Frage zum Notenlesen (Musik))

    • (1) 19.08.16 - 07:23

      Hallo,

      bei einem Lied stehen hinter dem Violinschlüssel zwei Vorzeichen. (Kreuzchen oder Rauten). Mit Hilfe von Google habe ich schon herausgefunden, dass es sich um fis und cis handelt.
      In dem ganzen Lied ist aber nicht ein "f" oder "c".
      Kann das denn sein?
      Lediglich die allerletzte Note ist ein hohes c, aber da steht auch ein Zeichen vor, das hebt doch das Vorzeichen vom Anfang der Zeile auf, oder?

      Es wäre schön, wenn einer mir das kurz erklären könnte. Mein Sohn soll das Lied bis Mittwoch üben, und ich kann den Akkordeon Lehrer vorher nicht fragen.

      Vielen Dank,

      Simone

      • Hier ist ein Foto von dem Lied, bzw. von den beiden.
        Was die Vorzeichen vor dem Bassschlüssel bedeuten, weiß ich auch nicht. Ich kann mir nur denken, dass es eigentlich Klaviernoten sind.

        Die Notiz fis und cis habe ich auf die Notenblätter geschrieben, ist doch richtig, oder?

        Hallo,

        ja, das kann sein. An den Vorzeichen erkennt man, in welcher Tonart das Lied geschrieben ist, dafür müssen die jeweiligen Töne nicht zwingend vorkommen. https://de.wikipedia.org/wiki/Tonart
        Für das Spiel Deines Sohnes hat das keine Konsequenzen - der spielt einfach die Töne, die da stehen.

        Im Bassschlüssel stehen die gleichen Vorzeichen wie im Violinschlüssel, nur eben auf der Basslinie. Ebenfalls cis und fis.

        Ich kenne mich mit Akkordeon null aus, aber warum ist das nur in der letzten Zeile der Fall? Vorher steht immer nur ein fis? #gruebel

        Viele Grüße!

        Hallo Simone,

        Ich kann das Bild leider auf dem Handy nicht groß genug machen.

        Googel mal Quintenzirkel, vielleicht wird's dann klarer (das sollte sein Sohn im Akkordeonunterricht aber eigentlich lernen, das sind theoretische Grundlagen).

        Ein Lied wird in einer bestimmten Tonart geschrieben (die bei längeren Stücken auch wechseln kann).

        Dieses Stück hat 2 Kreuze und ist somit in D-Dur geschrieben. Dafür ist völlig überheblich, ob im dem Stück ein die oder ein cis vorkommt, das hat was mit der Gesamtharmonie zu tun. Und der ist dann auch das Auflösungszeichen beim letzten Ton geschuldet.

        Welches "Zeichen vor dem Basschlüssel" meinst du?

        Liebe Grüße!

      • Hallo,
        Wie schon geschrieben zeigen die Vorzeichen die Tonart an. 1# G-Dur 2# D-Dur. Im zweiten Stück wechselt also in der zweiten Zeile die Tonart. Ob da nun in der rechten Hand ein fis oder cis vorkommt ist egal. In der linken Hand kommen die Vorzeichen ja zum Tragen, denn dein Sohn soll ja Ddd und Aaa z. B. spielen. D-Dur= d-fis-a; A-Dur= a-cis-e. Da es nur in der linken Hand vorkommt, muss er sich aber nicht groß Gedanken machen, denn wenn er Ddd spielt, klingen automatisch die richtigen Töne.

        Klavierkonzert sind das übrigens auf keinen Fall, nur ist es leider bei vielen Akkordeonlehrern so, dass links nach Buchstaben über den Noten gespielt wird - das scheint bei deinem Sohn auch so zu sein, denn sonst hätte er erkannt, dass im unteren System bei Ddd als Einzelton ein tiefes d steht und als Akkord d-fis-a, aber für ihn sind erst mal nur die Buchstaben über der Notation wichtig, aber im System für die linke Hand kommen halt die Töne fis und cis vor, daher sind die Vorzeichen wichtig!
        Den Quintenzirkel braucht er übrigens nicht zu lernen, den kann er schon bzw. wird er automatisch kennenlernen, denn links ist das Akkordeon im Quintenzirkel angeordnet. In der Mitte C ohne Vorzeichen, nach oben die Kreuztonarten: GDAE... Immer ein Kreuz mehr, nach unten die B-Tonsrten: FBEsAs ... Immer ein b mehr.
        Gruß

        Petra

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