Rechtschutzversicherungsfrage

    • (1) 13.03.16 - 18:34

      Guten Abend,

      vielleicht weiß hier ja jemand wie das am Ende mit so ner Abrechnung läuft.

      Also: Unser Nachbar wollte uns verklagen weil ihm der Zaun nicht gefällt. Er hat gewettert und gezetert vor Gericht (nur schriftlich). Gericht hat ihm natürlich gesagt dass er erst zum Schiedsmann mit uns muß.
      Unsere Rechtschutzvers. hat uns eine Kostendeckungszusage gemacht damit uns ein Anwalt, noch außergerichtlich, vertreten darf. Der hat dann auch bei Gericht angekündigt dass er uns vertritt.

      Am Schiedstermin haben wir zugestimmt dass er den Maschendrahtzaun auf seine Kosten ersetzen darf. Er muss dann aber einen 180cm hohen Sichtschutz auf die Grenze setzen (der ist zur Zeit nur auf unserer Seite ;-) ). Wir haben auch gesagt dass jeder seine Kosten selber trägt. Also er muss den Schiedsmann bezahlen und ich habe gesagt dass das bei uns die Rechtschutz klärt. Aber nix schriftlich festgehalten. Einfach nur gesagt.

      Da wir uns ja quasi außergerichtlich geeinigt haben, wird doch unsere Rechtschutz trotzdem den Anwalt bezahlen für seine 2-3 Schreiben? Auch bei einer "Einigung"?

      Ich kann erst morgen bei der Versicherung bzw. beim Anwalt anrufen, aber es beschäftigt mich heute sehr. Im WWW steht auch ein Urteil wo drin steht dass eine Rechtschutz auch zahlen muss bei einer außergerichtlichen Einigung, wo es ja um keinen Streitwert (außer alten Zaun) ging.

      Vielleicht sind hier ja ein paar Spezis die was wissen :-)

      Dankeschön

      Nachtrag:
      Warum habt ihr einen Grenzzaun zugestimmt und ihn nicht verpflichtet den Zaun auf sein Grundstück zu setzen?

      Ist denn sichergestellt, dass er auch die zukünftigen Unterhaltskosten trägt? Wenn es dumm läuft ist das jetzt Euer beider Angelegenheit.

      • Also jetzt ist es aktuell so (sehr hässlich allerdings): auf der Grenze steht ein alter Maschendrahtzaun. Auf unserer Seite steht zur Hälfte ein Sichtschutzzaun (so 20m) und danach kommen Scheinzypressen. Hinter denen haben wir Bambusmatten angebracht weil der alte Nachbar früher die Kinder immer angestarrt hatte. Uns stört das Gesamtbild schon lange. Deswegen haben wir zugestimmt. Der Aufwand ist genauso wie jetzt auch für uns. ALle paar Jahre mal mit der Sprühpistole eine Lasur aufbringen. Da es seine rechte Seite ist und er somit Besitzer des Zaunes, muss er kaputte Hölzer irgendwann ersetzen. ABer ganz ehrlich, da würde ich mich auch nicht um 20€ streiten. Wir hatten hier echt jahrelang durch ein Mißverständnis mit ihm eine schlechte Nachbarschaft. Mit allem drum und dran (er 79Jahre alt, keine Kinder etc.... dann zog letztes Jahr eine neue Frau ein mit Kindern und Enkeln....nun ist es echt gut).

    Hallo

    Eure Rechtsschutzversicherung wird die Kosten ganz bestimmt übernehmen. Sie kommen mit eurer Einigung günstiger weg. Ein gerichtliches Verfahren im Anschluss an das Schiedsverfahren würde nochmal deutlich werden. Mach dir keine Sorgen.

    Ich arbeite beim Anwalt und hab es noch nie erlebt das nach einer Deckungszusage für das Schiedsverfahren die Kosten nicht komplett übernommen wurden.

    LG moesha1409

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