Was tut ihr gegen schlechte Laune?

    • (1) 20.05.16 - 19:16

      guten abend zusammen!

      nehmen wir an, ihr habt schlechte laune. also nicht nur eine stunde, in der man aus dem fenster schaut und den regen doof findet, sondern so eine woche, in der man das gefühl hat, emotional im tal zu sitzen und die gute-laune-berge sind ja soooo weit weg #schwitz

      (und nein, bevor das nun thema werden sollte, ich bin nicht depressiv)

      jedenfalls läuft hier manches aktuell etwas unrund, was mich, sagen wir, unzufrieden macht. allerdings ist das meiste unabänderbar (ich weiß, natürlich ist alles änderbar, aber die umstände wären für den zweifelhaften erfolg zu groß) und ich bräuchte dringend ideen, wie ich meine innere #sonne wieder hervorlocken kann.

      also, was tut ihr, wenn es euch mal ein paar tage nicht gut geht? habt ihr ein besonderes hobby, welches euch wieder glücklich stimmt? habt ihr tips und tricks, wie ich innerlich wieder ausgeglichener und zuversichtlicher werden kann? wo liegt eure gute-laune-reserve vergraben und wie grabt ihr sie aus?

      #danke für eure ideen :-) und liebe grüße
      hopsi, vielleicht einfach nur schwangerschaftsbedingt leicht irritiert + die weltbesten 2 1/2

      • Oh, das kenne ich auch. Manchmal ist echt der Wurm drin. Beruflich blöd, privat blöd, alles blöd.

        Mir hilft da immer viel Bewegung. Draußen sein. Gerne bei Regen, Nebel, Sturm. Ich schnapp mir dann meinen Hund und laufe durch den Teutoburger Wald. Gerade wenn es so richtig ungemütlich ist, ziehe ich meine Wetterkleidung an und los geht's. Kann ich schlecht beschreiben, aber in der Natur - und besonders bei rauem Wetter - kann ich super abschalten und mich auspowern. Dann komme ich zu mir und kann wieder klare Gedanken fassen.

        Wenn ich private Baustellen habe - z. B. mit meinen pubertierenden Teenes - dann muss ich erst Abstand gewinnen (durch Hundegassi) und dann reden. Ich kann nichts auf die lange Bank schieben.

        Bei Dir sieht es aber ganz nach einem Schwangerschaftstief aus, was wohl jede werdende Mama mal hatte. Besonders, wenn man schon zwei Unterhaltungskünstler zuhause hat. Das wird auch wieder besser.

        Evtl. muntert Dich auch ein Austausch mit anderen werdenden Mamas mit mehreren Kinder auf?

        Alles Gute.

        • #danke für deine Antwort. Ich denke, es frustriert mich langsam, dass mir immer noch laufend übel ist. Hab ich Hunger ist mir schlecht, hab ich gegessen, ist mir davon flau, so komme ich kaum raus. Das ist sehr untypisch für mich, die sonst viel zu Fuß unterwegs ist :-(

          Andere Mamis haben das noch schlimmer gemacht, denn zum einen kam das persönliche Elend der anderen noch oben drauf und zum anderen werde ich nun auch noch bemitleidet. Wenn man weiß, dass man guten Grund hat, sich schlecht zu fühlen. Geht es einem dann auch nicht unbedingt besser #schwitz

          Aber morgen schubse ich mich mal wieder in den Wald. Du hast recht, die frische Luft wird mir gut tun.

          Liebe Grüße

          Hopsi

      Hallo

      meine Laune ist heute schlecht.

      O.K. es ist der erste Tag, trotzdem versuche ich dagegen anzugehen.
      Erstmal gibt es nachher ein tolles Essen.Dann sehen wir weiter.
      Ändert sich nichts, werde ich mich lesend zurückziehen.
      Zum Glück hat mein Mann morgen früh eine Verabredung.
      Vorsichtshalber habe ich vorhin mal kurz meine Jüngste informiert.Mein Mann hat es sowie so schon gemerkt.
      Für gewöhnlich hält die schlechte Laune bei mir nicht lange an.
      Ich rede mit einer Freundin, geh zum Sport oder versuche mich durch einen lustigen Film abzulenken.
      Dummerweise kündigen sich bei mir Migräne Anfälle , oft durch schlechte Laune und Gereiztheit, an.
      Morgen soll es sehr schön werden.#sonne

      Eine Woche ist halt schon lang.
      Versuche dich mit irgendetwas ( was dir Spaß macht ) zu belohnen und nicht zu viel zu grübeln.:-)
      Schwangerschaftshormone machen auch nicht gerade ausgeglichener.;-)

      "Am Ende wird alles gut.Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende." ( Filmzitat )

      #blume

      L.G.

      • #danke ihr habt schon recht. Es wird die Kombination aus ungünstigen Umständen, anderen Umständen ;-) und fehlender Bewegung an der frischen Luft sein. Ich fühle mich hält mehr krank als schwanger und das ist nicht unbedingt ein stimmungsaufheller.

        Gerade hat mein Mann die Spätschicht bei unserer kurzen übernommen (nach ê Stunden Mittagsschlaf ist Madame nun wach) und ich belohne mich mit einem schönen Hörbuch, einer Massage mit toll riechenden Öl und der Gewissheit, dass ich gerade nicht aufstehen !uss, wenn eines der Kinder kräht.

        Liebe Grüße

        Hopsi

    ich halte es wie die Userin, die dir zu erst geantwortet hat. Raus mit den Hunden, durch den Wald, wenn schlechtes Wetter ist, um so besser:-)
    Schlecht zu beschreiben, aber es tut so der maßen gut, zu laufen, die frische Luft zu atmen, zu sehen, wie sich die Hunde freuen. Da wird die Laune fast automatisch wieder gut

    • >Schlecht zu beschreiben, aber es tut so der maßen gut, zu laufen, die frische Luft zu atmen, zu sehen, wie sich die Hunde freuen. Da wird die Laune fast automatisch wieder gut<

      Ja, ne? Ist das nicht toll?

      Verstehen aber nicht alle. Hundemenschen meistens schon, aber Tiernichtbesitzer fragen sich manchmal schon, ob ich noch alle Pfannen auf dem Dach habe, wenn ich sage, dass ich am liebsten bei Usselwetter draußen bin.

      Aber für mich gibt es keine bessere Medizin. Allerdings ist mein Hund (oder generell ein Tier) für mich schon immer ein Seelentröster gewesen. Weil sie so schlicht und unverfälscht sind. Versteht auch nicht jeder, Du aber bestimmt schon.

      LG

Sport (Je nach Laune sanft oder energetisch), Schlaf, Milch, meine Hängematte, Tiere streicheln, bewusst lachen (oder etwas lustiges lesen/ sehen), Tanzen, Duschen, etwas produktives machen (Stricken, Waschen, Arbeit)...

Wenn mir im Körper unwohl ist, dann ausgiebig pflegen, quasi Spa im eigenen Bad und - ich Zuhause viel nackt, sich hinlegen oder setzen und selbst anfassen. Nicht zwingend meditieren, aber bei Bauchkrämpfen durch z.B. die Periode massiere ich auch meinen Unterleib oder halte die Hände dort und atme ruhig ein und aus, ähnlich Meditation.

Übelkeit habe ich selten, aber kann nachvollziehen, dass es mühsam ist. Dann tendiere ich eher zum Duschen, viel trinken, frische Luft und Tiere und nicht zuviel schlafen/ herumliegen. (Wegen den fahlen Geschmack im Mund.)

Ich weiß, das ist jetzt ein Klischee, aber ist halt so: Meine Gute-Laune-Reserve liegt im Kühlschrank. Nennt sich Lindt. Lindor. Weiß. #hicks

Wenn das nicht hilft - es muss aber schon viel passieren, dass es so weit kommt - schnappe ich mir mein Lieblingsbuch und verzieh mich ins Schlafzimmer. Die Schokolade nehme ich auch noch mit. Sicher ist sicher.

1. in den Garten auf die Bank, meinen Mann vorher darum bitten, mir da einen Kaffee hinaus zu bringen. Dasitzen, Kaffee schlürfen, ein Bein auf den Mann gelegt, in den Garten geschaut, erkannt, wie gut es mir doch geht - schon macht sich Zuversicht, Dankbarkeit und Ausgeglichenheit breit.

2. mich in die Radklamotten werfen, das Rad aus der Garage holen, Getränk nicht vergessen (sonst bleibt es später bei der schlechten Laune...), ab aufs Rad und los geht es. Ausdauernd fahren, gern sehr anstrengend, dann gleiten die Gedanken weg von den düsteren Dingen und konzentrieren sich aufs Atmen und Fahren allein - nach wenigen Kilometern werden die ersten Glückshormone freigesetzt.

3. in den Wald gehen, wandern, bergauf und ergab (hier ist es ein wenig hügelig, im Ruhrgebiet), irgendwo oben innehalten und die Aussicht wirken lassen.

4. mich ins Auto setzen, mit meinem Mann, ans Meer fahren. Das Meer ist wie eine Mutter für mich, wie Heimat.

  • hach, langsam krieg ich fernweh... ja, einfach mal wieder ins auto setzen und ab ans meer, das wäre was #verliebt wenn da nicht zwei kleinkinder und ein berufstätiger göttergatte wären... aber der tag wird auch wieder kommen, allerdings vermutlich erst dann, wenn ich nicht mehr aus dem offenen fenster kübeln könnte #schein

    der "wie gut ich es doch habe"-moment will sich bei mir allerdings nicht einstellen, vielleicht auch, weil ich keinen garten habe und der balkon, auf den ich mich noch setzen könnte, nur noch eine frage der zeit ist, bis man ihn mir unterm hintern wegreißt #schmoll

    aber es geht gleich zum einkaufen und danach mit mann und kids in den wald (trotz ruhrgebiet aber irgendwie sehr unhügelig). vielleicht pustet mir das mal wieder das hirn etwas frei.

    liebe grüße
    hopsi

    • Echt, unhügelig? Bist du dir sicher, dass du im Ruhrgebiet bist? ;-)

      Nein, ernsthaft, atme ein und atme aus, alles geht weiter, vorbei, wird besser und wieder schlechter, manchmal hilft mir einfach auch, zu erkennen, dass vieles nicht in meiner Hand liegt, ich ein Sandkorn bin und alles seinen Weg geht.

      Klingt blöd, aber manchmal macht das etwas gelassener. Zu wissen, ich kann es gerade nicht ändern, also ist es wie es ist.

      L G

      White

      • das gefühl, was ich gerade am wenigsten ertragen kann ist das, dass ich meine situation nicht beeinflussen kann #schwitz im endeffekt wird es stimmen, aktuell kann ich nur wenig tun, aber genau da liegt leider mein problem. irgendwie habe ich das gefühl, ich müsste viel mehr tun als ich kann und überhaupt #schmoll manchmal ist es einfach alles nicht so stimmig wie ich es gern hätte.

        und ja, ich kann praktisch aus dem fenster vom ruhrgebiet ins münsterland gucken, aber ich bin auf der "richtigen" seite ;-) ich bin dementsprechend aber schon ein stückchen weg von den hügellastigen städten wie essen und co. das nehme ich in kauf, dafür haben wir hier parkplätze ;-)

        liebe grüße
        hopsi, versucht, sich ein wenig in ihr schicksal zu ergeben - wenigstens vorübergehend

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