Schnapsleiche- Rettungsdienst- Kosten selbst zahlen?

    • (1) 28.08.16 - 11:19

      Hallo,
      Gestern Abend waren wir auf einem Fest, auf dem Heimweg saß dort ein junger Mann (vll 18 Jahre) reglos in der Hecke. Wir haben ihn angesprochen und aus der Hecke gezogen. Mein Bekannter (früher selbst Sani) hat ihn dann in die Seitenlage gelegt, nochmal angesprochen und auf schmerzreize getestet. Er hat zwar auf den Schmerz reagiert, war aber weiterhin nicht ansprechbar. Wir haben den Rettungswagen gerufen. Bzw war unsere erste Frage ob bei dem Fest irgendwo ein Rettungsdienst vor Ort ist. Das wurde von der Leitstelle verneint.

      Nun meinte der eine Sani wohl zu meinem Mann, dass dem Burschen dafür eine Rechnung mit bis zu 1200€ droht. Meine Frage, stimmt das? Kennt sich jemand aus? Habe zwar schon gegoogelt, aber nur uralte Beiträge gefunden.

      LG Nicole

      • (2) 28.08.16 - 13:24

        Hallo,

        nein, Kosten werden von der KK übernommen, das es ja wohl ein Transport ins KH bei V. a. Alkoholvergiftung war, wenn nur Alkohol im Spiel gewesen sei. Da aber eine unklare Gesundheitslage vor lag, kann der Mann sonst was für eine Krankheit haben. Der Sani soll seine Arbeit machen und sich mit blöden Vermutungen zurückhalten.

        LG Reina

        • (3) 28.08.16 - 13:45

          Hallo,

          Danke für Deine Antwort.
          Ich konnte mir das nicht vorstellen. Aber die ganze Situation war irgendwie komisch. Die Sanis haben den Burschen nichtmal wirklich angeguckt. Ich hab vor dem Kopf gekniet, während der Sani sich mit meinem Bekannten unterhalten hat.

          Ziemlich eigenartig. Aber die kennen solche Situationen vermutlich besser als ich.

          LG Nicole

      (4) 28.08.16 - 14:19

      Nein, er muß das nicht selber zahlen, leider. Hilflose, nicht ansprechbare Person....Krankenwagen zu Recht gerufen. Ihr hattet ja sogar Plan B (Sanitätsdienst auf der Veranstaltung) im Kopf, find ich super.

      Aber eigentlich ist es ne Schweinerei, Komasaufen und seine Folgen gehen auf Kosten aller. Ich persönlich würde die Aktion in Rechnung stellen, sofern da nicht noch etwas anderes im Spiel war (Fremdeinwirkung; Erkrankung). Dann würden die Leute vielleicht mal ihre Grenzen früher erkennen, Vernunft funktioniert ja nicht. Nur wenn sie zahlen müssen...dann macht es vielleicht für die Zukunft Klick im Kopf. Bin bei dem Thema etwas mies drauf, stelle mir dann immer vor, das genau dieser RTW bei einem schweren Unfall o.ä. fehlt, nur weil sich eine Person nicht im Griff hat.

      • (5) 28.08.16 - 14:35

        Hallo,
        Danke für Deine Antwort.
        Du hast schon irgendwie recht, aber ob er tatsächlich zu viel getrunken hat, weiß ich gar nicht. Und selbst wenn, es war ein junger Mann, vll um die 18, und es könnte ja auch sein, dass ihm schon das 2. Bier nicht bekommen ist, oder er irgendwelche Drogen genommen / eingeflößt bekommen hat, oder aufgrund der Temperaturen einfach der Kreislauf versagt hat. Man weiß es nicht.

        Irgendwie haben wir doch alle unsere Grenzen mit Alkohol getestet. Ich denke, wenn er es nicht bezahlen muss, ist das fürs 1. Mal völlig ok, sofern es das 1. Mal war. Bei einer Wiederholung würde ich über eine Rechnung noch nichtmal was sagen. Ich hab mich in dem Zusammenhang halt gefragt, was denn dann mit den richtigen Alkoholikern passiert, wenn man solche Einsätze selbst zahlen muss. Und mir hat der Bursche halt auch sehr leid getan. Ich denke einfach, für so einen jungen Menschen sind die Folgen des übermäßigen Alkoholgenusses und das Wachwerden im KH auch erstmal Strafe genug.
        LG Nicole

        • (6) 28.08.16 - 15:00

          Auch die Alkoholiker müssen nicht zahlen.

          Natürlich kann bei "eurem" Jugendlichen auch was ganz anderes dahinter stecken. Und ja, auch ich habe gründlich meine Grenzen getestet und und sie recht schnell erkannt. Im Gegensatz zu vielen aus anderen aus meiner Jugendzeit. Glaub mir, wegen ner Alkoholvergiftung im KH zu landen wäre noch als "Cool#pro" bewertet worden. Da war keiner (ich inklusive) dabei, den das gejuckt hätte....außer der Einlauf von den Eltern#zitter, der hat noch etwas gezogen. Selbst eine Nacht in der Ausnüchterungszelle galt als "legendär". Oh man, man war echt bescheuert in dem Alter. Ich denke das sich da bis heute (trotz schärferer Gesetze) nicht viel geändert hat.

          Bei einigen läuft es bis heute so, sie wissen immer noch nicht, wann es genug ist. Bei mir persönlich ist es ins krasse Gegenteil (irgendwann) umgeschlagen.

          Naja, ich schweife ab. Und natürlich gibt es auch Jugendliche, für die der erste Rausch heilsam ist...aber ich denke wirklich das es weniger sind, als der andere Teil.

          Ihr könnt ja noch froh sein, das er so "gar" war, das er nicht noch aggressiv geworden ist. Bei hilflosen Personen, wo ich Alkohol rieche, nehme ich sofort Abstand. Natürlich rufe ich Polizei oder Krankenwagen. Aber ich gehe da nicht in die Nähe.

          • (7) 28.08.16 - 15:35

            Haha, klar wir haben auch viel ausgetestet. Wir sind auch mal eingepennt. Nur bei uns waren halt immer auch Freunde dabei. Der Bursche war dort allein.

            Jetzt wo Du das sagst, ich habe den Alkohol vorrausgesetzt, gerochen hab ich gar nix. Und ich bin auch irgendwie davon ausgegangen, dass der Bursche uns vor die Füße ko...t wenn wir ihn wecken. Hat er auch nicht.

            Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es bei uns cool gewesen wäre, wenn man mit ner Alkoholvergiftung eingeliefert worden wären, ausnüchterungszelle schon eher ;-)
            Na ich bin da oft schmerzfrei, ich hab mich auch schon in Prügeleien eingemischt. Allerdings hatte ich da noch keine Kinder. Heut würde ich vermutlich auch drüber nachdenken BEVOR ich mich einmische. Oder ggf auch aus der Entfernung Polizei rufen oder so.

      (8) 28.08.16 - 15:09

      Wenn die Polizei ihn in die Ausnüchterungszelle gesteckt hätte, hätte er die Kosten selber tragen müssen. Aber 'nicht ansprechbar' und 'hilflos' ist halt eher ein Fall für's Krankenhaus. Und in solchen Fällen finde ich 'Selber schuld = selber zahlen" schwierig. Wo ist die Grenze? Beinbruch bei Risikosportart, Diabetes durch konsequent falsche Ernährung?

      Grüsse
      BiDi

      • (9) 28.08.16 - 15:49

        Hallo,
        Ich hatte ja eben schonmal angemerkt, dass ich beim 2. Transport wegen Alkohol ins KH auch über eine Rechnung nachdenken könnte, aber wenn man das natürlich auf alle "selbstverschuldeten" Unfälle runterbricht, ist auch das sehr fragwürdig. Da hast Du recht. Dann müsste ja der Extremsportler mit dem 2. Knochenbruch auch die Rechnung selbst tragen, macht ja irgendwie keinen Sinn.
        LG

        (10) 28.08.16 - 17:34

        Selbst wenn man sich noch so konsequent falsch ernährt bekommt man Diabetes nur, wenn man auch die genetische Veranlagung mitbringt. Auf der anderen Seite können auch menschen mit nur wenig überzähligen Kilos und gesunder Ernährung Diabetiker sein, eben weil ihre genetische Veranlagung besonders stark ausgeprägt ist. Es ist aber Unsinn, dass man sich Diabetes "anessen" könnte, oder ihn mit besonders toller Ernährung lebenslang komplett verhindern - höchstens ein Stück weit hinaus zögern bzw. eine Weile länger ohne Medikamente auskommen.

        An Diabetes ist aber niemand "schuld" und die genetische Veranlagung ist sehr weit verbreitet. Aber selbst ein Veganer mit Idealgewicht ist nicht geschützt.

    (11) 28.08.16 - 20:20

    Hallo,

    Dann müssten aber alle für Ihre selbstverursachten Leiden zahlen. Die dicken für Herz-Kreislauf Erkrankungen z.B., oder die Raucher für die Folgen etc. Genauso wie auch der Sportler beim Sportunfall. Die Vorstellung ist nicht so schön, denn ganz oft ist man ja irgendwie selber schuld.

    LG marci

    • (12) 29.08.16 - 16:18

      Und dann stellt sich die Frage, ob die Erkrankungen wirklich zu 100% selbstverursacht sind, oder ob vielleicht doch eine Grunderkrankung dahinter gesteckt hat. Es gibt auch genetisch bedingte Prädispositionen, die eben Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Und das genau zu differenzieren, ist im Grunde nicht möglich.
      Was ich allerdings absolut daneben finde, ist, dass unsere tollen gesetzlichen Krankenkassen ungesund lebenden Menschen einen Bonus zahlen, wenn sie irgendwelche Programme zur Verbesserung der Gesundheit durchlaufen (Abnehmkurs, spezielle Sportkurse, Raucher-Entwöhnung...) und Menschen, die immer schon gesund gelebt haben, gehen leer aus. Warum bekommt der Dicke das Fitness-Studio gesponsort, und der Schlanke muss 100% selbst zahlen?

      LG

(13) 29.08.16 - 19:18

Wieso leider? Die TE hat mit keinem Wort erwähnt, dass der junge Mann getrunken hat. Er lag regungslos in einer Hecke - das kann 1000 Ursachen haben.

LG

  • (14) 29.08.16 - 19:41

    Ähm, die Überschrift hast du gelesen, oder?

    Und in meiner Antwort bin ich auch auf die "1000 Ursachen" eingegangen (Fremdeinwirkung; Erkrankung).

    Was genau möchtest du jetzt von mir?

(15) 29.08.16 - 20:35

.... so wird bei Urbia aus einer simplen Frage eine Grundsatzdiskussion, aber gut ....

Was Du als "Schweinerei" bezeichnest, kann man auch als Solidargemeinschaft bezeichnen. Geheilt wird jeder auf Kosten der Allgemeinheit, wenn wer die Schuldfrage einführen will, zeigt mit dem Finger auf andere, das ist alles andere als solidarisch. Wie willst Du die Schuldfrage klären ? Wer stellt den Kodex auf ? Wer auf dem Schützenfest zuviel Alkohol trinkt, ist schuld ? Wer mit einer Schusswaffe namens Motorrad statt mit Airbag-geschütztem Auto durch die Gegend fährt, ist schuld ?

Solche Diskussionen möchte ich gar nicht erst anfangen, denn irgendwann wird jemand auch mit dem Finger auf mich, so rundum-vernünftig kann ich gar nicht sein ...... ;-)

  • (16) 29.08.16 - 23:40

    Ja, da ist Urbia ja bekannt für....und du steigst doch mit deiner Antwort voll mit ein;-). Nein keine Angst, ich möchte nur Antworten.

    Grundsätzlich hat jeder Mensch für mich das Recht auf seinen persönlichen Rausch. Sei es Alkohol, Drogen oder Adrenalin. Aber ist es wirklich korrekt, das dann die Gemeinschaft die Konsequenzen mittragen muß? Ist das Solidarität? Das ich wilde Sau, ohne Rücksicht auf Verluste, spielen kann? Für mich nicht wirklich. Und natürlich, baue ich auch mal Mist, dann habe ich Schuld und man kann gerne mit dem Finger auf mich zeigen.

    Die Schuldfrage wäre für mich einfach zu klären, nämlich durch eine Promillegrenze. Den Kodex können gerne die Versicherungen aufstellen. Machen andere ja auch, sei es im Straßenverkehr, bei der Arbeitslosen-oder Rentenversicherung.Werde ich mit 2 Promille erwischt, dann ist der Lappen (zum Schutz der Gesellschaft) weg, verletze ich mich mit 2 Promille, dann muß die Gesellschaft wiederum dafür aufkommen. Das ist doch unlogisch. Erfülle ich die Anwartschaft in der Arbeitslosenversicherung nicht, bekomme ich kein Arbeitslosengeld. Zahle ich nicht genug in die Rente ein, dann bekomme ich halt weniger. In allen Bereichen gibt es Regeln und Pflichten, warum geht das denn nicht bei der Krankenversicherung? Wenn mir im Bonusheft ein Stempel fehlt, dann wird es doch auch für mich (zu Recht) teurer...weil ICH meinen Arsch nicht hochbekommen habe.

    Natürlich kann sich jeder mit dem Fahrzeug fortbewegen, mit dem er möchte, daraus ergibt sich nicht die Schuldfrage....sie ergibt sich ganz alleine aus dem Fahrverhalten.
    Es soll ja keine Behandlung abgelehnt werden, nur bitte soll man dann dafür auch seinen Anteil leisten.

    Ich habe einfach das Gefühl, das so eine Solidargemeinschaft einfach ausgenutzt wird, man macht es sich in ihr bequem. Man hat den Raum sich extrem egoistisch zu verhalten, aber am Ende soll die Gemeinschaft dann dafür aufkommen. Nein, so kann es nicht funktionieren. Das ist keine Solidarität, das ist Anarchie auf Kosten anderer.

    Sooo, das war die Antwort eines sehr unvernünftigen Menschen, der sich schon so manches Mal gewundert hat, das wirklich jemand für den Mist der gebaut hat aufkommt.
    Für mich war das nicht selbstverständlich und deswegen schiebe ich jetzt ne sehr ruhige Kugel.

(17) 02.09.16 - 22:35

*Dann würden die Leute vielleicht mal ihre Grenzen früher erkennen*

Nö, glaub ich nicht. An einer Alkoholvergiftung kann man sterben. Wen das nicht abschreckt, der denkt auch über eine drohende Rechnung von 1400 Euro nicht.

Was ich glaube: Dass wir durch solch ein Vorgehen mehr jugendliche Alkoholtote hätten. "Ey, der Kevin lässt sich nicht wecken und ist so komisch blass... sollten wir nicht vorsichtshalber mal den Krankenwagen rufen?"
"Bist du bescheuert? Weißte was das kostet? Warte noch was, der berappelt sich schon!"

Neee, bei allem Verständnis für dein mangelndes Verständnis....... #zitter

  • (18) 03.09.16 - 23:01

    Ja, da habe ich auch im Nachhinein drüber nachgedacht. Ich glaube nicht nur bei den Jugendlichen wäre das so. Der Kalle wäre bestimmt auch sauer, das seine Saufkumpels ihm so eine Rechnung beschert hätten.....die Blutungen durch den Sturz in eine Glasscheibe wären bestimmt auch alleine zum Stillstand gekommen.
    Ich verstehe was du meinst.

    • (19) 03.09.16 - 23:48

      Ich verstehe deinen Standpunkt auch. ;-)

      Aber ich bin froh, dass es geregelt ist, wie es geregelt ist.
      Nachher muss ich als Helfer noch Angst haben, dass der Suffkopp Regressansprüche geltend macht, weil ich "unnötigerweise" den teuren RTW gerufen habe. #schock

      Nee, besser nicht. :-p

(20) 28.08.16 - 17:40

Hallo!

Du weißt doch gar nicht, ob es Alkohol war. Er könnte genauso gut durch die Hitze in Verbindung mit zu wenig Trinken aus den Latschen gekippt sein, oder ein Diabetiker mit Unterzuckerung sein. Und das braucht sich auch der Rettungsdienst nicht heraus nehmen, das sollen bitte Ärzte raus finden.

Einen Einsatz weil jemand wirklich komplett weg getreten ist zahlt derjenige nicht selbst weil ja wirklich Gefahr in Verzug war.

Dabei ist es mir ehrlich gessagt auch egal, ob jetzt jemand zu viel getrunken hat oder den ganzen Tag nichts gegessen oder Dehydriert ist. In jedem Fall könnte man behaupten, dass er selbst "schuld" wäre. Aber jetzt stell Dir mal den Aufschrei vor, wenn das Oma Gertrud ist, die immer nur 0,5 Liter am Tag trinkt, die es an einem heißen Tag aus den Latschen haut. Wenn die jetzt zahlen müsste weil sie zu doof zum trinken ist, würde das Morgen ganz dick in der Bildzeitung stehen.

  • (21) 29.08.16 - 09:59

    Hallo,
    Du hast natürlich recht, dass der junge Mann den Alkohol nicht vertragen hat, habe ich nur vermutet. Ich hab aber schon in einer anderen Antwort angemerkt, dass es auch sonstwas gewesen sein könnte.

    Meine Frage bezog sich auch eher auf die Aussage des Sanis falls es wirklich auf zuviel Alkohol zurückzuführen wäre, dass der Bursche dann die Kosten selbst zahlen müsste.

    LG Nicole

Ganz so logisch, wie die anderen schreiben, ist es NICHT, dass ein Volltrunkener seinen Krankentransport usw, automatisch bezahlt bekommt.
Vor 2 Jahren hab ich miterlebt, wie zu meinem Mann im KrHs ein junger Mann im Vollrausch ins Zimmer geschoben wurde. Er war nicht bewußtlos, sondern kotzte nur laufend und kicherte und brabbelte blöde. Da sagte die Krankenschwester zu ihm, ihm würde das Kichern schon noch vergehen, wenn er die Rechnung bekäme. Der Arzt habe das Entsprechende auf den Papieren angekreuzt (was, weiß ich natürlich nicht).

Im Internet fand ich das hier:
"Die gesetzlichen Versicherungen zahlen solche Transporte und die Behandlung meistens, wenngleich sie eigentlich nicht zahlen dürften, wenn die Diagnose Alkoholrausch und nicht Alkoholintoxikation lautet, weil der Rausch keine Krankheit ist.
Wenn Sie gesetzl. versichert sind, wollte der Krankenhausarzt mit dem Vermerk "Selbstzahler" der GKV vermutlich mitteilen, daß er Ihre Behandlung nicht als Folge einer Krankheit sieht (als solche wäre die Intoxikation zu werten).

Die Privatkassen können sich bei der Diagnose Alkoholrausch-/intox mit der Bezahlung querstellen und es hinterfragen, zumal die kurze Aufenthaltsdauer in der Klinik und keine Behandlungsnotwenigkeit eher für einen Rausch sprechen. Es kann sein, daß der von Ihnen als Bewußtlosigkeit eingeordnete Zustand des nicht Erinnerns ein sog. "Filmriß" war, wie er bei hohen Promillewerten trotz erhaltenem Bewußtsein öfters vorkommt. Hier müßte man die Rettungsdienst-Mitarbeiter fragen, die sie transportiert haben.

Für die Transportkosten kommt es darauf an, ob der Arzt einen sog. Transportschein für den Rettungsdienst geschrieben hat. Wenn ja, wird der RD versuchen, direkt mit der GKV abzurechnen. Wenn nein, könnte er Ihnen evtl. eine Privatrechnung senden. Dies wird sicher regional unterschiedlich gehandhabt.
Ich habe bisher einmal erlebt (bzw. mitbekommen, weil sich eine Angehörige mit Bitte um Diagnose-Änderung an mich wandte), daß eine PKV die Transport- und Behandlungskosten eines Patienten nicht übernahm, welcher Kokain geschnupft und im Rauschzustand einen leichten Verkehrsunfall verursacht hat. Dies, obwohl der Patient infolge einer Kokain-Überdosierung sogar einen Atemstillstand hatte, der nur mit "Bebeuteln" und Narcanti behoben werden konnte. "

Also kann durchaus noch was auf den Mann zukommen.

LG Moni

  • Hallo,
    Der Junge war völlig weg. Der hat keinen Ton von sich gegeben. Er fand das weder lustig noch hat er gekotzt. Ich kann natürlich nicht sagen, was er nachher im KH gemacht hat, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass er dort so reagiert hat.

    LG Nicole

(24) 28.08.16 - 19:49

Hallo!
Ich bin mal nach einer Feier ins Krankenhaus gebracht worden, viel getrunken hatte ich nicht (bin mir bis heute nicht sicher ob mir wer was ins Getraenk getan hat). Ich wurde als 'Schnapsleiche' behandelt...Trage auf dem Flur.... Als ich wach wurde, konnte ich meinen Perso bei der Stationsleitung abholen und musste 10€ Gebuehr zahlen....

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