Rechtliche Frage

    • (1) 30.08.15 - 22:15

      Hi,

      ich weiß nicht, ob die Rubrik stimmt, aber ich brauche mal eure Einschätzung.

      Ich habe im Juni Karten für ein Konzert über e... verkauft, weil wir selbst nicht hingehen konnten. Dieses Konzert wurde Anfang Juli dann ersatzlos gestrichen und ich erhielt von Karten-Anbieter das Geld zurück. Da ich keine Kontaktdaten mehr vom Käufer hatte, wartete ich also auf deren Nachricht. Aber nichts passierte. Bis vor ein paar Tagen.

      Darin werde ich aufgefordert, ihm das Geld zurückzusenden. Grundsätzlich kein Problem, wenn da nicht das schlechte Gefühl wäre, dass da was nicht stimmt. Ich meine, warum hat diese Anfrage auf Rückerstattung 1,5 Monate gedauert?

      Mein Gedanke dabei war natürlich, dass er selbst die Karten verkauft hat und jetzt vll. nur zufällig herausgefunden hat, dass das Konzert ja gar nicht stattgefunden hat....

      Ich habe ihm geschrieben, dass er mir doch bitte ein Foto der Karten schicken soll (was er ja nicht könnte, wenn er sie selbst verkauft hat). Das war vor 4 Tagen. Bis jetzt ist nichts passiert.

      Natürlich will ich demjenigen, der Geld dafür bezahlt hat und dann das Konzert nicht sehen konnte, das Geld zurückgeben, aber irgendwie zweifele ich daran, dass es der ursprüngliche Käufer ist. Vll. denke ich da aber auch zu schlecht.

      Ist das rechtliche gesehen, völlig schnuppe und ich muss ihm das Geld zurückschicken, auch wenn er nicht der "Geschädigte" ist? Wie sieht das aus?

      Schönen Abend noch.

      • Also, du bist dir nicht sicher, ob es die selbe Person ist, der du die Karten verkauft hast?
        Woher sollte denn Ein Unbeteiligter wissen, dass diese Kaufabwicklung stattgefunden hat?

        War es über Kleinanzeigen? Weil sonst ist doch alles gespeichert.

        wie kam es, dass du das Geld bekommen hast, ohne die Karten vorzulegen?

        • Nein nein, es ist schon der Käufer von damals über ebay.

          Der Karten-Anbieter hat einfach an alle zurückgezahlt, die eben von einiger Zeit die Karten gekauft haben.

          Mich wundert nur, dass es 1,5 Monate dauert, bis er sich überhaupt gemeldet hat, weil der Presse schon 2 Tage später zu entnehmen war, dass es kein Ersatzkonzert gibt. Da war schonmal der Grundgedanke, als er sich überhaupt nicht meldete, dass er sie vermutlich selbst weiter verkauft hat. Und sich jetzt im Nachhinein bereichern will, indem er das Geld von mir zurückfordert, obwohl es jemand anderem (dem "End-Käufer") zusteht.

          Aber wie gesagt, vll. denke ich da zu verquer, zu negativ.

          • Das geht Dich überhaupt nichts an, ob er die Karten weiterverkauft hat. Dann müßte sich der nächste Käufer eben an ihn wenden wegen der Erstattung.

            "Bereichern" würdest DU Dich, wenn Du vom Käufer UND über die Erstattung jetzt doppelt Geld hast!

          • Dann würde ich das Geld wiedergeben, ohne mir weitere Gedanken zu machen.
            Der Rest ist die Sache vom Käufer.
            Vielleicht hat es so lange gedauert, weil er erst durch die Vorlage der Karten versucht hat, das Geld zu bekommen. Dann hat er erfahren, dass du das Geld dafür schon bekommen hast.

          Sorry, aber es ist doch völlig egal, ob er sich nach 1,5 Tagen oder 1,5 Monaten meldet.

          Und wenn er die Karten weiterverkauft hat, dann geht es dich auch nichts an.

          Ich verstehe dein Problem nicht.

          Du schuldest ihm das Geld und fertig.

    Hallo

    Du mußt ihm das Geld zurückgeben.
    Zur Zeit bereichsterst Du Dich ja.

    Was er mit den Karten gemacht hat ist egal ob weiterverkauft oder ob er sich den Popo damit abgewischt hat.

    Ihr seit Vertragspartner.

    Hallo,

    natürlich bekommt der Käufer, der die Karten von Dir hat, das Geld zurück. So eine Überlegung aber auch....

    LG

    Selbstverständlich musst du das Geld an den Käufer weitergeben. Im Moment behältst du es unrechtmäßig. Das Einfordern von Fotos entbehrt auch jeder Rechtsgrundlage und macht auch wirklich gar keinen Sinn, denn er könnte die auch verschenkt haben. Selbst wenn er sie verkauft hat, hat er ein Recht auf das Geld bzw muss es ja seinem Käufer ebenso zurückerstatten.

    Ich würde alle Nachweise aufheben, also Geldempfang damal vom Käufer (Kontoauszug), die jetzige Korrespondenz und den Kontoauszug dem man die Überweisung des Geldes an den Käufer entnehmen kann. Dann bist du auf der sicheren Seite, falls man anhand von Kartennummer o.ä. doch nochmal auf dich zukommt.

    VG S.

    #schock

    Hallo,

    Der Käufer soll sich an Geld bereichern, das ihm rechtlich gesehen zusteht !?

    Ihr seid Vertragspartner, und du musst ihm sein Geld auszahlen ----aktuell bereichert du dich #gruebel

    "Dieses Konzert wurde Anfang Juli dann ersatzlos gestrichen und ich erhielt von Karten-Anbieter das Geld zurück."

    "Darin werde ich aufgefordert, ihm das Geld zurückzusenden. Grundsätzlich kein Problem, wenn da nicht das schlechte Gefühl wäre, dass da was nicht stimmt. Ich meine, warum hat diese Anfrage auf Rückerstattung 1,5 Monate gedauert?"

    Es ist doch möglich, dass der Käufer erst jetzt von der Absage des Konzertes erfahren hat? Offensichtlich wurden ja nur die registrierten Käufer vom Veranstalter informiert...

    "Ist das rechtliche gesehen, völlig schnuppe und ich muss ihm das Geld zurückschicken, auch wenn er nicht der "Geschädigte" ist? Wie sieht das aus?"

    DIR gegenüber ist er der Geschädigte. Und der mögliche folgende Käufer der Karten müsste sich dann wiederum an ihn wenden, wenn er sein Geld zurück will. So würde ich als Laie die Rechtslage zumindest interpretieren...

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