauen bellenden Hunde..."

                selbstverständlich verstummen die grauen bellenden Hunde, hier würde man ja sehen wer sie sind und so viel Arsch haben sie nicht in der Hose #augen Es reicht gerade noch so um mich anonym blöd anzumachen und mir zu sagen dass ich ihnen negativ auffalle #rofl

                Alles klar, danke für das Gespräch #gaehn

                Ich wünsche dir ebenfalls eine schönen Abend. #winke

          blauer Stift

          und ja, es gibt was schlimmeres
          wie selbstherrlich "meine a.r", "aber du bist mir leider oft schon..." und "als selbst"

    Hallo!

    Wenn ich morgens in den Spiegel gucke und diverse Falten entdecke, dann bin ich meistens nur dankbar, dass ich erwachsen bin. Meine Kindheit und Jugend war davon bestimmt, dass meine Eltern sich gegenseitig angebrüllt haben, Ohrfeigen als probates Mittel gegen Turnbeutelvergessen eingestuft haben, meine Klassenkameraden mich als super Mobbing-Opfer erkannt haben (immer die, die es sowieso schon schwer haben) und ich damals schon die Tage gezählt habe, die ich in dieser abhängigen Situation aushalten musste.

    Ich gehe wesentlich lieber arbeiten als zur Schule. und wenn ich keine Lust auf kochen habe, rufe ich beim Pizza-Service an oder gehe essen, dann habe ich auch keine Arbeit in der Küche. Und wenn mich das putzen nervt, dann stelle ich eine Putzfrau ein. Ich bin erwachsen und frei. Es ist herrlich!

    (11) 12.08.15 - 19:55

    Ich fand rückblickend die Schulzeit im Gymnasium toll. Also, eigentlich schon damals.

    Noch nichts wirklich in der Welt geleistet, aber trotzdem das Gefühl gehabt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und die Welt verändern zu können, die ganze Zukunft vor sich, weil einem alle Türen offen stehen und intellektuell stimulierend auf ganz vielen Ebenen, weil man sich den ganzen Tag mit Bildung auseinandersetzen durfte. Hat mir damals schon Spass gemacht, als Pensionärin werde ich garantiert nochmal ein Studium aufnehmen bzw. als Gastzuhörer in Vorlesungen sitzen. #cool

    (12) 12.08.15 - 20:07

    ich habe es geliebt einfach so leben zu können, laut lachen, nachts vom Fliegen träumen und in der Phantasie die verrücktesten Geschichten mir auszudenken
    u.a. stand ich als kleines Kind eine gefühlte Ewigkeit am Backofen und schaute in das rote Kontrolllämpchen und stellte mir vor, dass darin eine kleine Familie wohnte und die Mutter köstliche Speisen in der Stube zubereitete

    ich genieße die Erinnerung an Langeweile, die ich früher erlebt habe, die sich oft zu einem schöpferischen Prozess entwickelte (dabei ist natürlich auch Quatsch entstanden - aber es war toll, etwas eigenes zu erfinden und umzusetzen)

    (zum Glück ist dieser Thread gerettet worden... danke an euch)

    Ich bin eigentlich lieber erwachsen. Mag es, meine eigenen Entscheidungen zu treffen, mein eigener Herr zu sein, alle Möglichkeiten auszuschöpfen.
    Zwischenmenschliche Beziehungen erwachsen zu handhaben.. was war das für ein komplizierter Krampf teilweise..
    Überall ernst genommen zu werden, zu diskutieren, zu verhandeln, zu flirten, Erfolg in Beruf und Weiterbildung zu haben.

    Das Einzige, was ich wirklich ganz schrecklich vermisse, ist das Gefühl, das Leben wäre endlos - und ich unsterblich.
    Das ist inzwischen leider dem Gefühl gewichten, nur noch ganz wenig Zeit zu haben. Und einer Scheiss Angst vor dem Tod.

    LG Claudi

    • Vor allem den letzten Abschnitt kann ich sehr gut nachvollziehen. Über den Tod habe ich früher nicht viel nachgedacht oder wenn doch, zumindest ohne Angst.
      Hängt das veränderte Gefühl mit dem Kinder-haben zusammen? Oder damit, dass der Zeitpunkt definitiv näher rückt, was meinst Du?

      LG

      • Ja, bei mir war das bis vor Kurzem genauso.
        Und dann kam es vor knapp einem Jahr recht plötzlich, die Angst vor dem Tod hat mich quasi aus dem Nichts überfallen. Habe seitdem ziemlich zu kämpfen damit.

        Woran das liegt?!
        Ich denke, an der endgültig abgeschlossen Familienplanung zum Teil.

        Und natürlich an der Tatsache, dass wir in einem Mehrgenerationenhaus leben und täglich dabei zusehen, wie sich meine immer so kluge, resolute, aktive Großmutter (91) langsam aber sicher in ein unmündiges Kleinkind zurückverwandelt.

        Wie ist es bei dir?

        LG Claudi

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