Jugendlicher wurde geboxt und vom Fahrrad geschubst

    • (1) 02.07.16 - 18:14

      Hallo,

      wie oben geschrieben, wurde mein Sohn von einem Mann geboxt und vom Fahrrad geschubst.

      Alles jetzt zu schreiben, wäre einfach zu viel, nur, der Mann hat mehrere Kinder angegriffen, es gibt einige Erwachsene Zeugen, die auch die Polizei angerufen haben.

      Der Mann ist dann geflüchtet, in seinem Auto #augen, sprich das Kennzeichen und auch er wurden von den Erwachsenen fotografiert und die Daten wurden an die Polizei weitergegeben.

      Die Polizei hat von Amts wegen eine Anzeige gestellt.

      Kann mir jemand sagen, wie es nun weiter geht?

      Viele GRü

      • Hallo dream,

        da schon Anzeige erstattet wurde gehe ich davon aus das die bekannten Zeugen und auch der Beschuldigte Vorladungen bekommen werden. Die Polizei wird Beweisen sammeln, Zeugen und den Beschuldigten dazu befragen. Wenn das alles abgeschlossen ist wird die Akte zur Staatsanwaltschaft gehen. Die Staatsanwaltschaft entscheidet ob Anklage erhoben wird oder nicht.

        MfG blaue-Rose

        Hallo,

        wenn du selber noch keinen Strafantrag ( Anzeige ist vollkommen sinnfrei) gestellt hast, würde ich das unverzüglich nachholen.

        LG

        Hallo,

        ich schließe mich kawatina an: Du solltest zur Polizei gehen und Strafantrag stellen. Wir selbst befinden uns gerade in einer ähnlichen Situation, nur dass es sich bei den Angreifern meines Sohnes um mutmaßlich strafunmündige Personen handelte.

        Der Polizist, der alles aufgenommen hat, sagte, wir bekämen demnächst Post, unser Sohn würde zur Vernehmung geladen, zu der wir ihn begleiten müssten, da Kinder nicht allein vernommen werden dürften.

        Desweiteren meldete sich direkt am nächsten Morgen (vielleicht 12 Stunden nachdem wir auf der Wache waren) die Kripo bei uns, man wolle unseren Sohn in der Schule aufsuchen und befragen, dafür bräuchten sie mein Einverständnis (merke: Befragung ist nicht Vernehmung).

        Außerdem wurde uns dringend geraten, das Kind im Krankenhaus durchchecken zu lassen, was wir getan haben.

        Für unseren Sohn war es wichtig, dass wir gemeinsam mit ihm bei der Polizeit waren, dass er selbst erzählen konnte, was ihm passiert ist und dass er Ratschläge an die Hand bekommen hat, wie man sich in solchen Fällen verhalten kann.
        Außerdem haben die eine Opferberatung für Kinder und Jugendliche, was ja unter Umständen auch nicht verkehrt sein kann. Könnte mir vorstellen, dass Dein Sohn nun etwas durch den Wind ist.

        MEINER blickt jedenfalls komplett anders in die Welt nach diesem Vorfall.

        Alles gute.

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