Handy von Schwester runtergefallen. Versicherung melden

    • (1) 18.08.16 - 19:56

      Hallo ihr lieben,

      Ich habe im Moment das iPhone meiner Schwester geliehen, da mein Handy kaputt gegangen ist.

      Jetzt ist es mir heute im Bad auf die Fliesen gefallen und oben ist es gerissen.
      Habe eine Haftpflichtversicherung.

      Da ich noch nie einen Schaden irgendwie verursacht hatte weis ich nicht was ich jetzt genau machen muss.

      Zählt das überhaupt die Haftpflicht? Es ist ja nicht mein Handy, aber ich benutze es momentan. Und wie meldet man das der Versicherung? Muss die Unterlagen erst raussuchen, da ich sie bis jetzt wie gesagt nicht gebraucht habe.

      Und wie läuft das dann ab? Muss ich das Handy der Versicherung schicken oder kann ich es dann selber zu einer reperatur bringen und sie erstatten mir die Kosten?

      Funktionieren tut es einwandfrei ist halt nur der Riss oben, aber der muss ja auf jeden Fall gemacht werden.

      Danke euch schonmal

      • such deine Unterlagen der Versicherung raus und ruf am besten dort an. Manche Versicherungen verlangen, dass ihnen das Handy zu geschickt wird um den Schaden fest zu stellen, dann wird dort ein Gutachten erstellt.

        Ob du auch das Gutachten eines unabhängigen Gutachters vor legen kannst, musst du halt erfragen.

        Für Schäden, die durch einen Sturz entstanden sind, sollte deine Haftpflichtvers. eigentlich zahlen. Also die Reparaturkosten, kein neues Handy.
        Alles Gute!

        Hallo,
        Ich würde nen Kostenvoranschlag holen und den mit dem Antrag auf Kostenübernahme an die Versicherung schicken.

        Vorher würde ich allerdings die Versicherung anrufen und den Fall schildern. Du hörst ja dann was die sagen, wie du vorgehen sollst. Liebe Grüße.

        Mach ein paar Fotos von dem Schaden und melde die Sache der Versicherung- Der weitrere Ablauf kann unterschiedlich sein.

      • Hallo,

        kommt drauf an...mein Altvertrag sah keine Schadenregulierung bei geliehen Gegenständen vor. Wenn man das bei jemand daheim kaputt macht, sah das anders aus.

        Mein neuer Vertrag bei anderer Versicherung, würde das jedoch regulieren.

        Schau doch mal in deine Versicherungsunterlagen. Den Inhalt kennt hier keiner

        Hallo,
        ich rufe in solchen Fällen meinen Versicherungsvertreter an. Der hilft mir da kompetent weiter und sagt mir, was ich tun muss bzw. welche Unterlagen er haben muss.

        Das ist sicherlich der einfachste und sicherste Weg. Hier weiß ja auch keiner, was in Deinem Vertrag steht....
        LG
        Martina75

      • Wohnt Ihr im selben Haushalt ?
        Dann sieht es definitiv mau aus. Das zahlt keine Haftpflichtversicherung

        Aber auch wenn Ihr seperate Haushalte habt, zahlen die meisten Versicherungen bei verliehenen Gegenständen nicht (Grund siehe unten). Kommt auf den Vertrag an, aber mache Dir keine allzu großen Hoffnungen.

        Wäre klasse, wenn das ginge: Kumpel und ich holen uns beide die gleichen neuen Handys. Ich gebe im meins, er gibt mir seins. Natürlich nur geliehen. Sind dann beide automatisch über die Haftpflichtversicherung versichert, wenn es einem mal runterfällt ?

        Du brauchst eigentlich nur deine Versicherungsnummer und die Telefonnummer der Versicherung. Rufe dort an, schildere den Fall. Die sagen dir dann genau, was zu tun ist.

        Nicht sagen dass Du es Dir geliehen hast, sondern Du hast es Dir angeschaut, und es ist Dir im Beisein Deiner Freundin runter gefallen....oder etwas in der Art.

        Ich bin eigentlich sonst auch immer dafür die Wahrheit zu sagen, aber nicht in so einem Fall, bei dem Versicherungen z.T. nur aufgrund irgendwelcher Spitzfindigkeiten und Klauseln einfach die Zahlung verweigern könnten !

        Es ist möglich dass die Versicherung das Handy selbst über einen internen Sachverständigen begutachten möchte, da gerade im Elektronikbereich sehr viel Schindluder getrieben wird.

        Also am besten bei Deiner Versicherung anrufen und abklären, wie die mit dem Fall verfahren möchten, und das dann wirklich genau so handhaben !! (Namen des Gesprächspartners unbedingt notieren, oder kurz per Mail bestätigen lassen!)

        • Du stiftest zum Versicherungsbetrug an.

          Und wieso soll der Fall hier eine Ausnahme von deiner Wahrheitspflicht" sein.

          Sie hat sich das Handy geliehen und nutzt es derzeit. Genau der Fall, der üblicherweise ausgeschlossen ist und auch sein soll.

          Und was ist hier jetzt "spitzfindig"?

          Was ist hier so besonders an der konkreten Leihe, dass du ggf. zu einer Straftat anstiftest?

          Oder sollen deiner Ansicht nach alle geliehenen Gegenstände grundsätzlich mitversichert sein? Und man sollte immer lügen, wenn man geliehene Gegenstände beschädigt?

          Dann wäre das hier aber kein Sonderfall?!

          • <<<Du stiftest zum Versicherungsbetrug an>>>

            Ja...na und?

            Bekommt Dein Weltbild nun Risse?

            • Ich finde es auch krass, mit welcher Selbstverständlichkeit hier öffentlich zu einer Straftat angestiftet wird.

              • Die Versicherungsleistung sollte so etwas eigentlich von Grund auf abdecken, was viele Leute aber nicht wissen ist, das dem in so einem Fall (und vielen anderen Fällen) eben NICHT so ist.

                Ich finde es also wesentlich schlimmer, dass viele Kunden von den Versicherungen auf ihren Schäden sitzen gelassen werden, weil diese ehrlich den Sachverhalt schildern und darauf vertrauen, dass die Versicherung bei der sie schon seit vielen Jahren ihre Beiträge bezahlen das dann alles regelt, sich im Schadensfall aber plötzlich weigert, und dies auch noch "RECHTENS" sein soll.

                LG
                Tomm

                • Die Versicherung möchte gerade solche Schäden nicht mitversichert haben.

                  Du möchtest dies aber.

                  Hast du dir schonmal überlegt, warum dass nicht so ist? Wohl leider nein, denn sonst kommt man nicht zu solchen Ratschlägen.

                  Die Beiträge zu einer Haftpflicht sind relativ niedrig.

                  Wenn die Versicherungsbedingungen in deinem Sinne geändert werden, steigen die Beiträge drastisch.

                  Und weißt du wasdann gemacht würde. Alle Sachen die man kauft leiht man seinem Geschwister. Und dieser macht das mit seinen Sachen ebenfalls. alles was dann durch Unfall etc. kaputt geht war ja dem Geschwister.

                  Versicherung muss also zahlen.Und bei dem Geschwister ebenfalls.

                  Und die Versicherung kostet dann statt 70 €, 500 €. Ist das dein Ziel?

                  Und bis dahin ist "deine Lösung": niedrige tatsächliche Beiträge aber hohe Leistung durch Versicherungsbetrug.

                  Wenn du einen Denkfehler siehst kannst du mich ja aufklären.

            Nein. Es wird dadurch leider bestätigt.

            Mit leuchtet nämlich nicht ein, weshalb man wegen eines Handys leichtfertig einen Versicherungsbetrug begeht (oder dazu anstiftet, was im Übrigen ggf. genauso strafbar ist, wenn dadurch der Tatentschluss geweckt wird) um einnen Schaden ersetzt zu bekommen, den die Versicherungsgemeinschaft gerade aus Kostengründen nicht ersetzen will.

            So paradox es vielleicht klingt:

            Würde es um hohe Summen gehen, die die Existenz bedrohen hätte ich dafür sogar noch Verständnis (wobei mir schwer fällt ein Beispiel zu finden). Bei solchen "Bagatellbeträgen" aber nicht (und ja, ich weiß, dass ein Handy auch 700,-- € kosten kann: selbst dies sind aber regelmäßig keine Summen, die man nicht verkraften kann selbst zu zahlen).

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