Was ist nur los mit euch? Vergesst ihr eure Vorbildfunktion?!

Hallo liebe Urbianer (das klingt wie eine Sekte, aber egal)

Mir ist in der letzten Zeit einiges aufgefallen, was mir Nackenschmerzen vom Kopfschütteln bereitet .....

Ein Kind wird nicht versetzt, die Lehrer haben vorher das Gespräch gesucht, und da wird Klage erhoben.

Auf dem Schulhof spielen zwei Kinder, eines wird geschubbst - es wird geraten, das Kind bei der Polizei wegen Körperverletzung anzuzeigen

.... und so weiter.

Viele solcher Fälle, immer mehr, immer krasser.

Warum?

Was leben wir da unseren Kindern vor? Was zeigen wir ihnen mit unserem Verhalten?

Gleich Anwalt, Polizei, Klage.

Früher gab es das nicht.

Regelmäßig haben wir als Kinder uns gerauft, na und?

Sind wir deswegen jetzt psychopathische Serienkiller geworden?

Es gab auch mal ein Fünfer - sind eure Eltern dann zum Lehrer und haben ihm mit Anwalt gedroht?

Nein, es gab Hausarrest, damit man mehr lernt.

Im Kindergarten haben wir auch mal gehauen. Dann wurden wir abgemahnt, die Erzieher haben es unseren Eltern erzählt und dann gabs zu Hause nochmal ein Gespräch.

Ich kenne keine Eltern, die dann der Erzieherin vorgeworfen haben, sie hätte ihren Job verfehlt ......

und so weiter .....

So lernten wir, dass WIR selber für unser Tun und Handeln verantwortlich sind und dass WIR die Konsequenzen zu tragen haben.

Und heute? Dauernd werden die Kinder in den Himmel hochgelobt. Gibt es Ausrutscher, sind die Lehrer einfach nur unfähig und die Erzieher machen ihren Job nicht richtig.

Nie liegt es an den Eltern und schon garnicht an dem tollen hochbegabten Wunderkind!

Es sind immer die anderen schuldig für das Versagen an einem selbst oder am Kind, und wenn die anderen nicht schuld sind, so offensichtlich das auch ist, dann wird der Anwalt schon dafür sorgen, dass sie doch schuld sind.

Was war, wenn wir mal richtig frech waren, vielleicht mal respektlos im Eifer des Gefechts? Dann gabs eins auf den Popo oder man musste einen Tag im Zimmer bleiben.

Heute? Da wird dem Kind, welches Blödsinn angestellt hat, maximal noch in einer Stimmlage bestehend aus zwölfundzwanzig verschiedene Tonlagen vorgesäuselt : "Nein Jeremy-Pascal, das darfst du aber nicht. Du bist doch ein lieber Junge, sowas darfst du nicht machen ..... komm, ich kauf dir ein Eis!"

Super.

Und die Kinder .... sind heute freiwillig den ganzen Tag in der Bude.

Wo sieht man noch schöne Strassenmalereien mit Kreide?

Wie denn auch, wenn die Autos fahren wir die Irren

Wo sieht man noch Spielplätze voller Kinder?

Wie denn auch, denn Kinderlärm als Belästigung gilt, welche einen sogar die Miete mindern lassen darf.

Wo sieht man noch Baumhäuser?

Wie denn auch, wenn der Raum für Kinder immer mehr zugebaut wird, um überteuerte Luxuswohnungen für kinderlose Karrierepaare zu bauen.

Versteht ihr, was ich meine?

Es wird eine neue Generation Mensch herangezogen, die mir Angst macht.

Verweichlicht. Lebensfremd.

Wenn ich daran denke, dass Jeremy-Pascal sich mal irgendwann im Job behaupten soll ...?

Welche Karriere ist denn da vorprogramiert ..... Wobei ..... vielleicht hat er ja Glück und sein Chef stammt auch aus dieser Generation.

"Aber Herr Jeremy-Pascal, was haben sie sich dabei gedacht?"
..... "Nichts. Ich habe das Denken mit 10 Jahren verlernt, weil ich mir mein Gehirn mit Dauerberieselung durch Tablet, Smartphone,Fernseher und Co total zu Brei zermatscht habe und froh bin, dass es mir noch immer sagt, dass ich atmen muss und wann ich auf Klo gehen muss!" .....

"Herr Jeremy - Pascal, das ist garnicht schlimm.Morgen klappt das vielleicht ja besser. Hier ein paar Euros, machen sie Feierabend für heute und kaufen sich ein Eis!"

...... Oh man ..... ich werde auswandern! Das Elend möchte ich nicht mit ansehen.

Hallo,

ehrlich gesagt,klingt in meinen Augen dein Beitrag so was von verweichlicht und lebensfremd.

Was für eine Dramaqueen.

Im realen Leben umgebe ich mich zum Glück nicht mit solchen fleisch gewordenen Klagemauern.

Auswandern? Gute Idee ! Weg laufen, war schon immer die Lösung.

Fragt sich ob jemand, der wegen so was schon rum winselt, irgendwo in der Welt erfolgreich sein kann....was bist du denn für ein Jahrgang, das du überhaupt mitreden kannst, das früher alles besser war ?

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

SOKRATES um 468 v.Chr.

Hallo,

den Sokrates zitiere ich auch immer, wenn mir jemand mit dem Früher-war-alles-besser-spruch kommt. Meine Eltern möchte ich nicht als Vorbild hinstellen, die wurden aber in der Hitlerjugend zu der Willenskraft gedrillt, mit der sie nach dem Krieg das Land wieder aufgebaut haben.

Fakt ist, dass sich jede Generation sich in dem Umfeld durchzusetzen lernt, in dem sie aufgewachsen ist, und in jeder Generation haben die Eltern versucht, ihre Kinder so gut wie möglich auf das künftige Leben vorzubereiten. Dass die Jugend heutzutage verweichlicht ist, halte ich für übertrieben, sie hat sicherlich andere Stärken und Schwächen als die Jugend der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts. Ob die Fähigkeit, ein Baumhaus zu bauen, im Leben wichtiger ist als die Fähigkeit, ein Handy einzurichten, wage ich aber zu bezweifeln. Vieles "früher" besser gewesen sein soll, ist auch ein Mythos, oder wie ein Zeitgenosse einmal sagte: "ich wunderes mich immer wieder wie aus einer beschissenen Gegenwart eine glorreiche Vergangenheit wird."

Vielleicht verachten unsere Kinder oder Enkelkinder einmal dafür, dass wir die "tolle DDR" für ein tolles Auto oder einen großen Fernseher "weggeworfen" haben .....

LG

-------ch werde auswandern! Das Elend möchte ich nicht mit ansehen. ---

Wohin denn? Wo ist denn alles besser?

Ja, früher war alles besser ...... das erzählt jede Generation. Und Serienkiller gab es auch schon vor 100 Jahren.
Bekloppte gibts auch schon immer......., Nur bekommt man das heute mehr mit, weil sie alle im Internet schreiben.

Als ich noch Kind war habe ich gar keine Möglichkeit gehabt zu beobachten wie es in anderen Familien läuft. Woher weißt du denn dass früher keine Eltern mit den Lehrern diskutiert haben? Bin mir sicher das war früher ebenso häufig wie heute.

Die Zeit schreitet halt vorran und auf der Strasse mit Kreise malen Kinder ab einem gewissen Alter halt nicht mehr. Und 50 Jahre vor deiner Kindheit haben die Kinder noch Holzreifen mit einem Stock getrieben die Strasse runterrollen lassen. Keiner hat da zu "Deiner" Zeit gejammert warum das nun kein Kind mehr macht, sondern warum diese statt dessen mit Kreide auf der Strasse malen.
Noch einige Jahre vor deiner Schulzeit haben die Kinder mit dem Rohstock was auf die Finger bekommen wenn sie in der Schule unartig waren.
Kinderlärm ist nunmal lästig, ich habe selber zwei Kinder und lebe in einer Siedlung mit vielen Kindern, einer davon schreit stundenlang "Wihuuuuwihuuuuwihuuuu" und brettert mit Plastikrädern die Strasse lang. DAS NERVT...aber nicht das Kind, sondern die Eltern die auf der anderen Hausseite die Ruhe genießen während die Nachbarschaft sich ins Haus zurückziehen muss.

Will sagen, nicht die Kinder nerven sondern UNSERE Generation Eltern die den Kindern nicht ein klein wenig Rücksichtsnahme beibringt. Meine Kinder zum Beispiel rennen nicht schreiend die Strasse auf und ab, sie wissen dass wir hier nicht alleine leben,.

Anderes Thema....früher hatte man kein Internet...hätte man vor 30 Jahren schon Internetforen gehabt, dann hätten unsere Eltern da auch schon ihr Leid geklagt. Du darfst auch nicht vergessen dass diejenigen bei denen alles rund läuft nicht schreiben. Somit liest man immer nur das Gejammer und meint, dass die ganze Welt nur am jammern ist.

Wander aus, am besten in die Wüste;-)

Übrigens, wenn es Dich beruhigt: bei uns in der Straße malen die Kinder ständig auf der Straße und spielen auf der Straße Fußball, wenn ein Auto kommt, gehen sie auf die Seite.

Noch nicht einmal mittelmäßig ...

Weißt du, als ich Kind war hat sich niemand dafür interessiert dass ich von einer schweren Alkoholikerin groß gezogen wurde, daheim verkloppt und misshandelt wurde und oft hungrig durch die Gegend lief weils nichts zu essen gab im heimischen Brotschrank.

Als ich Kind war, hat mein Grundschullehrer mir seinen Schlüsselbund an den Kopf geworfen und mir schmerzhaft die Ohren verdreht weil ich im Unterricht nicht aufmerksam war. Dabei war ich nur müde weil ich bis spät nachts vor verschlossener Türe hockte und niemand mein Klopfen hörte.

Als ich Kind war gab es keinen Schulverein der irgendwie geholfen hätte, mal an einer der Klassenfahrten teilzunehmen die für mich unerschwinglich waren.

Als ich Kind war, sind Schüler den Lehrern oft komplett ausgeliefert gewesen weil die Lehrer halt "immer Recht" hatten.

Als ich Kind war, hat Titus aus der Neunten von uns Fünftklässlern regelmäßig unser gesammeltes Pfandgeld erpresst...weil kein Erwachsener hingeschaut hat.

Als ich Kind war hab ich mir mit sechs Jahren das Becken gebroche weil ich ein Baumhaus gebaut habe hne davon was zu verstehen...Bücher aus der Bibliothek konnte ich nicht ausleihen ohne Ausleihausweis und Internet um mal eben zu googlen worauf man achten muss, gab es noch nicht.

Ob früher alles besser war oder nicht...auch eine Frage der Perspektive.

Ich bin immer erschüttert, wenn ich von deiner Kindheit lese :-(

Schön, dass du es geschafft hast und deinen Kindern ganz was anderes vorlebst! Großes Respekt!

LG,
Natalia

Von dem Beckenbruch abgesehen, haben Ähnliches fast alle Kinder meiner Generation erlebt. Lehrer, die Mädels an den Haaren gerissen haben, Lehrer, die mit Bambusstöcken einem auf die Hände geschlagen haben usw. Und das Jugendamt war lediglich ein Droh-Argument, geholfen hätte es einem eh nicht.
Prügelnde Eltern und vieles andere kennen etliche meiner Schulfreunde wie ich auch. Es war eben so und die Nachbarn schauten auch weg. Aber wir haben alle miteinander unsere Kinder anders aufgezogen. Deswegen unterstütze ich die These auch nicht, dass geschlagene Kinder auch schlagende Eltern werden.
Viele Kinder machte dieses Aufwachsen auch ungeheuer wütend und sehr durchsetzungsfähig, mich auch. Ich hab schon mit 10 einen Schulkameraden, der mich laufend verarschte, in die blecherne Mülltonne gesteckt und so lange von außen draufgeschlagen, bis ihm drinnen die Ohren wegfielen. #schein Über meine anschließende Strafe schweige ich lieber :-) aber - ich hatte Ruhe vor dem Kerl. Half mehr als ein tiefenpsychologisches Gespräch. Heute ist der Betreffende Inhaber einer Firma und wir grinsen über das Ganze bei Treffen heute noch. Muss nicht immer alles lebenslange pathologisch auffallende Folgen haben.
LG Moni

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Aha...ist das so?

Vielleicht änderst du mal deinen Fokus, dann mußt du nicht auswandern.

Man findet was man sucht.

Ich selber habe Kinder die unterschiedlicher nicht sein können und die haben Lehrer die so unterschiedlich zu meinen Kindern "passen".
Bei den Lehrern meiner "Grundschüler" kann ich mich gepflegt rausnehmen.
Wir kennen ihre "Marschrichtung" und sie haben unsere Unterstützung.
Dennoch sind sie Menschen und ihnen unterlaufen Fehler, weil sie eben nicht immer alles sehen können, weil ihnen auch manches an Information fehlt um sich ein Bild zu machen.
(gerade am Anfang)
Da muss man kommunizieren können, gerade dann wenn man Kinder hat die zu Hause nichts erzählen und wenn das Kind fast so weit ist "in den Brunnen zu fallen"
oder wenn es zu Hause "Bauchweh" oder schlaflos ist....

IUnsere Lehrer bitten ganz klar um Anrufe unsererseits, damit eben nicht irgendwelcher Frust entstehen kann, der bei einer kurzen Anfrage ganz schnell beseitigt werden könnte.

Ich persönlich kenne die Kinder die du beschreibst, aber auch die die du nicht beschreibst und ganz ehrlich ....die Kinder die du beschreibst hat es schon immer gegeben. Nur wurden sie aus anderen Gründen (als PC usw) so unselbständig.
Früher nannten wir sie Muttersöhnchen.....

Also keine Angst ich kenne Kinder denen ich bedenkenlos die Zukunft in die Hände legen kann, und hier sind sicher auch User(innen ) dabei die auch solche Kinder kennen.

Mußt also keine Angst haben :-)

LG
Karna

Ein ähnlicher Sermon ist vor 20 Jahren schon als Matritzenabzug durch die Bundeswehr gegeistert, lediglich ohne "tablet und Smartphone". Da waren noch der Gameboy und der Fernseher die Bösen:-p Dieses Rundschreiben hab ich damals schon weggeschmissen.
Kenne ja Deine Bekannten nicht aber bei meinen geht es nicht so zu.
Gruß Moni

PS: Und Typen, die man mit dem Tempo verscheuchen kann, gab und gibt es zu allen Zeiten.

Naja, siehst du das nicht ein bisschen schwarz und weiß? Früher war eine vollkommen andere Zeit. Vom Verkehr über die Erziehung bis hin zur Technologie.
Früher waren viele Eltern nicht so liebevoll wie heute und genau deshalb gab es diese Strafen und Klapse. Da wurde sich nicht ins Kind hineingefühlt.

Ich meine aber auch nicht, dass man das Kind in den Himmel loben sollte. Es muss ein vernünftiger Mittelweg gefunden werden.
Unsere Tochter kennt Grenzen und bekommt auch Ärger, trotzdem werden wir uns um sie kümmern wenn sie Probleme hat (schlechte Erzieher, Mobbing, Probleme mit Lehrern). Und ja, zur Not auch mit Polizei und Anwalt. Dafür sind die doch da!
Nie würde ich mein Kind alleine lassen, wenn es Angst vor einem Mitschüler hat! Du findest das okay? Würdest deinem Kind sagen "Pech gehabt, kümmer dich"?

Ich finde unsere heutige Zeit hat der von früher einiges vorraus.
Es kann nicht mehr auf Straßen gemalt werden, dann malt man halt auf dem Hof. Bäume zum klettern? Gibt es in unerem Kindergarten extra dafür.
Auf deine Vorurteile gegenüber dem Internet und dessen Möglichkeiten möchte ich nicht eingehen, da habe ich einfach eine ganz andere Einstellung dazu.

Ja,ja, die Jugend von heute- die beschäftigt uns schon seit Menschheitsgedenken- schon lange vor dem hier zitierten Sokrates, gab es genau das gleiche gejammere
http://www.bildungswissenschaftler.de/5000-jahre-kritik-an-jugendlichen-eine-sichere-konstante-in-der-gesellschaft-und-arbeitswelt/

Sueddeutscher hat ja sehr eindrücklich geschildert, was "früher" auch so alles war und uns hart wie Krupp-Stahl gemacht hat.

... und dass Kinder anderen Kindern mit Absicht so weh tun können, ohne dass etwas passiert....Dein Post ist nur zum Teil akzeptabel. Das Kind, welches auf dem Schulhof gestolpert ist, ich habe es so verstanden, daß es Absicht war und NIEMAND tut meinem Kind mit Absicht so weh, daß es sich verletzt! Ich kenne das im Übrigen so auch nicht.
Die neue Generation Mensch gibt es bereits einige Zeit. Kleine, verzogene Mistkröten, die bis zum Vorschulalter gestillt werden, Windel tragen und abolut keinen Respekt vor Mensch oder Tier haben.
Kinder, die durch das Gymnasium geprügelt werden und später in der Chefetage sitzen und keinen Plan von nichts haben #schwitz Ist bereits schon Tatsache, alles schon erlebt.

LG

HI

sicherlich ist nicht alles schwarz/weiß und verteufeln sollte man diese Generation auch nicht.

Früher war nicht alles besser und es wird auch heute nicht alles besser.
Die Erziehungsmethoden verändern sich halt.

Nur ich stimme zu, das viele schwieriger geworden ist.

Eltern zu sagen "hi, Dein 8 jähriger ist gestern ohne Licht im Dunkeln auf der Straße mit dem Rad gefahren" ist kaum noch möglich, um nicht selbst einen Anschiss zu riskieren.
Hätte in meiner Kindheit meine Eltern so etwas erfahren, sorry, da gäb es lange Ohren und wir hätten es nicht mehr gewagt, uns daneben zu benehmen.

Sicherlich ist es mit der heutigen Art von Mobbing, etc. wichtig, das sich Eltern einmischen, das sie erfahren was los ist und dementsprechend reagieren.
Aber auch hier gibt es Eltern, die sich in der Schule für jeden Pups beschweren, was es für die Lehrer nicht leicht macht, eine Respektsperson zu bleiben. Viele Lehrer mutieren oftmals zu Hampelmänner, weil sie irgendwann keine Lust mehr haben, wegen Pillepalle angerufen zu werden.

Aber was ich heute auf dem Pausenhof erlebe " Ihr Junge hat mein Mädchen unsittlich berührt"...weil er beim Fangenspielen das Mädchen an der Brust getroffen hat.....
Mit solchen Lappalien muss man sich selber als Elternteil herum ärgern.

Aber die Erziehung ist genauso unterschiedlich wie die Generationen.....

Heute ist es einfach ein andere Miteinander

lg
Lisa

<<< ich werde auswandern! Das Elend möchte ich nicht mit ansehen. >>>

Tschüssi !

jede Brut wird schlimmer :-) Sagte mal ein alter Bekannter. Er kennt sich aus;-)

Ich sehe das gar nicht so wie du. Ich weiß nicht wo du wohnst, aber bei uns läuft das scheinbar anders, als bei euch. In der Klasse meines Sohnes tragen die Kinder bis auf kleine Ausnahmen die Verantwortung für ihr Handeln. Ich habe noch nie miterlebt, dass der Lehrerin die Schuld an schlechten Noten gegeben wurde. Das gibt es sicherlich, aber ich erinnere mich an die 90er in denen ich zur Grundschule ging. Da gab es eine Handvoll... ich nenne sie mal "schickimicki-Kinder" deren Eltern sowohl sich selbst, als auch ihre Kinder für die Krone der Schöpung hielten. Die riefen damals wegen jedem kleinen Pups die Klassenlehrerin an, machten Termine mit dem Rektor aus und ließen sich auf Elternabenden ewig lang über das schlechte Verhalten anderer Kinder und der Lehrer aus. Das gab es da schon. In der Schulzeit meiner Mutter gab es sowas nicht. Da wurden die Kinder auber auch mit dem Rohstock geschlagen oder mit dem großen Schlüsselbund beworfen. Dass das nicht gut ist, da müssen wir uns nicht drüber unterhalten, oder?

Bei uns bauen die Kinder auch noch Baumhäuser. Hier werden Staudämme gebaut und Buden im Wald. Der Spielplatz um die Ecke ist so voll, dass ich ab nachmittags etliche Kinder spielen höre. Bis zum frühen Abend schallt hier Kindergeschrei und Lachen rüber. Da beschwert sich keiner. In unserer Straße wird auch noch Kreide gemalt. Einige Autos rasen auch hier lang, aber auch das gab es in meiner Kindheit ebenso.

Unsere Nachbarin beschwert sich regelmäßig über die Kreidebilder auf der Straße. Ich ignoriere das. Soll sie doch meckern. Als ich Kind war hatten wir Nachbarn die uns den Ball geklaut haben, damit wir nicht Fußball spielen. War ihnen zu laut. Meine Mutter wurde als Kind von den Nachbarn an den Ohren gezogen, wenn sie zu laut gespielt hat.

Sicher gibt es viele Kinder zu lasch erzogen werden. Es gibt aber auch sehr viele Kinder, die viel zu streng behandelt werden. Ich finde nicht, dass man sein Kind schlagen sollte, wenn es respektlos oder frech war. Auch keinen Klaps auf den Popo. In solchen Momenten sind wir nämlich erst recht schlechte Vorbilder, um mal auf deine Überschrift einzugehen. Ich bringe meinem Sohn nicht bei, dass man Konflikte mit Klapsen oder Schlägen löst. Ich will ihn auch nicht anschreien wie eine Irre, nur weil es dem ein oder anderen nicht passt, wenn ich ihn in ruhigem Ton zurecht weise. Trotzdem werde ich häufiger laut,als mir lieb ist. Aber wenn es sich vermeiden lässt, rede ich in ruhigem Ton mit ihm. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Gebrüll ihn eh nicht erreicht. Er merkt sich dann gar nicht, warum ich wütend, sauer, enttäuscht etc bin.

Der Mensch neigt dazu die Vergangenheit durch die rosarote Brille zu betrachten. Das heißt aber nicht, dass früher alles besser war. Es gab immer Rüpel, es gab immer schlecht erzogene Kinder. Es gab immer Eltern die sich und ihre Familie für den Nabel der Welt hielten. Das wird es auch immer geben. Deswegen werden die nächsten Generationen trotzdem nicht untergehen. Ich wette, in 20 oder 30 Jahren beschwert sich Jeremy-Pascal über die "Jugend von Heute" die sich gar nicht mehr benehmen kann und total falsch erzogen wird.

>> Ich wette, in 20 oder 30 Jahren beschwert sich Jeremy-Pascal über die "Jugend von Heute" die sich gar nicht mehr benehmen kann und total falsch erzogen wird.<<

wird genau so sein. Blos welche Namen diese Jugend dann trägt, das lässt sich heut noch nicht ab sehen#rofl

Jeremy-Jason-Pascal, Jensibel (bestehend aus den Elternnamen Jens und Isabel) und Loredana-Jane-Rose...es tendiert also zu Dreifachnahmen, der Doppelname ist dann ausgestorben #cool

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Ach, so aus der Perspektive der Lehrerin mache ich mir da nicht so viel Sorgen wie du:
Ich finde die aktuell heranwachsene Generation ganz in Ordnung. Verweichlicht finde ich sie so gar nicht. Im Gegenteil: fast alle jobben nebenher und machen sich durchaus Sorgen, wie es für sie nach der Schule weitergehen soll.

Und Eltern hatten schon immer einen Knall. Heute haben sie nur andere Möglichkeiten.

Sie machen sich halt in der Regel Sorgen um ihre Kinder und wollen deren bestes und vergessen dabei manchmal, dass wir als Lehrer das in der Regel auch wollen.

Zum Thema Hochbegabung fiel mir jener schöne Test ein, den ich so manch übermütigerem Elternteil gerne an die Hand geben würde:
http://www.titanic-magazin.de/news/titanic-schnelltest-fuer-eltern-7310/

Für ADHS sollte es den auch geben. Die meisten sind halt einfach normale Kinder und Jugendliche....

#winke Die Alltagsprinzessin

Das ist ja ein toller Link :-)

Danke dafür!

LG,
Natalia

Naja,

der größte Unsinn von AHDS kommt doch eher von Erzieher und Lehrer.

Wenn besonders Jungs nicht ruhig und so sind wie Mädchen, werden die Eltern doch gleich informiert, ob das Kind nicht zum Facharzt muss.

Komisch, ich höre und lese immer nur "ich wurde angesprochen, mein Kind hätte...."#rofl

LG
Lisa

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Du malst alles sehr schwarz.
Vielleicht solltest du mal mehr für dich tun.

Oder in die Welt gehen und schauen, was es alles Positives gibt, auch und grade im Gegensatz zu früher, das scheint für dich ja wichtig zu sein.

Do leeve Jott.

#augen

Hallo
Ich denke schon das es Punkte gibt die sich "verschlimmert" haben, aber das ist immer und überall so. Nicht nur in dieser Generation.
Einen Auswanderungstipp habe ich noch für die: das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Wenns ganz toll läuft wird einem ein Kind das draußen spielt (während man im Haus ist) entzogen, nur mal um ein Beispiel zu nennen.
Ich denke in Deutschland haben wir es doch ganz gut..

LG

Danke für diesen Beitrag!

Wenn ich die Azubis von heute sehe (Handel) dann sind die heute mal locker 5 Jahre älter als zu meiner Zeit, sie sind sich zu fein für alles und regelrecht rotzig statt Respekt zu zeigen!

Hakt man mal nach, zeigt sich das mit 22 Jahren keine Waschmaschine bedient werden kann und kochen macht ebenfalls die Mama. Die wenigsten stehen auf eigenen Beinen und finanzieren sich selbst.

Mutti macht das ja alles.

Das Problem sind tatsächlich die Eltern! Der Nachwuchs wird in Watte gepackt und der Lebensweg geebnet.

Am Ende kommt heraus das jeder von diesen Kindern auch als Erwachsener noch meint er sei das Zentrum des Universums und alle Welt müsste sich um ihn drehen.

Kurzum - herangezüchtete Narzissen

Ich mag Narzissen... :-)

>>Mutti macht das ja alles.<<

ach, du, Hotel Mama gabs schon immer.
Und es gab schon immer Nesthocker und Nestflüchter. Ich denke, daran hat sich nichts geändert

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Was soll das sein?

Eine unglückliche Variante des unsäglichen 70/80 er Jahre angelehnten Textes, der vor einiger Zeit hier durch Netz stöberte?

man kann sich auch einfach als ewig gestrig äußern und kleingeistig.