Umstieg von Diesel zum Benziner

    • (1) 30.07.16 - 20:32

      Hallo Leute!

      Ich brauche mal ganz dringend eure Meinungen... ich habe jetzt seit einer Woche den Führerschein (bin aber schon 23 Jahre alt).

      Eigentlich wollte ich diesen nie machen, weil ich auch als Beifahrer eher der ängstliche Typ bin.

      Nun, gelernt habe ich in der reinsten Bonzenschüssel, alles war da, einparkhilfe, alles.

      Mein Auto hat leider garnichts, kein ABS keine Servolenkung. GARNICHTS. Ein stink normales Auto. :( eigentlich wollte ich abends üben, wo alles dunkel und nichts los ist... nun hat mich heute aber mein Freund überredet zu fahren, viel mehr, er hat sich auf den Beifahrer Sitz gehockt und gesagt DU FÄHRST.... war vielleicht nicht schlecht weil ich eher so der Typ bin der sonst überhaupt nie wieder fährt und ab dem 01.09 muss ich regelmäßig jeden Tag 30 Minuten in die Arbeit fahren. *HEUL*

      Fahren an sich tu ich super gerne nur das mit dem Anfahren hab ich absolut nicht drauf... mein Fahrschulwagen lies sich super nur mit Kupplung anfahren, sogar so schnell, dass ich meist die erste war die von der Kreuzung weg war... :(

      Mein Freund ist ein super ungeduldiger Mensch, wobei ich ihn wirklich in Schutz nehmen muss, in all unseren Jahren hat er sich wirklich geändert und verbessert... er ist noch immer nicht ganz einfach aber er macht sich.

      So nun wieder zum fahren heute, ich bin natürlich direkt im Urlaubsverkehr gelandet! :(

      Anfahren anhalten anfahren anhalten, er ist mir nicht einmal abgeschmiert aber einmal bin ich voll peinlich mit quietschenden Reifen losgefahren weil ich einfach nicht schnalle wie ich anfahren soll! Er hat mir das ganze einmal gesagt Gas und Kupplung das wars.

      Im Stop und Go bin ich also immer wie ein Kanickel hinter den anderen her gehoppelt mit meinem Auto. Das war mir so verdammt peinlich.

      Als ich mein Ziel endlich gesehen habe wo wir angekommen sind habe ich mich nicht getraut einzuparken wie in der Fahrschule weil ich keine ahnung habe wie ich das ohne Servolenkung hinkriegen soll. WIE merke ich wann die reifen wieder gerade aus zeigen? Mitzählen wie oft ich das lenkrad in eine richtung gedreht habe? Ich muss ja bis zum anschlag am haltepunkt mich dann in den Winkel befördern und dann wieder in die andere richtung bis zum anschlag und GGF halt wieder gerade lenken! Das war ja schon mit Servolenkung total schlimm. Manchmal hab ich einfach vergessen in welche Richtung die Reifen nun zeigen *heul*

      Ich weiß dass einige sich nun Fragen wie ich den Schein bestanden habe, aber mit der Bonzenschüssel kam ich wirklich SUPER klar. Da könnte ich mir sogar vorstellen alleine mit zu fahren...

      Jedenfalls bin ich vorwärts hinter ein parkendes Auto gefahren und stand bei meinem Glück schief. Mein Freund meinte "Park den mal richtig ein, du stehst total schief." und ist ausgestiegen, da ist mir der Kragen geplatzt ich bin ausgestiegen und hab gesagt PARK SELBER und bin gegangen. Ich war so überfordert mit der ganzen Situation und am liebsten würde ich nun nie nie wieder fahren.

      Er hat für sowas leider kein verständnis... er ist bei allem ein Naturtalent und findet jeder Depp kann Autofahren... was ja eigentlich auch stimmt.....

      Nun meine eigentlichen Fragen:

      Wie merke ich mir am besten wann die Reifen wieder gerade stehen ?

      (Einparken habe ich gelernt : Heck vom Parkenden Auto an dem Balken zwischen Tür und Hinterfenster - voll nach Rechts einschlagen in einem Winkel zum Parkenden Auto - halten - voll nach Links einschlagen, in die Parklücke führen und ggf. Korrigieren.)

      WIE fahre ich an einem Hang bzw Berg an? Bei mir hört es ja schon auf wenn ich nur daran denke im Ort könnte die Bahnschranke runter sein. Da ist ein Hang, ich würde nicht mehr wegkommen #zitter (Fahrschule war dies kein Problem. Bremse solange bis die kupplung kommt und das auto loswill, fuß von der bremse Kupplung komplett kommen lassen fertig.) Aber wie geht das mit der Handbremse?

      Ich hab mir schon überlegt um 3 Uhr nachts dort zu üben und wenn ich es nicht hinbekomme mich einfach wieder rückwärts wegrollen zu lassen #augen

      Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben?

      wie fahre ich am aller besten an... erst leicht gasen für die Drehzahl und dann gleich die kupplung leicht kommenlassen - erst die Kupplung dann das Gas? oder beides gleichzeitig...?

      Mein Fahrlehrer ist nun leider erstmal im Urlaub... :/

      Ich verspreche euch hoch und heilig, dass ich mich nicht alleine ins Auto setze - würde am liebsten nie wieder fahren... :D

      Fragen über Fragen und danke fürs lesen.

      #winke

      • Hi,

        Ich habe leider wenig Tipps für dich, wolle dich abermals schnell virtuell in den Arm nehmen und trösten.
        Ich hab mich am Anfang ähnlich angestellt. Aber es wurde besser. Ich musste mich zum Teil auch zwingen zu Fahren und irgendwann ging es dann auch ganz gut. Okay, in die Innenstadt fahre ich wirklich nur in Notfällen, sonst nehmen ich die öffentlichen, weil ich mich da immer noch überfordert fühle (ist aber auch sie gut wie nie nötig, dass ich da mit dem Auto hin muss). Neulich musste ich 6 andere Erwachsene aus nem Verein mit nehmen bei ner 1,5 h Fahrt (v.a Autobahn und Landstraße), da war ich auch nervös, aber es hat alles geklappt.

        Gibt es denn einen geduldigeren Beifahrer als dein Freund, der dich mal begleiten könnte? Vater, Kumpel, Bruder,..? Mit dem Falschen wird man immer nervöser, ich kenne das. Meinen Mann habe ich auch nach 10 Jahren Führerschein nur ungern als Beifahrer :-)

        Nur mach nicht den Fehler und lass das Fahren. Du musst dich vor allem ans andere Auto gewöhnen, das klappt nur durch Praxis...

        Ich wünsche dir, dass du dich bald sicherer fühlst! Dann macht Autofahren auch Spaß!

        Liebe Grüße,
        Natascha

        Üben üben üben. Anders geht es nicht.

        Schnapp dir morgen dein Auto (allein) und such dir nen ruhigen Feldweg mit kleinen Ansteigungen. Übe das Anfahren.

        Zum Thema Parken: Such dir Parklücken, in die du nur vorwärts oder rückwärts einparken musst. An die schwierigeren Lücken kannst du dich später wagen, wenn du sicherer bist.

        Dein nächstes Auto, was du dir kaufst, sollte mit Servolenkung und ABS sein. Investiere da lieber nen Hunni mehr für was Vernünftiges.

        Wegen der Handbremse, das musst du üben. Kupplung kommen lassen und gleichzeitig Gas geben. Währenddessen auch langsam die Handbremse lösen. Alles drei quasi gleichzeitig.

        Das "Blöde" ist, wenn man mit nem Neuwagen seine Fahrschule absolviert und dann auf ein altes Auto umsteigen muss, welches Null Helferchen an Board hat. Finde das von den Fahrschulen aber auch nicht so gut. NIcht jeder Fahranfänger kann sich ein neuwertiges Auto leisten.

        Hallo,

        ich finde das immer schwierig sowas theoretisch quais aufm Papier zu erklären.

        Tatsache ist, nur durch üben üben üben wird es besser.

        Das ist halt eine Umstellung von Fahrschule aufs eigene Auto.

        Die kann man echt nur mit Kupplung ohne Gas anfahren die Fahrschulwagen, hat mich auch dann beim Umstieg gewundert als es mit dem eigenen Wagen nicht so ging.

        Anfahren: Während du die Kupplung kommen lässt gleichmäßig ausreichend Gas dazu geben und je mehr du die Kupplung raus lässt desto mehr Gas. Versuch drauf zu achten, dass du die Kupplung erst dann komplett hoch lässt, wenn du eine gewisse Geschwindigkeit/ Drehzahl drauf hast. Das ist aber bei jedem Auto verschieden. Du merkst es aber mit der Zeit.

        Dann hoppelt nämlich nix und das schalten von Gang 1 auf 2 geht ohne Last für den Motor. Ansonsten merkst du das ein kleiner (bei manchen auch größerer :) ) Ruck durchs Auto geht, was heißt das der Motor eine größere Last beim Gangwechsel bewältigen musste.
        Lieber mehr Gas als weniger. Auch wenn du dann von 2 auf 3 gehst nie zu früh, sonst spürst du das an dem Ruck der durchs Auto geht und deine Fahrgäste wippen erst mal nach vorn Richtung Scheibe ;-).

        Mit der Zeit wirst du ein Gefühl dafür entwickeln wie das sanft vonstatten geht, aber dafür musst du jeden Tag fahren.

        Am Berg anfahren: Fuss auf Kupplung und Bremse, Kupplung kommen lassen und wenn du merkst, dass der Schleifpunkt kommt die Bremse loslassen und gleich aufs Gas.

        Im Moment wo der Schleifpunkt greift wird dein Auto quasi von der Kupplung am Berg gehalten, rollt nicht mehr nach hinten kann aber noch nicht anfahren (weil die Kraft fehlt). In dem Moment muss das Gas dazu und das Auto fährt hoch.
        Auch das braucht einfach Übung.

        Wenn der Berg zu steil ist Handbremse rein. Dann kannst du gleich einen Fuß auf die Kupplung tun und mit dem anderen Gas geben und gleichzeitig musst du die Handbremse gleichmäßig rausnehmen. Viele Handbremsen sind heute elektronisch, so ein Knopf zum drücken und die lösen sich von alleine sobald du etwas Gas gibst und dabei die Kupplung kommen lässt. Ist dann etwas leichter.

        Nun noch die Frage mit den Reifen:

        Mit der Zeit merkst du auch das von selbst und denkst nicht mehr drüber nach.

        Wenn du nicht weisst wie die stehen dann merkst du das eigentlich sobald du nur ein kleines Stück nach vorne rollst an der Richtung in die das Auto zieht und in dem Moment schlägt man dann halt wieder in die richtige Richtung ein.

        Wenn du meinst es hilft dir mitzuzählen, wieviel mal du eingeschlagen hast, dann schau doch ob dir das weiter hilft.

        Ich denke aber mit Übung brauchst du das mit der Zeit nicht mehr.

        Für den Anfang such dir doch einfachere Lücken und Parkplätze. Wenn du mit der Zeit sicher fährst fällt dir das Parken leichter. Weil du dann den ganzen Rest automatisch machst für den du sonst einen großen Teil an Aufmerksamkeit brauchst. (also dieses ganze drumherum mit Kupplung Gas und noch den Verkehr beobachten. Mit der Zeit geht das ja alles viel routinierter).

        Deine Idee es nachts zu versuchen oder z.B. früh morgens ist doch gar nicht schlecht. Oder Sonntag vormittag, dann ist wenig los draußen.

        Und wenn du gar nicht klarkommst frag bei deinem alten Fahrlehrer ob er dir ein paar Stunden in deinem eigenen Auto geben würde und dir genau da helfen würde, wo du Probleme hast.

        Ach ja und vergiß das mit dem nie wieder fahren, du hast doch den Schein nicht umsonst gemacht. Such dir ansonsten einen sehr geduldigen Beifahrer als Unterstützung mit dem du dich wohler fühlst...
        Wobei ich ja glaube mit Übung kriegst du das auch allein hin.

        So viele andere schaffen das auch...

        Viele Grüße !

      • Hallo, bitte hab ein wenig Geduld mit dir, das wird besser mit der Zeit. Ich habe auch ein Auto ohne allen Schnickschnack außer dem Faltdach und ich mache immer die Tür auf beim Einparken.

        Dann sieht man, wieviel Platz man noch hat und wie die Reifen stehen.

        Ungeduldige Beifahrer bitte rauswerfen!

        LG

        Anfahren ist bei jedem Auto anders. Ich fahre seit drölfzig Jahren Auto und schaffe immer noch gerne bei 'ner neuen Marke, Hoppel- oder Quietschstarts hinzulegen.

        Das Ganze ist schlicht eine Frage der Übung. Fahre zu einem Verkehrsübungsplatz in Deiner Nähe und nimm' NICHT Deinen ungeduldigen Freund mit, sondern eine Freundin, mit der Du über Deine Fehlversuche giggeln kannst.

        Anfahren mit Handbremse funktioniert übrigens genauso wie mit Fussbremse. Kupplung und Gas kommen lassen, bis Auto nach vorne will, dann Handbremse lösen. Musst man aber auch üben, damit man nicht nach vorne schiesst.

        Ich habe erwähnt, das das Alles eine Frage der Übung ist?

        Grüsse
        BiDi

      • Die Devise meines Fahrlehrers: Autofahren ist wie mit Besteck essen.

        Also ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN....und zwar alleine, und wenn du willst wirklich dann wenn keine Verkehr ist! Solange du dir über den theoretischen Kram Gedanken machst, fährst du nicht sicher. Sicher wirst du nur durch Übung.
        Und ich denke jeder hat das Problem, wenn er plötzlich einen anderen Wagen unter dem Hintern hat....man muß ihn erst kennenlernen.

        Also, ab heute Abend fährst du täglich 30km durch die Dunkelheit. Keine Autobahn, keine Schnellstraße. ALLEINE!

        Hallo.

        Also, du stehst dir ganz einfach selbst im Weg!

        Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und das mal die Reifen quietschen beim anfahren, so what. Hör auf zu denken es ist alles peinlich! Das ist es ganz und garnicht. Du hast kein Selbstvertrauen.

        Davon ab... Was ich dir empfehlen ist ein vernünftiges auto! Wieso hat dein auto keine Servolenkung? Wie alt ist die Schüssel? 20?

        Das solltest du dir wirklich überlegen

        Dann wäre vielleicht ein automatik auto etwas für dich! Das ist doch im grunde für besonders ängstliche und unsichere Menschen perfekt!

        Nur gas geben und bremsen.

        Ich fahre seit Jahren automatik und liebe es. Ich würde mir keinen schalter kaufen und erkenn daran keine Vorteile.

        Ich habe bei meinen Kindern gemerkt, dass die Fahrschulen keinen Wert mehr auf die Ausbildung unter Benutzung der Handbremse legen. Dabei ist das so komfortabel, wenn man es ein paarmal gemacht hat. Allerdings funktioniert das bei elektrischen Handbremsen, die ja die oft neuen Fahrschulautos haben, nicht so gut, weil dann automatisch die Bremse gehalten wird, wenn man am Berg anfährt.

        Dabei wird aber nicht daran gedacht, dass sich nur die wenigsten Fahranfänger so ein teures Auto leisten können.
        Du mußt das auch nicht am Berg üben, kannst das auch auf ebener Strasse machen.

        Z.B. an einer Ampel: Du ziehst an der Ampel die Handbremse, wenn Du anfahren willst, machst Du das ganz normal. Das Auto will dann gegen den Widerstand der Handbremse anfahren, das merkst Du, dann löst Du die Handbremse. Am Anfang wirst Du vielleicht mal ein paar Kavalierstarts hinlegen, auch hier gilt, Übung macht den Meister.
        Die Handbremse zu benutzen hat auch den Vorteil, dass die Bremsseile gängig bleiben und der ganze Mechanismus funktionsfähig bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn man die Handbremse wirklich einmal braucht.
        Laß Dich nicht verunsichern, nur wenn Du möglichst viel fährst wirst Du sicherer werden.
        Ich kenne Leute, die sich trotz Führerschein nicht mehr trauen, zu fahren. Sowas kann sich rächen, wenn man fahren muß.

        Gruß Bernd

        • "Die Handbremse zu benutzen hat auch den Vorteil, dass die Bremsseile gängig bleiben und der ganze Mechanismus funktionsfähig bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn man die Handbremse wirklich einmal braucht."

          Also ich brauche die Handbremse bei jedem Parken #kratz

          • Ich nicht, ich lege den 1.Gang ein oder den Rückwärtsgang und schlage die Räder zum Rinnstein hin ein. Habe so, auch an den steilsten Stellen, noch nie Probleme gehabt.

            Ich hoffe, dass Dir nie passiert, was mir und auch Bekannten schon öfter passiert ist: Die Handbremse hat nach dem Lösen die Räder weiter blockiert. War auch mal bei einer Kollegin so in der Tiefgarage. War ein teurer Spaß.

            Im Winter frieren auch gerne mal die Bremsseile fest, wenn das Auto länger steht und Feuchtigkeit in die Hüllrohre eingedrungen ist.

            Besonders bei VW kenne ich diese Krankheit.
            Man steht ziemlich blöd da, wenn es passiert.
            Gruß Bernd

            • OK, danke Bernd für die Erläuterung. Ich habe das so in der Fahrschule gelernt und das ist bei mir so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich da gar nicht mehr drüber nachdenke.

              Ich hätte allerdings ein ziemlich komisches Gefühl (insbesondere an einem Parkplatz mit Gefälle) das Auto ohne Handbremse stehen zu lassen. Ein Motor ist nicht als Bremse konstruiert und kann auch im ausgeschalteten Zustand gedreht werden. Die Räder in Richtung Bordstein zu drehen ist klasse, aber bietet auch keine 100 Prozentige Sicherheit.

              Vielleicht liegt meine "Liebe" zur Handbremse auch daran, dass ich seit 20 Jahren Opel fahre und damit noch nie ein Problem hatte ;-)

      Hallo!

      Keine Panik, du musst einfach nur üben.

      Wenn du mit Deinem Freund zusammen nicht üben kannst, dann bitte eine Freundin mit Dir zu fahren, das gibt sicherheit.

      Am Berg anfahren: Handbremse anziehen, sanft aufs Gas und langsam von der Kupplung runter, bis Du merkst, dass der Motor leicht "Packt", also das Auto fahren würde, wenn nicht die Handbremse es festhalten würde. Dann Handbremse lösen, und leicht mehr Gas geben und weiter runter von der Kupplung. Sonst einfach gucken, dass der Hintermann nen meter Abstand hat - sooooo weit rollst Du auch ohne Handbremse nicht nach hinten ;-)

      Und in Sachen Parken: ganz langsam anrollen lassen, dann merkst Du schon, wohin er lenkt. Ohne Servo musst Du leicht rollen, um lenken zu können, das geht da nicht im Stand. Die Parklücke muss halt einen Meter länger sein, damit man ohne Servo rein kommt.

      Bei anfahren eine Sekunde vorher leicht aufs gas, dann langsam von der Kupplung runter. Das ist echt nur eine Übungssache - seit ich meistens mit Automatikgetriebe fahre muss ich auch aufpassen, dass ich das Auto von meinem Mann nicht abwürge, weil ich das mit der Kupplung einfach nicht mehr gewohnt bin. Aber wenn ich dann wieder ein paar Stunden gefahren bin, dann passt es wieder.

      Wenn Du willst dann fahr ne Runde während heute abend der Tatort läuft, da sind die Straßen auch recht leer. Keine Bange, das wird schon.

      Hallo Leute!

      Also erstmal an alle vielen vielen vielen Dank fürs Aufmuntern. Das tat wirklich gut!

      Ich muss euch vorab noch erklären - ich bin ein brutal ängstlicher Mensch. Ich traue mich derzeit wirklich nicht ins Auto, weder nachts noch am Tag, ich bin auch heute wieder bei Dauerregen durch den Ort Zufuß einkaufen gegangen.

      Ich hab einfach Angst und ich werde auf meine Eltern warten, die nächste Woche kommen.

      Mir kommt jetzt auch die Panik weil der 01.09 schon so nah ist und ich nicht weiß wie ich es schaffen soll mit dem Auto zur Arbeit zu kommen, es gibt keinerlei öffentliche Verkehrsmittel. Ich habe keine Angst vor mir, aber vor den anderen Autofahrern,

      die fahren manchmal so Rücksichtslos bremsen plötzlich, menschen springen auf die Straße und kp.

      Einfach so mal raus fahren hier geht leider auch nicht da ich derzeit im Bergkessel wohne und "Landstraße" bei mir bedeutet links 10 meter hoch und rechts 10 meter runter. Wenn ich da einen Fehler mache kann es für alle die mir entgegenkommen Lebensgefährlich werden.

      Wie meint ihr das mit "ohne Servo kommt man in die Parklücken nicht rein" ich kann doch genauso halten und voll einschlagen oder nicht? #kratz Ist doch das gleiche wie mit servo oder? nur dass ich mir halt ein ab lenke.

      Nun zu der Frage warum dieses Auto - der ist 16 Jahre alt und seit 16 Jahren in unserem Besitz. Ich habe Ihn von meinen Eltern geschenkt bekommen, einfach so. Ich könnte mir in diesem Moment niemals ein anderes Auto leisten.... :/

      ist ein kleiner ohne Heck, dass ist schonmal gut, je länger das auto umso schlimmer finde ichs... #schock

      • Park' doch erstmal ausserhalb vom 'Kessel', wenn der Dir solche Magenschmerzen bereitet. Anfahren mit dem Auto hast bestimmt in 1 - 2 Stunden üben 'raus und es ist höchst selten, das ein Fussgänger einfach auf die Strasse springt. Genauso wie urplötzliches Bremsen anderer Autofahrer - halt' einfach genug Abstand, dann passiert auch nix, wenn der vor Dir in die Eisen geht.

        Grüsse
        BiDi

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