Dringend Hilfe gesucht!!!

    • (1) 10.08.16 - 14:15

      Huhu ihr Lieben

      Ich hab ein ganz dringendes Anliegen und brauche eure Hilfe.

      Eine befreundete Familie ist in einer ganz schlimmen Situation.

      Ihr kleiner Sohn (2 Monate) wurde vor knapp 2 Wochen ins kh eingeliefert da er plötzlich aufhörte zu atmen. Er war recht schnell wieder stabil und laut den Ärzten war es wohl was ähnliches wie der plötzliche Kindstod. Einen Tag ehe sie entlassen werden sollten fünf der kleine jedoch plötzlich an zu krampfen. Es folgten etliche Untersuchungen und es wurde ein Schütteltrauma diagnostiziert. Nun beteuern aber beide das sie ihrem Schatz nix getan haben. Das Jugendamt ist eingeschaltet und sie sollen wohl in betreutes wohnen etc. sie dürfen den kleinen nicht mehr mit nach Hause nehmen.

      Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir Ratschläge geben? Ich würde so gerne helfen... Die beiden sind einfach nur fix und fertig. Wie können sie ihre Unschuld beweisen?

      • Das wird wohl schwer! Wichtig ist das sie mit dem Jugendamt arbeiten und sich nich querstellen! Offen und und ehrlich sein.

        Wenn das nun mal so ist das sie mit dem Sohn in Betreutes Wohnen sollen dann können sie da beweisen das sie ihren Sohn lieben und nichts getan haben. Sprich wenn sie sich nie was zu schulden kommen lassen haben merken sie es dort.

        Sei für sie da zum reden. Und bestärke sie mit dem Jugendamt zu arbeiten.

        Schütteltrauma wird ja nicht umsonst diagnostiziert...........im Zweifel, würde ich der Familie raten, eine 2. Meinung einzuholen.

        Gruss
        agostea

        • Ja das stimmt... Aber es sind so viele Ungereimtheiten dort. Erst hieß es er hätte nix und dann wieder doch. Er hat aber sonst keinerlei Anzeichen die auf diese massive mißhandlung hindeuten. Darf die Klinik den kleinen überhaupt festhalten ohne richterlichen Beschluss ?

      hi,

      anwalt nehmen, 2. ärztliche meinung einholen, überlegen wer zugriff auf das kind hatte. das fällt mir spontan ein.

      lg

      Es gibt deutliche Anzeichen für Schütteltraumen beim Baby, also tatsächlich körperlich sichtbare Symptome. Falls man also ein CT oder MRT gemacht hat und danach die Diagnose gestellt wurde, sowie andere Ursachen ausgeschlossen worden sind, muss man von einer Misshandlung am Baby ausgehen. Atemstörungen und Krämpfe sind ebenfalls typische Anzeichen für ein Schütteltrauma und leider sieht Krankenhauspersonal solche Fälle viel häufiger, als ihnen lieb ist.

      Du solltest also nicht allzu fest davon überzeugt sein, dass die Eltern beide unschuldig sind. Natürlich kommen auch andere betreuende Personen in Frage, aber wenn sie beteuern, dass niemand ausser ihnen Zugriff auf das Kind hatte oder mit diesem alleine war, muss man leider vom Schlimmsten ausgehen.

      Rate ihnen zur Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und zur Mithilfe bei der Aufklärung. Falls man differenzialdiagnostisch ausschliessen kann, dass es noch weitere Ursachen geben könnte, dann kannst Du ihnen auch beistehen, indem Du sie nicht verurteilst, falls der Verdacht sich verhärtet.

    Für ein Schütteltrauma muss man so ein kleines Baby nicht lange oder heftig schütteln.
    Und bei solchen Diagnosen sind Ärzte normalerweise sehr genau bei der Untersuchung eben um keine falschen Verdächtigungen in die Welt zu setzen.

    • Laut den Ärzten muss das 20-30 Sekunden auf ziemlich heftige Art und Weise geschehen sein....

      • Das passt nicht zusammen. Dann hätten sie es schon gleich festgestellt und nicht erst jetzt nach dem Krampfanfall.

        Ein so lange heftig geschüttelter Säugling hat schwere Hirnschäden, nicht nur einen einmaligen Atemaussetzer und eine Woche später einen Krampfanfall.

        Oder hat Mama oder Papa in dem Schrecken dass das Kind nicht atmet erst mal kurz geschüttelt um das Kind zu wecken? Das passiert ja in so einem Moment erst mal in Panik unbewusst (also ganz anders zu werten als beim schreienden Kind "Hör endlich auf" und dabei schütteln)

        • Seh ich auch so... Da passt was gewaltig nicht.

          Der Papa war zum Zeitpunkt des Atemstillstands alleine mit dem Kind und hats dann kurz geschüttelt aus Reflex das er wieder atmet. Das hat er aber gleich dem Notarzt und den Ärzten im kh gesagt

    berücksichtigen Ärzte in solchen Fällen auch evtl. Impfschäden, also haben sie ein Augenmerk auf die Impftermine? Interessiert mich

(15) 10.08.16 - 21:54

Wann wurde der Junge denn geimpft?
Vielleicht ist der "plötzliche Kindstod" ein Impfschaden.

Es wird schwierig für die Eltern wenn das Jugendamt involviert ist.
Ob da Mithilfe der Eltern oder ein Anwalt hilfreich ist mag ich bezweifeln.

Denn, wie sollten sie ihre Unschuld beweisen?

Ich habe reichlich Erfahrung mit dem Jugendamt und kann euch nur raten sich kundig zu machen, also die betroffenen Eltern.

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