Glückseligkeit im Alltag?

Spannende Frage: Wann seid ihr richtig glücklichß
Ein Tipp vom urbia Team

    • (1) 07.04.16 - 05:57

      Hallo!

      Kennt das vielleicht noch Jemand? Seltene Momente der Glückseligkeit in Alltagssituationen?

      Bei mir passiert das alle paar Jahre mal wenn ich mich ins Bett lege. Ich spüre dann plötzlich eine so durchdringende Dankbarkeit und Freude, mich in mein geliebtes, gemütliches Bett kuscheln zu können. Mein ganzer Körper versinkt in einem Glücksgefühl. Das kann sich in der Nacht auch nochmal wiederholen.

      Das habe ich ganz selten mal nach harten Nachtdiensten gehabt und nun gelegentlich seit meiner zweiten Geburt.

      Müde und froh über mein Bett bin ich immer, wohlmöglich wie Viele es über den ersten Kaffee am Morgen sind, aber das meine ich eben nicht. Ich meine ein überragendes, spontanes Glücksgefühl, dass man auch nicht absichtlich herbeiführen kann. Es passiert hin und wieder einfach. Und ich liebe es, wenn es passiert:-)

      Kennt das noch Jemand?

      LG und eine schöne Restwoche!

      • (2) 07.04.16 - 07:09

        Ja, ich kenne dieses Gefühl aber in einem anderen Kontext. Mich überkommt das ganz selten (vielleicht so 1-2 x im Jahr) in Momenten, wenn meine Tochter gerade ganz besonders glücklich ist. Wenn sie strahlt und laut lacht, dann bekomme ich so eine innere Wärme und ein Gefühl des totalen Glücklichseins. Ich versuche immer, dieses Gefühl aktiv festzuhalten, es entschwindet aber so, wie es gekommen ist.

        Ich empfinde in diesen Momenten eine tiefe Dankbarkeit darüber, dass es uns so gut geht. Wir sind alle gesund, haben Arbeit, ich führe ein sehr zufriedenes Leben.

        LG H. #klee

      (4) 07.04.16 - 07:42

      Jaaa, das mit dem Bett kenn ich...hab ich aber jeden Abend ;-)

      LG#winke

    • ...der Augenblick, wenn die Türen des Schulbusses sich schließen und er los fährt. An Tagen, wo ich nicht arbeiten muss, habe ich dann 4 Stunden, manchmal auch 5 Stunden Zeit.

      In der Zeit kann ich ungestört: joggen, putzen, bügeln (mit TV #huepf), kochen, tefelfonieren oder was auch immer.

      Ich liebe es, wenn ich ganz alleine im Haus bin.

      • Ich glaube, du weißt nicht, was sie meint. Ich bin auch häufig glücklich. Aber es gibt ein wirklich tiefes Glücksgefühl, was mit nichts Alltäglichem zu vergleichen ist. Und das hat nichts mit dem zutun, was du jeden Tag erlebst.

    Ja, das kenne ich - obwohl dieses überragende Glücksgefühl wirklich selten ist.

    Ich kenne aber auch das Gegenteil davon - diese furchtbare, innere Traurigkeit. Zum Glück auch nur sehr selten.

    • Mit der Traurigkeit bin ich mir nicht sicher.

      Ich habe auch Momente, in denen mir schmerzlich bewusst wird, wie zerbrechlich unser Glück ist. Das fördert noch mehr die Dankbarkeit, aber es gibt auch Gedanken, die einem sofort Tränen un die Augen treiben, aber ich würde es dann nicht als so übermannend beschreiben, wie es das Glücksgefühl ist.

      LG

      • (9) 07.04.16 - 13:54

        Nein, das ist etwas anderes. Es ist genauso intensiv wie das Glücksgefühl und lähmt komplett. Oftmals kann ich das nichtmal an etwas Konkretem festmachen. Es kommt, bleibt kurz, geht weg und hinterlässt ein ungutes Gefühl. Am nächsten Tag ist dann wieder alles in Ordnung.

        LG

Hallo

Ja das kenne ich.
Kommt sogar etwas öfter vor.

Zb wenn ich morgens mit meinem Kaffee in den Sonnenaufgang schaue, die Vögel zwitschern, langsam alles anfängt zu blühen und ansonsten alles still ist, weil noch alle schlafen.

Dann bin unglaublich glücklich und dankbar für diesen Anblick.

Manchmal habe ich das auch, wenn ich ganz früh morgens schon mit den Hunden im Wald spazieren gehe.
Meist wird dieses tiefe Gefühl in mir von besonders schönen "Anblicken" ausgelöst. (Rehe / Hasen im Sonnenaufgang auf einer Lichtung Zb. Oder eine ruhige blühende Landschaft)

LG

  • (11) 07.04.16 - 19:00

    Hallo!

    Genau in solchen Momenten habe ich das auch manchmal.

    Ich gehe jeden Sonntag morgen mit meinem Mann und unserem Hund in den Wald, ca- 1 bis 2 Stunden steigen wir dort auf einen Hügel/kleinen Berg und schauen von oben ins Tal hinab. Danach gehen wir heim und frühstücken mit Brötchen und Rührei.

    Ab dem Moment, wo ich oben auf der Hütte bin, bis zu dem Moment, wo wir unser Frühstück fertig haben, bin ich manchmal richtig geflutet von Dankbarkeit und Glück.

    Sonnenaufgang/Hasen/Rehe oder besonders schön bemooste Steine können das auch bei mir auslösen.

    Liebe Grüße

(12) 07.04.16 - 08:50

Toller Thread!!

Ich kenne das und ich habe sogar schon versucht, eine Glücksformel für mich herauszufinden, indem ich "analysiert" habe, aus welchen Faktoren die Situationen bestanden, in denen mich dieses Glücksgefühl überkommen hat. Ich dachte, wenn ich die Faktoren kenne, kann ich solche Momente vielleicht herbeiführen.
Gutes Essen, Muße, eine oder mehrere geliebte Personen um mich herum sind zumindest häufig in solchen Situationen dabei. Aber auch alleine erlebe ich solche Momente.

Und ich glaube, dass dieses Glück, das einen in solchen Situationen so ganz durchdringt, zumindest bei mir ein tief empfundenes Gefühl der Dankbarkeit ist.

Eine Situation, in der ich dieses Gefühl hatte, war z.B. ein früher Morgen in einem Urlaub in der Toscana auf einem abgelegenen Gehöft. Ich war sehr früh wach, bin alleine raus, habe mir vom Pfirsichbaum einen reifen, süßen Pfirsich gepflückt, mich auf die noch warmen Stufen zu unserem Appartment gesetzt und den Pfirsich gegessen und dabei beobachtet wie die Sonne über der Toscana aufgeht.

Ich brauche aber nicht immer so großes Kino: Manchmal überkommt mich das Gefühl auch beim Gemüseschnibbeln in der Küche, wenn ich dabei rausgucke und sehe, wie mein Kind draußen mit nem Freund tobt und der Mann im Garten rumwerkelt und ich weiß, dass wir gleich alle zusammen was Leckeres essen werden und es einfach urgemütlich sein wird.

Ich glaube, auch wenn man solche Momente vielleicht nie bewusst herbeiführen kann, kann man durch das Trainieren der momentan viel zitierten Achtsamkeit und durch das bewusste Üben von Dankbarkeit viel tun, dass sie häufiger auftreten, bzw. ein tief empfundenes Glück zur Hintergrundmusik des Lebens wird. Vielleicht meinte Buddha das mit Erleuchtung??

Ich wünsche euch einen glücklichen Tag!!

Die Alltagsprinzessin

>> Seltene Momente der Glückseligkeit in Alltagssituationen <<

Ich habe diese Momente überraschenderweise nicht nur selten und auch nicht nur ein- /zweimal im Jahr, sondern sehr häufig. Oft sind es kleine Situationen wie z.B. mit einem sehr aufgeweckten (gesunden) Kind im Sonnenschein draußen. Oder aber während der Ausführung meines Hobbys, das ich einfach nur liebe!

Mich überkommen diese Glücksgefühle aber vielleicht auch nur deswegen so häufig, weil ich mir sehr häufig dessen bewusst bin wie gut es uns geht und anzuerkennen, wie wertvoll Gesundheit ist.

  • Was du beschreibst, kenne ich auch. Aber für mich ist das noch etwas anderes.

    Mir ist auch sehr oft bewusst, wie wahnsinnig glücklich wir uns schätzen können über unser Leben. Gesundheit, ausreichend "Wohlstand" für ein ziemlich sorgloses Leben, Freiheit, Familie...

    LG

Hallo,

ja, das kenne ich. :-)

Gestern abend hatte ich so einen Moment. Ich war mit meinen Kindern auf dem Weg in die Pizzeria. Sie waren ausgelassen, freuten sich auf die Pizza und rannten kichernd vor mir her den Bürgersteig lang. Ich liebe es, sie in solchen Situationen zu beobachten. Das passiert nicht so oft (meistens hat mir mindestens einer von beiden etwas gaaaaanz dringendes zu erzählen) und WENN es passiert, erlebe ich mitunter das, was Du beschreibst.

Manchmal habe ich dieses Gefühl auch bei der Arbeit. Dann nämlich, wenn ich nach langer mühsamer Grübelei plötzlich in so einen Flow gerate, dass die Ideen nur so auf mich einprasseln und ich sie gar nicht alle schnell genug geordnet aufschreiben kann. Das ist für einen Moment dann wie Fliegen. :-)

Großes Glückseligkeitspotential liegt auch im ersten Schluck Kaffee am Morgen, wenn ich es geschafft habe, vor allen anderen aufzustehen und ganz allein damit bin.

Viele Grüße!

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