Avocado schlechte Ökobilanz

    • (1) 02.11.16 - 09:41
      Inaktiv

      Hier ein Link über die Lieblingsfrucht vieler Gesundheitsbewusster :

      http://www.zeit.de/2016/43/avocado-superfood-anbau-oekologie-trend

      Schade !

      • Der Artikel ist nicht differenziert genug. Er wirft der Avokado vor, zu viel Wasser zu verbrauchen. Reis oder Zitrusfrüchte benötigen noch mehr Wasser. Das Problem ist also nicht die Frucht, sondern die Tatsache, dass sie auch in wasserarmen Regionen angebaut wird und dass der Verbraucher nicht immer erkennen kann, wo sie herkommt.

        • (3) 02.11.16 - 11:10

          Ja , und Datteln verbrauchen noch ein Vielfaches an Wasser.

          Es geht doch eher darum, das Essen nicht auf so nervige Art als "Statussymbol" herhalten muss.

          Ich dachte ehrlich gesagt gestern auch noch, dass meine mitgebrachte Avocado aus dem Biosupermarkt in Ordnung wäre .

          Nun hab ich ein schlechtes Gewissen, die Herkunft meiner Frucht konnte ich nicht eruieren.

            • (5) 02.11.16 - 19:51

              Sie steht halt für hippen, nachhaltig gesunden Lebensstil!

              Dem wird sie nicht gerecht,
              dann doch lieber uncoolen Wirsing und Rosenkohl!

              Der fliegt wenigsten nicht um die halbe Erde.

              • (6) 02.11.16 - 21:22

                Leider verstehen das die meisten Menschen nicht.
                Es muß exotisch und teuer sein.
                Erst dann ist es was.
                Heimisches Obst vergammelt. Dabei ist es um einiges Nährhafter als um die Erde transportierte Exoten.

                • (7) 03.11.16 - 10:12

                  hallo,

                  ich habe jetzt nicht alles gelesen ist ja ein ziemlich langer artikel, habe sowas in der form aber schon in der ein oder anderen öko zeitschrift gelesen.
                  ich stimme dir zu, die ökobilanz ist nicht gut. wie bei so vielen anderen nahrungsmitteln.

                  ich selber achte stark arauf obst und gemüse regional bzw. saisonal zu kaufen. auf manche dinge kann udn mag ich nicht verzichten. z.b. liebe ich salat und esse den auch mit tomatenund blattsalat im winter.
                  ansonsten kaufe ich aber z.b. nie außerhalb der siason erdbeeren und co. bzw. beeren und dergleichen. ich kaufe vermehrt saisonale nahrungsmittel. z.b. momentan gibts bei uns viel mit kürbis. äpfel haben wir sowieso immer da. und bei diesen und z.b. birnen schaue ich immer, dass es deutsche sind. was bei birnen nicht immer leicht ist.

                  ABER: ich bin ein großer avocado fan. nicht erst seit dem erwähnten hype, sondern schon seit meiner zeit in den usa. ich bin so begeistert von dieser frucht, dass es sie bei uns zu vielen´m dazu gibt. auch das baby bekommt avocado, weil die, wie der artikel auch erwähnt, von den inhaltsstoffen kaum schlagbar ist.
                  und wenn viele vegetarier und veganer statt fleisch eben viel avocado essen, dann ist das trotzem ein gewinn. alle menschen sollten weniger fleisch essen, viel weniger und wenn die avocado dazu beiträgt, dann prima! die ökobilanz der milliarden kühe und schweine der welt ist siherlich verheerender und für uns menschen zudem ungesünder.

                  lg

              Ich liebe Wirsing und Rosenkohl. Avocado aber leider auch... Und die schon seit ein paar Jahrzehnten#schwitz

    Das Problem ist wie bei sehr vielen Konsumgütern und Nahrungsmitteln nicht das Produkt an sich, sondern mangelnde Transparenz in Bezug auf Herkunft und dem "way of production".

    Dazu kommen noch Marketing Strategien wie zB. die momentane "Bio" Welle, die den Konsumenten suggeriert, dass "Bio" etwas besonders gesundes wäre.....diese Bezeichnung letztendlich aber auf jedem Dreck und Müll der überteuert in den Regalen zu finden ist aufgedruckt werden darf.

    Und letztendlich noch als Hauptargument, dass es einen grossteil der Konsumenten auch gar nicht interessiert, solange das Produkt erschwinglich und qualitativ in Ordnung ist.

    Öfter mal auf saisonale Produkte aus regionalem Anbau zugreifen halte ich für wesentlich sinnvoller als sich nach den in regelmäßigen Abständen in den Medien kursierenden "Horrormeldungen" zu richten.

    • Das mit den Marketing Strategien ist wirklich eine nicht zu unterschätzende Macht. Es ist ja nicht nur Bio auf dem Vormarsch, sondern auch ganz viele andere gesundheitsrelatierte Themen. Ich habe beispielsweise auch das Gefühl, dass gerade Themen wie Freeletics oder andere Sportprogramme sehr stark medial gepusht werden. Das ist ja alles eine wirklich interessante oder auch wünschenswerte Entwicklung, aber oft ist die Berichterstattung sehr einseitig und betont immer nur die positiven Aspekte.

      Ein ähnliches Thema ist sicherlich auch dieser Vegan-Trend, den ich an sich begrüße. Problematisch wird es dann aber, wenn man sich nicht ausgiebig mit der Thematik auseinandersetzt und dann eventuell an einer Mangelernährung leidet, weil man sich nur an das erstbeste Kochbuch gehalten hat, was aber nicht auf eine dauerhafte Ernöhrung hin optimiert ist. Da muss ich auch mal Attila Hildmann loben, der (auch wenn der oft sehr stark kritiisiert wird) Ernährung als ein gesamtes Werk sieht und das ganze auch wissenschaftlicher angeht - der empfiehlt beispielsweise auch verschiedene Superfoods http://supernahrung.com/ , zu denen ja die Avocado auch gehört. Auch dieses Thema ist ja an sich ein Trend geworden ;)

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