Vermieter will bei weiteren Nachwuchs kündigen

    • (1) 03.11.16 - 11:48

      Hallo Leute,

      Folgendes Szenario:

      Familie mit 5 Kindern wohnt zur Miete in ein 130 qm Haus. Sie fühlen sich dort sehr wohl. Kinder teilen sich die zwei großen Kinderzimmer, da sie selbst alle noch klein sind. Schönes Wohnzimmer, großer Garten. Eigentlichd das perfekte Haus.
      Neulich kam der Vermieter und wollte das schrifliche Versprechen, dass kein weiteres Kind hinzukommt, da er sonst wegen Überfüllung das Mietverhältnis kündigen wird.
      Die Familie ist geschockt, denn ein sechstes Kind ist in der Planung nicht ausgeschlossen, sie wollen aber in dem Haus bleiben.

      Nun die Frage: Darf der Vermieter auf so ein Schreiben bestehen? Und ist ein weitere Nachwuchs denn tatsächlich ein Kündigungsgrund?

      Die Familie ist übrigens sehr gepflegt, keine Messis, das Haus sieht ordentlich aus, der Garten im Top Zustand.

      Danke für eure Antworten.

      • Hallo,

        ich würde gar nichts unterschreiben und schnellstens in den Mieterschutzbund eintreten.

        Das weiterer Nachwuchs ein Kündigungsgrund ist, wage ich zu bezweifeln. Zumal anscheinend ja auch genügend Platz vorhanden ist.

        lg

        Kann minimix nur zustimmen, nichts unterschreiben, sofort beim Mieterbund anmelden.... Bis die Rechtsschutz greift, dauert das 3 Monate.

        Hallo,

        bitte nichts unterschreiben und nein, der Vermieter darf natürlich keinen Nachwuchs verbieten, max. die Haltung von Haustieren, aber das ist so ein Kind ja zum Glück nicht #schwitz

        LG

      • Das ist ja witzig, was der Vermieter da möchte. Von ungeplanten Schwangerschaften hat der wohl noch nicht gehört? Oder denkt er, dann muss halt ne Abtreibung erfolgen?

        Definitiv würde ich mich jetzt sofort rechtlich absichern und auch beraten lassen. Entweder über Mieter-Rechtschutzversicherung oder eben Mieterschutzbund/Mieterverein. Falls der Vermieter vorher Druck macht, würde ich mir erstmal alles schriftlich per Post zusenden lassen und auch eine entsprechend offizielle schriftliche Begründung erbitten. Im Gegenzug aber keinerlei Aussagen machen, wie ich gedenke, weiter vorzugehen.

        Generell ist so eine Vereinbarung mit Sicherheit sittenwidrig, eben weil die Familienplanung privat ist. Das dürfte sich im selben Bereich befinden, wie die Frage eines Arbeitgebers nach dem Kinderwunsch. Ist aber meine Laienmeinung, bin kein Jurist.

        Ich würde den Vermieter darum bitten, seinen Wunsch schriftlich zu äußern:)

      • Ein solches Anliegen ist gegen die guten Sitten, und nicht rechtskräftig, selbst wenn beide Seiten einen solchen "Vertrag" schon unterzeichnet hätten.

        Der Vermieter muss nur schriftlich davon in Kenntnis gesetzt werden, dass jetzt ein Kind da ist. (Informationspflicht als Mietnehmer)

        Diese Thematik zählt übrigens zum allgemeinen Gebrauchsrecht des Mieters und ist speziell in diesem Fall durch Artikel 6 Grundgesetz (Schutz von Ehe und Familie) geschützt. Fragen nach einem Kinderwunsch und einer geplanten oder bestehenden Schwangerschaft sind unzulässig. Diese verletzen das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Mieters.

        (Quelle:https://www.anwalt.de/rechtstipps/auf-wohnungssuche-wenn-der-vermieter-fragen-stellt_017318.html))

        Hallo,

        unterschreiben würde ich jetzt auch nichts, aber grundsätzlich darf ein Vermieter schon bei Überbelegung einer Wohnung die Kündigung aussprechen.

        Wann es jetzt zur Überbelegung kommt ist anhängig vom Bundesland - es gibt verschiedene Richtlinien.

        Viele Grüße,
        lilavogel

        Bei zwei Erwachsenen und möglichen sechs Kindern auf 130 qm liegt keine Überbelegung vor.

        (Pi mal Daumen: 10 qm pro Erwachsener, 6 qm pro Kind.)

        Er wird vor Gericht schlechte Karten haben, nur will man die letzte Instanz ja eigentlich vermeiden. Schliesse mich dem Tenor an, in den Mieterschutzbund beizutreten.

        Hi,
        rechtlich hat der Vermieter natürlich nichts in der Hand.

        Aber schon 2 Kinder pro Zimmer, ab Schuleintritt finde ich persönlich schon ziemlich grenzwertig.

        Kindergarteneltern haben auch das Mietverhältnis gekündigt bekommen, als das 2. Kind unterwegs war. Das Haus würde zu sehr abgewohnt werden.

        Die haben sich ne neue Bleibe gesucht und fertig.

        Ein perfektes Haus, wäre es, wenn jedes Kind ein eigenes Zimmer hat und nicht 2 und 3 Kinder, sich eines teilen müssen. Egal wie groß. Es ist immer scheiße.

        Und bei 130 m² Wohnfläche, werden die "großen Zimmer" auch keine 40 m² pro Zimmer haben. Wo man mit Raumteiler bißchen Privatsphäre schaffen könnte.

        Jedes Kind ein eigenes Zimmer, und wenn es nur 4 m lang und 2 m breit ist. Ich durfte mir, bis ich fast 16 Jahre alt war, das Zimmer, 16 m², mit meiner 3,5 Jahre jüngeren Schwester teilen. Später konnte ich 1,20 m gerade stehen, der Rest war schräg - aber es war mir, mir ganz alleine.

        Gruß Claudia

        • Jedes Kind ein eigenes Zimmer ist wirklich schön. Aber ab einer gewissen Kinderzahl ist es halt nicht immer einfach, eine Wohnung/Haus mit entsprechender Zimmerzahl zu finden. Schaue dir mal an, wie viele Kinder sie hat. Ich hoffe, du kannst dann ihren Engpass nachvollziehen und ein bisschen Verständnis ihr gegenüber bringen.

          • Ne, ich habe aus Sicht der Kinder überhaupt kein Verständnis. Es ist nämlich total ätzend, sich das Zimmer teilen zu müssen.

            Und aus Sicht des Vermieters, leider vermieten wir ein Haus an Personen :-[, würde ich auch sagen, ne sorry.

            Aber da der Vermieter leider kaum Rechte hat, ist es halt so.

            • (13) 05.11.16 - 11:32

              Sehe ich gar nicht so. Meine Schwester und ich hatten je ein eigenes Zimmer und haben trotzdem immer nur in einem Zimmer zusammengehangen und auch geschlafen. Meine Eltern haben uns dann ein gemeinsames Zimmer eingerichtet, weil wir eh immer zusammen waren. Ich kenne mehrere Familien, in der mehrere Kinder in einem Zimmer wohnen und keine Probleme damit haben.

              Meine Jungs teilen sich auch ein Zimmer und lieben es. Einer könnte unser Schlafzimmer bekommen, aber als wir das vorschlugen, haben Sie geweint:)

              Du siehst also, es ist nicht bei jedem so, nur weil du es nicht mochtest.

              • (14) 05.11.16 - 16:47

                Hi,
                ich bin 1972, wie viele meiner Bekannten, Freunden und Arbeitskollegen auch.

                Man hat noch meist zusammen mit den Großeltern in einem Haus gelebt. Aus der Clique mit 18 Personen, hatten 2 ein eigenes Zimmer.

                Bis auf Antje die mit ihrer 3 Jahre jüngeren, und Marion die mit Susanne 1 Jahr jünger, bis zu ihrem Auszug in einem Zimmer geschlafen haben, hat JEDER sobald, die Großeltern verstorben waren, ein eigenes Zimmer bekommen.

                Bei uns starb die Oma nicht. Wir haben dann den Dachboden geteilt und ich bekam ein mini Zimmer, wo ich genau 1,20 m gerade stehen konnte der Rest war schräg.

                Ich fand es nicht Klasse, und alle aus der Clique auch nicht, mit dem jüngeren Geschwistern in einem Zimmer zu sein. Bis auf Antje und Marco, haben inzwischen alle Kinder, alle eigene Häuser, ob neu oder umgebaut.

                Bei denen mit Kindern, hat jedes Kind ein eigenes Zimmer, und oft gibt es im Keller oder so, noch ein seperates Spielzimmer.

                Meine Jungs, schlafen auch seit 2 Jahren in einem Zimmer, zu 90 %. Aber wenn sich die 2 am zanken sind, kann man trennen und gut ist.

                Aber 5 Kinder, vielleicht noch 6, auf 2 Zimmer verteilt, die nicht groß sein können.

                Wir haben ne Wohnfläche von 112 m², + 2x17 m² Zimmer im Keller. Wir hätte ohne Not 4 Kinder unterbringen können.

                • (15) 05.11.16 - 22:56

                  Na und?

                  Natürlich würde man keine Zimmer leer stehen lassen, wenn welche verfügbar sind und sie den Kindern geben. Aber wenn keines da ist, ist halt keines da. Davon stirbt man nicht und schadet den Kids auch nicht.

                  Es gibt Städte in D, in denen man sich es einfach nicht leisten kann, jedem Kind ein Zimmer zur Verfügung zu stellen. Wahrscheinlich wohnst du in einer günstigen Gegend. Ich zahle für 70qm 1100€ und das ist noch günstig für die Gegend.

                  Ich finde, du übertreibst.

                  • (16) 06.11.16 - 01:59

                    Es gibt viele Bekannte, die im Rheingau und im Rhein-Main Gebiet wohnen, die haben mit aus "Deinem Grund", nur 1 Kind. So konnten sie in der Wohnung bleiben, wo sie auch vorher zu zweit gewohnt haben.

                    Es gibt nur bei Urbia User, die es toll fanden, die Zimmer mit Geschwister zu teilen. Ich kenne bis heute keinen.

                    Wie lange habt Ihr dann 1 Zimmer gehabt, bis zu welchem Alter?

                    Ich finde schon, das es ein Unterschied ist, ob man 10 oder fast 16 Jahre alt ist.

                    • (17) 06.11.16 - 02:30

                      Von Geburt an bis wie ausgezogen sind. Ich mit 20. da war meine Schwester 18. also bis zum Schluss. Und all unsere Freundinnen wohnten in einem Zimmer bis zum Auszug. Wir sind alles keine verwöhnten Gören und ich bin froh, dass ich nicht alles in den A geblasen bekommen habe. Es hat uns nicht geschadet.

                      Kein normaler Mensch macht seinen Kinderwunsch von vorhandenen Zimmern abhängig. Kinderwunsch ist ein Herzenswunsch und da kommt es nicht auf ein eigenes Zimmer an. Vermittelst du solche Werte?

                      • (18) 06.11.16 - 02:36

                        Was hat ein eigenes Zimmer mit verwöhnten Gören zu tun??

                        Ihr hättet noch eines gehabt, bei uns war das ganze Stockwerk durch eine sehr böse Oma besetzt.

                        In den Arsch geblasen, nur weil das Kind ein eigenes Zimmer hat...............

                        2 Jahre unterschied, ist nicht viel. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Wir hatten 3 Jahre 8 Monate, und es war nun mal Scheiße.

                        Kinder sollte man sich trotzdem leisten können, "Herzenswunsch" hin und her, Verstand sollte auch gegeben sein.

                        • (19) 06.11.16 - 02:51

                          Wie kommst du darauf, dass man sich Kinder nicht leisten kann, nur weil man nicht genügend Zimmer zur Verfügung hat? Ich wohne in Berlin. Miete mal hier ne 4 zimmerwohnung. Da kannste direkt dein gesamtes Einkommen abdrücken. Dann kann man sich die Kinder wirklich nicht leisten. Meine Kinder sind auch 3 Jahre und 4 Monate auseinander und sie lieben es. Wie ist denn dein Verhältnis zu deinen Geschwistern?

                          Wenn man Kinderwunsch von Zimmern abhängig macht, verwöhnt man wahrscheinlich auch in anderen Belangen über alle Maße. Nochmal: wenn Zimmer vorhanden sind, spricht nix dagegen. Extra keine Kinder zu bekommen, nur weil sie sich ein Zimmer teilen müssten, ist schon komisch. Die Familie kann selbst entscheiden, ob die Wohnverhältnisse ok sind. Was geht's dich an?

                          Du weißt doch gar nicht, ob es die Kinder stört?

                          Wie du liest, hat es uns nicht gestört und unsere Kinder stört es auch nicht. Du bist also nicht das Maß aller Dinge. Wenn die Kinder irgendwann man ankommen und sagen, dass sie es scheisse finden, kann man immer noch nach Lösungen suchen.

                          • (20) 06.11.16 - 03:12

                            Ich hatte zu meinem Bruder, 6 Jahre älter, einen super Draht.

                            Aber die Schwester, ist heute noch super anstrengend. Sie selber fand es auch nicht gut, das wir so lange ein Zimmer teilen mussten. Auch weil wir so anstrengend mit einander sind, hat sie die Kinder mit einem Abstand von 21 Monaten bekommen.

                            Die sind sich aber auch nur am zanken. Hat auch nichts gebracht.

                            Meine haben auch 3,5 Jahre Unterschied, aber ich kann sie trennen, wenn es nicht klappt.

                            Und das hätten DEINE Eltern auch machen können. Ihr habt freiwillig auf das Zimmer verzichtet.

                            Wir hatten einen Schwerstpflegefall daheim, das ein ganzes Stockwerk belegte, ALLES WAR IHR und ich noch ne nervige kleine Schwester im Zimmer.

                            Wir wohnen auf dem Land, da sind natürlich andere Preise wie in Berlin, aber auch ganz andere Löhne und Gehälter.

                            Wir haben im Bekanntenkreis etliche mit mehr als 2 Kinder, 3 x 5 Kinder. Da hat jeder ein eigenes Zimmer. Hier auf dem Land, hat 90% Eigentum, ist halt so.

                            Eine Ex-Kollegin kam/ist wieder in Berlin. Als wir sie damals besuchten, war ich entsetzt, wie klein man wohnen kann, und füttert noch den 26 Jahren alten Sohn durch, dadurch hatte sie nicht mal ein eigenes Zimmer. Wir hatten ca. 5 Jahre Kontakt, sie war nur 1 Jahr in der Firma, bevor sie wieder ging. In den 5 Jahren, zog sie aber auch 3 x um.

                            Ich wollte schon immer bauen, und wenn es Kinder gibt, bekommt jedes ein eigenes Zimmer.

                            Meine Kinder wissen, nur wenn man arbeitet kann man sich was leisten. Und selbst dann, ist nicht jedes Jahr Urlaub auf dem Bauernhof am Brombachsee drin. Nur durch sparen konnte ich mir eine BMW R850R leisten.

                            Die Kolleginnen haben alles bei Cecil, sOliver, Esprit, Mallorca Urlaube usw. gelassen. Obwohl das Auto oft noch von der Oma gesponsert war, hatte ich "mehr" vom Geld.

                            Und wäre ich nicht so sparsam aufgewachsen, würde ich jetzt bestimmt am Rad drehen, denn ich dachte so mit 20, daß man mit Mitte 40, aus dem Gröbsten raus ist.

                            • (21) 06.11.16 - 09:39

                              Das beweist doch aber nur, dass DU persönlich mit deiner schwerster nicht klarkamst und sie mit dir. Das hat überhaupt nix mit dem Umstand zu tun, dass jedes Kind ein Zimmer benötigt. Du und deine Schwester habt euch schlicht nicht verstanden und daher war es eine Qual sich ein Zimmer zu teilen.

                              Du solltest nicht von dir auf andere schließen.

                              Ehrlich gesagt, fahre ich lieber in einen richtigen Urlaub (Bauernhof ist für mich kein Urlaub), BMW fahren mein Mann und ich schon seit Jahren und einkaufen tu ich eh hochpreisiger, als 1700€ Miete zu bezahlen und kann immer noch was auf die hohe Kante packen. Ich finde es ein wenig niedlich, dass du in deinem Dorf sitzt und kein Verständnis dafür hast, dass die Mieten in Großstädten so pervers hoch sind, dass eben nichts jedes Kind sein eigenes Zimmer haben kann. Gerade Berlin ist nicht für seine hohen Gehälter bekannt!

                              Aber man kann ja nach Marzahn ziehen, damit bloß jedes Kind sein eigenes Zimmer hat.

                              (22) 06.11.16 - 16:04

                              Hättest Du mal Deinen Mann gefragt, es ist ein Motorrad.

                              Und ja, nur ich komme mit meiner Schwester nicht zurecht, hier bei Urbia, hat noch keiner mit seiner Familie gebrochen. Alles Fakes im Familienforum. Die anderen 16 aus der Clique, waren auch Weicheier, warum nicht bis zum Lebensende, mit den Geschwistern in einem Zimmer.

                              DU, nur Du fandest es Klasse, super. Meine Schwester ist Erzieherin, solle sie sozial sein? Sie fand es auch ätzend. Sie hat auch die Kinderzahl auf 2 beschränkt, da sie nicht mehr Platz in Ihrem Haus hat.

                              Und?

                              Warum soll ich nach Berlin ziehen, wenn ich 19 km auf die Arbeit hatte, jetzt 14 km.

                              Meine Ex-Kollegin ist in Berlin 45 km auf die Arbeit, super zentral. Sie ist wieder zurück, weil dort Ihre Familie ist, und es mit dem neuen Freund bei uns nicht geklappt hat. Das Ihre Söhne da schwer die Hände im Spiel hatten....tja, war halt so. Sie ist dahin zurück. Warum sollte ich nicht dort wohnen bleiben wo ich jetzt bin?

                              Vermutlich wohnst Du auch dort, wo es Dich hin verschlagen hat, ob Mann oder Arbeit.

                              Ich wohne da, wo Arbeit, Mann und zufällig noch Familie ist. Das dort die Preise so sind, ist halt so, kann ich auch nichts dafür.

                              Aber 1700 € Miete/Monate ist bei uns Vollzeitgehalt vom Mann. Also werden die Löhne in Berlin doch etwas anders sein.

                              Den Rest, kannst Du unten weiterlesen.

                              (23) 06.11.16 - 19:10

                              Hui, fühlst du dich angegriffen? Warum? Weil du merkst, dass du Quatsch schreibst? Wo hab ich behauptet, dass es sich nicht um ein Motorrad handelt? Wo schrieb ich, dass du nach Berlin ziehen sollst? Viele meiner Bekannten verdienen 1600€ brutto für Vollzeitarbeit. Das ist in Berlin Gang und gäbe (für Leute, die nicht studiert haben) ich bin froh, dass ich nicht für diesen Hungerlohn arbeiten muss. Und mich hat es nicht hierher verschlagen, ich bin hier geboren!

                              Übrigens, egal wie sozial ich bin, wenn mein ggü ein arschloch ist, hilft mir meine soziale Ader auch nicht. Schon mal drüber nachgedacht?

                              (24) 06.11.16 - 09:57

                              Hallo,

                              Du kannst doch aber überhaupt nicht von Dir auf alle schließen!

                              Für Dich ist der BMW scheinbar total wichtig (sonst würdest Du ihn nicht erwähnen) und das eigene Zimmer, dafür Leben auf dem Land und ohne Reisen.

                              Ich hatte kein eigenes Zimmer als Kind, wir hatten auch keinen BMW (mir war als Kind das Auto meiner Eltern völlig egal. Das meiner Mutter war schön grün, das war das einzige, was mich interessiert hat) . Aber meine Eltern haben uns die Welt gezeigt, wir sind jedes Jahr in eine andere Hauptstadt gefahren. Wir waren halt 4 Kinder, da war in dem Haus einfach nicht genug Platz. Sicher hätte ich gerne ein eigenes Zimmer gehabt. Aber als Alternative jetzt gar nicht zu leben (das wäre die Alternative in meinem Fall, da ich die jüngste war) würde ich nicht wählen wollen!

                              Auch mit meinen Kindern bin ich gereist, wann immer es mir finanziell möglich war, weil ich das für ihre Bildung und ihren "Horizont" sehr wichtig fand.

                              Ich käme aber jetzt deswegen doch auch nicht auf den Gedanken zu sagen, du solltest lieber keine Kinder haben, weil Du nur auf den Bauernhof mit ihnen fährst. Jedem ist eben etwas anderes wichtig und das ist o.k. so, so lange die Kinder von ihren Eltern geliebt und versorgt werden.

                              Gruß, liki

                              (25) 06.11.16 - 15:55

                              Die BMW, ist ein Motorrad.

                              Und 16 Kinder aus der selben Clique fanden es scheiße mit den Geschwistern in einem Zimmer zu schlafen, schließt darauf, das nur ich es scheiße fand, interessant.

                              Vielleicht mal alles lesen, und nicht nur 1 Block, von vielen.

                              Ja, da das Leben passiert während man anders plant, meistens ist kein Urlaub drin, oder einer wo die Ferienwohnung nicht mehr als 60 €/Nacht kostet. Und das ist oft auf Bauernhöfen.

                              Du hättest es nicht mitbekommen, wenn Du nicht geboren worden wärst - oder bist Du blond?

                              Meine Eltern konnten in KEINEN Urlaub fahren, da wir die Großeltern zur Pflege hatten, die auch das untere Stockwerk belegten.

                              Horizont - Urlaub ist zum Erholen da. Mal raus kommen, was anderes sehen. Mal aus der Tretmühle.

                              Weißt Du es wie es ist, 3 Kinder, und 2 alte Menschen im Haus mit 100% Pflege?

                              Meine Eltern hätten gerne mit uns Urlaub gemacht, aber es war nicht drin. 1980 - 1988, waren Pflegerisch ganz andere Zeiten.

                              Und ja, ich fahre seit 23 Jahren Motorrad, habe ein Auto seit 20 Jahren. Ich konnte mir mit den wenigen Geld, was die Kollegen und ich verdient hatten, viel mehr mit anfangen. Die haben ihren Horizont auf Mallorca und Ibiza erweitert.

                              Und ich weiß das wir einen B-Kadett hatten, in orange, dann einen D-Kadett in Hollandblau und dann einen Astra. Weil ich interessiert bin. Ich habe meinem Vater den Schraubenschlüssel gereicht, beim Auto reparieren, bei der Waschmaschinen Reparatur. Ich habe mit ihm die Fachwerke aus der Scheune geschlagen, und Steine gereicht, zum mauern.

                              Und trotzdem laufen nur bei Urbia Menschen herum, die sich ihren Horizont erweitern liessen und so was von froh waren, mit Ihren Geschwistern in einem Zimmer bis zum Auszug waren.

                              Im Realen Leben kenne ich niemanden. Ich habe zwar nur 130 Freunde bei Facebook, aber ich kenne sie alle. Redete, lachte und weinte mit Ihnen, und diese Menschen, fanden es genauso beschissen wie ich, mit dem jüngeren oder älteren Geschwister, in einem Zimmer zu wohnen. Das ist halt so!!

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