Mahnverfahren einleiten?

    • (1) 02.04.16 - 20:41

      Hallo,

      Kann ich gegen eine Privatperson ein Mahnverfahren einleiten? Handelt sich um einen Ebaykauf.

      Hab ich dadurch Chancen wieder an mein Geld zu kommen?

      Hallo,

      hat mein Neffe (er ist Jurastudent) für meinen Bruder kürzlich angeleiert.

      Der Verkäufer hat auch gleich anstandslos bezahlt, als der Gerichtsvollzieher vor der Tür stand.

      Geht sicherlich nicht immer so reibungslos, aber möglich ist es natürlich.

      GLG

      (6) 03.04.16 - 17:52

      Hallo,

      "Kann ich gegen eine Privatperson ein Mahnverfahren einleiten?"
      Ja, jeder kann ein gerichtliches Mahnverfahren gegen jeden einleiten.

      "Hab ich dadurch Chancen wieder an mein Geld zu kommen?"
      Kann man nicht pauschal beantworten.
      Manche lassen sich von einem Brief vom Gericht beeindrucken und zahlen dann, manche beeindruckt das überhaupt nicht.

      Wenn die Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen musst du eh klagen.

      Dann gibt es ja noch die Pleiteklientel von denen nichts zu holen ist, da hilft dann auch kein Mahnbescheid, kein Gerichtsvollzieher, da gibt es dann einfach kein Geld zurück.

      Ich würde es aber einfach mal mit dem Mahnbescheid probieren, sofern du auch wirklich einen Rechtsanspruch auf Rückzahlung hast.
      Den Fall hast du ja nicht geschildert, deshalb kann man es nicht beurteilen.

      Aber ein Mahnbescheid ist billig und das sollte man immer probieren.

      Gruß
      Demy

    • Ich würde das davon abhängig machen, um welchen Betrag es geht.

      Für die Kosten des Mahnverfahrens hast du in Vorleistung zu treten...und wenn beim Verkäufer nichts zu holen ist, bleibst du nicht nur auf der Summe sitzen, die du ihm überwiesen hast, sondern auch auf den Kosten für das Mahnverfahren.

      Hallo,

      habe neulich auch die Erfahrung gemacht war aber der Verkäufer , Ware verkauft und versendet es ging um einen Betrag von unter 10,-Euro !!!!

      Ware nicht angekommen

      Käuferin Anzeige bei der Polizei gemacht

      Ich mußte mich dazu äußern , habe schrieflich mich geäußert das ich die Ware versendet habe und ich auch versicherten Versand anbiete und dieses nicht gewünscht wurde....es kamm dann auch sehr schnell ein schreiben von der Staatsanwaltschaft das das vefahren eingestellt wurde.

      Lg

      • Da hast du aber Glück gehabt. Bei unversichertem Versand bist du zwar raus, wenn die Ware auf dem Postweg verloren geht, aber du musst den Nachweis erbringen können (z.B. mit einem Zeugen), dass du die Sendung aufgegeben hast...

        • (10) 07.04.16 - 07:51

          Genauer gesagt ging es mit Porto um 7,60 Euro , bei diesen Betrag wäre ich gahrnicht auf die Idee gekommen eine Anzeige zumachen , von der Polizei fanden das auch etwas lächerlich aber sie meinten sie müssen eben jede Anzeige nachgehen.

      Du hast Erfahrung mit der strafrechtlichen Seite gemacht. Nicht aber mit der zivilrechtlichen.

      Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

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