Alarmgerät für Senioren, wo?

    • (1) 14.06.16 - 01:09

      Hallo,

      es geht um meinen Opa, der schwer an COPD erkrankt ist. Wenn meine Oma nun mal eine Stunde auf eine Geburtstagsfeier geht, ruft er ständig an und fragt wann sie wieder kommt. Er hat Angst, alleine zu sterben/ersticken.
      Wir brauchen ein Gerät, welches er bei sich haben/tragen kann und im Notfall auf eine Taste drücken kann, welche bei einem Gegenstück (das dann meine Oma bei sich hätte) einen Ton auslöst. Das würde ihm Sicherheit vermitteln und meiner Oma ein kleines bisschen Freiheit schenken. Ich habe solche Notfallarmbänder im Internet gefunden, leider nur mit einer Reichweite von 30m. Das reicht nicht aus in diesem Fall, es geht hier um Entfernungen von rund 4 oder 5 Kilometer.

      Wer kann mir sagen, wo ich ein passendes Gerät ergattern kann? Ich werde leider nicht fündig.

      Liebe Grüße und danke für die Mithilfe!

      • Es gibt Seniorenhandies, die mit einem Knopfdruck mit jemandem verbinden, der vorher eingespeichert wird. Also kein normales wählen nötig, nur ein Knopfdruck.

        Sieh mal nach bei google o.ä. unter Seniorenhandy.

        Gruß Bernd

        Hallo,
        man kann einen Hausnotruf auch so einrichten, dass per Knopfdruck eine bestimmte Telefonnummer/Handynummer gewählt wird. Wenn deine Oma ein Handy hat oder ihr eins für sie kauft, wäre das eine Möglichkeit. Bei uns bieten das die Malteser, die Johaniter oder das Rote Kreuz an.
        LG
        Steffi

      Hi...

      funkfinger in allen Ehren, ich vermute dass er diesen aber dann auch genauso nutzen würde wie das Telefon und Oma dann mehr Angst hat dass es gleich ernst ist, als wenn er anruft.

      Ich würde aber auf jeden Fall so ein Teil anschaffen, denn auch wenn Oma bei ihm ist und ein Notfall eintritt wird das Ding sehr hilfreich sein. Es wird bei manchen Geräten sofort eine Verbindung hergestellt zur telefonzentrale des Anbieters und es ist ein Fachmann dran der durch gezielte Fragen entscheiden kann ob direkt ein rtw geschickt wird.

      Damit Oma aber nun mal richtig entspannt einen Nachmittag woanders verbringen kann würde ich dafür sorgen dass jemand anderes einfach in der Zeit den Opa betreut. Wie wäre es da mit dir? Wenn ihr nicht allzu weit voneinander wohnt bleibst du halt ein paar Stunden beim Opa oder ein anderer Verwandter. So ist Opa nicht allein und Oma weiß dass er betreut ist und kann sich mal entspannen.

      Mona

      Meine Großeltern sind beide mit Handys ausgestattet und tragen die immer bei sich - das ist auch wirklich gut so... Dazu in Schnellwahl die wichtigen Telefonnummern einprogrammiert und ich kann ruhiger schlafen... Pieper gibt es ja auch noch, auch wenn die inzwischen selten geworden sind...

      Prinzipiell finde ich aber einen Hausruf auch ein gutes System. Es kommt ja ein bisschen auf den Opa bzw die Oma an wie er so mit Technik klarkommt. Ich würde auch fragen, wie und wann der Opa den Knopf drücken würde...

      Eine weitere Lösung wäre halt, wenn die Oma weggehen will, dass sich jemand um den Opa kümmert...

      Hallo,

      selbst wenn ihr die richtige Lösung für den Funkfinger oder Notfallknopf gefunden habt: Die Großmutter wird nie auch nur mal eine Stunde irgendwo Ruhe haben. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass man das aber auch mal braucht.

      Unser Opa hat entsprechend seiner Krankheiten eine Pflegestufe und wir können über einen Pflegedienst nicht nur Körperpflegeeinheiten buchen, sondern auch Betreuungsleistungen. Wenn wir also mal abends oder nachmittags weg möchten, dann kommt nach Absprache eine Dame vom Pflegedienst, die mit ihm TV schaut oder mit ihm im Garten sitzt. Solche Leistungen kann man auch ohne Pflegestufe buchen, man zahlt dann einen festen Stundensatz.

      Ich kann auch nur jedem raten, der Senioren in der Familie hat und merkt, dass langsam etwas mehr Hilfe und Unterstützung beim Alltag benötigt wird, mit einem Pflegedienst Kontakt aufzunehmen. Hier wird man gut und kompetent beraten, was das Beantragen von Pflegestufen, Verhinderungspflege und sonstigen Leistungen angeht. Und es geht wirklich um viel mehr als die Körperpflege, zum Beispiel kann ein Pflegedienst auch bei Arztbesuchen oder beim Einkauf als Unterstützung begleiten oder auch mal Autofahrten übernehmen. Für uns sind das alles enorme Erleichterungen im Alltag!

      Viele Grüße,
      lilavogel

      Hallo!

      Da gibt es verschiedene Anbieter.
      Das hab ich auf die Schnelle gefunden, hier kannst du relativ genau angeben, was du brauchst und bekommst dann verschiedene Angebote.
      Aber ob Euch das hilft?

      Habt Ihr denn eine Pflegestufe beantragt? Evt. solltet ihr für solche Fälle eher eine Art "Gelegenheitspfleger" engagieren. Das dürfte selbst bei Pflegestufe 1 übers Pflegegeld finanzierbar sein. Wie vor mir schon gesagt wurde: Die Oma braucht auch mal Abstand ohne sich um den Opa sorgen zu müssen.

      LG

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