Verkäufer verweigert Rückerstattung

    • (1) 02.08.16 - 17:01

      Hallo,

      ich habe bei einer online Firma einen ring sling gekauft. Vorauszahlung in Höhe von 50 Euro geleistet und mich dann doch dagegen entschieden. Ich musste die Sendung selbver frankieren zur Rücksendung und habe es ohne groß nach zu denken als Päckchen verschickt.

      Dachte zwar noch kurz danach, ob das klug war, da ich ja nichts in der Hand habe, aber hab es dann doch abgetan.

      Nun kam es wie es kommen musste: die Rücksendung ist angeblich nicht angekommen. Auf meine Mailanfrage letzte WSoche bekam ich keine Antwort. Erst nach einem Anruf und Nachricht auf die Mailbox habe ich eine Mail zurückbekommen mit der Antwort es sei nichts von mir angekommen.

      Mal ehrlich, was für ein Zufall! Rücksendung ohne Sendungsnummer und ausgerechnet die geht verloren... Wers glaubt wird selig!
      Ich bestelle seit Jahren online und wirklich noch nie ist was passiert.

      Meine Frage:welche Handhabe habe ich, wenn überhaupt?

      lg,

      amrot

      • (2) 02.08.16 - 17:39

        Keine.
        Du kannst nicht nachweisen, dass Du den Ring zurückgeschickt hast, also steht Aussage gegen Aussage.

        (3) 02.08.16 - 18:05

        Du bist bewusst das Risiko eingegangen, dass die Sendung nicht ankommt oder Du gelinkt wirst. Also kannst Du nur abwarten, ob der Verkäufer Dir das Geld überweist.

        Wann hast Du das Päckchen denn losgeschickt? Manchmal sind die wirklich länger unterwegs als gedacht.

        • (4) 02.08.16 - 18:57

          hallo,

          vor 3 wochen.
          was heißt bewusst, ich hab mal gar nicht nachgedacht#schein
          normalerweise bekommt man ja rücksendescheine. da es aber ne kleine firma ist, musste ich das ding selbst bekleben und abschicken ich hab also einfach zur postfrau gesagt, sie soll mir sagen, als was ich das am betsen schicke. sie meinte das wär ein päckchen und ich hab bezahöt. erst draußen hab ich kurz gedacht, dass ich es vielleicht hätte als paket versenden sollen.
          da ich aber wirklich noch nie probleme hatte, hab ich es schnell abgehakt.

          immerhin hab ich drei zeugen. viellleicht kann ich die verkäuferin mit worten etwas unter druck setzen. denn sie kann mir ja auch nicht nachweisen, dass ich es nicht abgeschickt habe bzw. muss ich ihr wort ür bare münze nehmen, dass es angeblich nicht angekommen ist....

          ich hab ein ganz schlechtes gef+hl dabei. und ich glaub normalerweise immer zuerst an das gute menschen.

          • (5) 02.08.16 - 19:05

            Nach drei Wochen kann es locker auch zweimal angekommen sein, ja.

            Du kannst noch einmal zur Post gehen und die Frau dort fragen, was Du für Möglichkeiten hast. Die Verkäuferin des Slings ist übrigens überhaupt nicht in der Pflicht, Dir etwas nachzuweisen, auch bei einer Anzeige Deinerseits nicht. Denn sie kann einfach aussagen, es ist nichts angekommen, damit ist der Fall für sie erledigt. Den Nachweis, es abgesendet zu haben, musst Du erbringen und so weit ich da informiert bin muss dieser Nachweis eben bei der Post als Zahlencode vorliegen.
            Ob Dir ein Nachforschungsauftrag hilft, wenn Du gar keinen Anhaltspunkt hast, das kann Dir wohl auch am ehesten die Postfrau sagen.

            (6) 02.08.16 - 19:13

            Ach und was das mit den Zeugen angeht: Natürlich kannst Du der Frau sagen, Du hast Zeugen für die Aufgabe des Päckchens bei der Post. Aber selbst, wenn ein Richter Dir das glaubt heisst das nicht, dass Du dann auch Recht bekommst. Wenn die Frau weiterhin glaubhaft versichert, das Päckchen nie erhalten zu haben muss sie Dir Dein Geld wohl trotzdem nicht zurück zahlen, nur weil Du die Einsendung beweisen kannst. Das Päckchen kann ja immer noch auf dem Versandweg verschollen sein.

        • Wenn du soviel online bestellst müsstet du doch auch wissen das es schonmal blöd und teuer ist ein paket zur post zu tragen und da frankieren zu lassen.

          • also zum einen frage ich mich, was das genau mit meinem anliegen hier zu tun hat und zweitens: was interessiert das dich?

            aber um deine neugier zu befriedigen: das ganze hat sich unmittelbar vor unserem sommerurlaub a´bgespielt. wir sind an einem montag zu meinen eltern gefahren um die katze dort unterzubringen und in der nacht von dort weiter zu fahren. dort im ort haben wir das päckchen weggebracht, bzw. meine mama abgegeben. es musste alles schnell gehen und da meine eltern keinen funktionierenden drucker hatten, haben wir es eben so abgegeben. ist ja aber auch im prinzip jetzt relativ egal, oder?

        (11) 06.08.16 - 17:51

        Hallo,
        das nützt Dir zwar jetzt nichts, aber die Dame an der Post hat da total unprofessionell beraten. Ich habe selbst ein paar Jahre in einer Postfiliale gearbeitet und wir mussten die Kunden drauf hinweisen, dass Päckchen grundsätzlich nicht versichert sind und dass es ggf. sinnvoller ist, Waren als versichertes Paket zu verschicken.

        Aber ich würde an Deiner Stelle versuchen, einen Nachforschungsauftrag zu stellen. Das dauert zwar, aber vielleicht hast Du Glück. Hier würde ich auch den Empfänger drauf hinweisen. Vielleicht ist dann Dein Päckchen ja doch plötzlich angekommen.
        Ich bin da durch meine Erfahrung in der Postfiliale sehr vorsichtig geworden und verschicke auch oft kleinere Sachen zumindest per Übergabe-Einschreiben. Dann hat man zumindest etwas in der Hand und der Empfänger muss quittieren. Obwohl mir manchmal auch Angst und Bange an unserer neuen Postfiliale wird. Da werden Pakete rausgegeben, ohne den Empfänger zu kennen und daher den Ausweis zu verlangen. Mein Mann hatte vor kurzem etwas bestellt und ich bin mit dem Abholschein (ohne seine Vollmacht... er war ein paar Tage nicht da) zur Post gefahren. Da hat man weder gefragt, wer ich bin noch nach meinem Ausweis gefragt. Und die Damen dort kennen weder mich noch meinen Mann. Da habe ich auch nur gedacht, es ist kein Wunder, dass immer wieder Pakete verschwinden, wenn nicht ordentlich kontrolliert wird. Oft nutzen ja mehrer Mietparteien einen gemeinsamen Briefkasten.... wehe dem, der da auf dumme Gedanken kommt.

        LG
        Martina

(12) 02.08.16 - 20:48

http://www.it-recht-kanzlei.de/beschaedigung-ware-ruecksendung-widerruf.html

(13) 02.08.16 - 23:45

Hallo,

du kannst auch bei unversichertem Versand einen Nachforschungsauftrag erteilen: https://www.dhl.de/de/paket/hilfe-kundenservice/ich-moechte-ein-feedback-geben-neu/wo-ist-meine-sendung/national/paket-paeckchen-national1.html

Das würde ich machen und es dem Verkäufer auch mitteilen.

Wenn die Informationen im Link, der dir geschrieben wurden stimmen, hat der Verkäufer allerdings ohnehin Pech. Er trägt das Risiko, auch wenn du es dummerweise unversichert verschickt hast.

Ich finde es ehrlich gesagt auch dubios, dass das Päckchen nicht angekommen ist. Auch, dass du die Rücksendekosten selbst getragen hast. Meines Wissens nach muss dafür der Verkäufer aufkommen, wenn der Wert der Ware 40€ übersteigt.

Es ist doch ein gewerblicher Verkäufer oder nicht?

LG

Ein versichertes kleines Paket kostet mit online frankierung 4.90!

Was kostet ein Päckchen? Einen euro weniger?

Ist natürlich schwierig da zu sparen.

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