Tochter möchte mit anderer Familie in den Urlaub - Frage

    • (1) 09.03.16 - 08:26

      Schönen guten Morgen #winke

      Meine Tochter fährt in den Sommerferien mit ihrer Freundin u. deren Familie (2 erw., 2 Kinder) für zwei möglicherweise für drei Wochen in die Toskana.

      Sie haben dort ein Haus gemietet u. meiner Tochter angeboten mitzufahren. An den Unterkunftskosten würde sich nichts ändern wenn eine Person mehr dabei ist, deswegen diese freundliche Nachfrage ob meine Tochter nicht mit möchte.

      Die Freude ist natürlich groß u. ich möchte es gerne ermöglichen.
      Auch werden wir - die Eltern - uns nochmal auf ein Glas Wein treffen u. alles etwas besprechen, dennoch habe ich eine Frage um nicht völlig naiv rüber zu kommen.
      Diese Konstellation betrifft mich zum ersten mal.

      Selbstverständl. möchte ich die Kosten fair decken.
      Wieviel würdet ihr einplanen was ich den Eltern zukommen lassen sollte für die Verpflegung? (Frühstück, Getränke, Snacks, etc.)

      Meine Tochter selbst bekommt natürlich noch etwas Taschengeld mit um sich souvenirs etc. kaufen zu können.

      Auch gehe ich davon aus, dass sie sicherl. in dieser Zeit mal das ein o. andere Restaurant besuchen werden.
      Sollte ich das Geld meiner Tochter selber mitgeben oder gleich in das Geld für die Eltern mit einfließen lassen? #kratz

      Ich hatte einen kurzen Gedanken, weiß aber nicht ob ich damit völlig falsch liege.
      Ich dachte, ich gebe den Eltern 200 Euro (für 2 Wochen) für meine Tochter pauschal mit.

      Zusätzl. 100 Euro meiner Tochter. Davon müsste sie aber dann aber ihre Pizza im Restaurant selber bezahlen.

      Sind das Zahlen mit denen man jonglieren kann

      oder liege ich da völlig verkehrt?!

      Vielen Dank an euch schon mal :-D

      • Hallo,

        ich finde insg 300 € zu wenig, wenn man bedenkt, was wie die Preise für Eintrittsgelder und Lebensmittel in Italien sind. Hinzu kommen noch Benzinkosten/Maut, an denen ich mich auch beteiligen würde, selbst wenn sie ohne deine Tochter auch anfallen würden. Ich würde vermutlich 400€ mitgeben und nochmal 100€ als Taschengeld und selbst das ist wenig, wenn man bedenkt, was so ein Urlaub kostet, wenn man ihn als Familie allein zahlen müsste. 500€ für 2 Wochen Urlaub inkl Taschengeld halte ich als vertretbar.

        vg, m.

        • Danke für deine Einschätzung :-)

          Dann muss ich mir das in der Tat nochmal durch den Kopf gehen lassen u. nochmal genau abklären wie lange die Reise denn gehen soll.

          Ü 600 Euro ist dieses Jahr für mich leider nicht möglich mitzugeben.

          Dennoch dankesehr #blume

          • Hör dir erstmal an, wie die Familie sich das vorstellt. Also gehen sie oft essen, sind viele Ausflüge geplant usw. Frag, was sie sich an Kostenbeteiligung vorstellen und wenn dir das zu wenig vorkommt, dann legst du noch mal etwas drauf. Und dann spricht auch nichts gegen Ehrlichkeit. Wenn ihr euch mehr nicht leisten könnt, dann könntest du das schlussendlich auch sagen. Aber ich denke, dass ihr euch schon einigen werdet.

      Hallo,

      Ich würde vorab klären was denn so im Urlaub ansteht. Eher ruhiger Urlaub am Strand/ See rumliegen oder viele Ausflüge, häufiges essen gehen etc. und danach entscheiden.
      Bei einem ruhigen Urlaub wo sie sich die meiste Zeit selbst in der Unterkunft versorgen wird dein Budget locker ausreichen, bei vielen freizeitaktivitäten wird es schnell knapp.
      Ich denke aber nicht das erwartet wird das du da nun mehr als 500€ tacken auf den Tisch legst, wir reden hier ja schließlich nur von einem Kind und die Eltern sind sicher froh wenn sie einfach nur mitkommt und keine Langeweile bei ihren Kindern aufkommt dadurch.

      LG

      Hallo

      Ich würde es so machen

      Pro Übernachtung 10 €
      Verpflegung pro Tag 10 €
      Für Essen gehen pauschal 70 € - 80€
      Dann solltest Du wissen wie das mit Ausflügen ist was haben sie vor ?

      Deinem Kind würde ich kein Geld für Pizza und so mitgeben da die Gasteltern dann wohl meinst sagen das sie ihr Geld behalten soll.

      'Ich bezahle 400€ für 14 Tage Ferienfreizeit.

      Ich würde den Eltern so 400€-500€ geben

    • Ich denke, dass Du garnicht so falsch liegst mit dem Betrag, den Du beitragen willst.

      Wir haben auch mal Freunde von unseren Kindern mit in den Urlaub genommen, nicht, damit unser Urlaub billiger wird, sondern, damit die Kinder mehr vom Urlaub haben. So wird das auch bei Dir sein. Ich hätte mir dafür kein Geld geben lassen.

      Wenn ich ein Kind einlade zum Mitkommen, beinhaltet das bei mir auch, dass beim Essen gehen einer mehr dabei ist. Ich käme mir komisch vor, mir für jedes Eis oder jedem Restaurantbesuch das Geld geben zu lassen. Aber Du wirst bei dem Gespräch ja sehen, wie die Eltern der Freundin reagieren.
      Die 100.-Euro Taschengeld für Deine Tochter finde ich auch ok, da braucht sie nicht bei jedem Eis fragen und kann auch mal ihre Freundin zu einer Cola einladen.

      Gruß Bernd

      Hallo,

      wie gut kennst Du denn die Familie? Kannst Du einschätzen, wie sie das finanziell sehen? Weißt Du, was für den Urlaub alles geplant ist an Aktivitäten?

      Im Grunde genommen finde ich Deine Vorstellung nicht schlecht. Zusatzkosten bzgl. Unterkunft und Fahrt kommen nicht auf sie zu und ein Kind wird ihnen nicht die Haare vom Kopf fressen. ;-)

      Wir nehmen kein Geld an, wenn wir Freunde unserer Jungs irgendwohin mitnehmen. Die sind dann komplett eingeladen. Immer. Und für alles. Völlig egal, was wir unternehmen und wo wir essen. Wir freuen uns einfach, dass unsere Jungs dann Gesellschaft haben und wir vielleicht jemand anderem damit auch einen Gefallen tun können.

      Ich bin als Teenie auch mal mit einer Freundin und deren Eltern mitgefahren. 4 Wochen nach Südfrankreich in ein Ferienhaus. Sie haben sich strikt geweigert, von meinen Eltern Geld anzunehmen. Der Vater sagte: Wer bei mir wohnt und mit uns isst, ist mein Gast.
      Ich hatte Taschengeld dabei und meine Eltern haben im Nachhinein den Eltern meiner Freundin eine Kiste guten Weines geschenkt (den tranken sie gern). Und alle waren zufrieden.

      Wenn Du dennoch ds Essen Deiner Tochter bei eventl. Restaurantbesuchen o.ä. zahlen möchtest, dann gib den Eltern das Geld. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Deine Tochter jedesmal im Restaurant die Brieftasche zücken lassen.

      LG

      • > Wir nehmen kein Geld an, wenn wir Freunde unserer Jungs irgendwohin mitnehmen.

        So handhaben wir das auch. Von der Warte des Gastgebers aus gesehen ist es ein Vertrauensbeweis, dass du ihnen dein Kind mitgibst. Und sie haben den Vorteil, dass ihre Kinder den Urlaub wahrscheinlich noch mehr genießen können.

        Das wollte ich persönlich auf keinen Fall dann auch noch mit Geld aufgewogen haben.

        Vielleicht wäre eine Idee, dass du deiner Tochter (nach Absprache) ein bisschen mehr Taschengeld mitgibst, damit *sie* ihre Freunde dann ab und zu mal auf ein Eis einladen kann?

    Vielen Danke für eure Einschätzung,

    das hilft mir sehr.

    Viell. hätte ich noch erwähnen müssen in welchem Alter sich die Kinder bewegen.

    Mein Tochter u. deren Freundin sind bei 14 Jahre alt zu diesem Zeitpunkt.

    Der Kleine Bruder der Freundin ist noch im Kindergartenalter.

    Der Urlaub wird nicht mit tägl. Aktivitäten ausgestattet sein, aber der ein oder andere Ausflug gibt es sicherlich :-)

    #danke

    Hallo,

    wenn ich jemanden einlade, dann lade ich ihn ein und erwarte nicht, dass er sich in irgendeiner Weise an den Kosten beteiligt.

    Anders ist es, wenn man sich im Vorhinein auf Kostenteilung verständigt.

    Das würde ich also besprechen.

    GLG

    • Du kannst aber doch nicht davon ausgehen, das die Familie dann sämtliche Kosten( Ausflüge, Eintritte,) etc bezahlt. Und zwischen angeboten mit zu fahren und einladen gibt es auch einen Unterschied. Das Mädchen ißt und trinkt ja auch.

      • Ich sehe das ähnlich wie du. Wenn mein Kind mitfahren darf, dann möchte ICH nicht, dass die Eltern für alles aufkommen. Ich weiß selbst, was z.B. der Eintritt in ein Freizeitpark inkl. Essen und Getränken kostet und würde von daher nicht erwarten, dass das auch noch inkl ist (an die TE: ich möchte damit nicht zu verstehen geben, dass du oder jemand anderes das erwartet;-)) Von daher würde ich ausreichend Geld entsprechend meinen finanziellen Möglichkeiten mitgeben. Wenn die einladenden Eltern es dann vor Ort anderes handhaben, dann ist das deren Entscheidung und sie hatten zumindest eine Wahl;-)

    (14) 09.03.16 - 19:02

    "wenn ich jemanden einlade, dann lade ich ihn ein und erwarte nicht, dass er sich in irgendeiner Weise an den Kosten beteiligt."

    Ich würde mit den Eltern auf jeden Fall über eine Kostenbeteiligung reden bzw. ihnen diese anbieten. Es ist immerhin möglich, dass deren Angebot nicht als klassische Einladung gemeint war...

(15) 09.03.16 - 12:04

Ich habe auch schon Kinder mit in den Urlaub genommen und kein Geld von den Eltern genommen. Wir haben uns aber auch hauptsächlich selbst verpflegt (und Nudeln sind ja wirklich günstig) und keine kostspieligen Ausflüge unternommen. Es sind also wirklich kaum zusätzliche Kosten angefallen.

Aber natürlich würde ich den Eltern auf jeden Fall Verpflegungsgeld anbieten und ich denke, da liegtst du mit deinem Vorschlag ganz gut, selbst wenn die Familie 2x pro Woche essen geht, den ein oder anderen Ausflug macht und ein bisschen Benzingeld miteingerechnet ist. Wenn natürlich ständig Essen gegangen wird, ist es zu wenig.

Etwas Taschengeld für deine Tochter ist klar, allerdings würde ich sie davon nicht ihre Pizza im Restaurant bezahlen lassen. Das klappt doch nicht, weil sowieso gemeinsam bezahlt wird und eine Tochter dann sicher eingeladen wird.

Ich finde 300 Euro nicht zu wenig, aber es ist natürlih auch vom Alter abhängig. Du hast keine Alter mit rein geschrieben. Eine 5 Jährige hat mit Sicherheit einen anderen finziellen Bedarf / Kostenaufwand als eine 16 Jährige.

Wir nehmen diesen Sommer auch eine Freundin meiner Tochter mit in den Urlaub und ich würde nicht auf die Idee kommen, von der Mutter Geld anzunehmen.

Die Idee kam von uns und das Kind ist eingeladen. Die Mutter ist alleinerziehend und ich würde sie niemals in die Verlegenheit bringen, ihr "unseren Lebensstil" aufzuzwängen. Ob wir zu dritt oder viert essen gehen finde ich nicht so dramatisch und den "Surfkurs" gibt es dann halt für beide Kinder nicht.

Die Mädels haben Spaß zusammen und auf ein paar Eintrittsgelder mehr kommt es nicht an.

Wenn Du Zweifel hast, sprich offen mit der Familie. Ich finde eh, dass es der höchste Vertrauensbeweis ist, wenn Du Dein Kind mit einer anderen Familie in Urlaub fahren lässt und da sollten solche Dinge wie das Finanzielle offen geklärt werden.

Liebe Grüße
Grizzy

würde pro Tag 35 Euro einplanen alles andere ist zu wenig, das Wasser kostet da mehr als hier und Mann braucht viel

Also, ich finde auch, dass man einfach mal "drüber reden" soll. Ich würde als "Gastgeber" selbstverständlich ablehnen, dass sich die Eltern des Kindes an Benzinkosten und Maut beteiligen. Hallo! Was ein Quatsch! Man zahlt ja nicht mehr Maut, weil man zu fünft im Auto sitzt und auch der Benzinverbrauch potenziert sich ja nicht.

Anders ist es natürlich bei einer großen Unternehmung, sagen wir Eintritt in einen Freizeitpark (meinetwegen wenn sie bei der Hinfahrt ins Gardaland gehen) oder einem größeren Tagesausflug mit nem Schiff oder so. Das würd ich einfach vorher abklären bzw. im Nachhinein dann bezahlen. Ansonsten sind die normalen Eintritte in Italien unter 18 frei (Museen, Ausgrabungen, diese Dinge).

Wenn ich ein Gastkind mitnehm (genauso wenn ich Freunde einlade), dann ist es für mich SELBSTVERSTÄNDLICH, dass sie sich NICHT an den Frühstückssemmeln oder dem Grillkotelette fürs Abendessen beteiligen. Was daheim gekocht wird, reicht doch ohnehin immer auch noch für einen mehr (bzw. kocht man für ne normale 15jährige nicht so viel dazu, die essen meist eh nicht viel). Restaurantbesuche würd ich einfach abfragen. Aber auch hier: Wir reden von Italien, da ist man bei Pizza + Getränk bei etwa 10 Euro. Und in ein Nobelrestaurant werden die mit dem 5jährigen sicher nicht ständig gehen bzw. wird sich deine Tochter wohl kaum die Fischvorspeise, dann das Saltimbocca und zum Schluss noch gemischte Nachspeisen ordern. Mit deinen 100 Euro wöchentlich kann sie da gut essen und trinken. Ich würd sie halt vorher impfen, dass in italienischen Restaurants Softdrinks sauteuer sind und du erwartest, dass sie sich ein kleines Cola/Fanta/... bestellt, wenn die Gasteltern zahlen, und nicht 3, sondern für den Durst entweder daheim noch "vortrinkt" oder halt einfach Wasser trinkt (was in Italien praktisch geschenkt ist).

Taschengeld ist sicher ne gute Idee und 100 Euro sicher gut. Dann kann sie sich mal ein Eis oder so selber kaufen. Und vielleicht gibts ja in Laufnähe einen kleinen Supermarkt, sodass sie sich durchaus ihre Lieblingsjoghurts (oder sowas halt) auch mal selber holen kann. Ich würd ihr halt schon auch nochmal verklickern, dass man auch wenn die Gasteltern noch so freundlich "such dir was aus" sagen, ein bisserl auf die Preise guckt und es nicht die Milka Schoki und der Danone Joghurt sein müssen.

  • (20) 17.03.16 - 22:21

    P.S.: Wenn die Eltern nichts nehmen (was ich verstehen würde), dann gibst du ihnen halt das nachher als Geschenk zurück. Da kannst du kreativ sein: Essensgutschein in nem schönen Restaurant, Sauna/Therme, Benzingutschein für die nächsten 1000 km (à la: ihr hattet 1000km unsere Tochter dabei, die nächsten 1000 gehen auf uns ...)

Top Diskussionen anzeigen