Wie geht sie denn nun weiter, die Geschichte? Macht ihr doch mal weiter ;) - der Urbia-Krimi !

Wer hat Lust, am ersten urbia-Krimi mitzuschreiben? Achtung, es wird spannend! Die Idee: Jeder führt die Geschichte von pampelmusensalat mit einem oder zwei Sätzen weiter. Wir sind gespannt auf die Fortsetzung!
Ein Tipp vom urbia Team

    • (1) 30.11.15 - 13:40

      Hallo,

      in einem anderen Thema hier ging es darum, dass jemand ein Buch schreiben möchte ich einen vermeindlichen Probetext veröffentlichte. Als Reaktion bekam d TE u.a., dass der Text nicht fesselnd sei.

      Irgendwie hat mich das gereizt und ich habe dann ganz spontan einen Text verfasst, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich keine Bücher lese und auch keine Schriftstellerin werden möchte!!!

      ..... Tja, und nun nun warten einige auf eine Fortsetzung, aber ich dachte mir:

      Schreibt ihr doch mal weiter, ich habe mir nämlich nicht ausgedacht, wie denn diese Geschichte weiter gehen könnte #hicks #schein

      Sozusagen: Ein original Urbia- User - Krimi.

      Jeder von euch kann 1-2 Sätze weiter schreiben, mal sehen, wohin sich die Geschichte entwickelt ;-)

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      Letzte Woche gab es einen unschönen Vorfall. Noch jetzt, nach 6 Tagen, merke ich, wie schwer es mir fällt, darüber zu schreiben.

      Mein Mann und ich waren mit dem Auto unterwegs. Es war 18 Uhr, bereits stockdunkel und nieselte immer wieder vor sich hin. Der Scheibenwischer ging monoton hin und her, mein Mann und ich waren im Gespräch vertieft und so bemerkte ich den jungen Mann am Strassenrand auch nur beiläufig.

      Erst, als wir ein paar Hundert Meter weiter gefahren waren, fiel mir auf, dass da etwas seltsam war. Er lief doch garnicht normal. Hat er nicht sogar gehumpelt? Und Moment ..... er hatte Shorts und nur ein T-Shirt an. Es waren 8 °C und es regnete.

      Da stimmte etwas nicht, ....... so ein Bauchgefühl, ihr kennt es möglicherweise, tief im Bauch und doch meldet es sich unaufhörlich!

      Entgegen dem Willen meines Mannes drehte ich dann doch um. Der Regen war inzwischen stärker und die Scheibenwischer gingen auf höchster Stufe hin und her. Trotzdem konnte ich wegen des Regens kaum etwas sehen.

      Ich spürte, wie mein Puls schneller wurde. Wo war der Mann? Rechts und Links der Strasse war ein tiefer Graben, durch den Regen der letzten Tage war der Wasserspiegel stark angestiegen. Wo war der Mann? Ist er umgedreht und in die andere Richtung gelaufen? War er in das Wasser gefallen?

      Die Stelle, an welcher wir ihn sahen, war doch hier. Oder nicht? Mein Mann schwieg, suchte mit. Wir fuhren langsamer, die Strasse über 1 km mehrfach auf und ab. Die Anspannung stieg, denn irgendetwas schien hier nicht zu stimmen. Der Mann war verschwunden. Wir sahen kein Auto, keinen Fußgänger.

      Der Regen prasselte auf das Autodach, nur das Licht der Scheinwerfer durchpflügte die Dunkelheit.

      Plötzlich - ein dumpfer Schlag. An unserem Auto, am Kofferraumdeckel. Vor Schreck schrie ich auf, schloss geistesgegenwärtig die Türen vom Auto ab. Meinen Mann konnte ich kaum davon abhalten, auszusteigen, er verstand meine Angst nicht. Nein, Angst war es nicht, es war Panik, denn dieser dumpfe Schlag wiederholte sich und endlich schien mein Mann zu begreifen, dass es besser wäre, im Auto zu bleiben.

      Es fühlte sich mit einem mal an, als wäre eine Mauer um mich herum, ich nahm nichts mehr war von dem, was um mich herum geschah, die Panik schnürte meine Kehle zu, dieser Schlag wieder und wieder, seitlich vom Auto, näher zur Fahrertür kommend, immer näher. Weg. Weg hier! Das war der erste klare Gedanke, den ich nach einer gefühlten Ewigkeit wieder fassen konnte. Das Auto war aus. Aus! Ich drehte den Schlüssel um, der Motor gab keinen Mucks mehr von sich! Das war unser Ende, ..... aus der Angst heraus entstand eine tiefe Verzweiflung, welche mir die Tränen in die Augen trieb.

      ... Plötzlich traf mich die Erkenntnis mit voller Wucht. Diese verzweifelte Panik spürte ich nicht zum ersten Mal. Seine letzten Worte hämmerten in meinen Kopf. "Wir werden uns wieder sehen"...

      • ...ich und mein Wurstbrot, dass ich zu Hause in meiner mit Spongebob-Motiven-bedruckten Wurstbutterbrotdose hatte liegen lassen.

        Doch da fand ich noch einen zerknüllten MacDonalds-Gutschein in meinem von Mama gestrickten Wolljäckchen, welches hinten meinen Namen aufgestickt hatte ..."Dickes Hortkind!".

        • #heul#heul#heul
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          Blöderweise verhedderte sich mein ungeschnittener Fingernagel in einem losen Wollfaden an meinem Wolljäckchen - Täschchen und ich riss mir einen Teil des Häkelaufsatzes aus.

          Noch ehe ich mich versah, segelte der MC Donalds - Gutschein aus dem Täschchen und verschwand galant.

    Ich nestelte eilig hinter dem Beifahrsitz noch eine Flasche billigen Schaumwein hervor, von dem ich stets ein bis zwei Flaschen mit mir führe um ebenso billig Herren mittleren Alters, die ich zuvor aus einem Tanzlokal meiner Wahl unter dem Vorwand, sie nach Hause zu bringen, in Wahrheit mit Hilfe des Schaumweis zu verführen suche.

    Ich entkorkte die Flasche und prostete mir selbst im Rückspiegel zu. Dabei dachte ich "Alleine saufen macht immer noch am meisten Spaß" und hob zum zweiten Schluck an als ich eine Stimme sagen hörte.......

    "ICH...BIN DEIN VATTTAAAARRRR..."

    • (12) 30.11.15 - 15:35

      "Papi? Du hier?"

      Daraufhin kniff mir mein Vater in meine dicken Pausbacken, gab seinem Lieblings-Hortkind das Wurstbrot, welches mit dick Mortadella und viel Liebe geschmiert wurde, und ritt in den Sonnenuntergang (der Herr Vater, nicht das Wurstbrot).

wie ich feststellen mußte, hatte ich nicht alle Türen von Innen verriegelt und der Mann der eben noch auf der Straße stand, saß jetzt nackt hinten in meinem Auto....

Schwer atmend sah ich mich um und tastete dann möglichst ohne viel Bewegung in meiner Handtasche nach dem Smartphone. Es war da irgendwo. Ganz sicher. Durch den Rückspiegel ließ ich meinen unliebsamen Besucher nicht aus den Augen, der mit schmerzverzerrtem Gesicht einen aussichtslosen Kampf mit der Autotür führte.

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