kotzen, kacken, usw...

Guten Morgen,

in letzter Zeit fällt mir immer häufiger auf, dass im Gespräch mit Freunden und Bekannten (die gewiss keinen geringen Intellekt haben!), sowie hier bei Urbia bestimmte Wörter verwendet werden, die ich niemals in den Mund nehmen würde.
Ganz besonder stark fällt mir dies bei den Wörtern "kotzen" und "kacken" auf. Wenn ich die alleine schon lese, sträuben sich mir die Nackenhaare. Langsam komme ich mir wie ein Außenseiter vor, wenn ich erzähle, dass mein Baby Milch "erbrochen" und nicht "gekotzt" hat.

Selbst kleine Kinder verwenden wie selbstverständlich diese Wörter.

Mein Kind werde ich sicherlich so erziehen, dass er passende Alternativwörter kennt und hoffentlich verwendet. Was er dann im Freundeskreis macht, liegt dann außerhalb meiner Kontrolle und interessiert mich weniger. Wichtig aber ist, dass er in den passenden Momenten angemessen reden kann. Ist diese Vorgehensweise mittlerweile so abwegig?

Ich bin bestimmt nicht jemand, der nicht auch mal fluchen würde, aber im ganz normalen Alltagsgespräch kommen mir solche Wörter nicht unter.

Gibt es denn überhaupt noch jemanden, der so denkt wie ich? Oder was sagen diejenigen, die diese Art zu sprechen als alltagstauglich empfinden?

Freue mich schon auf eure Antworten!

Hallo,
ich sehe das genauso wie du und verwende diese Wortwahl auch nicht.

Mein Baby spuckt und bei Erkrankung muss man brechen.

Von dem Ausdruck "kacken", bin ich auch weit weg.

Ich hatte vor einigen Wochen im Familienforum darüber eine Diskussion.
Da wurde geschrieben: "Mein Sohn kann nicht richtig kacken." .#schock

Ich finde es auch schlimm wenn erwachsene Menschen sich so ausdrücken.
Gruß

Moin. Geht mir genauso. Diese Wörter existieren am Rande meines Wortschatzes.
Grausam ist, dass zur Zeit dieses Kackwurst Emoji wohl übelst der Burner ist. Auf einem Kindergeburtstag (Mädchen 3 Jahre) wurde neulich eben genanntes als Luftballon verschenkt und als Muffins und Kekse angeboten. Das Mädchen fährt wohl total auf dieses Ding ab. Mein Sohn und ich haben diese Sorte Süßes nicht angerührt, was mich natürlich stolz gemacht hat :D

Ach so? Aber "Kackwurst Emoji" hältst du für salonfähig? Und "übelst" und "Burner"? Dann kannst du ja in Ruhe weiter stolz sein... #klatsch

Peinlich ist wenn man sich selbst nicht richtig ausdrücken kann aber meint etwas besseres zu sein.

P. S. "übelst" würde ich nie sagen, dann doch lieber den kackhaufen emoji

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also wenn das deine einzigen probleme sind bist du wirklich stark zu beneiden! #gaehn

Ich möchte nicht meine Probleme besprechen, sondern oben beschriebenes Thema diskutieren.
Bitte um Beachtung!

nur mal so: was versprichst du dir von den antworten? bestätigung, dass Fäkalausdrücke etwas schlimmes sind? bist du dir dessen so unsicher? oder würdest du, wenn dir die anderen forumsmitglieder sagen würden, das es ok ist, machmal kacke zu sagen, dann auch kacke sagen?

kurz zusammengefasst: manche menschen benutzen in manchen situationen fäkalausdrücke. manche von denen vielleicht auch in situationen, wo dies nicht angebracht ist. so what? dann werden diese halt sozial geächtet. aber es ist bestimmt nichts schlimmes, wo man jetzt ellenlang darüber diskutieren müsste. und der gebrauch von fäkalausdrücken hat definitiv nichts - wie von dir angedeutet - mit dem intellektuellen niveau zu tun. das zieht sich durch alle schichten, länder etc. und es hat auch nicht - wie andere forenteilnehmer behauptet haben, etwas mit den neuen zeiten zu tun (alles wird schlimmer ....). geflucht wurde immer. falls es anders wäre, hätte ich gerne ein paar statistiken.

lg und ich hoffe dir ist nicht mehr so langweilig

<<<Mein Kind werde ich sicherlich so erziehen, dass er passende Alternativwörter >>>

Es heisst : ..."das es passende...". Ansonsten müsstest Du "Meinen Sohn werde ich sicherlich....." schreiben

Entschuldige bitte...ich konnte es mir nicht verkneifen. :-)

Ernsthaft: Ich passe mich durchaus mit der Ausdrucksweise den Gegebenheiten an, falle in feinster Gesellschaft nicht unangenehm auf, kann aber auch fluchen wie ein Pirat.

Gut, dass ich es mir verkneifen kann, dich auf deine Fehler aufmerksam zu machen. (-: Denn darum geht es hier nicht, oder?

Nein.....darum geht es in der Tat nicht.

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Wenn mein Kollege, nach einem Streit mit einem unangenehmen Kunden am Telefon, zu mir sagt: Da könnte ich schon kotzen, wenn ich den Namen nur höre! finde ich das nicht allzu tragisch. In einem Zusammenhang mit einem milchspuckenden Säugling kenne ich allerdings niemanden, der das Verb so benutzt.

Kacken....Hm, ich würde jetzt keinem Fremden erzählen wie mir mein Sohn mal hinter die Couch gemacht hat.
Meinen Freunden habe ich allerdings schon erzählt, heute hat mir der X. einen Riesenhaufen hinter die Couch gekackt....

Das ist genau der Unterschied. Die Verwendung von ,,kotzen" als Fluchwort empfinde ich auch mal als befreiend.

Allerdings im Alltag zu erzählen ,,Mein Kind hat gekotzt." hört sich in meinem Ohren einfach scheußlich an.

Naja, wenn man betroffen ist, sind es nicht nur die Ohren, die das scheußlich finden .... ;-)

Das Phänomen nennt man Sprachverrohung.

Dem Einzelnen ist in bestimmten Situationen nicht bewusst, dass er - sagen wir mal - "sprachlich entgleist". Übrigens verroht nicht nur die Sprache, auch die Umgangsformen oder Empathie miteinander. Bei manchen mehr, bei manchen weniger.

LG

haargenau, alles wird schlimmer und früher war alles besser. :-p

lg

Genau, früher starben die Männer noch einen Heldentod auf dem Felde der Ehre, heute lässt man sie einfach verrecken .... #schock

also ich finde, dinge, die scheisse sind, sollte man auch als scheisse bezeichnen. und die beste bezeichnung für ein arschloch ist arschloch.

ich habe einen master in meoinformatik, reicht das für dich als nachweis meiner intellektualität (ui, schwieriges wort) aus?

ich fluche übrigens bevorzugt im auto und es hilft mir, meine agressionen auf beschissene arschlöcher schneller abzubauen

Nochmal:
es geht ja nicht um die Verwendung von Fluchwörtern im Allgemeinen, sondern um die Implementierung von kacken, scheißen und kotzen im Alltag; und das als Nichtfluchwort.

und ich finde den gebrauch dieser wörter vollkommen ok, sie beschreiben die damit verbundenen tätigkeiten auf beste weise! es sind halt körperliche ausscheidungen, ich selbst brauche dafür keine verniedlichende namen.

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Ich verwende beide Wörter im familiären und privaten Kontext, weil sie für mein Empfinden den beschriebenen Vorgang besser treffen. Kotzen und kacken sind per se keine Tätigkeiten, die als besonders ästhetisch empfunden werden, warum soll ich sie dann mit liebreizenden Worten umschreiben?

Ich empfinde das ähnlich gestelzt wie den Vorgang des Putzens als Raumpflege zu bezeichnen. Du siehst, ich bin kein großer Freund der Euphemismen.

Trotzdem kann ich mich beim Arzt anders ausdrücken, würde auch meinem Arbeitgeber nicht melden, dass ich kotzend über dem Klo hänge und mein Sohn weiß auch, dass es für einige Dinge "Zuhausewörter" und höflichere Beschreibungen gibt.

Ob man jetzt ein Forum eher dem privaten Bereich oder dem eher öffentlichen zuschreibt, mag Empfindungssache sein. Angesichts der teils sehr privaten Dinge, die hier ausgetauscht werden, der allgemeinen Sprachverrohung hier (SS ) und der Tatsache, dass insbesondere kleine Kinder eben nicht nur Prinzen und Prinzessinnen sind, sondern auch Wesen, die ihre Exkremente in den ersten Monaten gerne auch mal explosionsartig in windelfreien Raum schießen, empfinde ich solche Begriffe hier als durchaus passend.

#winke Die Alltagsprinzessin

"ie ihre Exkremente in den ersten Monaten gerne auch mal explosionsartig in windelfreien Raum schießen, empfinde ich solche Begriffe hier als durchaus passend."

volle zustimmung!

Das Kind defäkiert!#rofl

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Hallo,

wenn ich mich bei meinem Chef wegen einer heftigen Magen-Darm-Grippe auf der Arbeit abmelde sage ich ganz bestimmt nicht: "ich habe die ganze Nacht gekotzt und gekackt/ oder geschissen". Ebenso würde ich im Gespräch mit Menschen, die mir nur wenig bekannt oder unbekannt sind, niemals solche Kraftausdrücke verwenden.

Unter Freunden, Familie/guten Bekannten ist das schon anders. Habe erst neulich meiner Mutter von dem Arschloch berichtet, dass seinen Hund zum xten Mal gefühlt 10 kg von unser Grundstück scheißen lässt. Damit habe ich kein Problem. Und meine Mutter auch nicht;-)

LG

Nici

Hallo!

Du benutzt diese Wörter in einer öffentlich zu lesenden Überschrift, aus der nicht erkennbar ist, was du damit bezwecken willst.

Ich nutze die Wörter, weiß aber, das sie nicht elegant sind und möglichst nicht inflationär eingesetzt werden sollten. Als Überschrift für einen Beitrag -welcher auch immer- würde ich sie niemals nutzen. Wäre mir jetzt zu ordinär.

LG

Ja, das ist echt zum kotzen.

------------Wichtig aber ist, dass er in den passenden Momenten angemessen reden kann. Ist diese Vorgehensweise mittlerweile so abwegig?-------------

Wahrscheinlich ist für manche Urbia eben nicht der passende Moment.

>>sowie hier bei Urbia bestimmte Wörter verwendet werden, die ich niemals in den Mund nehmen würde.<<
Wer im Glashaus sitzt fällt mir spontan dazu ein #nanana
Nix anderes machst Du gerade.

Danke für den sinnfreien Thread!
Das ist wieder so klasse und absolut vorhersehbar:
Jeder 2. wird dir recht geben und selbstverständlich in den eigenen vier Wänden nur pädagogisch wertvoll interagieren. (Außerhalb der vier Wände natürlich um so mehr!)
Was auch sonst?!

Hier sind schließlich ein Haufen hochgebildeter, intellektueller Niveaubestien, die immer und überall die Rama - Gepflogenheiten leben. Mit Inbrunst! Leidenschaftlich! Und immer korrekt!

Und ich? Ich hoffe inständig, dass deren Pseudo -elitäre Brut den Thermomix - Muttis irgendwann gepflegt IN DEN ARSCH treten. Aber sowas von.

:-)

Gruss
agostea

Rama- Gepflogenheiten #kratz.

Na, Hauptsache die Schulbladen haben Titel.

Da kannst du dich doch bestimmt gut mit identifizieren, nicht wahr? :-)

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nun, beim fluchen erachte ich es durch aus für alltags tauglich.

Es drückt hervor ragend drastisch aus, wie es gemeint ist
"es kotzt mich an"

da weiss man, was damit gemeint ist.
Ein
"es bricht mich an"
würde bestimmt irritieren:-)

"Es bricht mich an"
#heul

es irritiert, ich wusste es

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Hui, hier fühlen sich manche aber auf den Schlips getreten. Ich habe auf eine niveauvolle Diskussion gehofft, ist aber mit manchen Damen hier nicht möglich.
Wenn ihr möchtet, diskutiert es alleine aus, ich bin raus.

Und vergiss nicht, dass Stöckchen aus dem Gesäß zu ziehen.
Auf Wiedersehen! #winke

Schade. Ich hätte gern noch geplaudert.

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Ich gebe Dir grundsätzlich recht. Manchmal kommt es aber vor, dass diese Worte zur Beschreibung der Tätigkeit und zugleich zum Stressabbau des Betroffenen gebraucht werden.

Einmal kam Kind 2 mitten einer Nacht an mein Bett getapert und sagte völlig unvermittelt, "Papa, mir ist langweilig", sprach's und, ja, kotzte einmal quer über mich 'rüber. Ich könnte natürlich auch sagen "hat sich einmal quer über mich erbrochen", aber das würde meine Empfindung über diese jähe Unterbrechung meiner Nachtruhe nur unzureichend widerspiegeln (obwohl ich über diese Situation im Nachhinein natürlich lachen musste).

Als allerdings eine Kindergärtnerin aus Frust über die zusätzliche Arbeit mehrfach die Formulierung wählte, Kind 2 habe heute wieder "in die Hose gekackt", da fand ich das in der Tat auch unpassend und unprofessionell.

Und ich sprach einst noch warnend zum Mann, der das vollgefressene Kind zu dessen Erheiterung hoch über seinem Kopf kreisen ließ, kurz bevor er zur Arbeit fahren wollte: Achtung, es vomiert gleich!, als der Schwall schon über ihn hereinbrach... Der Mann fand das auch eher zum Kotzen!

Hach, die lieben Kleinen...

Du hast Fressen gesagt! #schock

Das hat er bestimmt nie wieder gemacht, oder? #rofl

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Hi
Ich bin sicher keine heilige, im angemessenen Rahmen (wenn man es denn so nennen kann) sage ich auch mal etwas das sich nicht so schön anhört, nicht das eigentlich Worte ist, aber hier z. B. lasse ich es komplett. Auch weil ich selbst einige dieser Wörter nicht mag (kotzen, ich sage eher kübeln in einer dieser Momente #rofl).
Jedoch musste ich bei deiner Frage daran denken das ich mal eine Userin ,die mir wegen der durch und durch merkwürdigen Ausdrucksweise im Kopf geblieben ist, gefragt habe ob sie sich eigentlich immer so ausdrückt.
Antwort: o-Ton "ja mir wurde nämlich beigebracht auch Fremdwörter zu verwenden" usw. etc.
Das fand ich auch "interessant". Kommt wohl auch drauf an in welchem Umfeld man aufwächst und was man unter Fremdwörter packt.

GLG

Hallo.

Ich oute mich mal: ich gehöre zu denen, die trotz halbwegs gehobener Bildung 'kotzen' und 'kacken' sagt. Dabei bin ich durchaus in der Lage, mich den Gepflogenheiten, dem Kontext und dem Gesprächspartner anzupassen.

So würde ich z.B. einer Freundin, meinem Mann oder auch meiner Mutter nach einer entsprechend verbrachten Nacht sagen "Boah, ich bin total am Ende, die Bude sieht aus wie Sau und das kleine Monster hat die ganze Nacht gekotzt".
Den gleichen Sachverhalt würde ich dem Kinderarzt wie folgt darlegen: "Schönen guten Morgen, mein Sohn/meine Tochter hat sich vergangene Nacht wiederholt übergeben, behält selbst Wasser nicht bei sich, können wir bitte vorbeikommen?"
Und meiner Professorin würde ich eine dadurch versumste Frist so erklären:
"Entschuldigen Sie bitte den Verzug, aber nachdem beide Kinder mit einem Magen-Darm-Infekt flachliegen, konnte ich das Dokument nicht fertigstellen."

Eigenlob liegt mir normalerweise fern, aber ich finde, es zeugt von einer gewissen (sozialen) Intelligenz, wenn man weiß, wem man welche Terminologie zumuten kann.

Ich finde es auch ganz erfrischend, wenn Kinderärzte oder Erzieherinnen - eine gewisse Vetrautheit vorausgesetzt - so böse Wörter sagen.

Viele Grüße!

"Ich oute mich mal: ich gehöre zu denen, die trotz halbwegs gehobener Bildung 'kotzen' und 'kacken' sagt. Dabei bin ich durchaus in der Lage, mich den Gepflogenheiten, dem Kontext und dem Gesprächspartner anzupassen."
#pro

Besser könnte man es nicht sagen. Und irgendwie habe ich ja tatsächlich geglaubt das diese Einsicht allgemein bekannt ist #gruebel Als Nicht Mutter bin ich da vielleicht aber auch einfach zu naiv und nicht Foren erfahren???

Ich bin gewiss kein Anhänger einer Vulgärsprache, ich finde aber, dass in bestimmten Situationen bestimmte Wörter Emontionen sehr viel besser rüberbringen als verniedlichende, vermeintliche, "vornehmere" Wörter. Wenn ich z.B. mein frisch angezogenen weißes Hemd vor dem Weg zur Arbeit noch schnell wechseln muss, weil mein Kind es vollgekotzt hat (lang lang ists her), drückt dies meine Empfindung über diesem Umstand sehr viel beser aus, als wenn ich erzähle, dass ich mein Oberteil wegen der Benetzung mit Erbrochenem wechseln muss. Oder wie Kachelmann einmal sagte: Wenn draußen ein unangenehm starker Regen fällt, dann wird die Stimmungslage mit dem Ausdruck: "Es schifft wie die Sau" sehr viel besser wiedergegeben wie der übliche Ausdruck von "ergiebigem Niederschlag" ..... :-p

#rofl#rofl#rofl

Hallo,

das ist nicht nur ein sprachliches Problem.

Habe kürzlich einen Bericht im TV gesehen, dass das Ulmer Münster darunter leidet, dass so viele am Wochenende auf den Sandstein pinkeln. Hallo?

Bei uns in der Firma haben wir immer wieder das Problem, dass jemand Hausmüll über den Firmenzaun entsorgt. Die Firma liegt in einem Industriegebiet, da kommt niemand zufällig vorbei. Da muss man schon gezielt hin.

Am dem Friedhof wurden dieses Jahr wohl an/ nach Allheiligen so viele Grabgestecke geklaut wie nie zuvor.

Oma einer Bekannten liegt im Sterben und kommt zur Sterbebegleitung in ein Altenheim. In der gepackten Tasche ist ein Gelbbeutel mit 50€. 2 Tage später ist die Frau tot ... die 50€ sind weg.

Moral? Nicht nur die Sprache verroht. Irgendwie machen viele, was gerade für sie praktisch ist, ohne sich um die Folgen für irgendwen zu scheren.

GLG
Miss Mary

Und das alles, weil die Leute kotzen und kacken sagen? Ich bin entsetzt.

Ich gründe sofort das Institut für Sprachhygiene. Da muss doch jemand was tun, bevor diese Gesellschaft vor die Hunde geht.

Nachtrag: wobei ich dir zustimme, dass sich gesellschaftliche Missstände auch sprachlich niederschlagen können (ich erinnere an dieser Stelle gerne an Heinrich Lübkes Begrüßung seines Publikums in Afrika: Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger)...
Nur in Bezug auf die aktuelle Debatte um die Worte Kotzen und Kacken fand ich deine Ausführungen reichlich weit hergeholt....

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Ich kotz gleich im Strahl bei so viel sinnloser Aufregung hier ..... #rofl

Sorry, konnt ich mir nicht verkneifen #winke

Ein Arschloch bleibt ein Arschloch bleibt ein Arschloch! #schein

Einem solchen rufe ich persönlich, das auch gerne entgegen.

Im besten Fall.......:-).

Meine Kinder leider nicht.
Ja ich bin eine solche Prollmutter, die ihren Kindern nicht untersagen würde ein Arschloch auch als solches zu betiteln.

Meine Kinder würden aber mit harten Konsequenzen rechnen müssen, wenn sie zu einem anderen Kind " du Opfer!" rufen würden, womit einige Verteufler der Fäkalsprache nach meiner Erfahrung, leider sehr viel weniger Probleme haben.

Hallo,

"Mein Kind werde ich sicherlich so erziehen, dass er passende Alternativwörter kennt und hoffentlich verwendet. Was er dann im Freundeskreis macht, liegt dann außerhalb meiner Kontrolle und interessiert mich weniger. Wichtig aber ist, dass er in den passenden Momenten angemessen reden kann. Ist diese Vorgehensweise mittlerweile so abwegig?"
So lange du dabei nicht übertreibst und deinem Kind alle Stinkwörter einschl Mist verbietest, mach ruhig. Aber spätestens in der Grundschule lernt dein Kind dann eh die Begriffe. Eventuell kannst du dein Kind in eine Blase stecken und laange behüten. Aber dann darf es kein Altenpfleger werden.

Gruß Sol

Gerade bei Urbia ist doch mit Deine Kritik völlig fehl am Platz, Urbia ist doch eine Insel der Glückseligen. Hier gibt es nur Muddis und Vaddis, den die Maus oder der Sonnenschein nur Freude bereitet, da gibt's kein kotzen oder kacken sondern Freunde über die gute Funktion der Magen- und Darmkontraktion .... #huepf