wurde verklagt ...

    • (1) 15.04.16 - 11:37

      Hallo,

      ich beschreibe mal ganz kurz die Situation. Aber erstmal vorweg ... ich schreibe mit dem Account von meinem Mann.

      Also folgendes. Ich habe eine 14-jährige Tochter, die ich mit in die Ehe gebracht habe. Der KV möchte keinen Kontakt zu seinem Kind. Unterhalt bekam ich nur gering und seit Januar gar nicht mehr. Nun meinte er, mich verklagen zu müssen, dass meine Unterhaltsurkunde auf 0 abgeändert werden müsste und die aufgelaufenen Unterhaltsschulden auch nullen zu müssen. Er hat mit seinem Anwalt Antrag auf Prozesskostenhilfe gestellt um das durchzusetzen.

      So, nun war ich auch beim Anwalt, und habe heute vom Gericht Post bekommen, dass seine PKH abgelehnt wurde. Mein Anwalt meinte, wir warten jetzt mal ab, ob er seine Klage zurückzieht ... Jetzt meine Frage, würdet ihr ihn jetzt einfach gehen lassen oder wenn er seine Klage zurückzieht ihn selber verklagen ?

      Ach ja, wäre vielleicht wichtig zu erwähnen, dass er mittlerweile 3 Kinder von 3 Frauen hat ... Bei keinem zahlt er zur Zeit, weil er ja nur einen Job hat mit 35 Stunden in der Woche ... Mein Anwalt meinte, er kann dazu gezwungen werden, sich zusätzlich einen 450 Euro Job zu suchen, um den Unterhalt abzudecken ...

      Bin auf eure Meinungen gespannt ....

      • Warum und für was willst du ihn denn dann verklagen? Einfach als Rache?
        Wenn ich das richtig verstehe hast du einen Titel (wenn du von Unterhaltsurkunde sprichst)?
        Warum willst du auf erneute Feststellung des Unterhalts klagen? Er hat 3 Kinder von 3 Frauen und zahlt nicht bzw ist höchstwahrscheinlich gar nicht leistungsfähig bzw Mangelfall... eventuell bekommst du dann einen neuen Titel mit geringerem Unterhalt den du auch nur nicht bekommst und dann per Pfändung etc. erkämpfen musst.

        Na klar kann der Richter ihm auftragen einen Nebenjob zu nehmen aber erzwingen lässt sich das nicht. Schlimmstenfalls wird der Unterhalt mit einem fiktiven Einkommen aus der Erwerbsobliegenheit berechnet. Es laufen dann noch mehr Unterhaltsschulden auf aber erhalten wirst du dadurch auch nichts wenn er bisher auch nicht zahlt.

        Aufgrund des Titels kannst du ja auch jetzt bereits Unterhalt pfänden lassen wenn denn etwas zu holen ist...dazu musst du ja nicht neu klagen...

        Ob eine Klage deinerseits da mehr Druck zur Zahlung aufbaut bezweifele ich...

        Hallo..ich würde ihn auf alle Fälle auf Unterhalt verklagen.

        Der vermehrt sich ungehindert und trägt keine Konsequenzen davon.

        Grundsätzlich musst du das ja selber entscheiden..

        Familiensachen sind ja leider nicht durch die Rechtschutz abgedeckt und somit trägt man die Kosten selber. Das habe ich am eigenen Leib erfahren und alles eingestellt.

        Es scheint mehr als aussichtslos bei dem KV und bei mir war es auch so. Heute ist mein Sohn 20, wir haben zum Glück den Unterhaltsvorschuss bekommen (6 Jahre) und danach habe ich es finanziell allein stemmen müssen. Die Männer kennen ihre Rechte i.d.R. und warum sich das Leben schwer machen. Deine Tochter hat ja anhand der Urkunde die Möglichkeit selber noch zu klagen, wenn sie volljährig ist.

        Nur aus Rache? Empfehle ich nicht, zu nervenzermürbend!

        Alles Gute!

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