Unvernünftiges Schlafverhalten

    • (1) 17.04.16 - 08:23

      Hallo,

      seit ich mich zurückerinnern kann, habe ich Schlafstörungen. Als Kind und Jugendliche konnte ich stundenlang nicht einschlafen, geschweigedenn durchschlafen.

      Als Erwachsene hauptsächlich nicht durchschlafen, geplagt von vielen Toilettengängen besonders in der ersten Nachthälfte, sodass der Tiefschlaf gestört war. Schichtarbeit tat ihr übriges.

      Oft lag ich nachts auch stundenlang wach, bevor ich wieder einschlief. Wenn man schließend zeitig raus muss, ist das fast ein Genickbruch.

      Mit meiner ersten Tochter und der nicht mehr ausgeübten Schichtarbeit verbesserte sich einiges. Ich kann schneller einschlafen, schlafe länger am Stück, Blase hält besser. Die Wachphasen nachts blieben oft, teilweise drei wache Stunden.

      Nun mit der zweiten Tochter muss ich nachts zwischen 3 und 4 zur Flasche raus. Oft bin ich dann fit, lege mich aber trotzdem wieder hin, irgendwann werde ich auch wieder müde, um dann 30-60min zu schlafen, teilweise öfter unterbrochen durch die Mädels. Um 7 Uhr ist idR die "Ruhe" vorbei.

      Morgens bin ich dann oft total vermatscht. Es käme mir aber nie in den Sinn, dermaßen früh aufzustehen und wach zu bleiben. Es sei denn, ein früher Termin steht an, dann bleibe ich schonmal wach um alles fertig zu kriegen.

      Kennt ihr das? Gibt es tatsächlich Menschen, die dann wach bleiben und aufstehen?

      LG

      • (2) 17.04.16 - 08:34

        Ich hab nur leichte Schlafstörungen und selbst das macht mich manchmal fertig. Ich weiß gar nicht wie du das aushältst. Hast du mal versucht dir ärztliche Hilfe zu suchen?
        Wenn nicht würde ich dir dringend dazu raten.

        • Für mich ist das ja mehr oder weniger normal. Vorm Frühdienst war das schrecklich, wenn man nicht einschläft, es wird immer später, bis 2:00 usw und der Wecker geht noch vor 5:00.

          Dann hatte ich ein Schlafseminar besucht, das half, weil ich einfach wusste, wie die Schlafphasen ablaufen. Da hab ich mir mental keinen Druck mehr gemacht. Seitdem ich nicht mehr ständig zu Toilettengängen raus muss, ist es nochmal besser.

          Ich bin ja tagsüber nicht wirklich übermüdet. Ich liege nur so gern und will nicht in der Nacht aufstehen. Das gezwungene Aufstehen morgens vor "meiner" Zeit ist schrecklich, aber im Laufe des Tages gehts.

          Das Problem ist bestimmt, dass ich nachts dann einfach zu fit bin. Aber später ins Bett will ich wg der Kids nicht. Ab 2020 wirds bestimmt besser;-)

          LG

      (4) 17.04.16 - 09:08

      >> Kennt ihr das? Gibt es tatsächlich Menschen, die dann wach bleiben und aufstehen? <<

      Ja, ich.
      Ich habe mir das tatsächlich in der Babyzeit meiner Jungs angewöhnt. Wie Deine Tochter brauchten sie zwischen 3 und 4 Uhr einen Snack und um 06.00 waren sie dann endgültig wach. Irgendwann bin ich dann gleich wachgeblieben und habe die 2 Stunden Ruhe genossen: Nur ich und mein Kaffee. Sehr entspannend!
      Und auch nach 11 Jahren habe ich den Rhytmus beibehalten - was sehr angenehm ist, weil ich an 3 Tagen pro Woche um 6.00 Uhr anfange zu arbeiten. Mein Mann zeigt mir nach 11 Jahren immer noch einen Vogel, hat aber deutlich mehr Schlaf- und Aufstehprobleme als ich (er muss an zwei Tagen die Woche um 6.00 im Büro sein).

      Grüsse
      BiDi

      • (5) 17.04.16 - 09:54

        Respekt...

        Aber vermutlich ist es echt vernünftiger. Auf wieviele Stunden Schlaf kommst du dann?

        Ich kanns ja mal testen;-)

        LG

        • (6) 17.04.16 - 11:48

          Ich bin so um 21.30 / 22.00 Uhr im Bett, schlafe prompt ein und durch. Also ca. 6,5 Stunden Schlaf, das passt schon.

          Du musst hartnäckig sein beim Testen. In den ersten Tagen ist es sehr gewöhnungsbedürftig. Geht vermutlich auch nur, wenn man von Haus aus keine ausgesprochene Nachteule ist.

          Grüsse
          BiDi

          • (7) 17.04.16 - 12:43

            Danke,

            eigentlich reicht das ja auch. Wenn die Nacht soweit störungsfrei ist, komme ich auch auf 5-6 Stunden bis zur Flasche, das reicht ja auch, um fit zu sein.

            Mal sehen, ob ich mich zum Selbstexperiment durchringen kann. Auf jeden Fall könnte ich so ein paar Sachen schaffen, die sonst vernachlässigt werden.

            LG

    (8) 17.04.16 - 13:34

    Ich könnte es nicht und mir würde es auch nicht gut tun. Früher, als die Kinder schlechter geschlafen haben, hatte ich oft nur 2-3 Stundne Schlaf pro Nacht und das hat mich echt fertig gemacht. Da brauchte ich mindestens nochmals gegen morgen 30 Minuten Schlaf, um den Tag durchzustehen.

    Die Schlafmenge, die der Körper braucht, ist ja bei jedem Menschen unterschiedlich. Ich brauche viel Schlaf, um mich ausreichend zu erholen. Unter 7 Stunden sind auf Dauer eine Katastrophe, da breche ich im Laufe des Vormittags irgendwann zusammen (im Wahrsten Sinne des Wortes, ist schon öfters vorgekommen). 8-9 Stunden sind mein Optimum, dafür gehe ich in besonders anstrengenden Lebensphasen aber auch durchaus um 21 Uhr ins Bett.

    Eigentlich bin ich ja eine Nachteule, spät ins Bett und morgens lange schlafen. Leider kann ich diesen Rhythmus durch Kinder und Arbeit nicht haben, also muss ich mich anpassen.

    Wenn ich nachts wach liege, lese ich ein langweiliges Buch. Davon werde ich wieder müde. Oder wenn das auch nicht funktioniert, dann mache ich wirklich 1-2 Stunden was fertig, muss mich dann aber in den frühen Morgenstundne nochmal kurz hinlegen.

    Mein Schlafoptimum sähe folgerndermaßen aus: mind. 5 std, aber nicht mehr als 8 - sonst bin ich auch nicht zu gebrauchen.

    Die Realität: unter der Woche ca. 22:30 zu Bett, Wecker geht um 5:45 - dazwischen mind. 2x wach mit Klogang. :-[
    Am Wochenende ca.1:00 zu Bett - bis ca. 9-10 Uhr, dazwischen auch 2-3 mal wach mit Klogang.

    Absolut durchschlafen kann ich nur, wenn ich ganz alleine schlafe, keiner mit im Raum ist - weil ich schon wach werde, wenn eine Fluse vom Schrank fällt - und wenn ich wach werde, dann muß ich auch aufs Klo.

    Das nächtliche Pinkeln kann aber auch andere Ursache haben. Blutzucker und Herz bei dir ok?

    LG
    Merline

    • (10) 18.04.16 - 14:03

      Danke!

      Die Ursache ist/war irgendwann bekannt. Bei mir waren es Verklebungen, die erst der Osteopat entschärfen konnte. Aber erst durch Ernährungsumstellung konnte ich das dauerhaft verbessern.

      Heute ist die Blase auch kein Problem mehr, sondern das fremdbestimmte Wachsein.

      Über die Flusen musste ich lachen. So ging es mir auch, nachdem ich mich wg lauter Nachbarn an Ohrstöpsel gewöhnt hatte. Mein Mann hat zudem das Darth-Vader-Gedenk-Atmen drauf.

      Mit der ersten Tochter mussten die Ohrstöpsel natürlich weg. Das war eine harte Zeit. Mittlerweile gehts.

      LG

Wenn ich 5 Stunden am Stück geschlafen habe bin ich topfit. :-) Leider hat meine kleine Tochter was dagegen und ich komme auf keine 2h am Stück seit einem halben Jahr. Es wird bestimmt bald besser. :-) Mein Freund hingegen braucht das doppelte an Schlaf. Er fragt mich immer wie ich das mache.

(14) 18.04.16 - 17:46

hier, ich ;-)

um 7 ist tatsächlich für mich ausgeschlafen.

seit der geburt meiner tochter vor 4,5 jahren bin ich allerspätestens aufgestanden, wenn sie wach war. kurz nach der geburt saß ich sogar geduscht und angezogen im wohnzimmer und harrte der dinge, die da kommen, aber es passierte nix, madame schlief...

ich habe mich auch während der ez kein einziges mal, gut vllt war es einmal ;-), mittags oder nachmittags mit hingelegt, dass würde ich auch heute nicht, denn die zeit wäre mir zu schade.

ABER: ich habe auch extreme schlafstörungen. ich schlafe genau 1 h, meist von 22-23 uhr, dann wache ich auf und zwar im rhythmus von 20-30 minuten und laufe rum. das geht so bis 3 Uhr früh, dann falle ich leider ins koma, dann klingelt der wecker 5.30.

und dann geht's wieder los am nächsten abend.

ich bin aber tags auch nicht todmüde, nur manchmal bisschen durch. ich habe auch schon medikamente genommen, mein ha hat mir mirtazapin verschrieben, aber das hatte zur folge, dass ich zwar immer noch und genauso viel rumlaufe, mich nur noch weniger steuern kann und regelrecht verwirrt war. habe es dann wieder abgesetzt.

was man da machen kann weiß ich nicht, alle naturheilmittel helfen nicht und es wird mit den jahren auch immer schlimmer.

LG

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