Bücher die einen nicht loslassen

    • (1) 04.05.16 - 00:22

      Guten Abend!
      Meine Frage geht an alle die gerne lesen:
      Kennt ihr diese (tiefgründigen) Bücher die einen fesseln, die man nicht weg legen will & auch wenn man es fertig gelesen hat kann man es nicht vergessen.

      Weil einen das Buch zum nachdenken angeregt hat, weil man sich mit der Geschichte/Personen identifizieren kann, weil die Handlung einen mitnimmt,..
      Irgendwie hört es sich echt blöd an und ich bin mir nicht sicher wie ich es richtig ausdrücken kann aber ich hoffe ihr versteht was ich meine!
      Ich lese total gerne und bin auf der suche nach genau solchen Büchern.
      Was könnt ihr empfehlen, welches Buch hat euch nie wirklich los gelassen?

      GLG :-)

      • Hallo,

        ich verstehe, was du meinst. Ich erinnere mich an zwei Bücher, die mich emotional einfach sehr mitgenommen haben.

        Mitten ins Gesicht von Kluun. Ich werde es vermutlich nie wieder lesen, weil ich so dermaßen gebeutelt war danach, aber es eines der ganz wenigen Bücher, das ich nicht entsorgen kann.

        Die Frau des Zeitreisenden von Aufrey Niffenegger. Das habe ich schon mehrfach gelesen. Jedes Nal sind die Emotionen gleich intensiv wie beim ersten Lesen. Ein Buch von der ich mir wünschte, es würde nicht enden.

        Welche sind es denn bei dir?

        LG

        • "Mitten ins Gesicht", welches hier gleich mehrere genannt haben, scheint der Roman zu sein, dessen Verfilmung ich mal gesehen habe:

          https://www.youtube.com/watch?v=pOCaiL-rGuI

          Dieser Film hat mich damals furchtbar mitgenommen. Ich habe Rotz und Wasser geheult, habe das Verhalten des Ehemannes nicht in meinen Kopf bekommen und noch lange mit meiner Schwester darüber geredet...
          Nee, ich glaub, das Buch les ich nicht, sowas brauch ich nicht nochmal... ;-)

          • Ohne den Link jetzt gesehen zu haben, kann ich sagen, dass im Buch mehr die Krankheitsgeschichte der Frau im Vordergrund steht.

            Aber auch ich habe das letzte Drittel des Buches durchgehend richtig heftig geheult und geschluchzt, aber wegen der Frau. Der Mann fügte sich in die Handlung ein.

            Ich frage mich, ob der Film das so herausarbeiten konnte. Ist ja meißtens leider nicht so gelungen. Auch das andere von mir genannte Buch wurde verfilmt. Der Film kann leider gar nichts;-)

            Grüßle

            • Hallo, ich habe beides, das Buch gelesen und dann den Film gesehen. Hätte ich das Buch vorher nicht gelesen, hätte mir der Film bestimmt gefallen, so war er, naja, okay, aber längst nicht so intensiv wie das Buch. Gerade das letzte Drittel, der Abschied, das Zelebrieren und Feiern, der Abschied vom Kind... Dieser Teil kam im Film viel viel zu kurz und das war für mich das Berührendste am Buch. Also hast Du nichts verpasst ;-)

              LG Dani

      Das Lied Eis und Feuer

      von George R. R. Martin

    • Hallo, schöne Umfrage :-) Wie bei meiner Vorschreiberin hat mich das Buch '"Mitten ins Gesicht" extrem mitgenommen und lange nach dem Lesen beschäftigt. Ähnlich ging es mir mit "Die Wand" von Marlen Haushofer. Ich habe weder davor noch danach ein Buch gelesen, welches mit derart in seinen Bann gezogen hat, ich hatte das Gefühl mittendrin zu sein, das gleiche zu sehen, zu hören, zu riechen wie die Protagonistin. Allerdings ist das ein Buch, das polarisiert, ich habe es schon oft verliehen, aber viele haben gesagt, sie konnten es entweder gar nicht lesen, weil sie es so be- und erdrückend empfanden oder sie fanden es schlichtweg blöd. Ich empfehle es trotzdem immer wieder, da es meine ganz eigene Hitliste der Lieblingsbücher mit großem Abstand anführt :-)
      LG Dani

      • #winke Die Wand ein unglaubliches Buch...

        Ich fand das auch extrem gut.

        Ansonsten kann ich noch empfehlen:
        - Emma Donoghue "Raum"
        - Das Schicksal ist ein mieser Verräter
        - all diese verdammt perfekten Tage
        - englischer Harem

        Das sind so meine Bücher mit denen ich mich wirklich lange beschäftigt habe.
        Mitten ins Gesicht schau ich mir gleich mal an.

        Gruß Anja

    Hallo,

    schöne Umfrage :-)

    Bei mir ist es das Buch "Die Brüder Löwenherz" von Astrid Lindgren. Ich habe es in verschiedenen Alterstufen und Lebenslagen gelesen und auch andere Bücher gingen mir schon nah und haben mich lange beschäftigt. Jedoch hat mich nie jemand so mitgenommen wie die Brüder Löwenherz.

    Ich finde Jugendbücher allgemein sehr spannend und interessant. Einfach, weil man die Leserschaft anders fesseln und an sich binden muss als es bei Büchern für Erwachsene ist. Wo es bei uns Erwachsenen oft eine Routine ist, dass man sich abends im Bett noch ein Buch schnappt und etwas liest, muss man bei Kindern und Jugendlichen die Leselust ja erst noch wecken.

    Viele Grüße,
    lilavogel

    Hallo,

    dieses Gefühl hatte ich bei 2 historischen Romanen:

    "Im Labyrinth der Fugger" von Rebecca Abe

    und

    "Die schöne Philippine Welserin" von Brigitte Riebe

    GLG

    Huhu,

    ich habe schon viele, viele Bücher gelesen. Da waren gute, schlechte, äußerst anspruchsvolle, kitschige, klassische, unkonventionelle, spannende, langweilige, rührseelige, anstrengende, gruselige, haarsträubende und lustige, lehrreiche und kurzweilige.

    Aber wenn ich gefragt werde welches Buch mich nicht loslässt dann schießt mir sofort ein Titel durch den Kopf.....

    Fynn :"Hallo Mister Gott, hier spricht Anna"

    Es ist unendlich viele Jahre her das ich es gelesen habe, ein kleines Jugendbuch, aber es hat sich wirklich eingeprägt und ich könnte sofort wieder losheulen wenn ich ans Ende denke.

    "Wetten, dass mich Mister Gott dafür in sein Himmel reinlässt?" - 'Anna'

    Lg

    Andrea

    (12) 04.05.16 - 09:37

    Hallo,

    für mich war es auf jeden Fall auch dieses hier:
    - die Frau des Zeitreisenden von Audrey Niffenegger und
    - Siddhartha von Hermann Hesse

    LG

    Mein absolutes Lieblingsbuch von Alex Haley "Roots" - absolut fesselnd und empfehlenswert. Man leidet richtig mit...

    P.S. Ich liebe dich
    von Cecelia Ahern.

    Hat mich vor Jahren sehr mitgenommen.

    Hier werden irgendwie nur so traurige Bücher genannt.
    "Mitten ins Gesicht" und "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" haben mich als Filme so übel runtergezogen, belastet und mich in einen Heulkrampf ausarten lassen, dass ich die nicht noch als Bücher mir antun kann.

    Gibt es nicht auch atemberaubend schöne Geschichten ohne so traurige Wendungen und vielleicht sogar mit einem Happy End?
    Ich glaube ich brauche eher sowas...

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