Was ist Euer Lebensmotto? Wonach lebt Ihr?

Wenn man sich bei urbia die Mottosprüche ansieht, ist "Carpe diem" sicher der Spitzenreiter aller Sprüche. Hier kommen noch viele andere, verbunden mit sehr persönlichen Erfahrungen.
Ein Tipp vom urbia Team

    • (1) 26.11.15 - 22:33

      Nach welchem Motto lebt Ihr und vorallem warum?

      "Die Angst vor dem Schlag sollte Dich nie daran hindern, das Spiel zu spielen"

      Das ist schon seit Jahren mein Lebensmotto, weil es immer wieder neue Situation in meinem Leben geben wird, denen ich mich stellen muss...dann halte ich mir immer dieses Spruch vor Augen und bin immer wieder stolz auf mich, wenn ich was mit Bravour gemeistert habe, auch wenn ich dafür kleine Rückschläge in Kauf nehmen musste

      • Die Worte des Argentiniers Jorge Luis Borges (1899-1986) sind für mich der Fingerzeig für den Weg durchs Leben geworden und es ist ein guter und machbarer Weg:

        "Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte.

        im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen. Ich würde nicht so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen,

        ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge nicht so ernst nehmen, ich würde nicht so gesund leben, ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten, mehr in Flüssen schwimmen. Ich war einer dieser klugen Menschen, die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten; freilich hatte ich auch Momente der Freude, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben. Falls Du es noch nicht weißt, aus diesen besteht nämlich das Leben. Nur aus Augenblicken; vergiss nicht den jetzigen. Wenn ich noch einmal leben könnte,

        würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen. Und ich würde mehr mit Kindern spielen, wenn ich das Leben noch vor mir hätte. Aber sehen Sie ... ich bin 85 Jahre alt und weiß, dass ich bald sterben werde."

        Hallo,

        nach einer Zeit von Angstzuständen und Therapie nehme ich mich selbst und auch das Leben nicht mehr so ernst. Wenn etwas nicht so läuft, wie ich es mir gewünscht hätte, dann lächle ich und sage zu mir NA UND...
        Ich muss nicht fehlerfrei sein und das Leben geht weiter. Irgentwann bin ich 85 und sitze im Altersheim und keiner fragt mehr nach Arbeit, Geld usw...

        LG

        Ich habe zwei:

        "Sehne dich nicht danach was du nicht hast, sondern sei gücklich mit dem was du hast"
        "Das Lächeln, das du aussendest, kommt zu dir zurück"

        Sagt eigentlich alles ;-)

      Jede Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man 60 glückliche Sekunden!

      lg seinspaetzle

      "Ich denke sowieso mit dem Knie."

      Hat der gute Herr Beuys gesagt und drückt viel davon aus, was ich vom Leben so halte.

      :-)

      Eher Lebensprogramm als Motto, hängt bei mir über dem Schreibtisch und es gelingt mir bei weitem nicht alles, aber ich lebe hoffentlich noch ein bisschen und kann weiter üben.

      ;-)

      Als ich mich selbst zu lieben begann...
      habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
      zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
      und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man SELBST-BEWUSST-SEIN.

      Als ich mich selbst zu lieben begann,
      konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
      nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

      Als ich mich selbst zu lieben begann,
      habe ich verstanden, wie sehr es jemand beleidigen kann, wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzudrücken,
      obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war und der Mensch nicht bereit, und auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
      Heute weiß ich: Das nennt man RESPEKT

      Als ich mich selbst zu lieben begann,
      habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
      und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Einladung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

      Als ich mich selbst zu lieben begann,
      habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
      und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Freude und Glück bringt,
      was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
      auf meine eigene Art und Weise und in meinem eigenen Rhythmus. Heute weiß ich, das nennt man EINFACHHEIT.

      Als ich mich selbst zu lieben begann,
      habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
      und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
      aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

      Als ich mich selbst zu lieben begann,
      habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man BESCHEIDENHEIT.

      Als ich mich selbst zu lieben begann,
      habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
      und mich um meine Zukunft zu sorgen.
      Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag, Tag für Tag, und nenne es BEWUSSTHEIT.

      Als ich mich zu lieben begann,
      da erkannte ich, dass mich mein Denken behindern und krank machen kann. Als ich mich jedoch mit meinem Herzen verband, bekam der Verstand einen wertvollen Verbündeten. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

      Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
      Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
      denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

      Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

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