Gäste, Gastfreundschaft und der Anstand

    • (1) 25.09.16 - 15:27

      Hallo,

      ich weiß nicht, ob es an meinem Alter liegt oder ob es die Entwicklung wirklich in die Richtung geht, daß Gäste und Gastfreundschaft nicht mehr den Stellenwert haben, den sie mal hatten.
      Hintergrund: Früher wurden Geburtstage, wenn sie an einem Wochentag fielen, am Wochenende nachgefeiert. Heute machen es viele in der Woche, aber oft am Nachmittag, wenn man noch in der Arbeit ist. Dann soll man halt nur kurz vorbeikommen und die Feier wird frühzeitig aufgelöst, obwohl die Stimmung gerade toll ist, weil Gäste und Gastgeber früh aufstehen müssen. Schade.
      Und heute ist mir etwas passiert, worüber ich immer noch den Kopf schüttle. Eine Freundin aus Österreich war zur Taufe eingeladen. Die Freundin und ich kennen die Mutter des Täuflings, wir sind keine engsten Freunde, aber Freunde.

      Nun, meine Freundin aus Ö übernachtete bei mir und da sie keinen Führerschein und kein Auto hier hat, wurde ich gebeten sie zu fahren. Auch wurde ich zur Taufe eingeladen. Anschließend sollte noch ein Essen stattfinden. Tja, im Taufgottesdienst waren wir, aber vom Essen wurden wir ausgeladen. Grund: ich war wohl nicht als Gast beim Essen eingeplant, die Freundin aus Ö schon. Statt aus Anstand uns beide zum Essen einzuladen wurden wir einfach ausgeladen. Danke für die Geschenke, danke für das Kommen und tschüß.
      Ehrlich, so etwas Unhöfliches von Freunden ist mir nie passiert. Man hätte mit uns vorher über dieses Dilemma reden können. Bei uns werden auch Gäste, die spontan zu Feiern kommen oder zusätzliche Begleitpersonen nicht ausgeladen, sondern wir rücken enger zusammen und Essen und Trinken ist genügend da.
      Mir tut es für die Freundin aus Ö leid, weil sie den weiten Weg auf sich genommen hat, die Taufkerze gekauft und ein schönes Geschenk für das Kind mitgebracht hat.

      LG
      Lady

      • "Heute machen es viele in der Woche, aber oft am Nachmittag, wenn man noch in der Arbeit ist. Dann soll man halt nur kurz vorbeikommen und die Feier wird frühzeitig aufgelöst, obwohl die Stimmung gerade toll ist, weil Gäste und Gastgeber früh aufstehen müssen. Schade."

        Wenn jemand seinen Geburtstag unter der Woche feiern möchte, ist das seine Sache...du hast lediglich die Möglichkeit fernzubleiben, wenn dir das nicht gefällt.

        Das mit der Taufe finde ich von den Gastgebern vollkommen daneben. Du schreibst, die Mutter des Täuflings ist eine Freundin von dir? Dann würde ich das ansprechen...

        • "Wenn jemand seinen Geburtstag unter der Woche feiern möchte, ist das seine Sache...du hast lediglich die Möglichkeit fernzubleiben, wenn dir das nicht gefällt."

          Es ist nur schade, weil wir früher mehr Geburtstage zusammen gefeiert haben. Jetzt kommt man nicht mehr so oft dazu. Und man braucht sich nicht zu wundern, wenn in der Woche wenige Gäste kommen.

          Wegen der Taufe: Ja, ich werde es auf alle Fälle ansprechen. Mir tut es leid um meine Freundin aus Ö. Schließlich hat sie die Reise gemacht.

      Hallo,

      was mich am meisten nervt an Geburtstagen sind Leute, die sich am liebsten selber aussuchen, wann ich feiern möchte!

      Ich habe Geburtstag und wenn ich in der Woche feiern möchte, dann tu ich das auch.

      Das mit der Taufe finde ich unmöglich und eigentlich kenne ich das nicht so, dass man zum Gottesdienst eingeladen und von der Feier danach ausgeladen wird. Entweder ist man komplett eingeladen oder nicht. Aber das hat ja wirklich den Anschein "wir greifen die Geschenke ab, du machst den Fahrdienst" und fertig.

      lg

      • "was mich am meisten nervt an Geburtstagen sind Leute, die sich am liebsten selber aussuchen, wann ich feiern möchte!

        Ich habe Geburtstag und wenn ich in der Woche feiern möchte, dann tu ich das auch."

        Es geht nicht um das Vorschreiben, es ist nur schade, wenn jahrzehntelang die Geburtstage gemeinsam am Wochenende oder halt am Freitag gefeiert wurden, aber man jetzt nicht mehr dazu kommt, weil die Feiern öfter in der Woche stattfinden. Und ist es nicht gemütlicher, wenn man keinen Zeitdruck hat?

        Tja, das mit der Taufe ist dumm gelaufen. *seufz*

        LG
        Lady

        • Hallo,

          Ich habe mittlerweile auch kein Lust mehr am WE zu feiern, Ich möchte nicht immer bis ewig in die Nacht feiern.
          In der Woche weiss ich,das die spätesten Gäste gegen 23 Uhr gehen und das finde ich gut. Ich habe auch in der Woche keinen Stress und von daher finde ich es ab und an optimal

          Lg

          • (7) 25.09.16 - 21:31

            Hallo,

            <<Ich habe mittlerweile auch kein Lust mehr am WE zu feiern, Ich möchte nicht immer bis ewig in die Nacht feiern.>>
            Ich schon. WEIL ich da - und meine Freunde/innen und Bekannte auch - halt am allerbesten Zeit haben. Und es allen am besten passt. Und bis in die Nacht bzw. bis nach Mitternacht bleiben die sowieso nicht. Ich fange mit Kaffee trinken an und später gibt es auch noch Abendessen. Und wenn ich sonntags feiere (feiere wahlweise samstags und/oder sonntags; je, nachdem) und alle montags wieder arbeiten müssen, geht das sowieso nicht, dass bis in die Puppen gefeiert wird.

            Gruß

            • <<< Und es allen am besten passt>>>>

              es sollte vor allem dem Geburtstagskind passen. Alle anderen können ja selber so feiern, wie sie das möchten. Und es ist niemand gezwungen, bis in die Puppen zu bleiben.

              (9) 26.09.16 - 10:58

              Du schon, andere eben nicht.

              Ich sehe meine Freunde auch so mal. Und wenn wir am WE Besuch haben, dann ist vor 0 Uhr nicht Schluss.

              Es passt evtl. bei dir am WE ... Bei mir passt es auch hier in der Woche.

              gruss

    Hallo,
    Geburtstage feiern wir im Freundeskreis sowieso nur noch, wenn sie "rund" sind. Bei normalen Geburtstagen gibt es am Wochenende drauf Kaffee und Kuchen mit der Familie.

    Mit der Taufe, das ist dumm gelaufen. Ich hatte im letzten Jahr einen runden Geburtstag und wollte gerne meine Tante, die 30 km entfernt wohnen, dabei haben. Sie fährt kein Auto und die Verkehrsanbindung am Wochenende hier auf dem "platten Land" sind sehr bescheiden. Sie hätte also jemanden haben müssen, der sie hinbringt und wieder abholt. Diese Hin- und Herfahrerei fand ich total überflüssig, von daher habe ich sie dann von vornherein mit einer Begleitung eingeladen (also so, wie es bei der Taufe ja anscheinend auch angedacht war). Ich meine, auf die eine Person kommt es dann doch auch nicht an.

    LG
    Martina75

    Hallo,

    also was das AUSladen Eurer - sog.(!) - "Freunde"(???) (die das Wort Freunde überhaupt nicht verdienen; von daher auch von mir in Hochkommata gesetzt und mit Fragezeichen versehen, denn so benimmt man sich DEFINITIV NICHT als Freund/e/in) - das finde ich total schäbig, daneben, unterirdisch und verwerflich! #schock#augen#klatsch:-[#aerger Sowas geht echt überhaupt nicht!#contra#contra Fürs Herumkutschieren Deiner Freundin warst/bist Du gerade gut genug, aber für eine Einladung dann nicht?! Na, #dankeschön aber auch! Da würde es von meiner Seite aus aber ein Donnerwetter geben, das sich echt gewaschen hätte - das glaube mir mal!#wolke Und das wären die allerlängste Zeit meine Freunde gewesen! Denn wer solche Freunde hat, braucht wirklich keine Feinde mehr! Also SOWAS, nee!

    <<Man hätte mit uns vorher über dieses Dilemma reden können.>> #pro#pro
    Genau! Sehe ich ganz genauso. Und dann beraten, wie man es mit der Einladung handhaben wird. Aber einfach ausladen - das ist echt die allerletzte Sauerei hoch 10!

    <<Grund: ich war wohl nicht als Gast beim Essen eingeplant.>>
    Und solche Korinthenkacker könnten mir auch echt gestohlen bleiben! Die sollen mal nicht so geizig sein, denn auf eine(n) mehr oder weniger Esser(in) kommt es dann ja auch nicht mehr an.
    Wie bereits weiter oben geschrieben - SIND das nun Freunde oder nicht?! Und ebenfalls wie bereits geschrieben - SO benimmt man sich NICHT als WAHRE Freunde! #contra#contra#augen Zumal Du ja zum einen Deine Freundin aus A/Ö herumkutschiert und Ihr mit Sicherheit auch ein schönes Geschenk besorgt habt. Von daher finde ich das:
    <<Danke für die Geschenke, danke für das Kommen und tschüß.>>
    ganz besonders schäbig!
    Und nochmal: REDENDEN Leuten kann geholfen werden - und das wunderbar.

    Tut mir leid, dass Euch das so passiert ist. Und wie gesagt - da wäre ich total schmerzlos und rigoros und würde die Freundschaft kündigen! Also da - in solch einem Fall - würde ich nix kennen!

    Gruß

    Das mit den Geburtstagen ist bei uns so.

    Machen feiern sogar überhaupt nicht mehr.

    Ich bin fast die einzige, die ihren Geburtstag am Wochenende mit einem richtigen fest feiert.

    Find ich auch schade, allen gefällt es immer , aber selber was machen? Ne, ist nicht mehr.

    liegt glaub schon mit am alter

    Das mit der taufe find ich auch unmöglich!

    Nach dem Verhalten auf der Taufe wären das die längste Zeit meine Freunde gewesen, das geht ja gar nicht, dass jemand aus Österreich anreist und dann nach der Kirche weggeschickt wird.
    Das ist ja an schlechtem Benehmen kaum zu übertreffen.

    Ich würde das mitteilen und im gleichen Atemzug die Freundschaft beenden.

    • (14) 26.09.16 - 10:55

      Wie bereits gestern geschrieben - solch ein Verhalten ist total unterirdisch, panne, verwerflich und auch schon total unverschämt!:-[#aerger Zum Schenken und Besuchen und zum Herumkutschieren anderer Gäste ist man gut genug, aber zum Einladen plötzlich nicht mehr?! Also da fehlen mir echt die Worte und ich kann es wirklich nicht fassen, dass und wie man so sein kann!:-( Und (zum Glück!) habe ich sowas noch nicht erlebt. Und das kann auch gerne weiterhin so bleiben. Und wie ebenfalls gestern geschrieben, solche Leute würde ich mit dem Arsch nicht mehr angucken - und dabei wäre es völlig egal, wie lange wir schon befreundet wären - denn FREUNDE sind DAS nämlich NICHT! Alles andere als das!

Das geht natürlich gar nicht, dass man zum Gottesdienst eingeladen wird, Fahrdienst macht, Geschenke vorbeibringt und dann beim Essen nicht eingeladen ist bzw. sogar wieder ausgeladen wurde. Gut, dass du das bei der Mutter des Täuflings, mit der du ja offenbar befreundet bist, noch mal ansprechen wirst. Sie kann ruhig wissen, dass du und deine Freundin aus Österreich darüber sehr enttäuscht wart. Vielleicht macht sie es ja bei der nächsten Feier dann anders.

Zum unter der Woche feiern: Es ist sicher für viele Gäste nicht optimal, aber wenn es ohnehin nur eine kleine Feier ist, die nicht so lange gehen soll, sehe ich da keine Probleme. Plant man doch mal eine größere Feier unter der Woche, muss man halt langfristig planen, damit die Gäste eine Chance haben, sich dann vielleicht frei zu nehmen.

Zu den Geburtstagen: Ich finde es auch immer schwieriger, überhaupt einen guten Termin am Wochenende zu finden. Die Kinder haben ständig irgendwelche Sportveranstaltungen, Auftritte mit der Musikschule, sind auf Kindergeburtstage eingeladen, Schul- oder Klassenfeiern... Dazu kommen dann Hochzeiten, runde Geburtstage, Taufen, Konfirmationen / Kommunionen. Dann möchte man vielleicht auch mal zu irgendwelchen öffentlichen Veranstaltungen gehen. Da bleibt nicht viel Zeit, um auch jeden "normalen" Geburtstag groß nachzufeiern. Zudem werden mir zumindest meine eigenen Geburtstage zunehmend egaler.

Zur Taufe wurde wahrscheinlich schon alles gesagt. Aber manche Menschen sind einfach so. Das Gute ist, du weißt nun, woran du bist und kannst entsprechend reagieren.

lg

Na ja, ich finde das mit der Taufe könnte man auch anders sehen.

Bei unserer Hochzeit gab es nur eine gewisse Anzahl an Essen und an Plätzen. Wir hätten niemanden sonst mehr bewirten können.

Ich kenne das auch von der Hochzeit eines Freundes. Es gibt Gäste, die zum Apero eingeladen sind und Gäste, die dann noch fürs Essen und Feiern eingeladen sind.
Da ist das einfach so und niemand hat ein Problem damit. Wer für den Apero eingeladen ist, geht danach. Ganz einfach.

  • bei Hochzeiten kommt es drauf an, also bei unserer hatten wir Kollegen und Nachbarn, Vereinskollegen hatten wir verkündet mündlich wann wir heiraten und jeder hat zum Standesamt kommen können Sekt und Bier und Saft gab es genug, Geschenke haben wir da nicht erwartet und war auch unerwünscht.

    Zur Feier waren dann bestimmte Leute knapp 300 eingeladen, mit schriftlicher Einladung usw, und ganz ehrlich wenn ich jemanden schriftlich einlade kann man doch nicht teilen, du ja du nein, ist doch seltsam.

    Auch bei einer Taufe ist es so, in die Kirche kann auch ohne Einladung jeder kommen man kann das verkünden, aber da darf man auch keine Geschenke und co erwarten, und da verschickt man doch keine Einladung

    • Doch, das kann man durchaus.

      Man kann durchaus zum Apero einladen. Diese gehen dann, wenn es zum Essen geht. Der Rest hat eine Einladung mit Essen und Feier!
      Das Paar heiratet (oder lässt taufen) und das Paar entscheidet, wie es feiert. Wem es nicht passt, der kommt halt nicht.

      • (20) 27.09.16 - 20:43

        "Das Paar heiratet (oder lässt taufen) und das Paar entscheidet, wie es feiert. Wem es nicht passt, der kommt halt nicht."

        Die Eingeladene, die extra für die Taufe aus Österreich angereist ist, wurde in letzter Sekunde ausgeladen...das kannst du doch nicht ernsthaft in Ordnung finden?

        Und mir fehlt mir ehrlich gesagt auch das Verständnis dafür, dass es nicht möglich sein soll, eine einzelne Person (ich rede von der TE) mehr unterzubringen und zu verpflegen.

        Gastfreundschaft geht anders...

        • (21) 04.10.16 - 10:46

          Ich gehe mal davon aus, dass die Dame aus Österreich nicht wirklich ausgeladen wurde. Ich meine nämlich, solche Leute wie die TE zu kennen (kann aber auch falsch liegen...).

          Da gab es die Einladung der Dame aus Österreich (für beide). Es gab zwischen der einen und der anderen (völlig unabhängig von den Veranstaltern) eine Absprache (Übernachtung und Fahrdienst).

          Aus irgendwelchen Gründen, die ich jetzt nicht so ganz überblicke, ist die Fahrerin (und mehr ist sie hier nicht) bei der Taufe geblieben. Wenn ich das richtig verstanden habe, war sie doch vorher gar nicht eingeladen.

          Und dann ging es zum Essen und die Veranstalter haben dem Wildwuchs (so empfinde ich das nämlich) einen Riegel vorgeschoben. Sie haben der TE (wahrscheinlich auch unterschwellig verärgert und um die richtigen Worte bemüht) dann klargemacht, dass sie nicht zum essen eingeladen ist.

          Die Dame aus Österreich hätte sicherlich bleiben können, weil eingeladen. Die "Fahrerin" (TE) hätte dann lediglich nach Hause fahren müssen und die Österreicherin später wieder abholen müssen.

          Sollte es auch nur ansatzweise so gewesen sein, kann ich die Gastgeber verstehen. Noch dazu finde ich es merkwürdig, dass die TE die andere Dame da so mit "reinzieht".

Natürlich kann man das auch anders sehen (mit der Taufe und Co.). Aber - wie bereits geschrieben und hier angeklungen - dann sollte dies alles bereits im VORNHINEN be-/abgesprochen werden und klar sein! Aber nicht so wie im Falle der Fadeneröffnerin, dass man dann die Gäste urplötzlich einfach "raus schmeißt", wenn gemeinsames Essen angesagt ist.

Kenne das auch so von 2 Hochzeiten vom letzten und vorletztem Jahr, wo einige (ich auch) "nur" zu Kaffee und Kuchen eingeladen waren; zum Abendessen jedoch nicht. Aber das war halt schon im Vornhinein klar und somit gab es auch keine unschönen Diskrepanzen und Enttäuschungen. Und logisch wäre ich auch gerne mit zum Abendessen eingeladen gewesen, aber das wäre einfach - wie in Deinem/Euren Fall - einfach ZU viel gewesen. Und das war zudem auch noch jeweils ein noch sehr junges Pärchen, die halt mehr und hauptsächlich Leute (zum Abendessen) eingeladen haben. Und somit waren wir "Älteren" da halt nicht mit dabei. Wie gesagt; da war das gleich vorher bekannt und so geplant und das ist ja wohl etwas völlig anderes. Und ich/wir wäre/n auch nicht begeistert gewesen, wenn wir knapp vorher und kurz vor Torschluss einfach so "nebenbei" erfahren hätten, dass wir zum Abendessen nicht erwünscht wären. Aber die anderen "Älteren" und ich waren auch keine engen Freunde der Pärchen, sondern halt lediglich Bekannte.

Bei meinen näheren Bekannten und Freunden war ich vor vielen Jahren auch zur "kompletten" Hochzeit eingeladen - also nicht nur zu Kaffee und Kuchen, sondern auch zum Abendessen. Aber auch da war das alles schon lange im Vornhinein total klar und das waren und sind ja auch meine jahrelangen Bekannten und Freunde.

  • Die Frage, ob das vorher komplett klar war, beantwortet für mich der Ausgangsthread nicht (vielleicht hat sie das später beantwortet, das weiß ich nicht). Vielleicht stand auf ihrer Einladung "zu Kaffee und Kuchen". Sie haben doch schon soweit mitgedacht, dass sie die aus Österreich komplett eingeladen haben, da es sich sonst wohl kaum gelohnt hätte.

    Es hätte dann ja auch die Te vorab ansprechen können. Das sollten aber die anderen machen, die vielleicht vorab gar nichts von dem Problem wussten.
    Aber zu erwarten, dass einfach mal so zusammengerückt wird und ein Essen mehr möglich ist, finde ich hingegen ziemlich dreist.

    • >> Nun, meine Freundin aus Ö übernachtete bei mir und da sie keinen Führerschein und kein Auto hier hat, wurde ich gebeten sie zu fahren. Auch wurde ich zur Taufe eingeladen. Anschließend sollte noch ein Essen stattfinden. Tja, im Taufgottesdienst waren wir, aber vom Essen wurden wir ausgeladen. Grund: ich war wohl nicht als Gast beim Essen eingeplant, die Freundin aus Ö schon. Statt aus Anstand uns beide zum Essen einzuladen wurden wir einfach ausgeladen. Danke für die Geschenke, danke für das Kommen und tschüß.<<

      Die TE war zur Taufe eingeladen, zum Essen nur die Freundin aus Ö.

      Jemanden zu bitten, einen Gast zu fahren und übernachten zu lassen, dann Geschenke entgegenzunehmen und denjenigen dann "nur" in die Kirche einzuladen ist ganz schön armselig ...
      War dann etwa noch geplant, dass die TE die Freundin aus Ö nach der Feier abholt oder wie?!
      Kein Anstand, so oder so. Meine Meinung.

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