Mumps trotz Impfung

    • (1) 21.10.16 - 22:04

      Hallo,

      mein Sohn Louis (8) kam gestern morgen mit einer stark angeschwollenen Backe links zu mir und klagte über Schmerzen, wenn er den Mund weiter öffnen will oder schlucken muss. Im Mund ist mir nichts aufgefallen, natürlich ist mir erstmal Mumps eingefallen, aber er ist nach Impfempfehlung zweifach MMR geimpft und damit war das für mich erledigt. Unser Kinderarzt stellte dann allerdings sofort fest, das es tatsächlich Mumps ist, wenn auch in abgeschwächter Form und hat uns quasi als potentielle Virusüberträger in "Familienquarantäne" geschickt.
      Super Ferien!!! Warum habe ich mein Kind überhaupt mit dieser Impfung gequält und jetzt habe ich trotzdem genau das, was ich ja vermeiden wollte? Gibt es hier ähnliche Erfahrungen? Liebe Grüsse von einer extrem angepissten Grit. P.S.: Vom engeren Umfeld werden wir übrigens behandelt, als hätten wir Ebola.#schock

      • Das ist ärgerlich, kommt aber leider vor. Erfahrungen mit Mumps hab ich keine, bin komplett durch geimpft und bei mir hats auch gewirkt.

        Das mit dem Umfeld kenne ich aber. Ich hatte vor kurzem Krätze men Freund und ich haben uns bei jemandem angesteckt, dem das peinlich war zu sagen, dass er das hat. Ich hab direkt mein näheres Umfeld informiert, nachdem der Hautarzt unseren Verdacht bestätigte. Seitdem halten die Leute abstand von mir. Aber das geht auch irgendwann wieder vorbei, mach dir da keinen allzu großen Kopf drum. Du würdest vermutlich auch so reagieren, wenn es nicht dein Sohn wäre ;-) Ich würde jedenfalls (jetzt ganz besonders) niemandem mehr nahe kommen, der sagt, dass er Krätze hat oder das vor kurzem hatte. :-D

        Hallo

        Ich bin so einen Fall. Ich wurde gegen Massern geimpft, und ein Jahr nach abgeschlossener Impfung wurde ich Krank.

        der Vertretungs Arzt sagte damals zu meiner Mutter, Massern könne es ja nicht sein da ich geimpft wurde.
        Tja war es aber und schluss endlich lag ich 3 Wochen deswegen im KH.

        So gut wie die Impfungen sind, genau so gefährlich kann es manchmal sein. Den man geht sehr oft davon aus das man ja Geimpft sei und nicht daran erkranken könne, oder nur in einer schwächern form.
        bei mir war es nicht eine schwächere Form, und meine Eltern hatten damals grosse angst mich zu verlieren.

        seitem habe ich immer wider mal gehört das jemand trotz Impfung krank wurde. meistens nur in einer schwächern form, aber leider nicht immer.

        darum darf man nie die Geimpften Krankheiten aussen vor lassen.

        gute besserung

        • Das kenne ich. Ich war als Kind geimpft, Masern trotzdem bekommen. Meine Frau war geimpft, Masern trotzdem bekommen als Kind. Meine Tochter geimpft. Auch Masern bekommen. Aber hier wurde die Infektion als Masern verneint, da sie ja geimpft ist... Ja ne, ist klar, alle Anzeichen von Masern, wie im Lehrbuch, aber "es ist ein anderer Infekt, welcher ist aber unbekannt". Das kam als Antwort vom Kinderarzt und Kinderkrankenhaus unabhängig voneinenander.

          Ich habe nur das Gefühl, man will die Impfversager vertuschen, da Masern ja meldepflichtig sind und man sich die Mühe ersparen will. Vor der Meldepflicht hat man eher zugegeben, dass die Impfung nicht 100%ig funktioniert hat. Sehr fahrlässige Tendenz...

          Soweit ich mal gelesen hatte, kann eine Impfversagung genetisch bedingt sein. Man vererbt quasi die Unwirksamkeit der Impfung.

      JEDE Impfung hat eine gewisse Versagerquote. Die eine mehr, die andere weniger.

      Darum sollten alle Eltern sich über Impfungen informieren, auch die die alles nach Stiko impfen. Dann wüsste man das.

      Deinem Sohn gute Besserung

      LG
      Lejana

      Hallo,

      Mumps ist echt total nervig, ich kann dich verstehen. Ich hatte 6 Wochen die eine Backe dick und dann 6 Wochen die andere.

      Normalerweise bleibt da aber nichts zurück.

      Ich würde auf einer Titerbestimmung bei den anderen Kinderkrankheiten bestehen und es dann mit einem anderen Impfstoff probieren. Vor allem Masern sind richtig schlimm, nicht nur nervig.

      Ich hatte die Masern und andere, die ich kenne, die es auch hatten, erinnern sich wie ich nur noch an das Tapetenmuster im Elternschlafzimmer. Die Schmerzen sind die Hölle.

      Gute Besserung!

    • Tja, es müsste doch inzwischen bekannt sein, das eine Impfung nicht automatisch zu 100% schützt.

      Ich bin 3x gegen Mumps geimpft und nicht immun.
      Auch meine Kinder sind geimpft und ich sehe es nicht als "Verschwendung" oder unnütz an oder so, wenn sie jetzt doch eine impfbare Krankheit bekommen.

      Ich habe getan, was ich konnte. Mehr geht leider nicht.

      Auch du hast getan, was du konntest. Diese Krankheiten sind eben auch echt hartnäckig und fies.
      Ich drück euch die Daumen, dass er alles gut und ohne Folgeschäden übersteht (kenne 2, bei deneb hat sich Mumps auf die Fruchtbarkeit ausgewirkt :-()

      Tut mir leid, dass es deinen Sohn erwischt hat. Es gibt eben immer auch Impfversager, gebaut deshalb ist eine hohe Durchimpfungsrate ja wichtig - damit könnte man Erreger vollkommen ausrotten und Impfversager A

      Hagrid ist auch gegen Alles geimpft, bei.der MMR kam es sogar zu einer extremen Impfreaktion.

      Die Röteln bekam.er trotzdem, wir mussten uns ebenfalls zu Hause ein sperren, gerade wegen der Gefahr auf Schwangere zu treffen.

      Trotz Impfung kann man in seltenen Fällen erkranken, eine Impfung ist kein 100% Schutz, es kann immer Ausnahmen geben.
      Achte nur darauf, dass keine Hodenentzündung entsteht, die kann zu Unfruchtbarkeit führen.

      Mumps hatten in meiner Kindheit alle, war normal...genau wie Röteln und Windpocken.

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